DE712609C - Vorrichtung zum Gleichhalten des Schwingungsausschlages von Schuettelpruefstaenden oder Maschinen mit aehnlich schwingenden Systemen mit elektrischem Antrieb - Google Patents

Vorrichtung zum Gleichhalten des Schwingungsausschlages von Schuettelpruefstaenden oder Maschinen mit aehnlich schwingenden Systemen mit elektrischem Antrieb

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DE712609C
DE712609C DEL98255D DEL0098255D DE712609C DE 712609 C DE712609 C DE 712609C DE L98255 D DEL98255 D DE L98255D DE L0098255 D DEL0098255 D DE L0098255D DE 712609 C DE712609 C DE 712609C
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DE
Germany
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machines
keeping
piston
schuettelpruefstaenden
electric drive
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DEL98255D
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Dipl-Ing Heinrich List
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Gleichhalten des Schwingungsausschlages von Schüttelprüfständen oder Maschinen mit ähnlich schwingenden Systemen mit elektrischem Antrieb Es ist bekannt, zum Gleichhalten des 5 chwingungsausschlages von Schüttelprüfständen oder Maschinen mit ähnlich schwingenden Systemen das System mit Kontaktstücken zu versehen oder durch dieses System Kontaktvorrichtungen zu betätigen, die beim Überschreiten eines bestimmten Ausschlages (Amplitude) einen Vorschaltwiderstand zeitlich kurzschließen oder den Kurzschluß eines Vorschaltwiderstandes unterbrechen.
  • Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß durch den unvermeidlichen Abbrand der Kontaktstücke bzw. durch Funken-und Lichtbogenbildung die Regelung unsicher wird. Durch den Abbrand an den Kontaktstücken ändern sich die für eine einwandfreie Steuerung erforderlichen genauen Zeiten, während welcher die Kontaktstüoke geöffnet bzw. geschlossen sein sollen. Es ist daher bereits nach kurzer Betriebsdauer eine Justierung des Reglers erforderlich. Außerdem sind die Steuerungseinrichtungen der bekannten Art nicht zur unmittelbaren Betätigung von veränderlichen N0Tiderständen, z. B. Schiebewiderständen, geeignet. Es sind für diesen Zweck erst wieder durch besondere Relais gesteuerte Motoren notwendig, so daß sich, abgesehen von der Unsicherheit der Regelung selbst, ein verhältnismäßig verwickelter Zusammenbau ergibt, in welchem Fehlerquellen unvermeidlich sind.
  • Diese Nachteile werden durch die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung beseitigt. Die Erfindung geht aus von einer der bekannten Vorrichtungen zum Gleichhalten des Schwingungsausschlages von Schütteiprüfständen oder Maschinen mit ähnlich schwingenden Systemen mit elektrischem Antrieb, bei denen bei Änderung des Anschlages des schwingenden Systems die Antriebskraft entsprechend geändert wird.
  • Hierbei besteht die Erfindung im wesentlicllen darin, daß von einem mit dem schwingenden System verbundenen Teil der Zutritt eines Strömungsmittels zu einem Steuerglied bewirkt wird, durch dessen Bewegung der Vorschaltwiderstand des Antriebsmotors verstellbar ist.
  • In der Strömungsmittelweg sind Ventile, Schieber o. dgl. eingebaut, die unmittelbar oder mittelbar durch das schwingende System bei Ausschlagsänderungen desselben betätigt werden. Auf diese Weise erfolgt eine Beeinflussung des Druckes bzw. der Geschwindigkeit des Strömungsmittels, welches auf ein Steuerglied wirkt Letzteres kann erfindungsgemäß vorzugsweise als Kolben ausgebildet sein. Dieser in einem im Strömungsmittelweg liegenden Zylinder verschiebbar gelagerte Kolben steht unter einer Rückstellkraft, z. B. einer Feder, und bewirkt unmittelbar die Steuerung des Antriebsmotors, d.h. die Einstellung eines veränderlichen Widerstandes im Stromkreis des Antriebsmotors. Der Steuerkolben besitzt erfindungsgemäß einen Durchlaß veränderlichen Querschnitts, welcher die zu beiden Seiten des Kolbens liegenden Zwischenräume miteinangler verbindet.
  • An Stelle des Durchlasses im Kolben kann auch eine Umgehungsleitung, welche die Zylinderräume oberhalb und unterhalb des Kolben miteinander verbindet, verwendet werden In dieser Leitung befindet sich dann noch ein vorzugsweise einstellbares Ventil, um den Durchgangsquerschnitt dieser Leitung zu regeln.
  • Der Strömungsmittelweg ist ein geschlossener Kreis. in welchem sich ein Kompressor befindet. der vorzugsweise durch den Antriebsmotor des Gerätes angetrieben wird. Es ist besonders vorteilhaft, die Steuerventilanordnung aus zwei parallel zum Strömungsmittelweg geschalteten Einzelventilanordnungen aufzubauen. zwei scher welchen das schwingende System sich bewegt. Die Steuerung setzt dann an den beiden Hubenden des schwingenden Systems ein. Im Strömungsmittelweg kann sich außerdem noch ein wahlweise einstellbares Reglerorgan in Form eines Drosselventils o. dgl. befinden, um eine wahlweise Amplitudenregelung vo,rzuneh,men.
  • Der Steuerkolben kann auch doppelseitig von dem Strömungsmittel beaufschlagt werden. es kommt dann die als Rückstellkraft wirkende Feder in Fortfall. Diese Anordnung kann dann so ausgebaut werden, daß der Regler nicht nur beim Überschreiten des Ausschlages eines schwingenden Teiles, sondern auch beim Unterschreiten eines Ausschlages auf den Antrieb einwirkt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Abbildung beispielsweise und schematisch (largestellt.
  • Niit I ist der Tisch eines Schüttelprütstandes bezeichnet, dessen Fortsatz 2 zwischen den beiden Ventilanordnungen 3 liegt, in welchen sich die Xrentilkörper 4 befinden.
  • NIit 5 ist ein von einem Motor 6 oder vom Antriebsmotor 21 angetriebener Kompressor bezeichnet, der das Strömungsmittel durch die Leitung 7 und 8 der Ventilanordnung zu drückt. Die Auslaflöffnung der Ventile ist mit g bezeichnet. Die Abbildung läßt deutlich erkennen, daß die Ventilkörper 4 durch den Fortsatz 2 des Tisches I, insbesondere bei Amplitudenänderungen des schwingenden Systems, mehr oder weniger weit geöffnet und wieder geschlossen werden, um das Strömungsmittel mit entsprechendem Druck und entsprechender Geschwindigkeit durch die Leitung in dem Zylinder 11 zuzuführen, in welchem sich der Kolben 12 befindet. Der Kolben 12 besitzt einen vorzugsweise regelbaren Durchlaß 13 und steht durch seine Kolbenstange 14 mit dem Schieber 16 des Scheibenwiderstandes 17 in Verbindung. Die Rückstellkraft für den Kolben wird bei dem Ausführungsbeispiel durch die Feder 15 gebildet. Mit 19 ist die vom Zylinder zum Kompressor führende Rücklaufleitung bezeichnet. während 20 ein am Zylinder ange-I)rachtes wahlweise einstellbares Regelorgan in Form eines Drosselventils darstellt. Der Stromkreis des Antriebsmotors ist mit 18 bezeichnet.
  • Die Abbildung läßt weiter erkennen, daß durch den jeweiligen Ausschlag des Tisches die Ventile 3, 4 entsprechend beeinflußt werden, wodurch der Kolben 12 und mit ihm der Schieber 16 so bewegt werden. daß durch den in dem Stromkreis 18 liegenden Widerstand 17 eine Beeinflussung des Antriebsmotors 21 erfolgt.
  • In l)esonderen Fällen kann es vorteilllaft sein, die Steuervorrichtung direkt am schwingenden Element zu befestigen. so daß bei entsprechender beispielsweise federnder Aushildung des Fortsatzes 2 in der Umkehrbewegung des schwingenden Elementes die Ventile betätigt werden.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Vorrichtung zum Gleichhalten des Schwingungsausschlages von Schüttelprüfständen oder Maschinen mit ähnlich schwingenden Systemen mit elektrischem Xntriel), bei denen bei Änderung des Ausschlages des schwingenden Systems die Antriebskraft entsprechend geändert wird. dadurch gekennzeichnet, daß von einem mit dem schwingenden System verbundenen Teil (2) der Zutritt eines Strömungsmittels zu einem Steuerglied (I2) bewirkt wird, durch dessen Bewegung der Vorschaltwiderstand (I6, I7) des Antriebsmotors (2I) verstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (I2) als Kolben ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (I2) einen Durchlaß (I3) veränderlichen Ouerschnittes aufweist.
DEL98255D 1939-06-14 1939-06-14 Vorrichtung zum Gleichhalten des Schwingungsausschlages von Schuettelpruefstaenden oder Maschinen mit aehnlich schwingenden Systemen mit elektrischem Antrieb Expired DE712609C (de)

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DE712609C true DE712609C (de) 1941-10-22

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ID=7288805

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DE (1) DE712609C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2850893A (en) * 1956-04-11 1958-09-09 Jr William P Barnes Fluid vibrator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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