AT394017B - Behaelter - Google Patents

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AT394017B AT289786A AT289786A AT394017B AT 394017 B AT394017 B AT 394017B AT 289786 A AT289786 A AT 289786A AT 289786 A AT289786 A AT 289786A AT 394017 B AT394017 B AT 394017B
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Description

AT 394 017 B
Die Erfindung betrifft einen Behälter mit einer Aufhängeeinrichtung und mindestens einer bodenseitigen, zur Entleerung des Behälters um ein bodenseitiges Schwenklager aus einer etwa horizontalen Schließstellung nach unten abklappbaren Klappe, einer die Klappe in deren Schließstellung am von ihrem Schwenklager abgewandten Ende untergreifenden, abstützenden, bei Bodenberührung des Behälters aus ihrer Sperrstellung in eine Freigabestellung gelangenden Sperre und mit einer, die Sperre bei geschlossener Klappe in die Sperrstellung überführenden Einrichtung. Die DD-PS 103 625 zeigt einen derartigen Behälter.
Bei diesem bekannten Behälter ist die Sperre aufgrund der Schwerkraftwirkung in Sperrsteilung vorbelastet Die Sperre in Form einer Klinke steht über den Behälterboden mit einem Ansatz vor. Beim Absetzen des Behälters auf einer Unterlage kommt somit dieser Ansatz der Sperre in Bodenberührung, wodurch die Sperre in Freigabestellung verschwenkt wird. Beim anschließenden Anheben des Behälters soll sich nun die Klappe selbsttätig öffnen. Zum Schließen des Behälters muß dieser auf einer Spezialunterlage abgesetzt werden, die zwei Schienen aufweist, sodaß die Klappe in Schließstellung gelangt und die Sperre durch Schwerkraftwirkung in Verriegelungsstellung schwenkt Der bekannte Behälter soll damit ohne jegliche Handbetätigung ein Öffnen und Schließen der Klappe ermöglichen.
In der Praxis läßt sich dieses Prinzip aber kaum verwirklichen. Abgesehen von dem Nachteil, daß das Schließen und Verriegeln der Klappe eine spezielle Absetzfläche mit Schienen »forderlich macht, weil sonst die Sperre nicht frei verschwenkt, sondern mit einem seitlichen Bolzen der Klappe kollidieren würde, ist die Sperre während des Entriegelungsvorganges vom Gewicht des gesamten Behälterinhaltes belastet. Es treten also hohe Kräfte an der Lagerung der Sperre auf, die ein entsprechend robustes Lager erforderlich machen. In der Praxis reicht es aber weiterhin nicht aus, daß an der Klappe ein dünner Stift oder Bolzen befestigt ist, der mit einer minimalen Auflagefläche von der Sperre gehalten wird, da dies» Stift das Gewicht der Bodenklappe einschließlich des Behälterinhaltes auffangen muß. Nur mit einem solchen kleindimensionierten Stift funktioniert aber theoretisch das vorgeschlagene Prinzip. Die in der Praxis notwendige breite Auflage- oder Stützfläche der Sperre würde ab» entsprechend größere Schwenkbewegungen der Sperre notwendig machen und dabei würden eb»i die hohen Reibungskräfte der vom Behälterinhalt belasteten Klappe üb» die ganze Breite der Stützfläche auftreten. Die Stützfläche der Sperre würde sich schnell abarbeiten, sodaß eine sichere Verriegelung nicht mehr gewährleistet wäre.
Die DD-PS 140 023 zeigt eine Sperre, die die Klappe untergreift, jedoch verriegelt die Klappe ihrerseits die Sperre nicht, vielmehr ist ein aufwendiger Mechanismus vorgesehen, um die Sperre in Verriegelungsstellung zu halten. Die Sperre ist nicht in Entriegelungsstellung vorgespannt, vielmehr bewirkt eine Feder eine Vorspannung in entgegengesetzter Richtung. Weiterhin kann die Sperre auch nicht durch eine Bewegung der Klappe nach oben entriegelt werden und schließlich erfolgt die Öffnung des Behälters durch Entriegelung der Sp»re von Hand, was mit einer Gefährdung des Bedienungspersonals durch das herausstürzende Material verbunden ist
Die FR-PS 1.408.767 zeigt ebenfalls einen Behälter mit Bodenklappe und Sperre. Die Arbeitsweise entspricht der vorgenannten Druckschrift mit Ausnahme, daß ein zusätzlich» Keil erforderlich ist, der die Sperre in Sperrstellung hält und der gegen Federkraft durch Handbedienung bewegt werden muß, um eine Entriegelung und damit eine Öffnung der Klappe zu bewirken.
Die DE-OS 26 51 561 zeigt einen Behälter, bei dem die Bodenklappe unter Fed»kraft steht Die Feder soll so stark ausgebildet sein, daß die Klappe selbsttätig schließL Die Funktion ist jedoch fraglich, da die Federkraft am größten ist, wenn die Klappe nach unten hängt, wogegen in dieser Stellung das erforderliche Schließmoment der Klappe am kleinsten ist. Daraus folgt, daß die Feder so überdimensioniert sein müßte, um ein sicheres Schließen der Klappe zu bewirken, daß diese Schließbewegung schon beginnt, wenn sich noch ein gewisser Teil des Inhaltes im Behälter befindet. Das Entriegelungs- und Verriegelungsprinzip ist anders als beim Erfindungsgegenstand.
Die FR-PS 1 545 202 beschreibt ein andersartiges Verriegelungsprinzip der Klappe mittels eines Steckbolzens, der von Hand eingefahren (verriegelt) und ausgezogen (entriegelt) werden muß. Ein ähnliches Prinzip zeigt die DE-OS 2 218 953, bei der der Verriegelungsbolzen durch Fernbetätigung bedient werden kann. Die DE-OS 27 15 992 verwendet zur Verriegelung der Bodenklappe einen Sperrschieber, der in Verriegelungsstellung vorgespannt ist. Wiederum steht der Sperrschieber während der Entriegelungsbewegung unter der vollen Last der Bodenklappe und des Behälterinhaltes.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Behälter der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß unter Beibehaltung des Prinzips der Entriegelung der Sperre durch Bodenkontakt des Behälters, verhindert wird, daß die Sperre während des Entriegelungsvorganges vom Gewicht der Klappe und des Behälterinhaltes belastet ist und daß für das Schließen der Klappe und die erneute Verriegelung keine speziell angepaßte Absetzvorrichtung erforderlich ist, diese Funktionen vielmehr an jedem beliebigen Ort durchgeführt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Sperre mit einer in Richtung ihrer Freigabestellung wirkenden Öffnungskraft vorbelastet ist und von der geschlossenen Klappe kraft- und/oder formschlüssig in Sperrsteilung verriegelt ist, und daß die Klappe bei Bodenberührung über ihre Schließstellung hinaus weiter nach oben in eine, die Sperre entriegelnde und aufgrund der Vorlast in die Freigabestellung bewegende Auslösestellung schwenkbar ist, wobei die Klappe insbesondere beidseitig über den Behälter vorsteht und die vorstehenden Ränder der Klappe von je einer Sperre Untergriffen sind.
Dank der Erfindung kann die Sperre die Klappe breitflächig untergreifen, sodaß eine sichere Abstützung -2-
AT 394 017 B gewährleistet ist. Gleichwohl wird sie aufgrund ihrer Vorspannung zuverlässig und abriebfrei in die Entriegelungsstellung verschwenkt, wenn die Bodenklappe geringfügig über ihre horizontale Schließstellung nach oben bewegt wird. Das Schließen einschließlich des Verriegelns der Klappe ist an jedem beliebigen Ort möglich. Die Verriegelung erfolgt selbsttätig, lediglich die Vorbereitung für den nächsten Entleerungsvorgang erfordert die Bedienung der Betätigungseinrichtung, um die Sperre in die Entriegelungsstellung vorzuspannen.
Diese Vorteile werden dank folgender vom Stand der Technik nicht nahegelegter Merkmale erreicht: Die Sperre sperrt nicht nur die Klappe, sondern Klappe und Sperre verriegeln sich gegenseitig in der Schließstellung der Klappe; die Sperre ist in Entriegelungsstellung hin vorgespannt, und schließlich ist die Klappe über ihre Schließstellung hinaus um ein geringes Maß weiter hochschwenkbar, wodurch die Sperre entriegelt wird. Dadurch wird erreicht, daß die Sperre vom Gewicht der Klappe und des darüberliegenden Behälterinhaltes entlastet ist und frei verschwenken kann.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele darstellen, näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des Behälters mit zwei in Schließstellung befindlichen Klappen, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Behälter gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht des Behälterunterteils, wobei die Klappen mit ausgezogenen Linien in Schließstellung und strichpunktiert in Offenstellung dargestellt sind, Fig. 4 eine vergrößerte Detailansicht der Sperre unmittelbar vor ihrem Hochschwenken in die Freigabestellung und Fig. 5 eine abgewandelte Ausführungsform eines Behälters mit nur einer Klappe.
Ein oben offener Behälter (10) mit einer Umfangswand (12), einer Aufhängevorrichtung (14) und einem Bodenrahmen (16) weist zwei an letzterem um einander gegenüberliegende Schwenklager (18) schwenkbare Klappen (20), (20') auf, die an ihrem einander unmittelbar benachbart liegenden freien Enden durch Profile verstärkt sind. Außerhalb der Umfangswand (12) sind - einander gegenüberliegend - Klauen (22) schwenkbar gelagert, auf denen sich die Klappe (20) mit ihrem freien Ende abstützt, wogegen die Klappe (20') von der Klappe (20) in Schließstellung dadurch gehalten wird, daß letztere zwei Vorsprünge (24) am freien Ende aufweist, die das freie Ende der Klappe (20') untergreifen.
Das Schwenklager (26) jeder Klaue (22) liegt näher am Schwenklager (18) der Klappe (20) als das freie Ende dieser Klappe (20). Das freie Ende der Klappe (20) stützt sich also an einer Stützfläche (28) der Klaue (22) ab, die mindestens zum Teil auf der dem Klappenschwenklager (18) abgewandten Seite der durch die Klauenschwenkachse (26) gehenden vertikalen Querebene liegt. Dadurch sucht die auf der Klaue (22) aufliegende Klappe (20) die Klaue in Sperrstellung (im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 3) zu schwenken. Im freihängenden Zustand des Behälters (10) sperrt also die Klaue (22) die Klappe (20) und diese wiederum die Klappe (20') und die Klappe (20) ihrerseits sperrt die Klaue (22). Die Klappen (20), (20') werden somit in Schließstellung (Fig. 1) gehalten, in welcher ihre freien Enden den in Fig. 1 gezeigten Abstand (30) zum Bodenrahmen (16) haben. An sich reicht in der Regel die Reibungskraft an den, miteinander zusammenwirkenden Stützflächen (28) der Klaue (22) und der Klappe (20) aus, um die Klaue (22) in der Sperrstellung zu halten.
Als zusätzliche Sicherung ist im Ausführungsbeispiel noch ein Formschluß realisiert, der einen nach unten weisenden Vorsprung (32) am freien Ende der Klappe (20) und eine Aussparung (34) in der Stützfläche (28) der Klaue (22) anfweist In der Stützstellung gemäß Fig. 1 greift der Vorsprung (32) in die Aussparung (34) ein.
An jeder Klaue (22) greift eine Zugfeder (36) an, die mittels einer Kette (38) an einem Arm (40) angehängt ist. Beide Arme (40) sitzen an den Enden einer die beiden gegenüberliegenden Behälterlängswände durchdringenden Welle (42). An den Enden der Welle (42) sind Betätigungshebel (44) befestigt, mit denen wahlweise die Federn (36) gespannt oder fireigegeben werden können. In den Figuren 1 und 5 sind die Betätigungshebel (44) in der Freigabestellung gezeigt, die zum Schließen der Klappen (20), (20') benötigt wird. Schwenkt man einen der beiden Betätigungshebel (44) nach unten und venrastet ihn hinter einer Lasche (46), so werden die beiden Federn (36) synchron gespannt
Nahe der freien Enden beider Klappen (20), (20') sind an diesen bodenseitig Füße (48) angebracht deren Fußpunkte die tiefsten Stellen des Behälters (10) bilden. Unmittelbar vor den Füßen (48) weist jede Klappe (20), (20') eine Bodenrolle (50) bzw. (52) auf, wobei der Fußpunkt der Bodenrolle (50) höher liegt als derjenige der Rolle (52). Der Fußpunkt der Rolle (52) liegt geringfügig über dem Fußpunkt des Fußes (48). Der Behälter (10) ruht auf den beiden Füßen (48) (Fig. 4). Das vertikale Spiel (30) (Fig. 1) zwischen den Klappen (20), (20*) und dem Bodenrahmen (16) ist überwunden, sodaß die Klappen (20), (20') ihre Hochstellungen einnehmen und am Bodenrahmen (16) anliegen. Die Federn (36) sind entspannt, sodaß die Klauen (22) durch Schwerkraft in Sperrsteilung geschwenkt sind und von Anschlägen (54) in diesen Sperrsteilungen gehalten sind. Nachdem der Behälter beladen ist, wird er an der Auf hängeeinrichtung (14) soweit angehoben, daß die Füße (48) von der Aufstellfläche freikommen. Die Klappe (20) kann in die Abstützstellung auf den Stützflächen (28) der Klauen (22) nach unten schwenken, wobei die Vorsprünge (32) formschlüssig in die Ausnehmungen (34) eingreifen. Einer der Hebel (44) wird dann von Hand nach unten geschwenkt und an der Lasche (46) venasteL Die Federn (36) sind damit gespannt Der beladene Behälter wird dann angehoben und über eine Ladefläche eines Fahrzeuges geschwenkt, dort abgelassen, bis die Füße (48) Bodenberührung erhalten und die Klappen in die Hochstellungen gemäß Fig. 4 verschwenken. Die von den Federn (36) bewirkten Öffnungskräfte schwenken die Klauen (22) danach im Uhrzeigersinn in die Freigabestellung bis zur Anlage am -3-

Claims (7)

  1. AT 394 017 B Anschlag (56) und halten die Klauen (22) in dieser Freigabestellung. Die Schwenkbahn der Stützfläche (28) der Klaue (22) ist in Fig. 4 bei (58) strichpunktiert dargestellt. Der Schwenkwinkel der Klauen (22) beträgt etwa 45°, wie zwischen der gestrichelten und der strichpunktierten Darstellung in Fig. 3 ersichtlich ist. Der Behälter (10) wird nun wieder angehoben, wobei die Klappen (20), (20') allmählich nach unten schwenken und den Behälterinhalt entleeren. Die Klappen (20), (20') weisen rückseitige, über die Schwenklager (18) nach hinten hinausreichende Verlängerungen (60) auf, die in einer Neigungsstellung von etwa 75° (Fig. 3) am Bodenrahmen (16) anschlagen und den Klappwinkel begrenzen. In dieser Stellung wird der Behälter auf einer ebenen Abstellfläche aufgesetzt, wobei die Bodenrollen (50), (52) zuerst Kontakt mit der Aufstellfläche bekommen. Beim weiteren Ablassen des Behälters schwenken die Klappen (20), (20') gegensinnig nach innen. Dank der größeren Bodenrolle (52) gelangt zuerst die Klappe (20') in die Schließstellung. Danach folgt die Klappe (20), deren Vorsprünge (24) das freie Ende der Klappe (20') untergreifen. Einer der Handhebel (44) wird nun nach oben geschwenkt, sodaß die Federn (36) entlastet werden und die Klauen (22) in ihre Sperrstellungen verschwenken können. Fig. 5 veranschaulicht insofern eine Variante, als nur eine Klappe (20) vorgesehen ist, die sich dann über die ganze Länge des Behälters (10) erstreckt. Um den Behälter (10) abstellen zu können, muß hier außer dem Fuß (48) am freien Ende der Klappe (20) noch ein Fuß (48') im Bereich des Schwenklagers (18) vorgesehen weiden. Ansonsten ist die Funktion dies»' Ausführungsform dieselbe wie in Verbindung mit den Figuren 1 bis 4 beschrieben. PATENTANSPRÜCHE 1. Behälter, mit einer Aufhängeeinrichtung und mindestens einer bodenseitigen, zur Entleerung des Behälters um ein bodenseitiges Schwenklager aus einer etwa horizontalen Schließstellung nach unten abklappbaren Klappe, einer die Klappe in deren Schließstellung am von ihrem Schwenklager abgewandten Ende untergreifenden, abstützenden, bei Bodenberührung des Behälters aus ihrer Sperrstellung in eine Freigabestellung gelangenden Sperre und mit einer, die Sperre bei geschlossener Klappe in die Sperrsteilung überführenden Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (22) mit einer in Richtung ihrer Freigabestellung wirkenden Öffnungskraft (36) vorbelastet ist und von der geschlossenen Klappe (20; 20') kraft- und/oder formschlüssig in Sperrstellung verriegelt ist, und daß die Klappe (20; 20’) bei Bodenberührung über ihre Schließstellung hinaus weiter nach oben in eine, die Sperre (22) entriegelnde und aufgrund der Vorlast in die Freigabestellung bewegende Auslösestellung schwenkbar ist, wobei die Klappe (20) insbesondere beidseitig über den Behälter (10) vorsteht und die vorstehenden Ränder der Klappe von je einer Sperre (22) Untergriffen sind.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (22) aus einer Schwenkklaue besteht, wobei der horizontale Abstand des Schwenklagers (26) dieser Sperrklaue (22) vom Schwenklager (18) der Klappe (20; 20') höchstens gleich dem mittleren Abstand der Stützfläche (28) der Klaue (22) für die Klappe (20; 20') vom Schwenklager (18) der Klappe (20; 20') ist, sodaß die Klappe (20; 20') in ihrer Schließstellung auf die Sperrklaue (22) ein Schwenkmoment in Entriegelungsrichtung ausübt.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Betätigungseinrichtung (36 bis 46) vorgesehen ist, bei deren Betätigung die Sperre (22) in Sperrsteilung gelangt, wobei die Sperre (22) insbesondere mittels einer Feder (36) in Freigabestellung vorgespannt ist und die Betätigungseinrichtung (36 bis 46) aus einem Schwenkhebel (40, 44) besteht, mit dem die Feder (36) verbunden ist.
  4. 4. Behälter nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre mindestens einen Sperrschieber umfaßt.
  5. 5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit zwei spiegelbildlich angeordneten Klappen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klappe (20) am freien Ende Vorsprünge (24) aufweist, die das freie Ende der anderen Klappe (20') untergreifen, daß die Sperre (22) mit der die Vorsprünge (24) aufweisenden Klappe (20) zusammenwirkt und die andere Klappe (20') am freien Ende beidseitige Aussparungen aufweist oder schmäler ausgebildet ist als die erste Klappe (20).
  6. 6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden beider Klappen (20, 20') Bodenrollen (50,52) drehbar gelagert sind und der Fußpunkt der Bodenrollen (50) der einen Klappe (20) höher liegt als deijenige der Bodenrollen (52) der anderen Klappe (20'). -4- AT 394 017 B
  7. 7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (20) oder Klappen (20, 20') im Abstand vom Klappenschwenklager (18) Füße (48) aufweisen, die in frei hängendem Zustand des Behälters (10) und in Schließstellung befindlicher Klappe (20) oder Klappen (20, 20') auf tieferem Niveau liegen als die übrigen Behälterteile. Hiezu S Blatt Zeichnungen
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