AT36488B - Wächterkontrolluhr. - Google Patents

Wächterkontrolluhr.

Info

Publication number
AT36488B
AT36488B AT36488DA AT36488B AT 36488 B AT36488 B AT 36488B AT 36488D A AT36488D A AT 36488DA AT 36488 B AT36488 B AT 36488B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
guard
watch
clock
drum
paper
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Brock
Original Assignee
Erwin Brock
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erwin Brock filed Critical Erwin Brock
Application granted granted Critical
Publication of AT36488B publication Critical patent/AT36488B/de

Links

Landscapes

  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    W chterkontrolluhr.   



   Die gebräuchlichen   Wächterkontrolluhren   beruhen zumeist auf der Voraussetzung, dass der Wächter eine ihm vorher vorgeschriebene Runde abzuschreiten hat, wobei Weg, Richtung und Zeit durch die Uhr registriert werden. Auf diesem Wege ist er verpflichtet, an gewissen Punkten auf geeignete Weise seinen Besuch zu markieren. Nach Beendigung der Wachzeit. ist eine Kontrolle über die von dem Wächter zurückgelegte Tour durch die täglich in der Uhr zu befestigenden Streifen oder Scheiben möglich. Die meisten bekannten Kontrolluhren setzen aber voraus, dass entweder eine Vorherbestimmung der Postenfolge erfolgt oder dem   Wächter selbst   die Wahl der Reihenfolge der Posten überlassen wird. 



  Hierin liegt ein grosser Nachteil insofern, als diese Reihenfolge dem Wächter selbst schon vorher bekannt ist. Auch wenn sie von Tag zu Tag verändert wird, ist es hierbei nicht ausgeschlossen, dass sie auswärtsstehenden Personen zur Kenntnis gelangt und dass demzufolge von letzteren bestimmt werden kann, wo der Wächter sich in einem gegebenen Zeitpunkt 
 EMI1.1 
 wird, besonders wenn der Wächter selbst mit aussenstehenden Personen in Verbindung steht. 



   Im allgemeinen sucht man diesen Missstand dadurch zu vermeiden, dass man, wie schon erwähnt, die Tour täglich verändert, was   zum minderten   die   Verschwiegenheit   des   Wächtors   voraussetzt, jedoch   völlig   zwecklos wird, wenn dieser irgend wie selbst an   Unredlichkeiten teilnehmen   will, oder man ist gezwungen, die Stationenzahl und die Zahl der   Wl1chtcr   zu vergrössern, wobei jedoch ebenfalls Verschwiegenheit der Wächter erfordertich ist und ausserdem die Kosten ganz erheblich steigen. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung sollen die erwähnten Nachteile dadurch beseitigt werden, dass dom Wächter die Reihenfolge der abzuschreitenden Posten überhaupt nicht 
 EMI1.2 
 z. B. durch eine in der Uhr sichtbar werdende Nummer oder Bezeichnung oder durch ein Schlagwerk nach Art der Repetieruhren usw. Beim zweiten Posten erfährt er in   gleicher   Weise den dritten usw. Die Reihenfolge kann täglich willkürlich abgeändert werden, nötigen- 
 EMI1.3 
 
In derselben Art wie täglich ein neuer Papierstreifen oder eine Papierscheibe zur Feststellung der Zeit in die Kontrolluhr eingelegt wird, wird gleichzeitig, sei es auf. demselben Papier, gedruckt oder geschrieben, oder mittels eines besonderen Zifferblattes oder Streifens, die gewünschte   Postenfolge   eingelegt. 



   Durch eine geeignete Konstruktion der Vorrichtung, die herzustellen ohne weiteres im Bereich   fachmännischen Könnens liegen dürfte,   wird bei   jedesmaligem Schiessen oder   Stechen immer die   nächbtfolgende Nummor   oder der nächstfolgende Posten der Runde sichtbar gemacht. 



   Durch eine derartige Vervollkommnung an den vorhandenen und gebräuchlichen Kontrolluhren bleibt der während der Wachzeit abzuschreitende Weg selbst dem Wächter gegen- über ein Geheimnis, während es für unbefugte Personen oder Betreter eines   Grundstückes   
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 gezeichnet sein kann, einen Posten, den er eben verlassen hat, sofort wieder   besuchen   zu müssen. Auf diese Weise kann durch eine Wache mehr Sicherheit gewährt werden, als durch viele Wächter bei regelmässiger gleichbleibender Runde. 



   Die praktische Ausführung der Erfindung kann natürlich in der mannigfaltigsten Art und unter engster Anlehnung an die in Betracht kommenden Gattungen der Kontrolluhren ausgeführt werden, z.   B.   kann durch mehrmalige Benutzung oder Umdrehung der Schlüssel eine im Kontrolluhrgehäuse angebrachte Scheibe um einen bestimmten Teil ihres Umfanges gedreht und auf dieser Scheibe kann die für den betreffenden Tag ausgewählte Tourenfolge ebenfalls in Form einer Scheibe oder eines Streifens befestigt werden. Die Zeichen dieser Scheibe oder dieses Streifens werden natürlich in einer Öffnung des Uhrgehäuses sichtbar und ablesbar.

   Zur Beleuchtung kann innerhalb der Uhr ein   elektrisches Lämpchen dienen   oder die Beleuchtung kann durch selbstleuchtende Körper oder   Lampen herbeigeführt werden.   Auch kann ein Repetierschlagwerk nach Art der Repetieruhren zur Anwendung kommen, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinflussen. 



   Von den zahlreichen, bei der vorliegenden Erfindung möglichen Ausbildungen ist auf der Zeichnung ein einziges Ausführungsbeispiel dargestellt worden und zwar ist : Fig. 1 eine Draufsicht auf eine   Wächterlcontrolluhr   bekannter Art (System   Bürck)   und Fig. 2 eine Seitenansicht derselben teilweise im Schnitt. 



   In einem Gehäuse 1 ist im unteren Teil 2 ein Uhrwerk vorgesehen, von welchem aus eine im oberen Teil des Apparates liegende Trommel 3 in Umdrehung versetzt wird, um welche täglich ein graduierter Papierstreifen herumgelegt wird. Auf der Oberseite trägt die Trommel ein Uhrzifferblatt 4. Seitlich zu dieser Trommel zwischen derselben und der   gehäusewand   sind Übereinander eine Anzahl Federn 5 angeordnet und zwar in der Zahl,   a) s Wächter   für das zu bewachende Grundstück in Betracht kommen. In der Zeichnung ist   angenommen, dass   acht solcher Federn Benutzung finden.

   Die freien Enden dieser Federn sind mit Nadeln 6 versehen, die unter Wirkung entsprechend ausgestatteter Schlüssel 7 stehen, welche in eine im Deckel des Gehäuses vorgesehene Öffnung 8 eingeführt werden und mit einer Naso 9 den für den jeweilig in Betracht kommenden Wächter vorgesehenen
Stift 6 gegen das graduierte Papierband der Uhrtrommel 3 drücken und so in an sich bekannter Weise in diesem Papierband ein Loch oder einen Schlitz veranlassen. So weit bietet die Kontrolluhr nichts Neues. Um dieselbe nun gemäss vorstehend beschriebener
Erfindung auszugestalten, ist innerhalb des Gehäuses 1 ein loser Ring 10 angeordnet, auf dessen äusserer Peripherie beispielsweise ein Papierband aufgesetzt wird, welches die nach- einander abzuschreitenden Posten angibt. Des weiteren ist in dem Gehäuse 1 eine Öffnung 11 vorgesehen, durch welche jeweilig eine Postenangabe sichtbar wird.

   An der inneren Peripherie 
 EMI2.2 
   Drehung dossefben zunächst durch   den Ansatz   9   die dem jeweiligen Wächter entsprechende Feder vorgedrückt und durch die Nadel 6 ein Einstechen des graduierten Papierbandes der   Uhrtt'o'ltnel   3 hervorgerufen. Die Drehung erfolgt hierbei in Richtung des Pfeiles (Fig. 1).   Kic Zurückdrehen   des   Sel) lüssels   ist hierbei nicht möglich, da der Ansatz 9 desselben mit dem freien Ende der Feder 5 in Berührung käme.

   Der Schlüssel muss somit in der gleichen Richtung weitergedreht werden und hierbei kommt der Ansatz 13 mit   einen)   der   Zähne   in Berührung, sodass infolge der Drehung des Schlüssels auch die Trommel 10 um einen gewissen Betrag weitergedreht wird, durch welche dem Wächter in der Schau-   öffnung   der   nächstfolgende zu besuchende Posten bekanntgegeben   wird. Erst nach dieser Verstpllung der Trommel 10 kann der Schlüssel 7 herausgezogen werden. Der   Ansatz 13     des     Schiüssds   ist am untersten Ende desselben angeordnet, so dass er bei der Drehung des Schlussels mit keiner Feder 5 in Berührung kommen kann.

   Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die in der Zeichnung dargestellte Konstruktion nur eines der zahlreichen   Ausführungsbeispielc   darstellt und dass weder die Konstruktion der   Wächterkontrolluhr   noch die in der Zeichnung angegebene Art der Ausbildung zur Bekanntgabe der Posten- 
 EMI2.3 
 Abweichungen herbeiführen, ohne das Wesen der vorliegenden Erfindung zu beeinflussen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH.
    Wächterkontrolluhr mit Markiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass diese Uhr eine Anzeigevorrichtung (für sichthare oder hörbare Anzeige) enthält, die dem Wächter den abzuschreitenden Weg d. h. den oder die nächstfolgenden zu besuchenden Posten an- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT36488D 1907-10-31 1907-10-31 Wächterkontrolluhr. AT36488B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT36488T 1907-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT36488B true AT36488B (de) 1909-03-10

Family

ID=3553423

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT36488D AT36488B (de) 1907-10-31 1907-10-31 Wächterkontrolluhr.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT36488B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3876060T2 (de) Instrumenten- und uhrenzifferblatt.
AT36488B (de) Wächterkontrolluhr.
DE1130321B (de) Kombinationsschloss
DE2243082A1 (de) Symbolanzeigevorrichtung
DE690883C (de) Mehrzeiliges Zylinderschloss
DE196856C (de)
CH184896A (de) Immerwährender Kalender.
DE589531C (de) Blindenkompass
DE361419C (de) Sicherheitsschloss mit Schliesszylinder und zylindrischen Zuhaltungsstiften
DE230818C (de)
DE370496C (de) Sicherheitsvorhaengeschloss
DE198794C (de)
DE7439428U (de) Tischuhr, insbesondere Kurzzeitmesser
AT93704B (de) Einrichtung an Glühlampenfassungen zur Verhinderung der unbefugten Entnahme der Glühlampen.
DE625286C (de) Vorrichtung an Kontrolluhren fuer Waechter u. dgl.
DE498488C (de) Sicherheitseinrichtung fuer ein Tuerdornschloss
DE682046C (de) Vorrichtung zum Verschluesseln und Entschluesseln von Nachrichten
DE652023C (de) Zur Vereinfachung der Einstellung dienende Zusatzeinrichtung fuer Malschloesser
DE625234C (de) Schluessel mit untereinander auf einem Kern verstell- und festlegbaren, mit Schliessbaerten ausgestatteten Schliessgliedern
DE333384C (de) Tuersicherung mit Spielraum
DE458724C (de) Zylinderschloss
DE1523698A1 (de) Einrichtung an einer Uhr
DE699436C (de) Buerstenhalter fuer elektrische Maschinen
DE408895C (de) Vorrichtung zum Anzeigen der Stellung von Nullstellungsvorrichtungen
DE4233342A1 (de) Verriegelungseinrichtung, insbesondere fuer Armbanduhren