AT38082B - Friktions-Spindelpresse. - Google Patents

Friktions-Spindelpresse.

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AT38082B AT38082DA AT38082B AT 38082 B AT38082 B AT 38082B AT 38082D A AT38082D A AT 38082DA AT 38082 B AT38082 B AT 38082B
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    Friktions-Spindelpresse.   



     Die Friktions-Spilldelpressen, bei welchen der   Antrieb der den Schlitten tragenden Spindel durch die Einwirkung von Friktionsscheiben auf ein mit   der Spindel fest verbundenes Schwungrad   erfolgt, haben den Nachteil, dass der Radius   der Berührungsstelle zwischen Friktionsscheiben     und Schwungrad   mit der   Auf-und Niederbewegung   des Schwungrades sich ändert.

   Wenn auch diese Änderung des   Radius beim Niedergange des Schwungrades ulld   damit auch   de :-, das Werkzeug   tragenden Schlittens die arbeitsleistung fördernd beinflusst, sodss man also beim Niedergange nicht wohl von   einem   Nachteil   sprechen konnte, so zeigt sich die L'ngünstigkeit   dieser Antriebsweise in ziemlich hohem Msse beim Anhube des Schlittens. Das Schwungrad steht, wenn es seine 
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 der beweglichen Maschinenteile werden infolgedessen Reibungsverluste entstehen und das   Be-   streben der Friktionsscheibe, das Schwungrad plötzlich auf die Maximalgeschwindigkeit zu bringen, wird auf den antreibenden Motor als Stoss zurückwirken.

   Abgesehen von diesem dynamischen zeigt sich aber auch ein konstruktiver Nachteil, indem die Friktionsscheiben infolge der relativen radialen Wanderung des Schwungrades von ziemlich grossem Durchmesser sein müssen. 
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 verhinderte. Bei Verdrehung des Schwungrades und damit nuch der Mutter war dann die Spindel   genötigt   auf- und nieder zu gehen. Die Friktionsscheiben konnten jetzt kleiner dimensioniert 
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 eine dauerhafte, betriebssichere Konstruktion überhaupt schwer durchführbar ist. 



   Nach der vorliegenden Erfindung wird der angegebene Zweck dadurch erfüllt, dass auf dem 
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 selbsttätig beim Erreichen der Höchstlage eingerückt wird. Bisher geschah das Bremsen des hochgehobenen Schwungrades dadurch, dass ein am Schlitten befindlicher Anschlag mittels eines Hebelsystems die Niedergangs-Friktionsscheibe einrückte, während die Aufgangsfriktionsscheibe ausgeschaltet wurde, sodass infolge des Bestrebens, den   Drehungssinn   des Schwungrades umzu- 
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 einer Belastung in Wirksamkeit, welche jedoch nur so stark an das Schwungrad angedrückt wurde, dass es dieses im Gleichgewicht erhielt. Daraus geht hervor, dass die Arbeit des Bremsens und   Hochhalten   vom Motor geleistet werden musste, was entschieden einem Energieverlust   gleich zu erachten ist.

   Die selbsttätig sich einrückende Bremse nimmt nun dem Motor diese Arbeits   leistung ab. Konstruktiv soll die Bremse vorzugsweise derart ausgeführt sein, dass beim Beginne des Arbeitshubes des Schlittens, also wenn die   Niedergangsfriktionsscheibe     eingerückt   wird, die Bremse selbsttätig das Schwungrad sofort freigibt. Dies geschieht derart, dass die Reibung, welche beim Antrieb des Schwungrades und damit auch des   Bremskranzes   zwischen diesem und dem bremsenden Teil auftritt, eine Verstellung des Bremsgestänges hervorruft, welche den Bremsdruck herabsetzt bezw. aufhebt. 



   Auf den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Gesamtansicht einer solchen Friktions-Spindelpresse mit einzelnen, im Schnitt gezeichneten Teilen ; Fig. 2 eine Draufsicht, links auf das Schwungrad, rechts auf die Bremseinrichtung ; Fig. 3 die Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Bremse 
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 kombinierte   Friktionsscheibe 6 bezw.   7, auf im Ständer eingesetzten Zapfen achsial verschiebbar gelagert. Die beiden Friktionsscheiben 6 und 7 stehen durch ein Lenkersystem   8,   9 und 10 derart miteinander in Verbindung, dass, wenn eine der Friktionsscheiben achsial in dem einen oder anderen Sinne verschoben wird, die andere im gleichen Sinne sich mitbewegt.

   Die   Achsialverschiebung   erfolgt in bekannter Weise durch Niederdrücken des Fusstrittes   11,   der mittels der Stange 12 
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 Friktionsrad   angedrückt,   welche den Niedergang des Schlittens bewirkt. Durch Drehung des Friktionsrades 13 wird infolge der Bolzen 14 (es können mehrere solche Bolzen angeordnet sein, 
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 die Niedergangsscheibe mit dem Friktionsrade 13 in Eingriff gelangt, um das Rad zu bremsen, worauf infolge der Feder- oder Gewichtsbelastung wieder die Aufgangsfriktionsscheibe mit den) Friktionsrad 3 in   Berührung   tritt, um es hochzuhalten. 



   Nun ist aber gemäss vorliegender Erfindung eine Bremse vorgesehen, die dem Motor die Leistung des Bremsens und Hochhaltens des Schwungrades abnimmt. An dem Friktionsrade 13 
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 in Verbindung steht, sodass der Bremsbacken an den Bremskranz 15 angedrückt wird. Damit der Bremsbacken 16 durch den im Sinne des   ; in Fig. 2   eingezeichneten Pfeiles beim   Aufwärtsgang   
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 kommt hiedurch zum Stillstand und hält mittels der Bolzen 11 auch das Schwungrad 4 in dessen gehobener   Stellang in Ruhe.   



   Wird aber durch Einrücken der Niedergangsfriktionsscheibe das   Friktionsrad 13 im um-   gekehrten Sinne gedreht, so wird infolge der Reibung der Bremsbacken 76 etwas   mitgenommen.   dadurch der Lenker 23 im Sinne der Fig. 2 et was nach unten geschwenkt und infolgedessen der   Bremsbacken 76 vom Bremskranz 75   abgezogen. Die Bremse löst sich   also selbsttätig, sodass   der Niedergang des Schwungrades und des Schlittens sofort beginnen kann. Eine Feder 25, die 

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 auch den   Bremsbacken   16 in die   Ausgangslage zurückbringt.   



   Da jetzt die Bremse das   An-und Hochhalten   des Schwungrades bewirkt, so ist es nicht nötig, dass die   FrikMonsscheiben   bei Erreichung der Höchstlage des Schwungrades in Wirksamkeit treten. Es werden daher beide Friktionsscheiben am Ende des Hubes ausser Eingriff mit dem Friktionsrad sein können. Es kann also, wie auch bei einer späteren Ausführungsform beschieben werden wird, durch den Eingriff des Anschlages 17 mit der Knagge 18 die Belastung. die die   Aufgangsfriktionsscheibe   an das Friktionsrad   andrückt,   selbsttätig aufgehoben werden, sodass   tatsächlich   an diesem Hubende keine der beiden Friktionsscheiben mit dem   Frittions-   rade in Berührung steht. Die Friktionsscheiben 6 und 7 laufen vielmehr gänzlich leer. 



   Diese beiden Friktionsscheiben können, da sie unabhängig voneinander drehbar sind, mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden und zwar derart, dass die Niedergangsfriktionssoheibe eine höhere Umlaufszahl erhält als die Aufgangsfriktionsscheibe. Dies hat den Vorteil, dass der Arbeitshub   wirksamer   wird und der Aufhub rationeller vor sich geht. 



   In Fig. 3 ist eine andere   Ausführungsform   der Bremseinrichtung dargestellt, die sich von der   früheren   geschilderten dadurch unterscheidet, dass nicht ein Bremsbacken, sondern ein   Brems-   band 27 auf den Bremskranz 15 einwirkt. Der   Winkelhebel 20, 27 beeinflusst,   wie früher, einen Hebel 22, der jedoch hier an seinem anderen Ende eine Rolle   28 trägt, die an   das freie, mit einer Armierung 29 versehene Ende des Bremsbackens 27 angedrückt wird. Durch die beim   Aufgauge   im   Sinne   des Pfeiles erfolgende Drehung des Bremskranzes wird durch den Andruck der Rolle 28 an die Armatur des   Bremshandes   dieses infolge der Reibung mitgenommen und straff gespannt, sodass   die Bremsung   erfolgt.

   Wird die Niedergangsfriktionsseheibe eingerückt, so kehrt sich der Drehungssinn um, das Bremsband 27 wird anfänglich etwas mitgenommen und hiedurch gelüftet. 
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 Hebel 32 um eine Achse 33 schwenkt, auf welcher der Hebel 31 lose sitzt, durch einen   sperrkugel-4     jedoch, der in eine Verzahnung   des Hebels 31 eingreift, nach   auswärts bewegt wird. Dieser Sperr-   
 EMI3.3 
 Teilesselbsttäitgplötzlichausgelöstwird. 



    PATENT ANSPRÜCHE :   1. Friktions-Spindelpresse, dadurch gekennzeichet, dass das auf die Spindel fest aufgesetzte 
 EMI3.4 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Schwungrad mit einem Bremskranze auf Drehung verbunden ist, ohne dass es verhindert wäre, mit der Spindel bezw. mit, dem das Werkzeug tragenden Schlitten auf und niederzugehen, welcher Bremskranz von einer gegen Ende des Aufwärtshubes in Wirksamkeit zu setzenden Bremse beeinflusst wird, um das An-und Hochhalten des Schwungrades ohne Zuhilfenahme der Antriebsfriktionsscheiben bewirken zu können. !,' 4.
    Ausführungsform der Friktions-Spindelpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umsteuerungsanschlag auf einem der auf-und niedergehenden Teile vor Erreichung der Höchstlage auf das Bremsgestänge einwirkt, sodass die Bremse selbsttätig angezogen wird, während bei Einrückung des Abwärtsantriebes durch den anfänglich unter Überwindung der Bremskraft eingeleiteten Abwärtshub der Eingriff des Anschlages aufhört und die Bremse selbsttätig gelüftet wird.
    5. Ausführungsform der Friktions-Spindelpresse nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremse derart beschaffen ist, dass bei eingeleitetem Abwärtshube der durch die Reibung vom Bremskranze anfänglich etwas mitgenommene bremsende Teil (Backen, Band etc.) vom Andrucke befreit wird, indem er an einen mehr oder minder senkrecht zum Bremskranz stehenden Lenker angelenkt ist oder auch indem das freie Ende eines einseitig eingespannten Bremsbandes durch eine einseitig wirkende Klemmvorrichtung an den Bremskranz angedrückt wird, sodass bei entgegengesetzter, den Abwärtshub bewirkenden Verdrehung des Schwungrades und damit auch des Bremskranzes sofort selbsttätig ein Lösen der Bremse eintritt.
    6. Ausführungsform der Friktions-Spindelpresse nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Bremsung bewirkende Anschlag auch mittelbar oder unmittelbar auf die Gewichts-oder Fcderbelastung einwirkt, die in bekannter Weise bestrebt ist, stets die Aufgaugs- friktionsscheibe eingerückt zu erhalten, derart, dass bei Erreichung der Höchstlage des Schwung- rades die Belastung aufgehoben wird, um keine der beiden FriktionsFebeiben in Eingriff zu lassen.
AT38082D 1907-12-14 1907-12-14 Friktions-Spindelpresse. AT38082B (de)

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