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Die Erfindung betrifft em Antnebssystem fur zwei gegenlaufig rotierende Zyilderbursten einer Bodenreinigungsmaschine umfassend emen Motor, em Getriebe und Transmissionen zur Ubertragung des Drehmomentes vom Getriebe auf die Zylinderbursten, wobei das Getriebe fur jede Zylinderbürste eine separate Abtriebswelle aufweist Bodenreinigungsmaschinen umfassend zwei gegenlaufig rotierende Zylinderbursten smd an sich bekannt Sie weisen eine zwischen den Zylinderbursten angeordnete, mit ihrer Drehachse gegenüber den Drehachsen der Zylmderbursten hoher angeordnete, ebenfalls rotierende Trommel auf
Auf den zu reinigenden Boden oder auf eine der Bürsten wird Wasser aufgebracht,
welches zu- sammen mit dem von den Bürsten aufgekehrten Schmutz in Richtung der Trommeloberfläche geschleudert wird. Dadurch bildet sich auf dieser Trommel ein Wasserfilm, welcher den vom Boden abgehobenen Schmutz an der Oberflache der Trommel halt Daneben sind Einrichtungen zum Abheben dieses verschmutzten Wasserfilmes von der Trommel und zur Weiterleitung in emen Schmutzwasserbehalter vorgesehen
Ein wesentliches Detail einer solchen Bodenreinigungsmaschine ist das Antriebssystem.
Dieses umfasst - wie eingangs bereits festgehalten- einen Motor, em Getriebe und Transmissionen zur Ubertragung des Drehmomentes vom Getriebe auf die Zylinderbursten Nach bisherigem Stand der Technik wurde das Getriebe mit lediglich einer Abtriebswelle ausgestattet
Ein derartiges Getriebe wurde beispielsweise durch die US-937 353 A bekannt Die beiden Zylinderbursten der hier beschriebenen Bodenreinigungsmaschine smd parallel zueinandei verlaufend in einem Rahmen gelagert und so angetrieben, dass die aneinander angrenzenden Abschnitte der Bürstenoberflachen sich nach oben bewegen Das Fahrwerk besteht aus nur zwei Radern, die nicht direkt am Rahmen der Zylinderbursten angebracht, sondern am darauf festgelegten weiteren Rahmen Auf diesem weiteren Rahmen ist auch der Antnebsmotor angeordnet.
Seine Abtriebswelle trägt ein Kettenrad, das uber die Kette mit dem an der Welle fest- gelegten Kettenrad verbunden ist An besagter Welle ist ein weiteres Kettenrad befestigt, das uber die Kette die beiden Bürsten gegenlaufig antreibt Er werden hier also beide Zylinderbursten von einer einzigen gemeinsamen Getriebeabtriebswelle angetrieben
Eine andere Möglichkeit der Verbindung der Getriebeabtriebswelle mit den beiden Zylinder- bürsten liegt dann, pro Zylinderbürste jeweils ein mehrstufiges Zahnradgetriebe, d h mehrere Zahnräder, deren Drehachsen parallel zueinander verlaufen und die ineinander eingreifen, einzusetzen
Eine derartige Ausgestaltung eines mehrstufigen Zahnradgetriebes zeigt beispielsweise die US-1 464 031 A:
Die hier beschriebene Bodenreinigungsmaschine umfasst em Gehause, an welchem vier Räder montiert sind, deren Achsen unbeweglich am Gehäuse festgelegt sind Innerhalb des Gehauses smd vier Zylinderbürsten drehbar gelagert Dabei smd jeweils zwei Bürsten zu einem Paar zusammengefasst Die Bürsten jedes Paares smd zueinander gegenläufig angetneben und zwar so, dass die aneinander angrenzenden Abschnitte der Bürstenoberflachen sich nach oben bewegen
Zum Antrieb der Zylinderbursten ist em gemeinsamer Motor vorgesehen, dessen Abtriebswelle mit der parallel zu den Wellen der Zylinderbursten verlaufenden Welle über Kegelzahnräder und der vertikal verlaufenden Welle verbunden ist.
Die Wellen der Zylinderbürsten smd uber eine Vielzahl von nebeneinander liegenden und ineinander eingreifenden Zahnrädern usw. mit dieser zentralen Welle in Antriebsverbindung gebracht Die Kegelzahnräder bilden zusammen mit der vertikal verlaufenden Welle das Getnebe und die sich jeweils zwischen der zentralen Welle und den Zylinderbursten-Wellen befindliche Vielzahl von Zahnrädern die Transmissionen
Als nachteilig hat sich bei dieser Losung insbesondere die Mehrstufigkeit des Bürstenantriebes erwiesen, denn diese brachte eine beträchtliche Minderung des Antriebssystem-Wirkungsgrades sowie eine nicht unerhebliche Gerauschentwicklung mit sich
In der DE-C-153 181 wird eine Maschine zum Abputzen, Schleifen und Polieren eines Fussbo- dens beschrieben Es ist ein vierradriger Wagen vorgesehen,
deren vier gummibereiften Rader auf unbeweglich am Wagenrahmen festgelegten Achsen gelagert sind Weiters sind zwei gegenlaufig rotierende Walzen vorgesehen, an deren Aussenmäntel je nach Anwendungsfall unteischiedliche Belege, wie z B Sandpapier, Filz, Schmirgeltücher od. dgl , festgelegt sind
Die Wellen dieser Walzen sind in den ausseren Enden von Doppelhebel gelagert, welche Dop-
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pelhebel ausserhalb der Wagen-Seitenteile liegen und verschwenkbar an diesen gelagert sind Mittels des Hebels, der über die Stangen auf die Doppelhebel einwirkt, können die Walzen angehoben bzw abgesenkt werden Auf der Plattform des Wagens ist em Elektromotor befestigt, der einerseits zum Antrieb des Fahrwerkes und andererseits zum gegenläufigen Drehen der Walzen verwendet wird.
Der Antneb der Walzen ist bei der DE-C-153 181 wie folgt gelöst An der Abtriebswelle des Motors ist eine Riemscheibe festgelegt. In den Wagen-Seitenteilen ist eine Welle drehbar gelagert, auf welche eine Riemscheibe aufgekeilt ist. Diese Riemscheiben stehen in Antriebsverbindung Wie aus den Fig. 1 und 3 hervorgeht, überragt die Welle den in Fig. 3 unten liegenden Seitenteil und ist eine parallel zur Welle verlaufende weitere Welle vorgesehen, welche den unteren Seitenteil ebenfalls uberragt Auf diesen Wellen sind ineinander eingreifende Zahnrader festgelegt, wodurch die erste Welle in derselben Richtung wie die Riemscheibe, die zweite Welle jedoch in die Gegennchtung angetneben wird An den den Wagen-Seitenteil überragenden Abschnitten der Wellen sind Kettenräder festgelegt, welche mit an den Walzen-Wellen festgelegten Kettenrädern in Antriebsverbindung stehen.
Zusammenfassend legt es die DE-C-153 181 damit nahe, das Getriebe mit zwei Abtriebswellen auszugestalten und diese beiden Abtriebswellen unter Vermeidung einer Vielzahl von Zahnrädern mittels Kettenantneben mit den Wellen der Zylinderbürsten zu verbinden Nicht angesprochen ist in der DE-C-153 181 allerdings eine Möglichkeit zum Aufnehmen des von den Zylinderbursten aufgekehrten Schmutzes. In weiterer Folge fehlt auch jeder Hinweis darauf, ob bzw wie diese Möglichkeit zur Schmutzaufnahme angetrieben werden könnte.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, em Antnebssystem der eingangs erwähnten Art anzuge- ben, welches einen besonders hohen Wirkungsgrad aufweist und gleichzeitig eine Möglichkeit zum Antrieb einer Trommel zum Aufnehmen des von den Zylinderbürsten aufgekehrten Schmutzes vorsieht.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Transmissionen an den Abtriebswellen und an den Wellen der Zylinderbürsten festgelegte Zahnscheiben sowie Zahnnemen umfassen, welche jeweils eine Abtriebswellen-Zahnscheibe mit jeweils einer Zylinderbürsten-Zahnscheibe verbinden und dass an einer Abtriebswelle eine weitere Zahnscheibe festgelegt ist, welche über einen weiteren Zahnriemen mit einer an der Antriebswelle einer Trommel festgelegten Zahnscheibe verbunden ist
Damit können beide Zylinderbürsten direkt und unabhängig voneinander mit dem Getriebe verbunden werden, der Ausfall einer Antriebsverbindung bleibt ohne Einfluss auf die andere Antriebsverbindung Die direkte Verbindung jeder Bürste mit dem Getriebe führt zu einem hohen Wirkungsgrad.
Ein erfindungsgemäss verwendeter Zahnriemenantrieb ist sehr effektiv und tragt damit ebenfalls zur Erreichung eines hohen Wirkungsgrades bei. Daneben entwickelt er sehr wenige Geräusche, sodass der insgesamt von der Reinigungsmaschine emittierte Gerauschpegel niedrig gehalten werden kann.
Durch das Festlegen einer weiteren Zahnscheibe an einer Abtriebswelle, die uber einen weiteren Zahnriemen mit einer an der Antriebswelle einer Trommel festgelegten Zahnscheibe verbunden ist, ist auch der Antrieb der Trommel unabhängig von den Antrieben der Bürsten, etwaige Ausfälle der Bürstenantnebe können ihn nicht ausser Kraft setzen. Durch die Ausgestaltung des Trommelantriebes als Zahnnemenantrieb ist wiederum hohe Effektivität und geringe Geräuschentwicklung sichergestellt.
Ein weiteres Merkmal des erfindungsgemassen Antriebssystems kann sein, dass das Getnebe ein auf der Motor-Abtriebswelle festgelegtes Ritzel sowie zwei, in dieses Ritzel eingreifende Pnmärzahnräder und ein, in eines der Primärzahnräder eingreifendes Sekundärzahnrad aufweist, wobei die erste Abtriebswelle mit einem der Primärzahnräder und die zweite Abtriebswelle mit dem Sekundärzahnrad verbunden ist.
Diese Ausgestaltungsweise erlaubt, die benötigten beiden einander entgegengesetzten Drehbewegungen mit besonders geringem Bauteilaufwand zu erreichen. Die Abtriebswellen des Getriebes sind lediglich über eine Stufe bzw über zwei Stufen mit dem Motorritzel verbunden, was emen weiteren Beitrag zum hohen Gesamtwirkungsgrad des Antriebssystems darstellt
In diesem Zusammenhang kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, dass Ritzel, Primär- und Sekundärzahnräder durch Stahl-Stimzahnräder gebildet sind
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Damit ist eine lange Lebensdauer der Zahnrader sichergestellt
Es hat sich als besonders gunstig erwiesen, dass Ritzel, Primär- und Sekundarzahnrader schräg verzahnt sind, weil mit derartigen Zahnradern ausgestattete Getriebe besonders wenig Gerausche erzeugen
Weiters kann vorgesehen sein,
dass die Zahnscheiben der Transmissionen aus Stahl, Alumi- nium, Kunststoff od dgl bestehen
Stahlzahnscheiben weisen eine besonders lange Lebensdauer auf, was die Reparaturanfälligkeit der erfindungsgemässen Reinigungsmaschine wirksam vermindert Der Vorteil von Kunststoff- und Aluminiumzahnradem liegt insbesondere in der mit ihnen erzielbaren besonders geringen Larmentwicklung.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Motor durch einen Synchronmotor gebildet ist
Motoren dieses Typs können mit relativ einfach aufgebauten Schaltkreisen angesteuert werden. Abgesehen von diesem Vorteil steckt hinter der Wahl von Synchronmotoren die Überlegung, dass zum Wachsen von Böden eine hohe Umdrehungszahl der Bürsten benotigt wird
Mithilfe von Synchronmotoren können diese hohen Drehzahlen in einfacher Weise erreicht werden, sodass die erfindungsgemasse Reinigungsmaschine zum Wachsen von Boden, insbesondere von Marmorboden, geeignet ist
Vorteilhaft kann es sein eine elektronische Drehzahlstelleinrichtung für den Motor vorzusehen,
weil damit die Reinigungsmaschine den in der Praxis gegebenen unterschiedlichen Schmutzverhältnissen in einfacher Weise angepasst werden kann Daneben kann mittels einer Drehzahlstelleinrichtung ein sanftes Anfahren des Motors bewerkstelligt werden, was sich positiv auf seine Lebensdauer auswirkt
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen näher erlautert. Es zeigt.
Fig 1 eine erfindungsgemässe Bodenreinigungsmaschine schematisch in Seitenansicht,
Fig 2 die Bodenreinigungsmaschine nach Fig 1 schematisch von unten betrachtet,
Fig 3 eine besonders bevorzugte Ausfuhrungsform einer erfindungsgemassen Bodenreini- gungsmaschine im Seitenriss,
Fig 3a die Maschine in der Darstellung gemäss Fig 3, wobei die Feder 67 anderen Typs ist,
Fig 4 den Schnitt entlang der in Fig.3 eingezeichneten Linie A-A,
Fig 5 den Schnitt entlang der in Fig 3 eingezeichneten Linie B-B ;
Fig 5a die Darstellung gemäss Fig 5 mit einer anderen Möglichkeit der Befestigung des Motors
6 an den Seitenteilen 1,2,
Fig. 6 den Schnitt entlang der in Fig.3 eingezeichneten Linie C-C,
Fig. 7 den Motor 6 mit angeschlossenem Getriebe im Aufriss teilweise im Schnitt,
Fig 8 den Seitenn#
des Motors 6 in der in Fig 7 mit X bezeichneten Blickrichtung,
Fig 9 den Schnitt entlang der in Fig 8 eingezeichneten Linie C-D,
Fig 10 den Seitenriss des Motors 6 in der in Fig 7 mit Y bezeichneten Blickrichtung,
Fig 11 die erfindungsgemasse Bodenreinigungsmaschine gemass Fig 12 im Seitenriss,
Fig. 12 den Schnitt entlang der in Fig. 11 eingezeichneten Linie E-E,
Fig. 13 die Trommel 5 mit einer ersten erfindungsgemassen Ausführungsform einer Abstreifein- richtung im Detail im Aufn#
,
Fig 14 die Stirnseite des Leistenhalters 59 gemass Fig 12 und 13,
Fig 15 den Schnitt entlang der in Fig 11 eingezeichneten Linie E-E, wobei die durchschnittene
Bodenreinigungsmaschine mit einer zweiten erfindungsgemässen Ausfuhrungsform der
Abstreifeinnchtung versehen ist,
Fig. 16a-c eine erfindungsgemasse Bodenreinigungsmaschine in Seitenansicht von links, im
Aufriss und in Seitenansicht von rechts, wobei sich die Richtungsangaben auf den in
Fig 16b dargestellten Aufn# beziehen,
Fig. 16 d-f einen anders ausgebildeten Stiel 10 in den Darstellungen gemäss Fig 16a-c, Fig. 17 den Stiel 10 gemäss der Darstellung in Fig 16a allein;
Fig 17a die Darstellung gemäss Fig 17 emes Stieles 10 gemäss den Fig. 16d-f,
Fig. 18 den Stiel 10 gemäss der Darstellung in Fig 16b allein.
Fig 18a die Darstellung gemass Fig 18 emes Stieles 10 gemass den Fig 16d-f,
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Fig 19 den Teilschnitt entlang der in Fig 18 eingezeichneten Linie F-F ;
Fig 19a die Darstellung gemäss Fig. 19 eines Stieles 10 gemäss den Fig 16d-f,
Fig 20 den Teilschnitt entlang der in Fig 18 eingezeichneten Linie G-G,
Fig. 20a die Darstellung gemäss Fig. 20 eines Stieles 10 gemäss den Fig. 16d-f,
Fig. 21 den Teilschnitt entlang der in Fig. 18 eingezeichneten Linie H-H,
Fig 22 und 23 jeweils dieselbe, mit einem erfindungsgemässen Fahrwerk ausgestattete
Bodenreinigungsmaschine im Seitenriss mit ausgefahrenem bzw eingefahrenem
Fahrwerk,
Fig.
24 eine erfindungsgemässe Transportkarre für eine Bodenreinigungsmaschine im
Schrägriss und
Fig 25 die Transportkarre nach Fig.24 mit an ihr festgelegter Bodenreinigungsmaschine im
Seitenriss
In den Fig. 1 und 2 ist schematisch eine erfindungsgemässe Bodenreinigungsmaschine darge- stellt.
Sie umfasst im wesentlichen zwei beabstandet parallel zueinander verlaufende Seitenteile 1 und 2, in deren Abstand zwei Zylinderbürsten 3,4 angeordnet sind Diese Zylinderbursten 3,4 umfassen wie üblich eine Welle 31,41, auf welcher Borsten mit ihren emen Enden festgelegt sind und radial von dieser Welle 31,41 abstehen
Die Symmetrieachsen 30,40 der Zylinderbürsten 3,4 verlaufen im wesentlichen normal zu den Ebenen der Seitenteile 1,2 Die Wellen 31,41 sind die Stirnseiten der Zylinderbursten 3,4 überragend ausgebildet und in den Seitenteilen 1,2 drehbar gelagert.
Zwischen den Zylinderbüsten 3,4 ist eine Trommel 5 angeordnet, deren Symmetrieachse 5' ebenfalls im wesentlichen normal zu den Ebenen der Seitenteile 1,2 verläuft und in diesen drehbar gelagert ist.
Bevorzugterweise ist vorgesehen, dass die beiden Zylinderbürsten 3,4 gegenlaufig und die Trommel 5 im Sinne der hinteren Zylinderbürste 4 angetrieben werden (vgl die Drehrichtungspfeile in Fig. 1).Dieser Antrieb wird mittels eines Motors 6 erreicht, welcher innerhalb der - als Hohlzylinder ausgeführten- Trommel 5 angeordnet ist und dessen Stator an den Seitenteilen 1,2 verankert ist (siehe Fig.2). Seine Abtriebswelle 60 überragt die Stirnseite der Trommel 5 und reicht in eine am Seitenteil 2 festgelegte Getriebeanordnung 7 hinein Diese verbindet die Motorabtriebswelle 60 mit den Antriebsritzel der Zylinderbürsten 3,4 und der Trommel 5.
Die erfindungsgemässe Bodenreinigungsmaschine ist kein selbstfahrendes Gerät, sie muss viel- mehr händisch weiterbewegt werden Um dieses Weiterbewegen zu ermöglichen, ist an den oberen Enden der Seitenteile 1,2 ein Stiel 10 festgelegt, der etwa in Hufthöhe endet Am Stiel 10 ist ein Frischwasserbehälter 13 angeordnet, von welchem Wasser nach unten geleitet und vor die Zylinderbürste 3 auf den zu reinigenden Boden oder auf die Bürste 3 in Form eines Sprühkegels aufgebracht wird.
Konkret erfolgt dieses Wasser-Aufbringen auf den zu reinigenden Boden oder auf die Zylin- derbürste 3 folgendermassen Vom Frischwasserbehälter 13 wird über ein Ventil 90 (Kugelhahn od dgl.) und einen Schlauch 91 Wasser von einer Pumpe 92 angesaugt und über eine weitere Schlauchverbindung 93 einer Düse 94 oder einer ähnlichen Verteilvomchtung zugeführt. Diese sprüht das Wasser fächerförmig über die gesamte Bürstenbreite vor die vordere Zylinderbürste 3 auf den Fussboden oder auf die Zylinderbürste 3.
Der dabei von der Düse 94 ausgebildete Sprühkegel 113 ist in den Fig.2a,b dargestellt
Die beiden Zylinderbürsten 3,4 schleudern den sich am Boden befindlichen Schmutz zusam- men mit dem aufgesprühten Wasser in Richtung Trommel 5, wodurch auf der Trommel 5 ein Wasserfilm 52 gebildet wird, welcher den Schmutz an der Oberfläche der Trommel 5 halt Im Fall des Aufbringens des Frischwassers direkt auf die Zylinderbürste 3 heben die Bürsten 3,4 vom Boden lediglich den sich dort befindlichen Schmutz ab. Das auf die Bürste 3 aufgebrachte Wasser wird aber ebenso in Richtung Trommel 5 geschleudert, sodass sich auch hier der den Schmutz an der Trommeloberfläche haltende Wasserfilm 52 ausbilden kann.
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tung 14 vorgesehen, welche den verschmutzten Wasserfilm 52 von der Trommeloberfläche abhebt und in einen Schmutzwasserbehälter 15 leitet.
Nach Passieren der Abstreifeinrichtung 14 wird in erorterter Weise em neuer, mit vom Boden abgehobenem Schmutz versetzter Wasserfilm 52 auf
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die Trommel 5 aufgebracht
Die Dicke des Wasserfilmes 52 ist von der vom Benutzer verwendeten Wassermenge abhangig Die Wassermenge kann gering gehalten werden, um den entsprechenden Wasserfilm dünn auszubilden Die Wassermenge ist aber in jedem Fall zumindest so hoch zu wählen, dass der Wasserfilm 52 den Schmutz am Trommelaussenmantel halten kann
Wie aus Fig.2b sowie den Fig 2c, d hervorgeht, ist erfindungsgemass vorgesehen, die Düse 94 um eine in etwa normal zu ihrer Sprühkegel-Symmetrieachse 114 verlaufende Achse 115 verschwenkbar an der Bodenreinigungsmaschine festzulegen Sie kann zwei Verschwenkstellungen einnehmen,
von welchen die erste mit "Rasterstellung A" und die zweite mit "Rasterstellung B" bezeichnet ist.
Die Verschwenkung von einer Position in die andere ist vom Benutzer direkt an der Düse 94 vorzunehmen Es liegt aber durchaus auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung, eine mechanische (z B Seilzug) oder elektrische Betatlgungselnrlchtung (z B Magnetspule mit beweglichem Anker) vorzusehen, mit welcher die Duse 94 fembedienbar ist (z B vermittels eines Betatigungselementes, das an einem untenstehend noch eingehend erläuterten Stiel 10 festgelegt ist)
Wie etwas übersichtlicher in den Fig 2c, d dargestellt, weist die Duse 94 zumindest eine Rast- nase 111auf, welche mit im Bereich der Duse 94 an der Bodenreinigungsmaschine vorgesehenen Rastausnehmungen 112 zusammenwirkt Damit ist sichergestellt, dass die Duse 94 in der gewählten Position verbleibt
In der Rasterstellung A (=Fig 2c) ist die Düse 94 so ausgerichtet,
dass ihr Spruhkegel 113 die Zylinderbürste 3 nicht berührt, sondern zur Ganze am zu reinigenden Boden auftrifft Demgegenüber ist die Düse 94 in Rasterstellung B (=Fig 2d) so ausgerichtet, dass ihr Spruhkegel 113 vollständig auf der vorderen Zylinderburste 3 auftrifft
Durch einfaches Verschwenken der Duse 94 kann der Benutzer der Bodenreinigungsmaschine den für den Boden geeigneten Wasserausbnngungsmodus auswählen (Rasterstellung A für harte, nicht saugende Boden, Rasterstellung B für saugende Böden), wodurch eine erfindungsgemasse Bodenreinigungsmaschine unabhängig vom Bodentyp stets gleichmassig gute Reinigungsergebnisse liefert
Zum Erreichen der ordnungsgemässen Funktion reicht es aus, wenn die Seitenteile 1,
2 als ebene Platten ausgebildet smd Damit aber die Wellenenden und die Getnebeanordnung 7 nicht freiliegen, werden die Seitenteile 1,2 bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel als Hohlkörper ausgebildet, d h sie umfassen, wie in der untenstehenden detaillierteren Erorterung des Aufbaus der erfindungsgemassen Bodenreinigungsmaschine noch erläutert werden wird, entsprechende Abdeckungen 11,12
An den Seitenteilen 1,2 ist weiters em Fahrwerk angebracht Es umfasst vier Rader 8, welche in relativ zu den Zylinderbursten 3,4 beweglichen Radaufhängungen 9 gelagert smd Die Radaufhängungen 9 sind als Hebel ausgebildet, die Rader 8 smd an den ersten Enden dieser Hebel gelagert, wahrend die zweiten Enden der Radaufhängungen 9 verschwenkbar an den Seitenteilen 1,
2 festgelegt sind
Uber weiter unten noch naher erörterte Massnahmen können die hebelformigen Radaufhangun- gen 9 in Pfeilrichtung und zurück verschwenkt werden, sodass die Reinigungsmaschine den Boden wahlweise mit diesen Rader 8 (im abgesenkten Zustand) oder mit den Zylinderbürsten 3,4 (im angehobenen Zustand der Räder 8) beruhrt In letzterem Zustand ist eine Reinigung des Bodens möglich, in ersterem Zustand kann die Maschine in einfacher Weise ohne Reinigungsaktivitat verschoben werden
Nach dieser überblicksmässigen Zusammenfassung des prinzipiellen Aufbaus einer erfindungs- gemassen Bodenreinigungsmaschine soll im folgenden deren konkrete Konstruktionsweise eingehend erläutert werden
Zunachst wird auf das erfindungsgemässe Antnebssystem eingegangen, deren wichtigsten Teile in Fig 3,
einer Ansicht des Seitenteiles 2 bei abgenommener Abdeckung 12, zu erkennen smd Nicht sichtbar, weil hinter dem Seitenteil 2 liegend, ist der Motor 6, an welchen ein Getnebe 16 angeflanscht ist Dieses Getnebe 16 weist zwei separate Abtriebswellen 17,18 auf, wobei jeweils eine Abtriebswelle 17,18 fur jeweils eine Zylinderbürste 3,4 vorgesehen ist
Die Transmissionen zur Ubertragung des Drehmomentes vom Getnebe 16 auf die
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Zylinderbürsten 3,4 sind durch Zahnriemenantriebe gebildet Diese umfassen an den Abtriebswellen 17,18 festgelegte Zahnscheiben 19,20 und an den Wellen 31,41 der Zylinderbürsten 3,4 festgelegte Zahnscheiben 21, 22 sowie Zahnriemen 23,24.
Zahnnemen 23 verbindet dabei die Abtriebswellen-Zahnscheibe 19 mit der Zylinderbürsten-Zahnscheibe 21, Zahnriemen 24 verbindet Abtriebswellen-Zahnscheibe 20 mit der hinteren Zylinderbürsten- zahnscheibe 22. Der Werkstoff der Zahnscheiben 19,20, 21,22 ist prinzipiell beliebig, bevorzugterweise wird aber Stahl, Aluminium, Kunststoff od dgl verwendet
An der Abtriebswelle 18 ist parallel zur Zahnscheibe 20 verlaufend eine weitere Zahnscheibe 25 festgelegt, welche über einen weiteren Zahnriemen 26 mit einer an der Antriebswelle 27 der Trommel 5 festgelegten Zahnscheibe 28 verbunden ist
In Fig. 4 ist Aufbau und Lagerung der Zylinderbürste 3 in den Seitenteilen 1,2 im Detail er- kennbar.
Die zweite Zylinderbürste 4 ist genauso aufgebaut und gelagert, sodass auf eine separate zeichnerische Darstellung und Erörterung dieser zweiten Zylinderbürste 4 verzichtet wird Die Zylinderbürste 3 hat eine Welle 31, auf welcher ein Burstenkem 29 aufgebracht ist Dieser tragt Borsten, die sich radial nach aussen erstrecken Der besseren Übersicht halber wurden in sämtlichen Zeichnungsfiguren lediglich die Umrisse der Bürsten 3,4, nicht jedoch deren einzelnen Borsten dargestellt Die Welle 31 ist den Bürstenkem 29 beiseitig überragend und die Seitenteile 1,2 durchsetzend ausgebildet. An ihrem den in Fig 4 rechts liegenden Seitenteil 1 überragenden Abschnitt weist die Welle 31 eine Buchse 32 auf, welche vermittels emes Ringkugellagers 33 im Seitenteil 1 drehbar gelagert ist.
Am linken Ende der Welle 31 ist die Zahnscheibe 21 festgelegt, die ihrerseits über Ringkugellager 33 im Seitenteil 2 gelagert ist.
Die angeführten Ringkugellager 33 werden bevorzugt eingesetzt, weil sie besonders geringe Reibungswiderstande aufweisen, es ist im Rahmen der Erfindung jedoch durchaus möglich, sie durch andere geeignete Lagermittel, wie z.B Walzemager, Gleitlager od dgl zu ersetzen
Aus Fig. 5 geht die Lagerung der Trommel 5 sowie die Anordnung und Befestigung des Motors 6 hervor. Man erkennt in dieser Darstellung wieder die beiden Seitenteile 1,2 sowie die Abdeckung 12. Die Seitenteile 1,2 sind mittels Stäbe 34, deren Enden jeweils mit einer Zylinderschraube 36 an den Seitenteilen 1,2 festgelegt sind, miteinander verbunden Auf diesen Stäben 34 smd Rollen 35 angeordnet, deren Laufflächen am Innenmantel der Trommel 5 anliegen und diese damit drehbar lagern.
Wie aus Fig 3 hervorgeht, smd neben den eben erlauterten Stäben 34 und Rollen 35 auf der 12" und 6h -Position auch auf der 9h - und 3h -Position gleichartige Stäbe 34 und Rollen 35 vorgesehen, sodass die Trommel 5 insgesamt an vier jeweils um 90 zueinander versetzten Winkelpositionen geführt ist.
An beiden Stirnseiten der Trommel 5 sind Dichtungsmanschetten 37 befestigt, die dichtend an den Seitenteilen 1,2 anliegen und damit das Eindringen von Wasser ins Innere der Trommel 5 verhindern.
Der Motor 6 wurde zusammen mit seinen beiden Montageflanschen 61, 62 der besseren Uber- sicht halber mit dickeren Umrisslinien dargestellt. Die Stäbe 34 durchsetzen Bohrungen 63 dieser Montageflansche 61, 62, sodass sich eine verdrehsichere Verbindung des Motor-Stators mit den Seitenteilen 1,2 ergibt. Benachbart zum Seitenteil 2 ist das Gehäuse 38 des Getriebes 16 angeordnet, weiters sind die erste Getriebe-Abtriebswelle 17 und die auf ihr festgelegte Zahnscheibe 19 sowie die Motorabtriebswelle 60 zu erkennen. An der in Fig.5 rechts dargestellten Motor-Stirnseite ist ein Lüfterrad 46 angeordnet (vgl. auch Fig.7).
Damit dieses Frischluft ansaugen kann, weist der Montageflansch 62 eine entsprechende Ausnehmung 47 auf, desgleichen ist auch im Seitenteil 1 eine entsprechende Ausnehmung 42 zur Kühlluftzuführung vorgesehen
In den oberen Enden der Seitenteile 1,2 sind Bohrungen 39 eingelassen, welche zum Anbringen eines Stieles 10 dienen.
Wie aus Fig. 5 a hervorgeht, können zur verdrehsicheren Festlegung des Motors 6 an den Sei- tenteilen 1,2 anstelle der Stäbe 34 und der Zylinderschrauben 36 auch Zugschrauben 36', die etwas länger als die Zylinderschrauben 36 smd und an deren Positionen vorgesehen sind, eingesetzt werden. Dazu werden in die Bohrungen 63 der Montageflansche 61, 62 Innengewinde geschnitten, in welche die Zugschrauben 36' eingreifen Die Rollen 35 zur Lagerung der Trommel 5 smd dabei auf den Zugschrauben 36' selbst drehbar gelagert.
Zur näheren Erörterung des Trommel-Antriebes wird auf Fig. 6 Bezug genommen. Etwa bei der 1 "-Position der Trommel 5 (vgl. auch Fig. 3) ist die Trommel-Antriebswelle 27 angeordnet. Diese ist
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sich uber die gesamte Trommelbreite erstreckend und die Seitenteile 1,2 ubertagend ausgebildet und in letzteren mittels Kugellager 43 drehbar gelagert An ihrem in Fig 6 links dargestellten Ende ist die Zahnscheibe 28 festgelegt, die uber den Zahnnemen 26 mit der auf der zweiten Getnebeabtnebswelle 18 festgelegten Zahnscheibe 25 in Antriebsverbindung steht.
Knapp innerhalb beider Trommelstirnseiten ist auf der Antriebswelle 27 je em Antriebsritzel 44 befestigt, welches in eine in den Innenmantel der Trommel 5 eingelassene Innenverzahnung 45 eingreift Da der Trommelumfang bedeutend grosser ist als der Umfang der Antriebsritzel 44, wird eine geringe Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel 5 verglichen mit den Umdrehungsgeschwindigkeiten der Zylinderbursten 3,4 erreicht
Der Aufbau des Motors 60 sowie des ihm nachgeschalteten Getriebes 16 soll anhand der Fig 7 bis 10 erörtert werden In Fig 7 ist der Motor 6 mit seinen Montageflanschen 61,62 und dem Getnebe 16 (erkennbar ist lediglich das Getnebegehause 38) allein, d h im noch nicht in die Reinigungsmaschine eingebauten Zustand teilweise im Schnitt dargestellt In Fig 7 rechts sowie in Fig 10 ist das bereits erwahnte,
an der Motorabtriebswelle 60 festgelegte Lufterrad 46 sowie die Ausnehmung 47 zur Frischluftzufuhr zu sehen Das Rotorpaket 65 ist mit der Welle 60 verklebt, die Welle 60 ist beiderends mittels Kugellager 64 im Stator gelagert
Es wird em Elektromotor 60 beliebigen Typs, wie z B ein Gleichstrom-, oder Asynchronmotor eingesetzt,
als besonders günstig hat sich allerdings die Verwendung emes Synchronmotors erwiesen Unabhangig vom gewahlten Motortyp ist erfindungsgemass eine elektronische Drehzahlstelleinrichtung fur den Motor 6 vorgesehen Mittels dieser Drehzahlstelleinrichtung kann neben der Auswahl einer für den gerade behandelten Boden optimalen Bürsten- und Trommeldrehzahl vor allem beim Einschalten der Maschine em sanftes Anlaufen des Antriebes erreicht werden Beim bevorzugt eingesetzten Synchronmotor ergibt sich darüber hinaus noch der Vorteil, dass hohe Drehzahlen erreicht werden konnen, wodurch sich die erfindungsgemasse Reinigungsmaschine auch zum Wachsen von Boden, insbesondere von Marmorboden, eignet
Weiters ist in Fig 7 die Art der Festlegung der Zahnscheiben 19,20, 25 auf den Abtriebswellen 17,
18 erkennbar Es sind teilweise in die Abtriebswellen 17,18 eingelassene Federn 48 vorgesehen, die in entsprechende, in den Zahnscheiben 19,20 vorgesehene Ausnehmungen eingreifen, womit em Verdrehen der Zahnscheiben 19, 20, 25 gegenuber den Abtriebswellen 17, 18 verhindert wird Damit sich die Zahnscheiben 19,20, 25 nicht in Längsrichtung der Abtriebswellen 17,18 verschieben können, sind einerseits auf den Mantelflächen der Abtriebswellen 17,18 Seegerringe 49 und andererseits an den Stirnseiten der Abtriebswellen 17, 18 Scheiben 50 mittels in die Abtriebswellen 17, 18 hineinragender Schrauben 51 festgelegt
Die zweite Abtriebswelle 18 ist langer als die erste Abtriebswelle 17 ausgebildet, da sie gleich- zeitig zum Antneb der Zylinderbürste 4 und zum Antneb der Trommel 5 dient,
wozu zwei Zahnscheiben 20 und 25 nebeneinanderliegend auf ihr angebracht sind
Mittels der Fig.9 und 8 lässt sich der Aufbau des Getriebes 16 darstellen. Dieses umfasst em auf der Motor-Abtriebswelle 60 festgelegtes Ritzel 53 und zwei, in dieses Ritzel 53 eingreifende Pnmarzahnrader 54 Das obere Pnmarzahnrad 54 ist direkt auf der zweiten Abtriebswelle 18 festgelegt, wahrend das zweite Pnmarzahnrad 54 auf einer nicht nach aussen gefuhrten Welle 55 festgelegt ist
Die zweite Abtriebswelle 18 und die Welle 55 sind genauso wie die erste, in Fig 9 nicht er- kennbare Abtriebswelle 17 mittels zweier Kugellager 56 im Gehause 38 des Getriebes 16 gelagert.
Weiters ist ein Sekundarzahnrad 57 vorhanden, welches in das untere Primärzahnrad 54 ein- greift Dieses Sekundärzahnrad 57 ist aufgrund der Schnittführung in Fig 9 nicht zu ersehen, es ist aber an der ersten Abtriebswelle 17 festgelegt Die genaue raumliche Anordnung der drei Getnebezahnrader 54,57 geht insbesondere aus Fig 8 hervor Sie smd in dieser Figur zwar nicht sichtbar, weil vom Gehause 38 uberdeckt, zum besseren Verständnis des Getnebeaufbaus wurden aber jene Kuppen des Gehäuses 38, welche die Zahnräder 54,57 uberdecken, mit den Bezugszeichen dieser Zahnräder versehen
Aufgrund dieser Zahnradkonfiguration wird die zweite Abtriebswelle 18 direkt vom Ritzel 53 angetrieben,
wahrend die erste Abnebswelle 17 nur indirekt über das zweite Primärzahnrad 54 mit dem Ritzel 53 in Antriebsverbindung steht Durch Zwischenschaltung dieses Primärzahnrades 54 zwischen Motomtzel 53 und Abtriebswellen-Zahnrad 57 ergeben sich zueinander gegenlaufige, durch die Pfeile in Fig. 8 symbolisierte Drehnchtungen der Abtriebswellen 17,18.
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Das Material von Ritzel 53, Pnmar- 54 und Sekundärzahnräder 55 ist grundsätzlich frei wahl- bar, bevorzugt werden allerdings Stahl-Stirnzahnräder eingesetzt, da diese besonders hohe Lebensdauer aufweisen. Weiterhin hat es sich als günstig erwiesen, Ritzel 53, Pnmar- 54 und Sekundarzahnräder 55 schräg verzahnt auszuführen.
Als nachstes soll die erfindungsgemässe Abstreifeinrichtung 14 erörtert werden Wie aus den Fig 11 und 12 hervorgeht, weist die Abstreifeinrichtung 14 eine sich über die gesamte Trommelbreite erstreckende am Aussenmantel der Trommel 5 anliegende Leiste 58 auf Diese Leiste 58 ist vorzugsweise durch einen Stahlleiste gebildet und damit nur geringfügig elastisch, sie könnte aber auch als elastische Gummileiste (wie etwa ein Scheibenwischerblatt) ausgebildet sein
Daneben ist ein sich im wesentlichen über die gesamte Leistenlänge erstreckender starrer Lei- stenhalter 59 vorgesehen.
Die Leiste 58 hebt den verschmutzten Wasserfilm 52 von der Trommeloberfläche ab, fuhrt ihn dem Leistenhalter 59 zu, von welchem er in den Schmutzwasserbehalter 15 gelangt
Der Leistenhalter 59 braucht prinzipiell ebenfalls bloss leistenförmig sein, muss jedoch geeignet sein, die Leiste 58 über ihre Länge durchgängig zu halten.
Wie insbesondere aus Fig 13 und 14 hervorgeht, weist em bevorzugt eingesetzter Leistenhalter 59 ein in etwa dreieckförmiges Profil auf, das mit einem Schlitz 66 versehen ist, in welchen die Leiste 58 einklemmbar ist An diesen Schlitz 66 schliesst sich eine im eingebauten Zustand waagrecht bis leicht in Richtung Schmutzwasserbehälter 15 geneigt verlaufende, zur Ableitung des Schmutzwasserfilmes dienende Fläche 68 an. Mit der an diese Flache 68 anschliessenden Abtropfleiste 69 überragt der Leistenhalter 58 die Seitenwandung des Schmutzwasserbehälters 15 und kann damit das Schmutzwasser in den Schmutzwasserbehalter 15 einbringen
Damit der Wasserfilm 52 von der Trommeloberfläche abgehoben werden kann, muss die Leiste 58 gegen diese Oberfläche gedrückt werden.
Erfindungsgemäss erfolgt dies mittels zumindest einer Feder 67, welche den Leistenhalter 59 in Richtung Trommeloberfläche drückt. Diese Feder 67 könnte sich einerends direkt auf dem Leistenhalter 59 und andererends auf einer parallel zum Leistenhalter 59 verlaufenden Hilfsleiste abstützend angeordnet werden und damit den Leistenhalter 59 translatorisch in Richtung Trommeloberfläche verschieben
Bei der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist aber vorgesehen, den Leistenhalter 59 verschwenkbar zu lagern, und die Feder 67 so anzuordnen, dass sie den die Leiste 58 tragenden Teil des Leistenhalters 59 in Richtung Trommeloberfläche verschwenkt.
Im einfachsten Fall könnte diese verschwenkbare Lagerung dadurch erreicht werden, dass am Leistenhalter an jeder seiner Stirnseiten ein Wellenstummel angeordnet ist, welche Wellenstummel verschwenkbar in den Seitenteilen 1,2 gelagert sind. Die Feder 67 konnte dabei wieder so angeordnet sein, dass sie sich mit ihrem ersten Ende am Leistenhalter 59 und mit ihrem zweiten Ende an einer parallel zum Leistenhalter 59 verlaufenden Hilfsleiste abstützt
Bevorzugt ist aber der Leistenhalter 59 verdrehsicher an einer Verschwenkwelle 70 festgelegt Dies erfolgt in der Weise, dass die Verschwenkachse 70 das Profil eines regelmässigen Hexagons aufweist und der Leistenhalter 59 mit einer diesem Profil entsprechenden Bohrung 71 ausgestattet ist. Die Verschwenkachse 70 ist die Stimseiten des Leistenhalters 59 überragend ausgebildet und in den Seitenteilen 1,2 verschwenkbar gelagert.
Hiefür sind alle bekannten Varianten von Schwenklagerungen einsetzbar, da die Verschwenkachse 70 nur sehr geringfügige Bewegungen ausführt, reicht es allerdings aus, die Seitenteile 1,2 mit Bohrungen zu versehen und die Verschwenkachse 70 in diese Bohrungen ohne gesonderte Lager einzuführen
An zumindest einem, einen Seitenteil 1 ,2 überragenden Ende der Verschwenkwelle 70 ist ein Hebel 72 festgelegt, auf welchen Hebel 72 die zumindest eine Feder 67 einwirkt. Dieser Sachverhalt ist am besten in Fig.3 zu erkennen. Die erörterte Feder-Hebel-Anordnung ist in zweifacher Ausrührung, d. h auch am in Fig. 3 nicht dargestellten Seitenteil 1 vorgesehen
Die Feder 67 ist dabei durch eine Druckfeder gebildet, deren erstes Ende sich am Seitenteil 1,2 und deren anderes Ende sich am Hebel 72 abstützt.
Die Druckfeder 67 ist in einem hohlzylindrischen, einseitig verschlossenen Gehäuse 73 untergebracht, welches Gehäuse 73 parallel zur Ebene des Seitenteiles 1,2 verschwenkbar an diesem gelagert ist. Die Druckfeder 67 stützt sich mit ihrem ersten Ende am Boden 74 dieses Gehäuses 73 und mit ihrem zweiten Ende
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an einem verschwenkbar am Hebel 72 gelagerten, in das Gehause 73 hineinragenden Kolben 75 ab
Die verschwenkbare Lagerung des Gehauses 73 am Seitenteil 1,2 bzw des Kolbens 75 am Hebel 72 erfolgt jeweils dadurch, dass am Seitenteil 1,2 bzw. am Hebel 72 eine Achse 76 befestigt ist und dass Gehäuse 73 bzw Kolben 75 jeweils eine diese Achsen 76 umgreifende Bohrung aufweisen.
Anstelle einer Bohrung konnte am Gehäuse 73 und am Kolben 75 bloss eine an den Achsen 76 anliegende Gabel vorgesehen sein Solche Gabeln mussten dabei in Richtung weg von der Feder 67 geöffnet sein
Wie Fig.3a zu entnehmen ist, kann die Feder 67 auch als Zugfeder ausgebildet sein Das erste Ende dieser Zugfeder ist dabei am Seitenteil 1,2 vermittels eines Bolzens 67' festgelegt, ihr zweites Ende ist am Hebel 72 befestigt
Eine weitere erfindungsgemasse Ausfuhrungsform der Abstreifeinrichtung 14 zeigt Fig 15 Hier wurde vom Prinzip der Abhebung des Wasserfilmes 52 durch eine Abstreifleiste abgegangen und statt dessen eine sich im wesentlichen über die gesamte Trommelbreite erstreckende, rotierende und mit ihren freien Borstenenden an der Trommeloberflache anliegende Zylmderburste 77 vorgesehen.
Diese Zylmderburste 77 ist analog zu den Kehr-Zylinderbursten 3,4 in den Seitenteilen 1,2, vorzugsweise mittels Kugellager drehbar gelagert
Der rotationsformige Antrieb dieser Zylinderburste 77 wird ähnlich dem Trommelantneb da- durch erreicht, dass auf der ersten Getriebe-Abtriebswelle 17 eine weitere Zahnscheibe befestigt wird, welche mittels eines Zahnnemes mit einer auf der Welle 78 der Zylmderburste 77 festgelegten Zahnscheibe in Antriebsverbindung steht.
Die Zylinderbürste 77 hebt bei ihrer Drehbewegung den verschmutzten Wasserfilm von der Trommeloberflache ab und schleudert ihn gleichzeitig in Richtung Schmutzbehalter 15 (vgl Pfeil in Fig 15). Um ein vollständiges Einbringen des dabei entstehenden Wasser-Schmutznebels in den Schmutzbehalter 15 zu gewährleisten, ist dieser etwas anders als bei der in den Fig 11 bis 14 dargestellten Ausführungsform der Abstreifeinrichtung 14 ausgebildet.
Er weist insbesondere eine sich über den eigentlichen Behälter und über die Zylinderburste 77 erstreckende Auffangplatte 150 auf
Wenngleich die erfindungsgemässen Abstreifeinrichtungen 14 nur im Zusammenhang mit einer Reinigungsmaschine, die zwei gegenläufig rotierende Zylinderbürsten 3,4 aufweist, beschrieben wurde, können diese auch bei allen anderen Bodenreinigungsmaschinen mit zumindest einer rotierenden Bürste und mit einer rotierenden Trommel 5, auf welcher ein Wasserfilm 52 zur Aufnahme des von der Bürste aufgekehrten Schmutzes angeordnet ist, eingesetzt werden, um den mit Schmutz versetzten Wasserfilm 52 von der Trommel 5 abzuheben und in einen Schmutzwasserbehälter 15 zu leiten
Um em Weiterbewegen der erfindungsgemassen Bo enreinigungsmaschine zu ermöglichen,
ist an den oberen Enden der Seitenteile 1,2 ein Stiel 10 festgelegt. Eine mit einem solchen Stiel 10 versehene Bodenreinigungsmaschine ist in den Fig 16 a-c im Überblick dargestellt
Zur näheren Erorterung des Aufbaues dieses Stiels 10 wird auf Fig 17 und 18 Bezug genom- men Der Stiel 10 weist einen Mittelabschnitt 79 auf, an dessen oberen Ende ein Haltegriff 80 in Form eines schlaufenartigen Bügels und an dessen unteren Ende eine Gabel 81 festgelegt ist Die Schenkel 82 dieser Gabel 81 sind mit ihren freien Enden an den Seitenteilen 1,2 der Bodenreinigungsmaschine verschwenkbar gelagert Diese Lagerung erfolgt mittels Zylinderschrauben, welche die in den Gabelenden vorgesehenen Bohrungen 83 und die in den Seitenteilen 1,2 vorgesehenen Bohrungen 39 durchsetzen
Am Haltegriff 80 ist weiters ein Pumpenschalter 109 festgelegt, welcher dazu dient,
die Pumpe 92 (vgl Fig 1) zum Aufbringen des Frischwassers auf den zu reinigenden Boden oder auf die erste Zylinderburste 3, ein- und auszuschalten.
Der Mittelabschnitt 79 ist als Hohlprofil ausgebildet, wie inbesondere aus Fig.21 hervorgeht.
Dies erlaubt es, Teile der elektrischen Einrichtungen zum Betreiben des Motors 6, wie Drehzahlstelleinrichtung, Kondensator 84 usw innerhalb des Stieles 10 und damit unsichtbar und gegen Umwelteinflüsse geschützt anzuordnen Diese Stielform ist aber mcht erfindungswesentlich, prinzipiell ist ein als simpler Stab ausgebildeter Mittelabschnitt 79 völlig ausreichend.
Zum Ein- und Ausschalten des Motors 6 ist zumindest ein Schalter 86 vorzusehen In der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist der Motor 6 ein Einphasen-
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Wechselstrommotor und es ist in jede seiner beiden Zuleitungen je em Schalter 86 eingebaut Diese beiden Schalter 86 smd am oberen Ende des Mittelabschnittes 79 des Stieles 10 ortsfest angebracht
Der Stiel 10 weist als weiteren Teil einen verschwenkbar am oberen Ende des Mittelabschnittes 79 gelagerten Hebel 85 auf. Erfindungsgemäss ist vorgesehen, die Schalter 86 mittels dieses Hebels 85 zu betätigen.
Dazu konnte der Hebel 85 im einfachsten Fall stabformig ausgebildet und mit einem ersten Ende verschwenkbar am Stiel 10 festgelegt sein Die Betätigungselemente 87 der Schalter 86 müssten so innerhalb des Verschwenkbereiches des Hebels 85 angeordnet sein, dass sie mit dem Hebel 85 in Kontakt kommen können
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform ist allerdings vorgesehen, den He- bel 85 schlaufenförmig (etwa der Form des Haltegriffes 80 entsprechend) zu gestalten und ihn mit einer am Stiel 10 gelagerten Verschwenkwelle 88 zu versehen Diese Verschwenkwelle 88 ist das Profil des Mittelabschnittes 79 durchragend ausgebildet und in Bohrungen, die in dessen Seitenwandungen 79' eingelassen sind, gelagert Auf der Verschwenkwelle 88 ist pro Schalter 86 em Betätigungsorgan 89 festgelegt,
wobei das Betätigungselement 87 des Schalters 86 in der Verschwenkbahn des Betätigungsorganes 89 liegend am Stiel 10 angebracht ist
Diese Betätigungsorgane 89 könnten beispielsweise durch Nocken gebildet sein, sie werden bevorzugterweise jedoch als exzentnsch an der Verschwenkwelle 88 festgelegte zylindrische Scheiben gebildet, siehe Fig. 20 Die Schalter 86 sind durch Mikroschalter gebildet, deren Betätigungselement 87 em Hebel ist
In Fig 18 ist der Hebel 85 in der Stellung "EIN" dargestellt, d h. die Schalter 86 sind geschlos- sen und der Motor 6 ist damit in Betneb Zum Ausschalten wird der Hebel 85 wie in Fig.
17 dargestellt im Uhrzeigersinn nach unten verschwenkt, in der Darstellung nach Fig 18 würde diese Bewegung ein aus der Zeichenebene heraus erfolgendes Schwenken des Hebels 85 bedeuten Wie in Fig.20 mit einem Pfeil angedeutet, wird bei dieser Hebelbetätigung die Verschwenkachse 88 im Uhrzeigersinn verschwenkt, womit die Betätigungs-Scheiben 89 so verschwenkt werden, dass die Schalter-Betätigungsorgane 87 im Uhrzeigersinn und damit in Richtung "AUS "-Stellung verschwenken konnen
Eine etwas andere Ausgestaltungsweise des Stieles 10 in den Fig 16d-f dargestellt Hier umfasst der Stiel 10 neben dem Mittelteil 79 em Gehäuse 110,
welches uber den Mittelteil 79 geschoben und fest mit dem oberen Abschnitt des Mittelteiles 79 verbunden ist und deshalb in der vorliegenden Beschreibung sowie auch bezüglich der angeschlossenen Patentansprüche als Teil des Stieles 10 anzusehen ist.
Dieses Gehäuse 110 dient dazu, sämtliche elektrischen/elektronischen Bauteile und-gruppen, welche zum Betreiben des Motors 6 dienen, wie z.B. Motorschutzschalter 116, Kondensator 84, Schalter 86, die elektronische Drehzahlstelleinrichtung u. dgl , spntzwassergeschutzt aufzunehmen. Weiters ist der Netzanschluss 117 in der Wandung dieses Gehauses 110 festgelegt.
Daneben wird die Verschwenkwelle 88 des Hebels 85 in diesem Gehäuse 110 gelagert, wobei die Schalter 86 und deren Betätigungsorgane 89 in derselben Weise wie in den Fig 18-21 dargestellt innerhalb des Gehäuses 110 angeordnet smd (vgl. Fig. 17a-20a). Das Ein- bzw Ausschalten des Motors 6 erfolgt damit genauso wie eben beschrieben
Ein weiterer Unterschied zwischen dem Stiel 10 gemäss den Fig. 16a-c und demjenigen gemäss den Fig. 16d-f liegt in der Anordnung des Pumpenschalters 109 :
Gemass den zuletzt genannten Darstellungen ist dieser innerhalb des Gehäuses 110 angeordnet und sein Betätigungshebel 109' am oberen Ende des Gehäuses 110 festgelegt, wohingegen er gemass den zuerst erwahnten Zeichnungsfiguren am Haltegriff 80 befestigt ist
Wenngleich der erfindungsgemässe Stiel 10 nur im Zusammenhang mit einer in den Zeichnun- gen dargestellten Reinigungsmaschine, die zwei gegenläufig rotierende Zylinderbürsten 3,4 aufweist, beschrieben wurde, kann dieser Stiel 10 auch bei allen anderen Bodenreinigungsmaschinen, welche emen Motor 6, vorzugsweise Elektromotor, zum Antreiben von Reinigungsvorrichtungen, wie Zylinderbürsten 3,4 sowie zumindest einen Schalter 86 zum Ein- und Ausschalten des Motors 6 aufweisen, eingesetzt werden, um mittels eines Teiles des Stieles 10, nämlich dem Hebel 85,
besagten Schalter 86 zu betätigen.
Wie bereits erläutert, ist an den Seitenteilen 1,2 der in den Zeichnungen dargestellten Bodenreinigungsmaschine ein Fahrwerk angebracht Es umfasst vier Räder 8, welche in gegenüber
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den Zylinderbursten 3,4 beweglichen Radaufhängungen 9 gelagert smd Die Radaufhängungen 9 sind als Hebel ausgebildet, die Rader 8 smd an den ersten Enden dieser Hebel gelagert, während das zweite Ende der Radaufhängungen 9 verschwenkbar an den Seitenteilen 1,2 der Bodenreinigungsmaschine festgelegt sind.
Wie insbesondere aus den Fig.22 und 23 zu ersehen, können die Radaufhängungen 9 in zwei Positionen verschwenkt werden In der in Fig 23 dargestellten ersten Position der Radaufhängungen 9 smd die Räder 8 uber den mit dem Boden in Kontakt kommenden Abschnitt der Zylinderbursten 3,4 angehoben, sodass die Zylinderbürsten 3,4 den Boden berühren Eine Reinigung des Bodens ist damit möglich.
In der in Fig. 22 dargestellten Position smd die Räder 8 unter den mit dem Boden in Kontakt kommenden Abschnitt der Zylinderbürsten 3,4 abgesenkt, die Bodenreinigungsmaschine ruht damit auf diesen Rädern 8, wahrend die Zylinderbürsten 3,4 vom Boden abgehoben sind
In dieser Position der Radaufhängungen 9 ist somit die Reinigung des Bodens nicht möglich, vielmehr kann die Bodenreinigungsmaschine nun besonders einfach ohne Reinigungsaktivitat verschoben werden
Zur Durchführung der erorterten Verschwenkung smd Seilzuge 95 vorgesehen, die mit ihren ersten Enden an den Radaufhängungen 9 im Abstand von deren zweiten Enden festgelegt sind Durch Ziehen der Seilzuge 95 in Richtung des in Fig 22 eingezeichneten Pfeiles kann die Radaufhangung 9 in die Position gemäss Fig 23 gebracht werden
Zur Absenkung des Fahrwerkes,
d h zum Verschwenken der Radaufhängungen 9 von der Po- sition gemäss Fig 23 in die Position gemäss Fig 22 smd Druckfeder-Einrichtungen 97 vorgesehen Im Ausführungsbeispiel der Zeichnungen smd diese als eine Vielzahl ubereinander gestapelter Tellerfedern gebildet, alternativ dazu könnten sie aber auch herkömmliche Schrauben-Druckfedern sein Die ersten Enden dieser Druckfeder-Einrichtungen 97 sind beabstandet von den zweiten Enden der Radaufhängungen 9 auf diesen festgelegt Die zweiten Enden der Druckfeder- Einrichtungen 97 smd an der Bodenreinigungsmaschine, konkret an deren Seitenteilen 1,2, festgelegt
Die Druckfeder-Einrichtungen 97 uben damit eine permanente Kraft auf die Radaufhängungen 9 aus,
welche Kraft sie in Richtung der ausgefahrenen Position zu verschwenken versucht Um diese Verschwenkung zu unterbinden mussen die Seilzüge 95 diese Kraft aufnehmen, d h ihre zweiten Enden müssen nach Erreichen der Fahrwerks-Position gemäss Fig 23 fixiert werden Soll eine Verschwenkung der Radaufhängungen 9 in die Position gemäss Fig 22 vorgenommen werden, braucht manuell lediglich die Fixierung der Seilzuge 95 aufgehoben zu werden. Die von den Druckfeder-Einrichtungen 97 erzeugten Kräfte können nun frei auf die Radaufhängungen 9 wirken und diese verschwenken.
Grundsätzlich mussen für jede Radaufhängung 9 ein Seilzug 95 sowie eine Druckfeder-Ein- nchtung 97 vorgesehen werden Um die Anzahl der Seilzüge 95 und der Druckfeder-Einnchtungen 97 zu reduzieren, können erfindungsgemass jeweils zwei Radaufhängungen 9 mit ihren Langserstreckungen zueinander fluchtend und mit einander berührenden zweiten Enden ausgenchtet werden (vgl auch Fig 2) Diese zweiten Enden smd mit ineinander eingreifenden Verzahnungen 96 ausgebildet Aufgrund dieser Konstruktionsweise smd nun jeweils zwei Radaufhängungen 9 miteinander verkoppelt, d h die auf eine Radaufhängung 9 übertragene Verschwenkbewegung wird auf die andere übertragen,
beide Radaufhängungen 9 verschwenken stets synchron
Aufgrund dieser Verkoppelung brauchen nur noch pro zwei Radaufhängungen 9 je ein Seilzug 95 sowie eine Druckfeder-Einrichtung 97 vorgesehen werden An welchen der beiden verkoppelten Radaufhängungen 9 der Seilzug 95 bzw die Druckfeder-Einnchtung 97 festgelegt werden, ist für die ordnungsgemässe Verschwenkfunktion gleichgültig.
Bei den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen ist das erste Ende des Seilzuges 95 an der hinteren, das erste Ende der Druckfeder-Einrichtung 97 hingegen an der vorderen Radaufhängung 9 festgelegt
Zur Durchführung der Verschwenkung der Radaufhängungen 9 muss auf die zweiten Enden der Seilzüge 95 eingewirkt werden In einfachsten Fall können dazu diese zweiten Enden frei aus der Bodenreinigungsmaschine herausgefuhrt sein, das Einwirken erfolgt dabei durch unmittelbares Ergreifen der Seilzug-Enden.
Gemäss der bevorzugten, in den Zeichnungen dargestellten Ausfuhrungsform einer erfindungs-
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gemässen Bodenreinigungsmaschine ist vorgesehen, dass die zweiten Enden der Seilzüge 95 an einem Teil des Stieles 10 festgelegt sind, sodass das Anheben der Radaufhängungen 9 mittels eines Teiles des Stieles 10 durchführbar ist Besagter Stiel-Teil ist durch emen verschwenkbar am Stiel 10 gelagerten Hebel gebildet, der - sofern dieser Stiel 10 auch einen Hebel 85 zur Betätigung des Motorschalters 86 aufweist - durch diesen Motorschalter-Hebel 85 gebildet sein kann Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform ist diese Verwendung des bereits erorterten Motorschalter-Hebels 85 realisiert, bezüglich der konstruktiven Ausfuhrung des Seilzugbetatigungs-Hebels gelten also die obigen Ausführungen
Wie am besten in den Fig.
18 und 19 erkennbar, sind die zweiten Enden der Seilzüge 95 an der Mantelflache der Verschwenkwelle 88 des Hebels 85 festgelegt Theoretisch ist es möglich, die zweiten Enden sämtlicher Seilzüge 95 bis an die Mantelflache der Verschwenkwelle 88 zu führen Genau dieselbe Funktion wird aber erreicht, wenn die zweiten Enden der Seilzuge 95 ausserhalb der Bodenreinigungsmaschine miteinander verbunden werden und via emes weiteren Seilzuges 95' mit der Verschwenkwelle 88 verbunden werden (vgl. auch Fig. 16b)
Bei Verschwenkungen des Hebels 85 von der Position gemäss Fig. 22 in die Position gemäss Fig. 23 wird die Verschwenkwelle 88 gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt, dabei der Seilzug 95' auf die Verschwenkwelle 88 aufgewickelt und somit die Seilzüge 95 in Richtung des Pfeiles in Fig.22 gezogen Die Radaufhängungen 9 werden dabei angehoben.
Bei umgekehrter Verschwenkung des Hebels 85 wird der Seilzug 95' von der Verschwenkwelle 88 abgewickelt und die Seilzüge 95 freigegeben, wodurch die Radaufhängungen 9 von den Druckfeder-Einrichtungen 97 nach unten gedrückt werden können
Die erörterte Fixierung der Seilzüge 95 nach Erreichen der Fahrwerks-Position gemäss Fig 23 erfolgt durch handisches Festhalten des Hebels 85 in der in Fig. 23 dargestellten Stellung Durch das Erfordernis des händischen Festhaltens des Hebels 85 und durch die gleichzeitige Verwendung des Hebels 85 zur Betätigung der Motorschalters 86 entfaltet der Hebel 85 die Wirkung einer Totmanneinrichtung.
Bei jedwedem - auch unabsichtlichem- Loslassen dieses Hebels 85 können die Druckfeder-Einnchtungen 97 die Radaufhängungen 9 nach unten verschwenken, damit die Seilzüge 95, 95' nach unten ziehen und in weiterer Folge den Hebel 85 in die Position gemäss Fig. 22 verschwenken. Dabei erfolgt einerseits das Auflegen der Bodenreinigungsmaschine auf den Rollen 8 und andererseits das Ausschalten des Motors 6, sodass die Bodenreinigungsmaschine vollständig ausser Betneb gesetzt wird
Beiderseits der Festlegungspunkte der Seilzüge 95 bzw. beiderseits des Festlegungspunktes des Seilzuges 95' an der Verschwenkwelle 88 können Scheiben 98 befestigt sein, sodass die Seilzüge 95, 95' wie in einer Seilrolle gehalten sind.
Abschliessend wird anhand der Fig. 24 und 25 der Aufbau einer erfindungsgemässen Transport- karre erörtert, welche geeignet ist für eine Bodenreinigungsmaschine, die in der bisher dargestellten Weise aufgebaut ist.
Die Transportkarre hat einen Rahmen 99, welcher lediglich aus vier Teilen gebildet ist Zen- traler Bauteil ist die Radachsen-Halterung 100, an welcher die Räder 101 drehbar gelagert sind Weiters sind an der Radachsen-Halterung 100 ein Handgriff 102, Abstützstreben 103 und Aufnahmestäbe 104 festgelegt Die Radachsen-Halterung 100 ist dabei dreiteilig aufgebaut, sie umfasst ein rohrförmiges Mittelstück 100' sowie in die Stirnseiten dieses Mittelstückes 100' einsetzbare Radachsenteile 100".
An diesen Radachsenteilen 100" sind die Abstützstreben 103 und die Aufnahmestäbe 104 festgelegt, während der Handgriff am Mittelstück 100' befestigt ist
Der Vorteil dieses dreiteiligen Aufbaus liegt darin, dass die Transportkarre sehr einfach fur eine Vielzahl von unterschiedlich breiten Reinigungsmaschinen geeignet gemacht werden kann Der prinzipielle Aufbau und die Grössen aller Komponenten bleibt gleich, lediglich die Lange des Mittelstückes 100' ist zu variieren.
Wie am besten der Fig 25 zu entnehmen ist, dienen die Abstützstreben 103 dazu, die Transportkarre so abzustützen, dass ihr Handgnff 102 etwa senkrecht zum Boden verläuft
Zum Festlegen einer Bodenreinigungsmaschine auf der Transportkarre dienen die Aufnahme- stabe 104. Sie werden in Eingriff mit in der Bodenreinigungsmaschine, konkret in deren Seitenteilen 1,2, eingelassenen Ausnehmungen 105, gebracht (vgl. Fig. 25) Anschliessend wird die Transportkarre gegen den Uhrzeigersinn verkippt, wodurch die Bodenreinigungsmaschine vom Boden abgehoben wird. Gleichzeitig werden auch die Abstützstreben 103 vom Boden abgehoben,
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