AT40204B - Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von Motorwagen. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von Motorwagen.

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AT40204B
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AT
Austria
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speed
regulator
regulating
push rod
switch
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Inventor
August Gottl
Franz Loos
Original Assignee
August Gottl
Franz Loos
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  Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von Motorwagen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat für Kraftfahrzeuge, vermittels dessen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge nicht nur bei gerader Fahrt sondern auch in der Kurve begrenzt   werden kann. Und zwar wird, je nachdem eine Signaltafel sich in ihrer sichtbaren oder unsichtbaren   Stellung befindet, eine kleinere oder grössere   maxunale   Fahrgeschwindigkeit zugelassen und in   beiden Fällen   beim Einbiegen in Kurven diese maximale Fahrgeschwindigkeit automatisch verringert. 



   Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 ist eine Ansicht des Regulier- bezw. des Überwachungsmechanismus mit einer dazugehörigen Anzeigevorrichtung in Seitenansicht Fig. 2 die   Anzeigevorricht@ng in Vorderansicht   ; Fig. 3 zeigt die Einrichtung gemäss Fig. 1, jedoch mit herabgeklappter Anzeigevorrichtung. Fig. 4 zeigt die Anzeigevorrichtung gemäss Fig. 2 in herabgeklapptem Zustande. Fig. 5 zeigt den   Regulier-     mechanismus   in einer Stellung bei Fahrt in einer Kurve nach rechts. Fig. 6 zeigt den Regulier-   mechanismus   bei Fahrt in einer Kurve nach links. Fig. 7 ist eine   schematische   Darstellung der Verbindung zwischen Steuerung und Apparat. Fig. 8 ist ein   Schema   des Zündungsstromkreises, in den der Apparat eingeschaltet ist.

   Fig. 9 ist in Ansicht und   teilweisem Schnitt der Gleitkontakt   
 EMI1.1 
 



   Der Apparat besteht aus einer Welle. A mit Kettenrad 11 ausserhalb eines Kastens B. Auf der   Welle. 4   sitzt eine Spiralfeder C, hinter dieser ein Regulator, bestehend aus zwei Kugeln   1.   der Gleithülse 2 und dem Verbindungsbackenstück 3. Auf   der gleithülse   sitzt eine Muffe, welche mit zwei Zapfen in die beiden Schlitze eines Hebels 4 eingreift.   Dieser Hebel   ist   um   den Fixpunkt   a   drehbar und besitzt an seinem anderen Ende weitere Schlitze, in welche Zapfen der Gleithülse 8 greifen. Die Gleithülse 8 aus Isoliermaterial trägt ausser dem erwähnten Zapfen noch die Schleiffeder 9, welche mit Hebel 4 in   leitender Verbindung   steht.

   Die Hülse   8   gleitet 
 EMI1.2 
 fläche 1 ist hiebei kleiner als die Breite der Auflagerfläche der Schleiffeder 9 und die Breite der Ringfläche II ist grösser als die Breite der Auflagerfläche der Schleiffeder 9. Das Gleitstück besitzt einen Zapfen F,   welcher iu dem Schlitz eines Hebels   6 liegt. Hebel 6 ist   um   den fixen Bolzen b drehbar und greift mit demselben durch einen Schlitz der Schubstange 5. Die Schubstange 5 wird einerseits in der Kastenwand geführt, andererseits in einem Führungslager G.

   In der Höhe der beiden Enden ihres Schlitzes besitzt die Schubstange 5 zwei gegeneinander gekehrte   und gekrümmte Nasen H, L, welche, wenn die Schubstange 5 nach links oder rechts verschoben   wird. abwechselnd seitlich gegen den Hebel 6   drücken, und damit stets bewirken,   dass durch 
 EMI1.3 
 

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 (Fig. 8). Der elektrische Strom wird an dieser Stelle in den Apparat geschickt und so durch denselben geleitet, dass er bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung der Feder 9 bei dem linken Fiibrungslagel D den Apparat wieder   verlässt   und von da zum Zwecke der Zündung in die Maschine gelangt. Ein zweiter Leitungsdraht ist an dem Gleitstück 7 zwischen den isolierten Stellen I 
 EMI2.1 
 kann auf diesem Wege zur Maschine gelangen. 



   Ist die Tafel aufgeklappt, so ist der Strom durch den Schaltkontakt 12 und 13 unterbrochen und er kann nur durch die früher besprochene Leitung von D aus zur Maschine gelangen. Befindet sich das Fahrzeug in Ruhe, so ist die Stellung des Apparates die aus Fig. 1 ersichtliche : Regulator   geschlossen, Schleiffeder   9 stellt die direkte Verbindung mit dem Schleifkontakt her. Fährt nun der Wagen, so wird bei einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit in der Geraden der Zündstromkreis durch den Regulator dadurch unterbrochen, dass die Schleiffeder auf die Ringfläche I zu sitzen kommt. Obwohl zufolge der grösseren Breite der Schleiffeder diese auch auf den Teil X übergreift, wird doch keine Zündung durch den   Nebenschluss   stattfinden können, weil dieser zufolge der Stellung der Tafel unterbrochen ist.

   Fährt der Wagen bei dieser Stellung der Signaltafel eine Kurve, so wird die ganze Hülse 7 der Kontaktfläche der Schleiffeder genähert, so dass schon bei geringerer Verstellung des Regulators also bei einer geringeren Wagengeschwindigkeit als auf der Geraden die   Kontaktfläche   der Schleiffeder die Ringfläche I erreicht, also die Zündung ausgeschaltet wird. 



   Ist dagegen die Signaltafel heruntergeklappt, also der Nebenschluss zum   Zündstromkreis   
 EMI2.2 
 gar nicht vorhanden wäre, sondern die metallene Hülse   7   ununterbrochen bis zum Ringstück II reichen würde (Fig. 3). Der Effekt ist dann der, dass die Ausschaltung der Zündung erst erfolgt, 
 EMI2.3 
 (Fig. 5 und 6). 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von Motorwagen beim Kurvenfahren. dadurch gekennzeichnet, dass der unter dem Einflüsse des Regulators stehende, im Zündstromkreise angeordnete Ausschalter bei Verdrehung der Lenkung in irgend einem Sinne derart verstellt wird. dass er schon bei einer niedrigeren Tourenzahl als bei gerader Fahrt von dem Regulator ! n seine Ausschaltstellung gebracht wird.

Claims (1)

  1. :. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange zwei gegeneinander gekehrte Anschläge (H. J) aufweist, welche bei Drehung der Steuerung, gleichgültig in welcher Richtung, einen den Ausschalter betätigenden Hebel stets in einer Richtung verschieben.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (H, J) nasenförmig ausgebildet und einander gegenüberstehend, an der Schubstange (10) angeordnet sind, derart, dass je eine der Nasen bei Verschiebung der Stange auf die untere bezw. obere Hälfte EMI2.4 kreis önnet, bezw. schliesst.
    4. Eine Ausgestaltung der Einrichtung nach Anspruch 1, um mittels desselben Ausschalters bei freier Bahn eine höhere Geschwindigkeit zu begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass im Nebenschlüsse zu dem Zündstromkreis, der bei Überschreitung einer bestimmten Fahrt- geschwindigkeit von einem Zentrifugalregulator an einer zwischen den Abzweigstellen des Nebenschlusses gelegenen Stelle unterbrochen wird, ein mit der Signaltafel zwangläufig verbundener Ausschalter angeordnet ist, der bei unsichtbarer Stellung der Signaltafel den Nebenschluss,
    der vom Regulator erst bei Erreichung einer höheren Tourenzahl unterbrochen wird als der Ziind- stromkreis, schhesst.
AT40204D 1907-03-26 1907-03-26 Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von Motorwagen. AT40204B (de)

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AT40204B true AT40204B (de) 1909-12-27

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ID=3558568

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