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In Fig. 1 ist B der Kessel und Bl die Dampfzuleitung zur Maschine t. C ist die Fördervorrichtung und D der Trichter für die Brennmaterialzufuhr. ml ist die Leitung zur Zuführung der Luft zu den Feuerungen, und m2 ist ein Zweigrohr von dieser Luftleitung und zwar ist für jede Feuerung ein solches Rohr vorgesehen. ein solches Rohr vorgesehen.
Das Doppelgeaperre besteht aus einem Sperrad a, welches an seinem Umfang eine Anzahl von Zähnen al und einen unverzahnten Teil as besitzt und aus einem Sperrad b, welches an seinem Umfang nur einen Zahn oder eine Vertiefung bl besitzt. Beide Scheiben oder Sperräder sitzen fest auf der Schieberstange c und werden durch die Klinken d und e betätigt, von welchen die etstere an einem lose auf der Schieberstange c sitzenden Arm d'angelenkt ist, während die letztere von einem gleichfalls lose auf der Schieberatange sitzenden Kurbelarm e1 getragen wird. Auf der Sdiieberstange sitzt ferner lose ein Arm f, welcher einen seitlichen Fortsatz P besitzt, welcher mit dem die Klinke d tragenden Arm dl in Eingriff gelangen kann.
Der den Fortsatzfl tragende
Arm. f kann eine Einstellung um die Schieberstange erfahren und in der gewünschten Lage durch einen Stift/' befestigt werden, welcher mit Schraubengewinden versehen ist, oder unter dem Einfluss einer Feder steht, und welcher in Ausnehmungen in einem Kurbelarm 9 der sich vor dem Kurbelarm el und den Sperrädern a und b befindet, eintreten kann.
Die beiden Kurbelarme el und 9 sind an einer geeigneten Stelle h miteinander verbunden oder verbolzt und sind bei i drehbar an der Kurbelstange il der Kurbel k eingelenkt. Die Welle kl, auf welcher die Kurbel k sitzt, wird durch ein Wurmrad k2 getrieben, welches mit einem (nicht gezeichneten) Wurm auf der Welle 1. 3 in Eingriff steht, welch'letztere die Scheibe k4 trägt, dip von der durch die Maschine oder Motor 1 zum Betriebe des Ventilators getriebene Scheibe 12 vermittelst des Riemen 11 Antrieb erhält. Die Maschine l kann durch Druckmittel vom Kessel aus betrieben werden unter Anwendung eines automatischen geschwindigkeitsregulierenden Ventiles bei n, welches selbsttätig die der Maschine zuzuführende Dampfmenge entsprechend dem Dampfdruck regelt.
Wenn ein Elektromotor verwendet wird, so kann ein ähnliches Ventil zur Betätigung eines Rheostaten und zur selbsttätigen Regelung der Motor-Geschwindigkeit entsprechend dem Dampfdrucke im Kessel verwendet werden.
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der Anzahl der Zähne entspricht, über welche bei der vorherigen Drehung in entgegengesetzter Richtung die Sperrklinke hinweggegangen ist.
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welche den Dampf zum inneren Ende der Förderzylinder C führt, liegt und dip Klinke d des Sperrrades a über einen Teil der unverzahnten Fläche a2 dieses Sperrades gegangen ist.
Die andere Klinke e ist in Eingriff mit dem Zahne des Sperrades b und bei Aufwärtsbewegung der Stange il bewegt diese Klinke e das Sperrad b, mithin auch den Schieber o rm einen Winkel, welcher dem unverzahnten Teile a2 des Sperrades a entspricht, wodurch der Da-npfeinlass n unmittelbar über die andere Dampfeinströmung o3 im Schiebersitz, die zum äusseren Ende des Förderzylinders führt, durch eine einzige rasche Bewegung gelangt. Zu gleicher Zeit gelangt die Klinke d mit dem auf den zahnlosen Teil a2 folgenden Zahn al des Sperrades a in Eingriff, sodass die folgende
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Auf diese Weise wird eine lange jedoch veränderliche Ruhelage für den Schieber oder die Förderstange gesichert, wobei keinerlei Dampfzufuhr stattfindet, da der Dampfzutritt während einer genügend langen Zeit ungehindert durch die Zuleitungen erfolgen kann.
Da auf diese Weise die Dampfausströmung durch jede der beiden Onnungen während der Lergangsbewegung des Gesperres erfolgt, wird es zweckmässig, die automatische Reguhervorrichtung in einer gewissen Entfernung von den Feuerungen anzuordnen.
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Die beschriebenen Mittel zur Einstellung können mit einer Anzeigevorrichtung (nicht dargestellt) verbunden werden, um den Grad der Einstellung oder Regelung bezüglich der Ventilbewegung anzuzeigen, d. h. die Anzahl der Zähne, über welche die Sperrklinke gleitet und daher die Grösse der kreisförmigen Bewegung des Schiebera anzugeben.
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lage in Ruhe, wobei die Förderrinne gegenüber dem Trichter abgeschlossen ist. Wenn jedoch durch die Öffnung 02, an welche der Kanal o4 anschliesst. Dampf zum inneren Ende des Förderzylinders strömt und die Förderstange oder der Kolben zurückgeht, so gelangt frisches Brennmaterial aus dem Trichter D in die Förderrinne.
Wenn nun der Schieberauslass o1 über die Öffnung o3 gelangt, so ist die Verbindung mit einem anderen Rohr os hergestellt, durch welches der Dampf zum anderen Ende des Zylinders strömt, und hierdurch der Förderstange oder dem Schieber der Förderhub zur Lieferung frischen Brennmaterials in den Ofen erteilt wird.
Die Schieber für irgend eine Anzahl von Feuerungen können in irgendwelcher geeigneten Lage angeordnet und miteinander gekuppelt werden, z. B. indem die zu den einzelnen Schiebern gehörigen Ka larme durch Stangen 1, "2 miteinander verbunden werden, so dass die in Reihen angeordneten Schieber von einer einzigen von der zum Betriebe des Ventilators dienenden Maschine oder Motor angetriebenen Scheibe betätigt werden. Jedes Schieberschaltwerk hingegen ist einer besonderen Einstellung für eine besondere Geschwindigkeit fähig, so dass die verschiedenen Fördervorrichtungen zu verschiedenen Zeiten zur Wirkung gelangen können.
Da dieselbe Maschine od, Motor zum Betriebe des Ventilators und des Schieberschaltwerks dient, so ist die vom Ventilator geförderte Luft immer im entsprechenden Verhältnis zu dem den Feuerungen zugeführten Brennstoff, sodass jeder Zeit die Verbrennung gleichmässig erfolgt. Da der Dampfdruck sich mit der Grösse der Dampfentnahme aus dem Kessel ändert, so ist bei n ein vom Dampfdruck betätigter automatischer Geschwindigkeitsregler (mit oder ohne Rheostaten) vorgesehen, welcher die Geschwindigkeit der Maschine oder des Motors entsprechend ändert, so dass sowohl das Brennmaterial als auch die Luft der Dampferfordernis entsprechend zugeführt werden.
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