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Dadurch wird das Schaltwerk H4 direkt, d. h. unter Umgehung des Verzögerungskontaktes < tin die Linienleitung angeschlossen. Wird die, Taste a jett losgelassen, so wird der Elektromagnet i
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Die Anzahl der Stromstösse, welche zur Einstellung des Schaltwerkes in die Wahlstelle erforderlich ist, ist, wie leicht ersichtlich, durch die Stellung der Bürste g4 zur Scvhalttrommel h. bedingt ; die Stellung ist bei den erwähnten Wahlschaltern verschieden, sodass also zur Herbei- führung der Wahlstellung der einzelnen Schalttrommeln eine abweichende Anzahl von Strom.. stössen über die Leitung gesandt werden muss. Den ersten lang andauernden Stromstoss kommt hierbei keine andere Aufgabe zu, als sämtliche an die Leitung angeschlossenen Wahlschalter auszulösen, d. h. für die danach abgegebenen kurzen Stromimpulse wirksam zu machen.
Die mit Bezug auf die Zeichnung beschriebene Ausführungsart der Erfindung eignet sich besonders für Telegraphenanlagen mit Morsebetrieb, bei denen mehrere Morseapparate in einer Schleifenleitung hintereinander geschaltet sind und von einer gemeinsamen Geberstelle aus angerufen werden können. Um von diesen Morseapparaten je nach Wunsch einen bestimmten auswählen zu können. wird diesen je ein Wahlschalter zugeordnet. Die Auswahl erfolgt dann in der vorbeschriebenen Weise. Das Ertönen des Weckers am Wahlschalter veranlasst den betreffenden Beamten, seinen Morseapparat für den Empfang des Telegramms einzustellen. Die hierauf mittels des Schlüssels a über die Leitung gesandten Morsezeichen werden alsdann von dem eingeschalteten Morseapparat aufgezeichnet und bewirken zugleich die Fortschaltung der Wahl schalter in die Ruhelage.
Es ist selbstverständlich, dass zur Schliessung des Verzögerungskontaktes am Wahlschalter ein wesentlich längerer Stromimpuls gewählt werden muss als die zur Aufzeichnung des Morsestriches erforderlichen, da andernfalls schon die letzteren die Auslösung eines Wahlschalters zur Folge haben könnten. Durch Verwendung einer geeigneten Verzögerungvorrichtung lässt sich dies sehr leicht erreichen.
Die Zuriiekfiihrung der Schaltwerke in ihre Ruhelage könnte auch in anderer Weise, z. B. dadurch erfolgen, dass jede der Schaltscheiben oder Trommeln bei der Vorwärtsbewegung eine um ihre Achse gelagerte Spiralfeder spannt. Die Spiralfedern sämtlicher Schaltwerke könnten dann nach beendeter Auswahl elektromagnetisch ausgelöst und dadurch die Schaltwerke aller
Empfänger selbsttätig in ihre Anfangsstellung zurückgeführt werden.
Die in Fig. 2 schematisch dargestellte Anordnung arbeitet im Gegensatze zu der Anordnung nach Fig. 1 mit Ruhestrom. Jedem der Empfänger ist wiederum ein Elektromagnet und ein Schaltwerk zugeordnet. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie die in Bezug auf Fig. 1 beschriebene.
Jedoch wird jedes der Schaltwerke z. B. 114 nicht unmittelbar durch die in der Fernleitung l1 hervorgebrachten Stromänderungen, sondern durch Vermittlung einer Ortsbatterie b1 beeinflusst.
Soll beispielsweise der Empfänger e4 ausgewählt werden, von welchem der den Schalter a bedienende Beamte weiss, dass die Auswahl einer die Ausschaltung des Schaltwerkes durch eine lang andauernde Stromunterbrechung mittels vier kurzer und einer darauf folgenden lang andauernden Strommunterbrechung in der Fernleitung erfolgen kann, so wird zunächst die Ruhe- stromfernleitung 11 so lange durch Niederdrücken der Taste a geöffnet, bis die Verzögerung-
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Ortshatterie bl.
Der Schaltelektromagnet i zieht daher seinen Anker il an, dreht das Schaltrad hl und damit die Trommel h in Richtung des Pfeiles, sodass die Bürste g1 auf den Kontaktring k2 gelangt. Nunmehr kann die Weiterschaltung in die Wahlstellung durch vier kurze Stromunterbrechungen in der Leitung 11 und eine darauf folgende lang andauernde erfolgen. Bei dem ersteren wird durch die Stromlosmachung des Empfängers e nur der Kontakt Ca'C3 geschlossen, während bei der darauf folgenden lang andauernden Stromunterbrechung, durch welche die Kontaktbürste auf den Kontaktstreifen kl gelangt, auch der Verzögerungskontakt cl geschlossen und die Abgabe eines Signales durch den Wecker M'herbeigeführt wird.
Der Strom fliesst hierbei von der Batterie bl
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Srhreibapparat zur Aufnahme eines Telegramms anstellt.
Das elektrische Wählersystem kann naturgemäss überall da Verwendung finden, wo es si@ h darum handelt, von einer Anzahl von Elementen, Motoren, Apparaten oder dergl. ein beliebiges auszuwählen und in oder ausser Betrieb zu setzen. Die Ausführungsform wird sich dem Jeiligen Verwendungszweck entsprechend ändern können. Wesentlich ist in jedem Falle nur, dass die Auswahl mittels in einer Ringleitung liegender Empfänger dadurch erfolgt, dass in dieser xuprst eine lang andauernde Stromänderung, dann eine dem auszuwählenden Empfänger entsprechende Anzahl kurzer Änderungen und eine sich anschliessende lang andauernde Änderung des elektrischen Zustandes herbeigeführt wird.
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1.
Elektrisches Wählersystem zur Auswahl eines von mehreren an eine gemeinsame Leitung angeschlossenen Empfängern, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der zur Auswahl dienenden, den einzelnen Empfängern zugeordneten Elektromagnete , , e,, e durch eine in der Leitung hervorgebrachte, einen Verzögerungskontakt (c, c1) schliessende lang andauernde Änderung les elektrischen Zustandes die Einschaltung eines Schaltwerkes (HJ bewirkt, das dann unter dem Einflusse einer dem auszuwählenden Empfänger entsprechenden Anzahl in der Leitung hervorgebrachter kurzer Stromänderungen und einer darauffolgenden in der-Leitung hervorgebrachten lang andauernden Änderung des elektrischen Zustandes in die Wahlstellung fort- @eschaltet werden kann,
in welcher die Abgabe eines Signales oder dergleichen auf der ausgewählten Station erfolgt.