DE574383C - Vorrichtung zur Ausserbetriebsetzung des Maschenbildners an Rundwirkmaschinen mit zwei konischen Nadelbetten o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Ausserbetriebsetzung des Maschenbildners an Rundwirkmaschinen mit zwei konischen Nadelbetten o. dgl.

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DE574383C
DE574383C DEH131498D DEH0131498D DE574383C DE 574383 C DE574383 C DE 574383C DE H131498 D DEH131498 D DE H131498D DE H0131498 D DEH0131498 D DE H0131498D DE 574383 C DE574383 C DE 574383C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/10Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Außerbetriebsetzung des Maschenbildners an Rundwirkmaschinen mit zwei konischen Nadelbetten o. dgl. Bei Rundwirkmaschinen mit zwei konischen Nadelbetten ist es bekannt, den Maschenbildner bei auftretenden Störungen plötzlich außer Betrieb zu setzen und zu halten, bis die Störung beseitigt ist. Bei der Wiederingangsetzung zeigt sich aber der Nachteil, daß; weil Antriebsrad und Platinen mit den Nadeln gleichzeitig in Eingriff gebracht werden müssen, Schwierigkeiten, z. B. Spitzenbrüche der Nadeln, entstehen können.
  • Zweck vorliegender Erfindung ist nun, eine Vorrichtung zu schaffen, die diese und noch andere= Mängel beseitigt und mit welcher man zunächst den Nadeleingriff _ der Platinen für sich, alsdann auch den Eingriff des Antriebsrades selbsttätig außer Betrieb setzen kann, so daß erst nach Vornahme beider Ausschaltungen der ganze Maschenbildner außer Betrieb gelangt. Dies wird erreicht dadurch, daß die die Platinenexzenter aufnehmende Scheibe mit einem Doppelanschlag versehen wird, welcher bei leichteren Störungen- mit einem durch Kugelsperrung gefedert gesicherten, erst bei einer bestimmten Beanspruchung kippenden Hebel ein Verdrehen der die Platinen antreibenden Scheibe um ein solches Kreisstück veranlaßt, daß die durch das in der Maschenbildnerscheibe gelagerte Exzenter bedingte Vorschubstellung der Platinen von der in ihrer Bewegungsbahn verbleibenden Nadelreihe abgerückt wird. Bei ernsteren Störungen wird diese durch Hebelsperrung gesicherte Ruhelage in derselben Drehrichtung durch den obenerwähnten zweiten Anschlag aufgehoben, so daß eine bisher noch vorhanden gewesene Sicherung der unteren, in einen 'Doppelhebel verlegten Lagerung der Maschenradachse gelöst -wird, die dabei den Grundkreis eines Kegels beschreibt, dessen Spitze die obere Lagerungsspitze der Maschenradachse ist, =so daß nach Lösung der zweiten Hebelsperrung auch das von den Nadeln angetriebene Antriebsrad außer Betrieb gesetzt ist. Sind die die vorgenannten selbsttätigen Vorgänge bedingenden Störungen beseitigt, so wird das Antriebsrad von Hand mittels eines- vorspringenden Hebels zurückgeschaltet, d. h. wieder mit den Nadeln in Eingriff gebracht und in dieser Stellung durch eine zwangsläufige Schaltung an dem abgefederten Hebel gesichert, worauf mittels des ersten Anschlages der Hebel und das Maschenrad in die ursprüngliche Lage zurückgefedert werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in acht Abbildungen dargestellt; es zeigt Abb. i einen teilweisen Schnitt durch die Maschine mit einer Seitenansicht des Maschenlagers, Abb. 2 eine Vorderansicht, von Abb. i, Abb.3 eine Draufsicht auf den Doppelanschlag der Exzenterscheibe, Abb. q. eine Vorderansicht des gefederten Hebels in der Arbeitsstellung, Abb. 5 denselben in der Stellung I bei ausgerückten Platinen, Abb. 6 die zugehörige Seitenansicht für den-Doppelhebel der Maschenrädachslägerung, Abb. 7 die Vorderansicht (Stellung II) .des gefederten Hebels bei ausgeschaltetem. Führungsrad, Abb.8 die zugehörige Draufsicht auf den Lagerungshebel. -Mit i und 2 sind die beiden konischen Nadelbetten bezeichnet, an denen, wie bekannt, in eingefrästen Schlitzen die unteren Nadeln 3 bzw. die oberen 3a beweglich angeordnet sind, so daß sie sich gemäß Abb. i überkreuzen: Oberhalb des konischen Nadelbettes i ist- die Zubringeinrichtung 6, 6 für den Faden 23 angeordnet. Auf der Tragscheibe 4 ist der bekannte Halter 9 für den _ Maschenbildner i o befestigt und der letztere in eine spitze Schraube 24 (oben) und mit einer in dem Hebel 22a gelagerten Spitze bei 26 (unten) eingesetzt. Die durch das an sich bekannte Erzenter des Maschenbildners bewegten Platinen sind mit 8 und das darunter gelagerte Antriebsrad mit 12 bezeichnet. An der vorderen Seite der Scheibe iö ist ein mit zwei vorspringenden Nasen 27, 28 versehener Ansc-hläg 29 befestigt (Abb.3)_, dessen Nasen ü n Bereich eines am Halter j kippbar befestigten senkrechten Hebels 7 ausliegen. Am unteren Ende dieses Hebels 7 ist eine nach vorn zei-U U nde Spermase 30 und schräg hoch dai -ieben ein Schaltzapfen 31 vorgesehen, zwischen denen die Anschlagnase 25 des drehbar angeordneten Lagerungshebels 22 für die Maschenradachse gerade noch durchgleiten kann. Der Hebel 7 ist um eine Achse 32 drehbar und durch ein an sich bekanntes Kegelgesperre 7b gegenüber dem Halter g federnd gesperrt und beweglich gemacht. Gegen die Kugel 7b wirkt eine gefederte Kugel 33 an einem Fortsatz 34 des Preßradträgers 35, der sowohl das gegen die oberen Nadeln wirkende Preßrad 13 als auch die gegen die unteren Nadeln wirkende Preßschiene ii aufnimmt. Der Lagerungshebe122 für die Maschenbildnerachse 36 ist als Doppelhebel 22a und 22b mit einem Handgriff 22c versehen und auf Schraubenzapfen 37 drehbar gelagert; er besitzt an seinem dem Lager 26 entgegengesetzten Ende den Anschlag 25 im Bereich der Anschlagnase 3o und des Schaltstiftes 31 des Hebels 7. Der Hebel 7 besitzt ferner einen Ansatz 20, mit welchem- er gegen einen Winkelhebel 21 der Welle 38 wirkt, der noch einen Daumen 39 besitzt, mit welchem er sich gegen einen bei 4o kippbar gelagerten Hebel 18 andrückt, welcher die Haltemittel für die Preßschiene i i in Form einer gefederten Kugel 41 aufnimmt. Auf der Achse 38 ist außerdem eine Kurbel 17 befestigt, an welcher ein Zugstängchen i 6 angreift, das am anderen Ende zum Fadenzubringer führt und einen Hebel 44 beeinflußt, der in bekannter Weise, z. B. auch bei Fadenbruch, die Abstellung der Maschine bewirkt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Der ganze Maschenbildner wird in bekannter Weise vom Antriebsrad 12 unter Vermittlung der Nadeln in Umdrehung versetzt. Tritt nun eine leichtere Störung ein, so wird das von der Nase 28 und dem Hebel 7 aufgenommene Drehmoment der Exzenterscheibe vergrößert, so daß - das Kugelgesperre 7b über-.wunden und der Hebel 7 um sein Lager 32 verschwenkt wird, wobei sich die Scheibe io verdreht, bis der Anschlag 27 am Hebel 7 anschlägt: Die- Exzenterscheibe io ist nunmehr so weit verdreht worden, daß das die Platinen zum Zweclze des Kulierens zwischen die Nadeln treibende Exzenter .aus seiner Stellurig genau gegenüber den Nadeln herausgerückt ist und infolgedessen die Platinen nicht mehr zwischen die Nadeln treten können. Gleichzeitig wird durch den Hebel 18 und den Ansatz 2o des Hebels 7 die Preßschien.e i i freigegeben (Abb. 5, 6). Während dieses Vorganges sind die '-vorgeschobenen Platinenschnäbel bereits außer Eingriff mit den Nadeln gelangt. Sollte -iiuri'eine Störtüig, z. B. durch Festfressen einer -Platine mit der Exzenterscheibe, eintreten, so wirkt sich das Drehmoment der Scheibe io noch weiter aus, d. h. der Hebel 7- wird jetzt vom Anschlag_27 weitergekippt, wodurch die Sperrnase 3o die Anschlagnase_25 und damit den Lagerungshebel der Maschenbildnerwelle freigibt, so daß dieser unter Einwirkung. einer Zugfeder 42 zwischen dem Anschlag 30 und dem Schaltzapfen 31 hindurchgleiten kann, um so das Führungsrad abzuschwenken und- außer Eingriff mit den Nadeln zu bringen (Abb. 7, 8). Gleichzeitig wird durch den auf der Welle 38 sitzenden Doppelhebel 21 die am anderen Ende der Welle 38 sitzende Kurbel 17 bewegt, welche durch das Zugstängchen 16 in der Zusammenwirkung mit dem Hebel 44 die Maschine zum Stillstand bringt. Einen ebenso wichtigen Vorgang bildet, wenn inzwischen die Störung beseitigt worden ist, die Rückführung all dieser Teile in ihre Arbeitsstellung insofern, als mit der Rückschwenkung des Handgriffes 22c das Führungsrad 12 für sich zurückbewegt wird, worauf unter Abkippen des Hebels 7 am Anschlagstift 31 die Nase 3o sich sperrend vor den Anschlag 25 des Hebels 22 legt, um die Eingriffstellung des Führungsrades 12 zu sichern. Die noch außer Betrieb befindlichen Platinen werden durch Verdrehen der EXzenterscheibe io mit Hilfe des Griffes 43 wieder in ihre Arbeitsstellung gebracht, wobei der Hebel 7 durch die Nase 28 wieder in die durch die Kugel 7b gesicherte Anfangsstellung zurückbewegt wird. Nachdem der Faden eingelegt ist, wird durch Niederdrücken des Winkelhebels 18 die Preßschiene ebenfalls in die Arbeitsstellung gebracht, so daß der Maschenbildner wieder ganz in Betrieb gesetzt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Außerbetriebsetzung des Maschenbildners an Rundwirkmaschinen mit zwei konischen Nadelbetten o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß bei Störungen zunächst die arbeitende Platinenreihe (8) und dann das Antriebsrad (12) automatisch außer Betrieb gesetzt wird, indem am Halter (9) des Maschenbildners ein beweglicher Hebel (7) angebracht ist, der die mit Anschlägen (27, 28) gegen ihn wirkende, die Platinen antreibende Exzenterscheibe (io) und die in einen federbelasteten Hebel (22) verlegte Lagerung (26) der Maschenbildnerachse (36) in der Arbeitsstellung hält, bei Überschreitung eines gewissen, durch Störungen verursachten Drehmoments kippt, dabei eine die Platinen mit den Nadeln außer Eingriff bringende Verdrehung der Exzenterscheibe zuläßt und beim weiteren Kippen auch die Lagerung der Maschenradachse zum Verschwenken freigibt, um auch das. Antriebsrad (12) außer Eingriff mit den Nadeln zu. bringen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß auch die Rückführung in den Betriebszustand schrittweise vor sich geht, indem das untere Lager (26) der Maschenbildnerachse entgegen der Wirkung einer Feder . (q.2) zunächst so weit zurückgeschwenkt -wird, wie dies für den Nadeleingriff mit dem Antriebsrad (i2) erforderlich ist, welche Stellung durch Vorschaltung einer Hebelsperrnase (25) gesichert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Doppelanschlag (27,28) der Maschenbildnerscheibe (iö) zusammenwirkende Hebel (7) mit einem Ansatz (20) einen Doppelhebel (2 i) beeinflußt, der gegen einen die Preßschiene (i i) in der Arbeitsstellung federnd sichernden Hebel (18) wirkt, derart, daß bei der ersten Schaltung mit den Platinen auch die Preßschiene außer Betrieb gelangt, und dessen Welle (38) am anderen Ende eine Kurbel (i7) aufnimmt, die an einem das Abstellen der Maschine bewirkenden Zugstängchen (16) angreift.
DEH131498D 1932-04-23 1932-04-23 Vorrichtung zur Ausserbetriebsetzung des Maschenbildners an Rundwirkmaschinen mit zwei konischen Nadelbetten o. dgl. Expired DE574383C (de)

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