AT287078B - Schaltungsanordnung zum Übertragen von Nachrichten zwischen einem zentralen und einem von mehreren dezentralen Geräten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Übertragen von Nachrichten zwischen einem zentralen und einem von mehreren dezentralen Geräten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

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AT287078B AT717068A AT717068A AT287078B AT 287078 B AT287078 B AT 287078B AT 717068 A AT717068 A AT 717068A AT 717068 A AT717068 A AT 717068A AT 287078 B AT287078 B AT 287078B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zum Übertragen von Nachrichten zwischen einem zentralen und einem von mehreren dezentralen Geräten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Eine Anzahl dezentraler Geräte ist mit dem zentralen Gerät durch sternförmig angeordnete Leitungen (Stichleitungen) verbunden. Jede dieser Leitungen kann dabei aus mehreren Adern bestehen. Dadurch ist es möglich, eine Nachricht bestehend aus vielen Teilnachrichten (Bit) gleichzeitig zu übertragen, wobei pro Ader eine Teilnachricht übertragen wird. Damit nur ein einziges der dezentralen Geräte gleichzeitig aktiviert wird, ist gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung jedes dezentrale Gerät mit einer Anschalteinrichtung ausgestattet, die vom zentralen Gerät aus gesteuert wird. 



   Für besondere Fälle sind gemäss einer Weiterbildung der Erfindung zwei Anschalteinrichtungen vorgesehen. Auf diese Weise wird im dezentralen Gerät jetzt bestimmt, ob die zum Senden im dezentralen Gerät vorhandenen Einrichtungen angeschaltet werden sollen oder ob die zum Empfangen von Nachrichten. Dies hat den Vorteil, dass pro Anschalteinrichtung nur ein Kontakt benötigt wird und dass die zentralen Steueradern, über die von dem zentralen Gerät bestimmt wurde, welcher Vorgang (Senden oder Empfangen) durchzuführen war, entfallen. 



   Eine Überwachung in dem gezeigten Sinne ist auch hiebei möglich, wenn auch die Anzahl der Sende-und Empfangseinrichtungen unterschiedlich ist, sofern nur die Anzahl der Empfangseinrichtungen grösser als die der Sendeeinrichtungen ist. 



   Ein Beispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnungen beschrieben. Während in Fig. l ein zentrales   Gerät--ZG--,   ein dezentrales   Gerät--DG--und   eine diese beiden Geräte verbindende Leitung--Ltg--dargestellt ist, zeigt die Fig. 2 ein dezentrales   Gerät--DG-mit   zwei Anschalteinrichtungen-Al und A2--, die getrennt Bauteile für ankommende und abgehende Nachrichten an die   Leitung--Ltg-anschalten.   Es sind jedoch nur solche Einzelheiten dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind. 
 EMI2.1 
 der Steuereinrichtung--St--über die Adern --u bzw.

     t--an   die   Empfangsrelais --B1   bis Bn-oder an die   Sendekontakte--sl   bis sn--, die zu hier nicht dargestellten   Sendeschaltmitteln--Sl   bis   Sn--gehören,   anlegt. Ausserdem ist noch ein Kontakt--an--gezeigt, der zum zentralen Gerät   --ZG-- über   eine Ader der   Leitung--Ltg--signalisiert,   wenn das dezentrale   Gerät--DG--eine   Nachricht an das zentrale   Gerät--ZG--absetzen   will. 



   Das zentrale   Gerät--ZG--besitzt   eine   Steuereinrichtung--St--,   zu dem die Signale des Kontaktes--an--des dezentralen Gerätes --DG-- ankommen, und von dem aus die Anschalteinrichtungen--A--gesteuert werden. In der Steuereinrichtung--St--enden auch die von den Kontakten --1a und 2a--ankommenden Adern--t und u--. 



   Das zentrale   Gerät--ZG--besitzt   ausserdem einen   Sender--S--,   der aus mehreren Sendeeinrichtungen--Fl bis Fn-- für je eine Teilnachricht besteht. Jede Sendeeinrichtung ist mit ihrem Ausgang an eine Ader der Leitung--Ltg--angeschlossen. 



   Jede dieser Adern verläuft im zentralen   Gerät--ZG--über   die Abgriffe--Dl bis Dn--. 



  Diese Abgriffe sind in dem Beispiel der Erfindung Magnetkerne mit zwei remanenten Lagen der Magnetisierungskennlinie. 



   Die Ausgänge der Abgriffe führen zu einem   Empfänger--E--,   der, genauso wie der Sender --S--, aus mehreren Empfangseinrichtungen je Abgriff--Dl bis   Dn--eine,   besteht. Ein   Vergleicher--V--ist   mit dem   Empfänger--E--und   mit dem Sender--S--verbunden. 



   Das zentrale   Gerät--ZG--ist   mit den dezentralen   Geräten--DG-durch   Leitungen   -   Ltg-- verbunden. Da sich die beiden vorgenannten Geräte in der Regel im gleichen Vermittlungsgebäude befinden, also nur mit kurzen Leitungslängen zu rechnen ist, braucht die Anzahl der Adern in dieser Leitung nicht unbedingt kleingehalten zu werden, so dass Nachrichten, die aus mehreren Teilnachrichten (Bit) bestehen, gleichzeitig übertragen werden können. Das hat den Vorteil, dass auch umfangreiche Nachrichten in kürzester Zeit ihr Ziel erreichen. 



   Die   Adern--l bis n--sind   so gevielfacht, dass das eine zentrale   Gerät--ZG-mit   einer 
 EMI2.2 
 und w--zu jedem dezentralen   Gerät--DG--individuell   angesteuert. 



   Soll nun vom zentralen   Gerät--ZG--zu   einem der dezentralen Geräte, beispielsweise dem in Fig. l dargestellten   Gerät--DG--,   eine Nachricht übertragen werden, so schaltet zunächst die Steuereinrichtung--St--über die individuelle Ader--w--die Anschalteinrichtung--A--ein. Die Kontakte --1a und 2a-- schliessen. Durch entsprechende Massnahmen ist dafür gesorgt, dass nur ein einziges dezentrales   Gerät--DG--gleichzeitig   angesteuert wird, so dass auch nur in einem Gerät die Empfangs-und Sendeeinrichtungen angeschaltet werden. Welche Einrichtung von diesen beiden 

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 nun aktiv werden soll, wird durch ein geeignetes Potential, z. B. Erde, auf den Adern-t oder u-von der zentralen Steuereinrichtung --St-- bestimmt. 



   In dem hier beschriebenen Beispiel werden die Nachrichten auf den Adern in binärer Form übertragen, d. h. von den Sendeeinrichtungen --F1 bis   Fn-des Senders--S--im   zentralen Gerät --ZG-- wird nach einem bestimmten Schlüssel Spannung an einige der   Adern--l   bis n-angelegt   (l-Lage,   während die andern Adern potentialfrei bleiben (O-Lage). Entsprechend werden dann auch einige der Empfangseinrichtungen--Bl bis Bn-- erregt, so dass die übertragene Nachricht im dezentralen Gerät aufgenommen und zur Weiterverarbeitung in hier nicht dargestellter Weise weitergeleitet wird. 



   Die Magnetkerne--Dl bis   Dn--wurden   vor der Nachrichtenübertragung in ihre Ausgangslage (O-Lage) zurückgestellt. Durch den nun zwischen den beiden Geräten fliessenden Strom kippen sie in ihre 1-Lage, aus der sie erst   z. B.   durch einen Leseimpuls wieder zurückgestellt werden. Der Leseimpuls verursacht in bekannter Weise in den gekippten Magnetkernen einen Impuls, der zum Empfänger   --E-- weitergebildet   wird. 



   Dieser   Empfänger-E-stellt   nun fest, welche Nachricht auf die   Leitung-Ltg-gegeben   worden ist, und gibt die so ermittelte Nachricht an den Vergleicher--V-. Der Vergleicher stellt daraufhin diese Nachricht der dem Sender-S--zugeleiteten gegenüber und im Falle von Abweichungen wird in bekannter Weise ein Alarm ausgelöst. 



   Der   Vergleicher--V--kann   dabei Zugang zu den schon codierten oder zu den noch nicht umcodierten oder anderweitig verarbeiteten Nachrichten haben, so dass über diesen Vergleicher nicht nur fehlerhafte Nachrichten, die durch Fehler der Leitung oder Leitungsunterbrechungen zustandekommen, festgestellt werden, sondern auch solche, die durch Umsetz- oder Codiereinrichtungen entstanden sind. 
 EMI3.1 
 --an-- geschlossen. überSendeeinrichtungen --F1 bis   Fn-Potential (l-Lage)   an die   Adern--l   bis   n--der   Leitung   --Ltg-- sowie   ein anderes, geeignetes Potential, z. B. Erde, an die   Ader--t--.   



   Sobald zur Übertragung der einzelnen Teilnachrichten die   Sendekontakte--si bis sn--   geschlossen haben, entstehen wieder Stromstösse, die in den Abgriffen--Dl bis   Dn-die   entsprechenden Magnetkerne kippen. Nach einem Leseimpuls gelangen entsprechende Impulse in den   Empfänger-E--,   der die Nachricht aufnimmt und an hier nicht dargestellte Einrichtungen weiterleitet. 



   Gemäss Fig. 2 schaltet die Steuereinrichtung --St-- in Abhängigkeit davon, in welcher Richtung 
 EMI3.2 
 während zum Sender der   Kontakt --a2-- schliesst   und Potential an die   Sendekontakte-sl   bis sn-vorbereitend legt. Es ist sichergestellt, dass bei Stromstössen auf den Adern-m bis   x-der   Leitung--Ltg-diese ohne weitere Prüfung als durch Fehler verursacht erkannt werden. Ausserdem ist es von Vorteil, dass der durch mehrere   Empfangsrelais-B l   bis Bx-- fliessende Strom nicht über eine einzelne Ader, wie   z. B.   die Ader-u--in Fig. l, geführt wird. 



   In Fig. l und 2 sind die Anschalteinrichtungen --A bzw. Al und A2-- sowie die Empfangseinrichtungen-Bl bis Bn bzw. Bl bis   Bx-als   elektromechanische Relais dargestellt. Diese Einrichtungen und auch die Sendeeinrichtungen --s1 bis   sn--können   ebenfalls durch elektronische Schaltmittel realisiert werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung zum Übertragen von Nachrichten zwischen einem zentralen und einem von mehreren dezentralen Geräten in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in <Desc/Clms Page number 4> denen die dezentralen Geräte über ein sternförmiges Leitungsnetz mit dem zentralen Gerät verbindbar sind, und in denen das zentrale Gerät mit einem Sender und mit einem Empfänger zum Empfangen der EMI4.1 Geräten (DG) kommenden Nachrichten ausgerüstete Empfänger (E) zusätzlich auch für die Kontrolle der übertragung verwendet ist, indem er einerseits mit einem in der das zentrale Gerät (ZG) mit den dezentralen Geräten (DG) verbindende Leitung angeordneten Abgriff (Dl), an welchen ein Kriterium für die übertragene Nachricht auftritt, und anderseits mit einer Vergleichseinrichtung (V) verbunden ist,
    welche auch an den Sender (S) angeschlossen ist, so dass mittels der Vergleichseinrichtung eine allfällige Abweichung zwischen der zu sendenden und der gesendeten Nachricht feststellbar ist.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die binäre Form der in beiden Richtungen über mehrere Adern (1 bis n bzw. 1 bis x) einer Leitung (Ltg) gleichzeitig zu übertragende Nachrichten. EMI4.2 dezentralen Geräten (DG) zwei Anschalteeinrichtungen vorhanden sind, von denen die eine (AI) beim Empfangen der vom zentralen Gerät (ZG) ankommenden Nachrichten betätigt ist, die andere (A2) beim übertragen der Nachrichten in entgegengesetzter Richtung, und dass die Anzahl der von der ersten Anschalteeinrichtung (AI) anschaltbaren Adern (1 bis x) der Leitung (Ltg) und der daran angeschlossenen Empfangseinrichtungen (Bl bis Bx) grösser ist als die von der andern Anschalteeinrichtung (A2)
    anschaltbaren Adern (1 bis n) und Sendeeinrichtungen (sl bis sn).
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