AT349863B - Bremsvorrichtung fuer ein angetriebenes rad einer stickmaschine - Google Patents

Bremsvorrichtung fuer ein angetriebenes rad einer stickmaschine

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AT349863B
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Guenter Nachbauer
August Heinzle
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/22Devices for stopping drive when sewing tools have reached a predetermined position
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C3/00General types of embroidering machines
    • D05C3/04General types of embroidering machines with horizontal needles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/05Magnetic devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


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   Die Erfindung befasst sich mit einer Bremsvorrichtung für ein angetriebenes Rad einer Stickmaschine, welche in Abhängigkeit von einer bestimmten Drehstellung des Rades auslösbar ist. 



   Es ist eine Vorrichtung an Stickmaschinen zum selbsttätigen Anhalten und zum Inbewegungsetzen derselben bekannt. Zum Herstellen sogenannter Blattstiche muss die Maschine nach jedem Stich angehalten werden,   u. zw.   für einen Zeitraum, bis der Sticker den nächsten Stich durch entsprechende Verstellung des Pantographen vorbereitet hat. Es sind dies spezielle Arten von Stickmaschinen, bei denen von vorneherein die entsprechenden Abbremseinriehtungen zugeordnet sein müssen, um die spezielle Arbeit durchführen zu können. Derartige Antriebe und Abbremseinrichtungen sind jedoch nur für langsam laufende Stickmaschinen mit kleinen sich bewegenden Massen geeignet. Bei Stickmaschinen der üblichen
Baugrössen und-arten wäre eine derartige Anordnung undenkbar, da die ganzen Massen unmöglich mit einer derartig filigranen Bremse abgebremst werden könnten.

   Durch diese Einrichtung ist ausserdem keine
Möglichkeit gegeben, nach einer beliebigen Anzahl von Umdrehungen ein Abbremsen zu erreichen, denn hier erfolgt nach jedem Stich ein Abbremsen, wobei diese Einrichtung nicht zum Abbremsen nach einem normalen Stickvorgang herangezogen werden kann. 



   Bei Abschalten eines Stickmaschinenantriebes, insbesondere bei Grossstickmaschinen älterer Bauart, sei dies durch manuelle Betätigung eines entsprechenden Schalters oder durch die Auslösung von End- schalter od. dgl., läuft die Stickmaschine noch ein geringes Stück weiter und läuft dann langsam aus. 



   Selbstverständlich bleiben dadurch die einzelnen Maschinenteile der Stickmaschine bei jedem Abschalten in einer andern Ruhestellung. Beim Abschalten der Stickmaschine laufen diese also in der Regel noch ein bis zwei Umdrehungen weiter und bleiben dann in einer nicht vorherbestimmbaren Stellung stehen. Durch mehrfaches kurzes Ein- und Ausschalten kann erst eine bestimmte Stellung erreicht werden. Um Manipulationen durchführen zu können, wie z. B. Einfädeln, Nadelwechsel, Schiffchenwechsel usw., müssen die Nadeln aus dem Stickgrund heraus sein und die   Sehiffchenbahn   muss sich in ihrer oberen Endlage befinden. Diese Stellung kann aber nur durch mehrfaches kurzes Einschalten der Stickmaschine oder durch Handverstellung des Antriebes erreicht werden.

   Dabei hat sich durch dieses erforderliche Verstellen, - gegebenenfalls von Hand, - ein schwerwiegender Nachteil dadurch ergeben, dass gegebenenfalls durch nichtsachgemässe Bedienung ein Rückwärtsdrehen des Antriebes erfolgt, wobei dadurch die Stickfäden abgerissen werden können. Ausserdem kann durch ein zu weites Zurückdrehen des Antriebes ein Herauswerfen der bereits einprogrammierten Stiche erfolgen, so dass dadurch die Ware fehlerhaft ist und dadurch zu Ausschuss führt. 



   Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gesetzt, eine Bremsvorrichtung als Anbausatz an eine Stickmaschine zu schaffen, mit welcher gerade bei Stickmaschinen älterer Bauart oder solchen neueren, die keine geeignete Bremsvorrichtung aufweisen, die oben angeführten Nachteile vermieden werden können und welche mit einem sehr einfachen konstruktiven Aufbau ein Abbremsen der Stickmaschine in einer vorherbestimmbaren Stellung ermöglicht. 



   Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die Kombination der Massnahmen : dass die in an sich bekannter Weise elektromagnetisch betätigbare Bremsvorrichtung über ein Zahnritzel mit der Verzahnung eines auf der Exzenterwelle angeordneten Zahnrades in Kämmeingriff steht, wobei das Zahnritzel der Bremsvorrichtung einen kleineren Durchmesser als das angetriebene Zahnrad aufweist, und dass am angetriebenen Zahnrad ein an sich bekannter, streifenförmiger Nocken befestigt ist und ein im Stromkreis der Schaltvorrichtung für den Elektromagneten der Bremsvorrichtung liegender Annäherungsschalter in den Wirkungsbereich des streifenförmigen Nockens ragt. 



   Durch diese erfindungsgemässen Massnahmen ist ein Abbremsen der Maschinenteile immer und bei allen Schaltvorgängen an einer exakt vorausbestimmbaren Stellung möglich. Dadurch, dass die Bremsvorrichtung über ein Zahnritzel an der Verzahnung eines angetriebenen Zahnrades der Stickmaschine angreift, kann ein wirkungsvolles und schnelles Abbremsen erreicht werden. Es ist sehr wesentlich, dass ein nachträglicher Einbau einer Bremsvorrichtung gemäss der Erfindung in alle bestehenden Stickmaschinen einfach durchführbar ist. Es muss dann lediglich eine Befestigung der Bremsvorrichtung vorgesehen werden, da ja nur dafür gesorgt werden muss, dass das der Bremsvorrichtung zugeordnete Zahnritzel mit der Verzahnung des auf der Exzenterwelle der Stickmaschine sitzenden Zahnrades in Eingriff kommt. 



   Da das Zahnritzel der Bremsvorrichtung kleiner gewählt ist als das angetriebene Zahnrad, entsteht eine wesentlich grössere Bremskraft, da das auf das Zahnritzel abgegebene Drehmoment der Bremsvorrichtung um ein entsprechend Vielfaches vergrössert auf das angetriebene Zahnrad übertragen wird. Es ist 

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 daher eine rasche und exakte Abbremsung möglich, obwohl bekanntlich bei Stickautomaten sehr viele, schwere Teile in Bewegung sind   (z. B.   der   Stickgatter).   Die Anordnung eines Nockens an den entsprechenden angetriebenen Zahnrad und die Zuordnung eines Annäherungsschalters an diesem Nocken trägt weiterhin zum exakten Abbremsen in einer vorbestimmten Stellung bei. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen : Fig. l eine Vorderansicht der Bremsvorrichtung, wobei verschiedene Teile lediglich schematisch dargestellt wurden ; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in   Fig. 1.   



   Die Bremsvorrichtung ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als elektromagnetische   Bremse-l-   ausgestaltet, welche auf der gleichen   Welle --3-- wie   ein Zahnritzel --2-- sitzt. Die Welle --3-- ist in Lagerkörpern und   5--gehalten.   Diese gesamte Anordnung ist auf einer   Tragplatte --6-- montiert,   welche an bestehenden Maschinenteilen der Stickmaschine, wie   z. B.   dem   Träger --7-- befestigt   ist. 



   Diese gesamte Anordnung wird derart an der Stickmaschine befestigt, dass das Zahnritzel --2-- mit einem angetriebenen Zahnrad --8-- der Stickmaschine kämmt. Zweckmässig wird der Anbau an jenem Zahnrad --8-- der Stickmaschine erfolgen, welches auf der   Exzenterwelle --9-- der   Stickmaschine sitzt. Durch diese Massnahme wird die Bremsvorrichtung an einem   Zahnrad --8-- angesetzt,   welches einen relativ grossen Durchmesser aufweist. Dadurch kann bei Anordnung eines   Zahnritzels--2--mit   relativ geringem Durchmesser, welches somit eine höhere Drehzahl aufweist, ein rascheres und wirksameres Abbremsen erreicht werden, wobei ausserdem die Abbremskraft durch die Übersetzung zwischen den beiden Zahnrädern kleiner wird. 



   Die Bremsvorrichtung ist in Abhängigkeit von der Drehstellung des angetriebenen Zahnrades--8-auslösbar. Zu diesem Zweck ist eine Steueranordnung vorhanden, welche beim gezeigten Ausführungsbeispiel mit einem   Annäherungsschalter --10-- zusammenwirkt.   Dieser   Annäherungsschalter --10-- ist   dem angetriebenen Zahnrad --8-- zugeordnet, wobei dieses Zahnrad einen Nocken --11-- aufweist, so dass der 
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 --10-- inZahnrades--8--, beispielsweise an dem den Zahnkranz und die Nabe verbindenden Steg angeordnet. 



  Dieser streifenförmige Nocken --11-- bildet einen zur Drehachse konzentrischen Kreisbogenabschnitt, dessen Bogenwinkel durch die Schaltverzögerung der Bremsvorrichtung bestimmt ist. Der Annäherungsschalter --10-- ist achsparallel zur Exzenterwelle --9-- an die entsprechende Seitenbegrenzung des   Zahnrades --8-- herangeführt.    



   Die Schaltung der Bremsvorrichtung kann auf elektrische oder elektronische Weise erfolgen, wobei in Grundzügen folgende Massnahmen getroffen werden können : Der Antrieb der Stickmaschine wird in der Regel von entsprechenden Handschaltern, von Endschaltern oder sonstigen Abschaltvorrichtungen einoder ausgeschaltet. Durch die Steueranordnung gemäss der Erfindung wird zugleich mit dem Abschalten des Antriebes beispielsweise über ein entsprechendes Relais der Stromkreis des Elektromagneten eingeschaltet, wobei in diesen Stromkreis jedoch der Annäherungsschalter eingesetzt ist. Sobald nun der Nocken --11-- in den Bereich des   Annäherungsschalters --10-- gelangt,   wird die elektromagnetische   Bremse --1-- ausgelöst,   so dass dann die Stickmaschine stets in der gleichen Stellung rasch abgebremst wird.

   Es ist dadurch die Gewähr gegeben, dass die Stickmaschine, - bzw. die einzelnen Maschinenteile derselben, - stets in der gleichen Lage beim Abbremsen stehen bleibt (bleiben). Auch ist die Gewähr gegeben, dass nicht nach zwei bis drei Umdrehungen ein Weiterbewegen der Maschinenteile erfolgt, sondern das Abbremsen erfolgt beim ersten Passieren des   Nockens --11-- beim Annäherungsschalter   - nach dem Ausschalten des Antriebes der Stickmaschine. 



   Damit nach dem Abbremsen der Antrieb wieder gleich eingeschaltet werden kann oder eine eventuell doch erforderliche Vorwärtsbewegung des Antriebes von Hand erfolgen kann, wird ferner vorgeschlagen, dass der Steueranordnung eine gegenüber dem Abbremsvorgang zeitverzögert, selbsttätige Auslösevorrichtung für die Bremsvorrichtung zugeordnet ist. 



   Wie schon ausgeführt, führt ein Zurückdrehen des Stickmaschinenantriebes über eine bestimmte Stellung hinaus zu Ausschussware, zu Fadenbrüchen oder Nadelbrüchen. Damit hier gleich eine zusätzliche Sicherheit geschaffen werden kann, wird dem angetriebenen Zahnrad --8-- der Stickmaschine eine Rückdrehsperre in Form einer einseitig wirkenden Sperrklinke zugeordnet. Diese Rückdrehsperre besteht aus einem am angetriebenen Zahnrad --8-- im Bereich des äusseren Umfangsrandes angeordneten, 

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 achsparallelen Zapfen --12-- und einer einseitig sperrenden, am Maschinengestell bzw. der Tragplatte - 6-angeordneten Sperrklinke-13-, welche in der einen Drehrichtung durch einen Bolzen gesperrt ist.

   Die Anordnung des achsparallelen Zapfens --12-- an dem Zahnrad --8-- der Stickmaschine kann so erfolgen, dass in der Abbremsstellung der Maschine unmittelbar hinter der ein Verstellen von Hand in der unerwünschten Drehrichtung verhindernden Sperrklinke --13-- liegt. Wenn nun die Stickmaschine ein geringes Stück vorwärtsgedreht wird und dann wieder zurück, so bewirkt dies noch keine Ausschussware oder sonstige Beschädigungen. Erst ein Zurückdrehen des Antriebes über die Sperrstellung würde zu derartigen Fehlern führen. Ein solches Zurückdrehen ist aber durch die angeordnete Sperrklinke --13-und den Zapfen --12-- verhindert. 



   Dadurch, dass die Bremsvorrichtung einen mit diesem Zahnrad --8-- in Wirkverbindung bringbaren Zahnritzel zugeordnet ist, kann die Anordnung ohne Umkonstruktion an der Stickmaschine und zudem noch mit grösserer und bezüglich des Abschaltzeitpunktes genauerer Wirkung erfolgen. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Bremsvorrichtung für ein angetriebenes Rad einer Strickmaschine, welche in Abhängigkeit von einer bestimmten Drehstellung des Rades auslösbar ist,   gekennzeichnet durch   die Kombination der Massnahmen : dass die in an sich bekannter Weise elektromagnetisch betätigbare Bremsvorrichtung über ein Zahnritzel (2) mit der Verzahnung eines auf der Exzenterwelle (9) angeordneten Zahnrades (8) in Kämmeingriff steht, wobei das Zahnritzel (2) der Bremsvorrichtung einen kleineren Durchmesser als das angetriebene Zahnrad aufweist, und dass am angetriebenen Zahnrad ein an sich bekannter, streifenförmiger Nocken (11) befestigt ist und ein im Stromkreis der Schaltvorrichtung für den Elektromagneten   (1)   der Bremsvorrichtung liegender   Annäherungssehalter   (10)

   in den Wirkungsbereich des streifenförmigen Nockens (11) ragt.

Claims (1)

  1. 2. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auslösung der Funktion des Annäherungsschalters (10) sämtliche Hand-, End- oder sonstige Abschaltvorrichtungen für den Maschinenantrieb der Stickmaschine mit der Schaltvorrichtung für den Elektromagneten in Wirkverbindung stehen.
AT251077A 1977-04-08 1977-04-08 Bremsvorrichtung fuer ein angetriebenes rad einer stickmaschine AT349863B (de)

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