AT34788B - Verfahren zur Herstellung von streichfähigen Zuckerpräparaten aus Früchten, Fruchtkernen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von streichfähigen Zuckerpräparaten aus Früchten, Fruchtkernen u. dgl.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von streichfähigen Zuckerpräparaten aus Früchten,
Fruchtkernen u. dgl. 
 EMI1.1 
 

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 enthalten, z. B. Orangen, Zitronen, Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren u. dgl. konzentrierte Invertairupe haben sich als   kristallisationsfähiger   erwiesen, wenn sie sauer bzw. mit säuerlichen Früchten zusammengebracht waren. Bei der Verwendung von Zitrone n hat sich ein Zusatz von etwa   6-10% Frucht   zu der konzentrierten Invertzuckermasse als vorteilhaft erwiesen. Die angegebene Konzentration der   Invertzuckerlösung   richtet sich in den angegebenen Grenzen nach äusseren Umständen. Im Winter kann die Konzentration etwas geringer sein als im Sommer. 



   An Stelle frischer Früchte können auch getrocknete Früchte und Pflanzen bzw. Pflanzenteile, z. B. aromatische Drogen oder dgl., sowie Fruchtkerne, z. B. Mandeln, die gegebenenfalls aufgequollen sind, Kristalle oder Kristallfragmente mit therapeutischen oder aromatischen Eigenschaften, z. B. Antipyrin, benutzt werden. Die Verwendung der getrockneten Früchte oder der Fruchtkerne und Kristalle geschieht gleichfalls in fein gepulvertem Zustande. Es können auch   Mischungen   von Früchten, Fruchtkernen, Pflanzenteilen usw. verwendet werden. 



   Die zuckerhaltige Masse, welche die isolierten Kristalle enthält, kann derartig hergestellt werden, dass man   Invertzuckerlösungen   soweit konzentriert, bis sie   kristallisationsfÅahig   sind, indem die Dextrose kristallisiert. Man kann auch feingepulverte oder feinkörnig kristallisierte Raffinade (raffinierter Rohrzucker) bzw. Rübenzucker, also Saccharose, mit sogenanntem Kapillärsirup vermischen.   111   diesem Falle muss das Verhältnis der Menge des Kapillärsirups zu der Menge der Zuckerkristalle derart gewählt sein, dass Zuckerkristalle in hinreichender Menge um die Früchte u. dgl. zu halten, vorhanden sind. Es muss der Kapillärsirup so hoch konzentriert sein, dass sich von den eingetragenen Zuckerkristallen praktisch nichts löst.

   Man kann auch auskristallisierte Invertzuckermasse (in Form eines Kristallbreies) mit Kapillärsirup vermischen. In diesem Falle muss Menge und Konzentration des Kapillärsirups in derartigem Verhältnis zu der auskristallisierten Invertzuckermasse stehen, dass Zuckerkristalle in genügender Menge vorhanden sind. Man verwendet die auskristallisierte Invertzuckermasse in möglichst hoch konzentriertem Zustande. 



   Die beste Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass invertierter schwerer Raffinadesirup zur Kristallisation gebracht wird, wobei die Masse möglichst häufig gestört wird, damit die sich ausscheidenden Kristalle möglichst klein sind. Der Fruehtzusatz kann vor oder nach der Kristallisation erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von streichfähigen   Zukerpräparaten   aus frischen oder getrockneten   Früchten,   Fruchtkernen, Pflanzenteilen oder Kristallen, dadurch gekennzeichnet, dass ein einzelne voneinander getrennte Zuckerkristalle enthaltender Invertzuckerkristallbrei mit den fein zerkleinerten   Früchten   unter Vermeidung des Einkochens in solchen Mengenverhältnissen vermischt werden, dass durch den Saft der Früchte ein völliges Auflösen der Zuckerkristalle nicht stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass fein zerkleinerter oder feinkörnig kristallisierter raffinierter Rohrzucker bzw. Rübenzucker mit konzentriertem Kapillärsirup unter Beibehaltung der isolierten Kristalle gemischt als Zuckerkristallbrei verwendet wird.
AT34788D 1904-12-10 1904-12-10 Verfahren zur Herstellung von streichfähigen Zuckerpräparaten aus Früchten, Fruchtkernen u. dgl. AT34788B (de)

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