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Schirm mit verstärkten Dachstangen.
Es ist bekannt, Schirmdachstangen in ihrem der Krone zunächst liegenden Teil zu verstärken, um eine günstige Wölbung für das Schirmdach zu erzielen. Man hat dabei indessen die Streben ausserhalb des verstärkten Teiles angelenkt, wodurch nicht nur vielfach der gewonnene Vorteil der günstigen Dachwölbung aufgehoben. sondern auch der freie Innenraum unter dem Schirm beschränkt wurde.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Schirm mit verstärkten Dachstangen, bei dem die erwähnten Mängel dadurch beseitigt sind, dass die Streben innerhalb des bis oder nahe bis zum Kronenende reichenden verstärkten Teiles der Dachstangen angelenkt sind. Nicht nur, dass auf diese Weise ein möglichst grosser freier Innenraum und durch die Art der Schirmwölbung eine Sicherung gegen seitlichen Zutritt von Regen erzielt wird, es ergibt sich auch gleichzeitig eine erhöhte Sicherheit des Schirmes gegen Umschlagen durch Wind. Dabei wird durch dte Ausbildung der Streben an sich die Möglichkeit, die Dach- stangon und Streben tneinanderlegen und dadurch den Schirm möglichst dünn halten zu können, nicht beeinträchtigt.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Querschnitt durch das Gestell des aufgespannten
Schirmes. Die Fig. 2 bis f1 sind Ansichten verschiedener AusfUhrungsformen der verstärkten
Dachstange hierbei und die Fig. 6 bis 9 bezügliche Querschnitte durch dieselben.
Die in üblicher Weise mittels der Schieberhülse a (Rose) über dem Stock f zu ver- schiebenden und mittels der Nasenfedern d festzuhaltenden Streben g sind an den Dach- stangen b in demjenigen Teil angelenkt, in welchem letztere ein erhöhtes Widerstands- moment besitzen. Die Erhöhung des Widerstandsmomentes erfolgt beispielsweise dadurch, dass unter Beibehaltung der gleichen Stegbreite die Schenkel bl stärker sind als die
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er, wie Fig. 2 und 3 erkennen lassen, das Einlegen der Strebe 9 ermöglicht.
Es ist nicht notwendig, dass der Rücken der Dachstange durchgangs gleich bleibt, er kann auch, wie
Fig. 4 erkennen lässt, eingezogen sein, so dass der vordere Teil b3 das Einlegen der Streben 9 noch gerade zwischen seinen Schenkeln gestattet. Das Ineinanderlegen von Strebe und Dach- stange kann ferner dadurch herbeigeführt werden, dass ein Übergreifen der Strebe über die Dachstange stattfindet In diesem Falle erhält die Dachstange zweckmässig T Form (Fig. 5) mit den Querschnitten nach Fig. 8 und 9, also mit nach der Krone zu verstärktem
Steg b4 und mit dünnerem Steg b5 im vorderen Teil.
Die Strebe besitzt U-förmigen Quer- schnitt, deren Schenkelentfernung so bemessen ist, dass sie den Steg des Stangenteils b4 umgreift. Statt bei der letzten Ausführungsform die Dachstange T-förmig zu machen, kann sie auch stabförmig ausgf'ildet sein.
Wesentlich für den Erfindungsgegenstand ist, dass die Streben innerhalb des nach der Krone zn reichenden verstärkten Teiles angreifen, an welchem die Dachstangen das grössere Widerstandsmoment besitzen.
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