AT411645B - Verfahren zum herstellen einer faltbaren körpergeformten matratze - Google Patents

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AT411645B
AT411645B AT0129801A AT12982001A AT411645B AT 411645 B AT411645 B AT 411645B AT 0129801 A AT0129801 A AT 0129801A AT 12982001 A AT12982001 A AT 12982001A AT 411645 B AT411645 B AT 411645B
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Mayer Peter
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    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer faltbaren körpergeformten Matratze aus einem Sitzblock aus Schaumstoff, Latex oder dergleichen. 



   Die Erfindung betrifft somit auch eine Matratze, an deren Oberfläche menschliche Durch- schnittskörperformen eingeformt sind, und welche im zusammengefaltetem Zustand einen Sitz- block ergibt. 



   Es sind bereits Matratzen insbesondere aus Latex - oder Schaummaterialien bekannt, die aus planen Teilen einfach oder mehrfach gefaltet werden können, um dann einen Sitzblock zu ergeben. 



  Der Nachteil liegt darin, dass diese Matratzenteile als Liegefläche unbequem sind und als Sitzblock zusammengelegt leicht gegeneinander verrutschen. 



   Es sind des weiteren bereits Matratzen insbesondere aus Latex - oder Schaummaterialien be- kannt, deren Oberfläche die Körperform wiedergeben ; es sind dies Patente des gegenständlichen Patentanmelders mit der Nummer AT 406. 112 B und AT 407.695 B, diese lösen aber nicht das Problem, aus der Matratze einen faltbaren Sitzblock gestalten zu können. 



   Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, durch ein der Körperform nachempfundenes planmä- &num;ig wellenförmig gestaltetes Profil der Oberfläche der Matratze ein möglichst vollflächiges Auflie- gen des Körpers zu erreichen. 



   Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, den Nachteil von faltbaren Matratzen auszuglei- chen, dass auf einer dünnen Matratze keine gute Liegequalität zu erreichen ist. 



   Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, dass ein Verrutschen der beiden Matratzenteile im gefalteten Zustand weitgehend vermieden wird, da sie ja aus einem Stück geschnitten und daher endsprechend gegengleich zusammenpassen. 



   Zusätzlich kann bei der erfindungsgemäss hergestellten Matratze, wie auf der Abbildung er- sichtlich, noch im Kopfbereich eine Vertiefung eingeformt werden Fig.1(1+2), welche im Fussbe- reich eine entsprechende Welle ergibt. Auch dadurch wird das Verrutschen vermindert. 



   Eine weitere Aufgabe der Erfindung kann sein, dass sich der Benutzer mit dem Kopf auf die Fussseite der Matratze legt, was besonders bei z. B. kollabierten Menschen oder einfach nur zur Hochlagerung bei Venenproblemen vorteilhaft ist. Dies ist vor allem dadurch möglich weil die Matratze vom Kopf zum Fussbereich leicht abfallend gestaltet ist (Fig. 1 + 2). Durch die spezielle Form der Matratze ist dabei ohne Kopfpolster ein angenehmes Liegen möglich. Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein Schaumstoff- oder Latexblock - vom Kopfbe- reich zum Fussbereich leicht abfallend - derart wellenförmig durchtrennt wird, dass sich bei dessen Auseinanderfalten eine Matratze ergibt, deren Liegefläche die Oberflächenkontur einer menschli- chen Durchschnittskörperform aufweist. 



   Weitere Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschrei- bung anhand der Zeichnungen. Es zeigen: Fig. 1 die Matratze als Sitzblock zusammengefaltet in Seitenansicht, mit querverlaufenden Einkerbungen im Kopfbereich und querverlaufenden Erhebungen im Fussbereich Fig. 2 die Matratze als körpergeformte Liegefläche auseinandergefaltet Fig. 3 die Matratze als körpergeformte Liegefläche auseinandergefaltet, mit einem Benutzer in normaler Schlafposition (Benutzer in umgekehrter Lage und ohne Kopfpolster, zur Hochlagerung der Beine oder im kolla- biertem Zustand nicht dargestellt) 
Die Erfindung liegt also darin, dass ein Schaumstoffblock welcher als Sitzblock Verwendung findet, in einem genau geplanten Schnitt derart geteilt wird, dass dadurch eine körpergeformte Liegefläche entsteht. 



   Diesen geplanten Schnitt so zu gestalten, dass daraus eine Körperform entsteht, ist unter an- derem dadurch möglich, dass er vom Kopf bis zum Fuss leicht abfallend geführt wird. 



   Die Herstellung der körpergeformten Matratze kann aber auch durch eine entsprechende Gussform o.ä. erfolgen. 



   Diese Sitz- bzw. Liegefläche wird durch den Bezug zusammengehalten, weicher ebenfalls wel- lenförmig oder plan gestaltet ist. 



   Zusätzlich kann die Schnittführung zur Herstellung der Matratze wie in den Fig. 1 + 2 ersichtlich so erfolgen, dass im Kopfbereich eine querverlaufende Vertiefung (1) eingeformt wird, welche im Fussbereich eine entsprechende Erhöhung (2) ergibt. Auch dadurch wird ein Verrutschen der beiden Matratzenteile im zusammengelegten Zustand vermindert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Matratzenoberfläche, weiche von Kopf bis Fuss   abfallend   gestaltet ist, kann an deren Enden wieder die gleiche Höhe haben, es ist dies auch für den Bezug von Vorteil, da dieser nicht unbe- dingt wellenförmig mitgestaltet sein muss, weil alle vier Enden der Matratze die gleiche Höhe haben. 



   Verwendbar ist die so hergestellte Matratze entweder als eher dünne Matratze in Kombination mit zusammenklappbaren Möbeln, oder als dickere Matratze, die man auf den Boden legt und welche nach Zusammenfalten einen Sitzblock ergibt und damit platzsparend zusammengelegt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Herstellen einer faltbaren körpergeformten Matratze aus einem Sitzblock aus Schaumstoff, Latex oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Block - vom Kopfbereich zum Fussbereich leicht abfallend - derart wellenförmig durchtrennt wird, dass sich bei dessen Auseinanderfalten eine Matratze ergibt, deren Liegefläche die Oberflä- chenkontur einer menschlichen Durchschnittskörperform aufweist. (Fig. 1 und 3)
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im äusseren Ende des Kopfbe- reiches eine querverlaufende Vertiefung (1 ) eingeformt wird, welche im äusseren Ende des Fussbereiches eine entsprechende querverlaufende Erhöhung (2) ergibt, sodass die Au- &num;enkanten der zwei Teile der Matratze jeweils in der Höhe gleich sein können, und ein Verrutschen der Teile im zusammengefalteten Zustand vermieden wird.
    HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN
AT0129801A 2001-08-20 2001-08-20 Verfahren zum herstellen einer faltbaren körpergeformten matratze AT411645B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3469882A (en) * 1966-05-14 1969-09-30 Johannes Peter Larsen Piece of furniture
FR2568459A1 (fr) * 1984-08-01 1986-02-07 Simmons Cie Continentale Matelas pliable.
DE4344589A1 (de) * 1993-12-24 1995-06-29 Roland Stecher Faltbares Möbel

Patent Citations (3)

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DE4344589A1 (de) * 1993-12-24 1995-06-29 Roland Stecher Faltbares Möbel

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