AT37638B - Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln. - Google Patents

Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln.

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 wolle läuft. Die Hauptteile des Eintreibmechanismus werden vom Kopf 16 getragen und bestehen im wesentlichen aus Messern 26 und 261, deren Träger   24, 34'an den   unteren Enden des Messerträgerkopfes angelenkt sind. 



   Um das Werkstück nach dem Einsetzen eines Befestigungsmittels vorzuschieben, wird   ein Vorschubhebel 3C angewandt, der bei 31 an eine Konsole 37 am Maschinenkopf angelenkt und am oberen Ende mit einer Rolle 32 versehen ist, welche in einer Kurvennut 20 der Scheibe 22 läuft. Eine Kuppelstange 34, die am unteren Ende des Hebels durch eine Klemme 36 befestigt ist, ist gelenkig mit dem Rahmen 14 verbunden, in welchem der Messerträgerkopf angebracht   ist, 80 dass bei einer Schwingung des Hebels 30 der Rahmen 14 und der von ihm getragene Mechanismus seitlich geschwenkt werden kann. Die Ausdehnung der seitlichen Bewegung des Rahmens kann geregelt werden, um die Entfernung, in welcher die Befestiger von einander eingetrieben werden, zu verändern, indem die Stellung der Klemme 36 am Hebel 30 verändert wird. 



   Eine Vorrichtung ist vorgesehen, um den   Eintreibmechanismus   in und ausser Wirkung zu bringen, während die Hauptwelle weiter rotiert. Diese Vorrichtung umfasst einen Block 38, der beweglich in einer Führung im Messerträgerkopf 16 angebracht ist und hakenförmige. Enden 39,    trägt,   welche Vorsprünge den   Messerträger   erfassen. Der Block 38 ist durch Reibung gezwungen, sich mit dem Kopf 16 zu bewegen, indem Reibungsplatten   40, 40', normalerweiòe   durch   Federn 42, 42'in Eingriff   mit den Wandungen der Führung im Kopf 16 gehalten werden. 



  Die Messer werden durch die Hakenenden 39,   39'veranlasst,   den Draht zu erfassen, wenn eine relative Bewegung des Blockes 38 und des Kopfes 16 eintritt. 



   Eine   Vorschub. und Führungsplatte 106   ist am unteren Ende des Messerträgerkopfes befestigt und mit einem aufwärtsragenden, gegabelten S.   ft 7   versehen, welcher mit dem Block 38 durch eine Federklemme 108 in Reibungseingriff erhalten wird, welche Klemme an diesem Block befestigt ist (Fig. 5). Eine feststehende Fussplatte 5 ist unter der Führungsplatte vorgesehen, gegen welche das Werkstück, während die Befestigungsmittel eingetrieben werden, durch das Horn 170 gehalten wird. 



   Um den Block 38 in und ausser Eingriff mit dem   Messerträgerkopf   16 zu bringen, so dass die Messer den Draht vorschieben und eintreiben oder nicht, ist ein Reibungskolben 54 vorgesehen, der beweglich in einer Konsole 56 angebracht ist, welch letztere an den Rahmen   14   durch Schrauben 57, 57'befestigt ist. Dieser Reibungskolben ist so angeordnet, dass er von einer Presserstange 58 einwärts in Berührung mit einer Platte 60 gedrückt werden kann, welche zwischen dem Kolben und dem Block 38 eingeschoben ist. Die Platte 60 ist zu gemeinschaftlicher Aufund Abwärtsbewegung mit dem Block 38 durch   Dül) elstifte 61 vprbunden,   die in Löcher in diesem Block eintreten. Die Platte 60 ist ferner mit   abgeschrägten   Kanten 62, 62'versehen, die so an- 
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 in   EingriS kommen.   



   Wenn der Kolben 54 durch den Presserblock 58   einwärts gedrückt wird, wird Platte 6   gegen den Rahmen 14 gedrückt und die   abgeschrägten Kanten   an der Platte   60   treffen gegen die abgeschrägten Kanten an den Platten 40 und 40i und bewegen diese Platten von den Wandungen der Führungen hinweg, in welcher der   Block 35 angebracht ist.   Wenn der Druck der Stange 58 auf den Reibungskolben 5± vermindert oder aufgehoben wird, so drücken Federn 42, 42'die Reibungsplatten in Eingriff mit den Wandungen der Führung des   Messerträgerkopfes,   um den   Block   und den Kopf 16 durch Reibung miteinander zu verbinden. Die abgeschrägten Kanten 
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 gauge einzusetzen. 



   Nachdem das Befestigungsmittel teilweise in das   Werkstück   eingesetzt ist, so dass sein Ende über das Werkstück vorragt und durch eine Öffnung in der Vorschubplatte 106 hindurchreicht, wird der   Vorschubhebel ?   betätigt, um den Rahmen   14   und die Vorschubplatte 106 zu bewegen. 



   Da ein Teil des Befestigungsmittels in die Öffnung in der Vorschubplatte hineinragt, wird das
Werkstück, in welches das Befestigungsmittel eingesetzt wird, mit der Vorschubplatte seitlich bewegt. Diese Vorschubplatte bewegt sich in einer in der Fussplatte   5 gebildeten Öffnung (Fig. 2).   



   Der Messerträgerkopf 16 bewegt sich dann aufwärts und der Rahmen 14 bewegt sich zurück in die Anfangsstellung. Bei der nächsten Abwärtsbewegung des   Messerträgerkopfes   zum Ein- setzen eines anderen Befestigungsmittels trifft ein undurchbrochener Teil der Vorschubplatte 106 auf das beim vorherigen Arbeitsgang teilweise eingetriebene Befestigungsmittel und vollendet das Einsetzen desselben. 



   Die Drückerstange 58 ist bei 59   a. m Konsol 56 angelenkt   und an ihrem entgegengesetzten
Ende mit einer Stange 66 verbunden, die von einer Muffe 68 umschlossen ist, welche an ihrem   hinteren Ende eine Kappe 69 trägt. Die Muffe ist im Maschinenkopf lose angebracht (vgl. Fig. 3).   

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  Eine Feder 70 ist um die Muffe herumgewunden und stützt sich an einem Ende auf eine darauf   fest geschraubte Mutter 72 und am anderen Ende auf einen Ring 74, welcher gegen einen Stift 76 drückt, der seitlich an der Stange 66 hervor-und durch eine Öffnung der Muffe 68 hindurchragt.   



  Diese Feder 70 bewirkt, dass die Stange nach rückwärts bewegt wird, um die Drückerstange 58 gegen den Reibungskolben 54 und somit den Block 58 in Ruhe zu halten. 



   Um den Druck der Stange 58 auf dem Reibungskolben aufzuheben, wenn der Einsetzund Abschneidmechanismus ausser Tätigkeit gesetzt werden soll, ist ein Arm 80 mit einem dicken Teil 79 und einem dünnen Teil 81 (Fig. 2 und 8) vorgesehen, durch welchen die Stange 66 vorwärts bewegt werden kann. Der Arm 80 ist an einer Walze 82 befestigt, welche auf einem Stift 84 an der Hinterseite der Maschine angebracht ist (Fig. 3 und 7). Die Walze ist mit zwei Gruppen entgegengesetzt gerichteter Zähne 86,   861   und   87,   871 versehen und kann gedreht werden, um den dicken Teil des Armes 80 allmählig in und ausser Eingriff mit der Stange 66 zu bringen. Dies geschieht mittels einer doppelzähnigen Schaltklinke, die gelenkig an einem Hebel   90   angebracht ist, der auf einem Stift 91 im Maschinenkopf verzapft ist.

   Dieser Hebel besitzt eine Rolle 92, 
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 brochen, während die Hauptwelle rotiert, und wenn der Zahn 88 der Schaltklinke, die in Fig. 6 bezeichnete Lage hat, so wirkt er gegen den Zahn 86 an der Walze, sobald der Hebel 90 sich abwärts bewegt. Dadurch wird diese Walze gedreht und der Schwingarm 80 in solcher Richtung bewegt, vergl.

   Pfeilrichtung Fig. 6, dass das dicke Ende 79 dieses Armes das Ende der Stange 66 erfasst und sie vorwärts bewegt, um den Druck der Stange 5 auf den Reibungskolben   54   auf- 
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 er in dieser Stellung, in welcher er den Druck der Stange   68   auf den Reibungskolben aufhebt, bis   die'Walze 82   entgegengesetzt gedreht wird, wobei sie den Arm 80 mitnimmt, und seinen verdickten Teil 79 ausser Eingriff mit der Stange 66 bringt und der Feder 70 erlaubt, die Stange nach rückwärts zu bewegen. Die Schwingung der Walze in dieser Richtung wird durch den Schaltzahn 89 hervorgebracht, welcher bei Abwärtsbewegung des Hebels 90 den Zahn 87 erfasst. Die   Schaltklinke, welche den Zahn 89 trägt, wird in die wirksame Stellung bewegt, sobald der Arbeiter den Anlasstrethebel 190 niederdrückt..   



   Das Horn   170,   von welchem das Werkstück getragen wird, ist durch eine Kuppelstange 171 mit. einem Ende eines Hebels 172 verbunden, der bei 173 am Fuss der Maschine angelenkt und am anderen Ende mit einer Stange 174 verbunden ist. Letztere ist mit einem gegabelten Hebel 175 verbunden, welcher rittlings über dem Hebel    90'sitzt   und um den Zapfen 91 drehbar ist. Der Hebel ist mit einer   kreisförmigen   Fläche 176 versehen, die konzentrisch zu dem Drehzapfen angeordnet ist.

   Zwischen dieser gekrümmten Fläche und einer geraden   Fläche   95 am Ende des Hebels 90 kann eine Rolle 178 eingeschoben werden, um diese beiden Hebel mit einander zu kuppeln, so dass bei Abwärtsbewegung des Hebels 90 der   gegabelte Hebel175 sich mit ihm bewegt,     um   das Horn anzuheben und das Werkstück gegen die Fussplatte   5   festzuklemmen. Das Horn 
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 der Zeit, wo die Vorrichtung zum Einsetzen der Befestigungsmittel ausser   Tätigkeit   ist, wird die   Rolle 78   in ihrer unteren oder unwirksamen Lage erhalten, so dass die Abwärtsbewegung des sich ununterbrochen bewegenden Hebels 90 keinen Einfluss auf den gegabelten Hebel 175 hat. 
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 geführt ist die am Kopf der Maschine hervorragt.

   Die Rolle wird normalerweise durch einen federbelasteten Kolben 186 am oberen Ende dieses Joches erhalten. Die   Stange 18U   ist mit einem seitlich vorspringenden Stift 182 versehen, welcher von einer Feder   185     erfasst wird,   die um die Walze. 82, weiche Arm ? trägt, herumgewunden ist. Das andere Ende dieser Feder ist mit der 
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 Eingriff mit den Flächen beider Hebel 90, 175 zu bringen.

   Wenn die Rolle auf diese Weise in Eingriff gekommen ist, kann sie sich gegen den Federbolzen 186 auf   und abwärts   in dem 
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 und wenn der dicke Teil   77   in Eingriff mit dieser Stange sich befindet, um die Drückerstange 58 ausser Berührung mit dem Reibungskolben 54 zu erhalten,   erfasst der Stift 188   die Feder 185 und   bewegt   sie   so, dass die Stange 180 nieder gedrückt und die   Rolle 178 ausser Eingriff mit den 
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 mit der doppelten Klinke des Hebels 90 verbunden ist (Fig. 6 und 7). Wenn der Mechanismus zum Einsetzen der Befestigungsmittel ausser Tätigkeit ist, nehmen der Block 194 und die Klinke die in Fig. 6 mit vollen Linien oder in Fig. 7 mit punktierten Linien gezeichnete Stellung ein.

   Der Klinkenzahn 88 hat dann die Walze 82 erfasst und in solcher Richtung gedreht, dass sie den dicken Teil des Armes 80 in Eingriff mit der Stange 66 bringt. 



   Wenn der Fusstritt 190 betätigt wird, so erfasst die schräge Fläche 192 an der Stange 191 den Block 194 und dreht ihn in die in Fig. 7 mit vollen Linien gezeichnete Stellung. Die Blattfeder am Block bewegt die doppelte Klinke aus der punktierten Stellung in die voll gezeichnete   Stellung   und führt dadurch den Klinkenzahn 89 in solche Lage, dass er bei den nächsten Abwärtsbewegungen des Hebels 90 die Zähne   87,   87'an der Walze nacheinander erfasst und den Arm 80 in der Richtung des Pfeiles in Fig. 7 bewegt, so dass sein dicker Teil 79 ausser Eingriff mit der Stange 66 gelangt. Der Arm behält diese Stellung bei, so lange der Arbeiter den Trethebel 190   niedergedrückt   erhält.

   Wenn der Arbeiter jedoch den Trethebel los lässt, bewegt ihn die Feder 197 in die normale Lage, und wenn die Stange 191 sich abwärts bewegt, erfasst ihre schräge   Fläche 79. ?   den Block   194   und fiihrt ihn in die in Fig. 7 punktiert gezeichnete Lage zurück. Hierdurch wird der Klinkenzahn 80 in die wirksame Lage gebracht, so dass bei den nächsten beiden   Abwärts-   gängen des   Hebels 90   dieser Klinkenzahn mit den Zähnen   86,   861 der Walze   82 in Eingriff kommt   und sie genügend weit dreht, so dass der dicke Teil 79 des Armes 80 in Eingriff mit der Stange 66 kommt, um die Stange vorwärts zu drücken und den Mechanismus zum Einsetzen der   Befesti. nungH-   
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 stützt werden.

   Es muss also der Mechanismus zum Anheben des Hornes kurz vor dem Zeitpunkte des Eintreibens des Befestigungsmittels betätigt werden. Die Walze ist mit zwei Zähnen an jeder Seite versehen und der Arm 80 bekommt infolgedessen zwei verschiedene Bewegungen beim Übergang von einer Endlage in die andere. Die erste Bewegung bei einer Drehung in Richtung 
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 aufwärts bewegen kann, um die Rolle 178 in wirksame Lage zur Betätigung des Hornes zu führen. Die zweite Bewegung bringt den dicken Teil 79 des Armes mit der Stange 66 in Eingriff, sodass diese Stange nach vorwärts bewegt wird, um den Mechanismus zum Einsetzen von Befestigungsmitteln ausser Tätigkeit treten zu lassen. 



   Da der   Messerträgerkopf   zur vollständigen Einsetzung eines   Befestigungsmittels tel : il   hin und her gehen muss, ist es notwendig, den Drahtrvorschub beim vorletzten Arbeitsgang der   Maschine zu unterbrechen   und das Horn nicht eher freizugeben, bis der Kopf zum zweiten Mal 
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 wenn die Stange angehoben wird. Dadurch wird die Stange in erhobener Lage gehalten, bis der Tragarm von der Schulter zurückgezogen wird. Der Tragarm 201 ist an der Walze 82 befestigt und wird durch eine Gabel 203 am Maschinenrahmen geführt, und wenn diese Walze die \'erdickung 79 des Armes 80 in Eingriff mit der Stange 66 erhält (Fig. 8), so ragt der   Trägerarm   in die Bewegungsbahn der Stange 191 hinein, wie Fig. 6 und 7 zeigen.

   Wenn die Walze in der 
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 der nächsten   Abwärtsbewegung   des Hebels 90 bewegt. Die Walze   wird gegen unbeabsichtigt''   Drehungen durch eine Reibungsvorrichtung 205 geschützt, welche an dem Stift 84 befestigt ist und die Walze erfasst. 

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 richtung angewandt, die das Horn veranlasst, einen nachgiebigen, aufwärts gerichteten Druck auf das Werkstück auszuüben, während der Vorschub stattfindet und zwischen zwei Hornhebungen durch den Hornantrieb. Diese Vorrichtung umfasst eine flache Feder 210, die an einem Schwinghebel 214 befestigt ist, der bei 215 am Fuss der Maschine angelenkt ist. Ein Ende dieser Feder erfasst einen Bolzen   212,   der von dem Hebel 172 getragen wird.

   Eine   Rolle 218 ist   am Anlasstrethebel 190 befestigt und wenn dieser Trethebel bewegt wird, um den Drahtvorschubmechanismus und den Hornantriel) zur Wirkung zu bringen, erfasst diese Rolle eine schräge Fläche 216 am Hebel 124 und schwingt diesen Hebel, so dass die Feder 210 einen aufwärts gerichteten Druck auf das Horn ausübt. Der Hebel 124 wird in dieser Stellung erhalten, so lange der Arbeiter den Trcthebel niedergedrückt hält. Nachdem der Anlasstrethebel niedergedrückt ist, durchläuft die Maschine zwei Arbeitsgänge, d. h. die Hauptwelle vollendet zwei Umdrehungen, ehe die verschiedenen Teile in die richtige Lage   gebracht sind, dass das   Einsetzen eines Befestigungs- 
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 einander folgenden Umdrehungen ein Befestigungsmittel vollständig eingesetzt, so lange der Trethebel niedergedrückt bleibt.

   Beim Loslassen des Trethebels vollendet die Maschine dann noch zwei vollständige Arbeitsgänge, ehe das Horn zurückbewegt wird und das Werkstück frei gibt. 



   Er ergibt sich daraus, dass, um ein einziges Befestigungsmittel vollständig eizusetzen,   d. h. ea bündig   mit der   Werkstückoberfläche einzutreiben, die Maschine   vier   Arbeitsgänge voll-   enden   mules.   Während der ersten beiden kommen die Tela zum Antrieb des Hornes in wirksame Lage ; wahren der zweiten Umdrehung kommen des ferneren die Teile zur Betätigung des Mecha-   nismus zum   Einsetzen der Befestigungsmittel in die wirksame Lage und das Werkstück wird 
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 geschnitten, das Werkstück seitlich um das erforderliche Stiick verschoben und der Einsetzmechanismus wieder in die wirksame Stellung gebracht.

   Während des vierten Arbeitsganges wird das teilweise eingesetzte Befestigungsmittel bündig in das Werkstück eingetrieben und das Horn   freigegeben, so dass das Werkstück mit dem vollständig   eingesetzten Befestigungsmittel aus der Maschine   herausgenommen   werden kann. 



   Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Nachdem der Antriebsriemen auf die Festscheibe 8 geschoben ist, rotiert die   Hauptwelle   ununterbrochen und der Messerträgerkopf schwingt im Rahmen 14 auf und ab, welcher seinerseits durch den Hebel 30 bei jedem Arbeitsgang seitlich   verschoben wird. Da der dicke Teil 79   des Armes 80 in Eingriff mit   dem   hinteren Ende der 
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   Während der vierten und jeder folgenden Umdrehung, so lange der Trethebel   I90   niedergedrückt bleibt, wird ein anderes Befestigungsmittel in das Werkstück eingetrieben und ein nicht durchbrochener Teil der Vorschubplatte   106   tritt über das beim letzten Arbeitsgang nur teilweise eingesetzte Befestigungsmittel und drückt es in das Werkstück vollständig ein. Das Horn wird intermittierend ein wenig angehoben und gesenkt und zwar durch die Bewegung des Hebels 90, so dass der Vorschubmechanismus für das Werkstück seine Arbeit richtig ausführen kann. 



   Wenn der Trethebel freigegeben wird, so führt die Feder 197 ihn in die normale Lage zurück und indem sich Stange 191 abwärts bewegt, wird Block 194 gedreht und dadurch der Schaltzahn 88 in die wirksame Lage gebracht. 



   Während die Teile sich bei der folgenden vorletzten   Umdrehung   der Maschine in dieser Lage befinden, erfasst der Schaltzahn 88, nachdem ein Befestigungsmittel teilweise eingetrieben ist, den Zahn 86 an der Walze 82 und bringt den keilförmigen Teil 83 des Armes 80 in Eingriff mit der Stange 66. Dadurch wird diese Stange ein wenig nach vorn getrieben und führt die Presserstange ausser Eingriff mit dem Reibungskolben 54, so dass der Mechanismus zum Einsetzen der Befestigungsmittel unwirksam wird. Gleichzeitig wird, wie iiblich, der vorletzte Befestiger durch die'Platte 106 ganz eingetrieben und der Vorschub bewirkt. 



   Während der letzten Umdrehung erfasst die Vorschubplatte   106   das heim vorletzten Arbeitgang teilweise eingetriebene Befestigungsmittel und treibt es vollständig in das Werkstück ein. 



  Hernach, indem Hebel 90 sich abwärts bewegt und der Messerträger aufwärts geht, erfasst die Schaltklinke 87 den Zahn   861 an   der Walze 82 und gibt dem   Arm 80   eine weitere Drehung, wo- 
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   der Hornnntrieh   unwirksam und das Werkstück freigegeben wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln, dadurch   gekennzeichnet, dass dl'r   Vorschub des   Werkstückes   dadurch erfolgt, dass ein Glied   (106)   das Werkstück an einem vorstehenden Ende eines teilweise eingesetzten Befestigungsmittels erfasst und in die für das EintreibendesnächstenBefestigungsmittelsgeeigneteStellungbringt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein teilweise eingesetztes Be- festigungsmittel erst dann vollständig eingesetzt wird, nachdem das bewegliche Glied (106) las Werkstück durch Erfassen des teilweise eingesetzten Befestigungsmittels vorgeschoben hat.
    3. Maschine nach Anspruch !, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (82, 86, 86). welche bewirkt, dass die Maschine erst dann zum Stillstand kommt, wenn das letzte teilweise eingesetzte Befestigung mittel vollständig in das Werkstück eingetrieben ist.
    4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn der Mechanismus (66,80) EMI6.2 arbeiten aufgehört hat.
    5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Glied (106) der Vorschubvorichtung das Werkstück durch Berührung mit einem teilweise eingesetzten Befestigungsmittel vorschiebt und sodann das Einsetzen des Befestiglngsmittels mit einem anderen l'elle vollendet. EMI6.3 <Desc/Clms Page number 7>
    10. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Mechanismus zum Einsetzen der Befestigungsmittel (26, 26/) und das den Werkstückvorschub bewirkende Glied (106) tragende Kopf (16) in einem Rahmen (14) geführt ist, der um die Antriebswelle (6) schwingbar und durch eine Kuppelstange (34) mit einem Hebel (30) verbunden ist, welcher durch eine Kurven- EMI7.1
    11. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Daumenstange (191) die Bewegungsrichtung des zum Kuppeln und Lösen des Messerblockes dienenden Mechanismus (88, 89, 90) bestimmt, welcher unter dem Einfluss eines Daumens (94) einen Arm (80) in einer Richtung bewegt, um zu bewirken, dass die Drückerstange (58) durch geeignete Vorrichtungen (66, 68) den Einsetzmechanismus (26, 26) betätigt oder aber den Arm (80) in der anderen Richtung bewegt, zum Zwecke, die Drückerstange (58) aus ihrer wirksamen Lage durch die Wirkung einer Feder (70) herauszubewegen.
    12. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem der zum teilweisen EMI7.2 angehobenen Arbeitsstellung gehalten wird, bis das letzte teilweise eingesetzte Befestigungs- 11\ i ttel vollständig eingesetzt ist.
    13. Maschine nach Anspruch I], dadurch gekennzeichnet, dass ein ununterbrochen sich bewegender Hebel (90) durch einen geeigneten Zwischenmechanismus (171, 172, 174, 175) den Werkstückträger (170) in die Arbeitsstellung bewegt, wobei dieser Mechanismus so angeordnet EMI7.3 EMI7.4 durch einen von der Maschine bewegten Mechanismus (90, 175, 178, 174, 172) angehoben wird, um das Werkstück in der Arbeitslage festzuklemmen, ehe die Vorrichtung (79), die den Mechanismus zum Einsetzen der Befestigungsmittel ausser Tätigkeit hält, ausgelöst wird.
    15. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Glied (106) zunächst in einer Richtung parallel zu der Achse des teilweise eingesetzten Befestigungsmittels bewegt wird, um das Befcstigungsmittcl während der teilweisen Einsetzung zu führen und um gleichzeitig das Einsetzen eines vorher teilweise eingesetzten Befestigungsmittels zu vollenden, und sodann in einer Richtung quer zu der ersten Bewegung bewegt wird, um das Werkstück durch Erfassen des teilweise eingesetzten Befestigungsmittels vorzuschieben, und sodann durch eine Bewegung ausser Beruhrung mit dem teilweise eingesetzten Befestigungsmittel gebracht EMI7.5
AT37638D 1906-10-25 1906-10-25 Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln. AT37638B (de)

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