AT343679B - Verfahren zur herstellung von neuen 1-methyl-3-alkyl -7- oxoalkylxanthinen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen 1-methyl-3-alkyl -7- oxoalkylxanthinen

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AT343679B
AT343679B AT257477A AT257477A AT343679B AT 343679 B AT343679 B AT 343679B AT 257477 A AT257477 A AT 257477A AT 257477 A AT257477 A AT 257477A AT 343679 B AT343679 B AT 343679B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen Xanthinderivaten, die zur Bekämpfung von   Störungendes eardlovaskulärensystems   wertvoll sind. 



   In der   DE-PS   Nr. 1233405 und Nr. 1235320, in den DE-OS 2234202 und 2330742, sowie in der CH-PS Nr. 325292 sind verschiedene Xanthinderivate beschrieben. Es wird jedoch nirgends erwähnt, dass eine der hergestellten Verbindungen als antiarrythmisches Mittel verwendbar ist. Es wurde nun gefunden, dass bestimmte, bisher unbekannte Xanthinderivate als Heilmittel zur Behandlung von Störungen des   cardiovasku-   lären Systems verwendbar sind, beispielsweise zur Verbesserung der Blutströmung durch die Skelettmus-   keln   und/oder zur Verhinderung oder Verminderung von Arrythmien. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen neuen Verbindungen besitzen die allgemeine Formel 
 EMI1.1 
 worin R Wasserstoff oder Methyl ist und zeine Alkylgruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet. 



   Bevorzugte Gruppen1 sind   Alkylgruppenmit Soder   4 Kohlenstoffatomen, wie die n-Propyl-und Isobutylgruppe, wobei die Isobutylgruppe besonders geeignet ist. 



   Die mit denerfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen hergestellten Zusammensetzungen werden Menschen gewöhnlich oral oder parenteral verabreicht. 



   Typische orale Formulierungen sind Tabletten, Kapseln, Sachets, Granulate, Pulver, Suspensionen, Emulsionen und Lösungen. Die Formulierungen können herkömmliche Exzipienten enthalten. 



   Am zweckmässigsten werdendie Zusammensetzungen ein-oder mehrmals täglich verabreicht, sodass die tägliche Gesamtdosis 1 bis 1000 mg für einen 70 kg schweren Erwachsenen, insbesondere 2 bis 500 mg, beträgt. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen besitzen gewöhnlich eine LD50 von mehr als 1 g/kg per 
 EMI1.2 
 



   Beim Testen an Katzen, die mit Urethan-Chloralose anästhesiert waren, wie in der DE-OS 2402908 beschrieben, wurde gefunden, dass   1-Methyl-3-isobutyl-7-     (3'-oxobutyl) -xanthin   in einer Dosis von 4 mg/kg intraduodenal beim Fördern der Blutströmung durch die Skelettmuskeln wirksam war. 



   Das   erfindungsgemässeverfahren zurHerstellungder l-Methyl-3-alkyl-7-oxoalkylxanthine derallgemei-   nen Formel (I) besteht darin, dass man ein Xanthin der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 worin   Rl   die obige Bedeutung hat, mit einem Keton der allgemeinen Formel   CH2 =CR-CO-CH3' (III)    worin R Wasserstoff oder Methyl bedeutet, in einem basischen Medium bei erhöhter Temperatur umsetzt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird vorzugsweise bei 40 bis 80 C, gegebenenfalls bei erhöhtem oder vermindertem Druck, üblicherweise jedoch bei Atmosphärendruck, durchgeführt. Die einzelnen Ausgangsverbindungen können entweder in stöchiometrischen Mengen oder im Überschuss verwendet werden. 



   Geeignete basische Medien sind mit Wasser mischbare Lösungsmittel, vorzugsweise niedere Alkohole, wie Methanol, Propanol, Isopropanol und verschiedene Butanole, ferner Aceton, mehrwertige Alkohole, wie Äthylenglykol, und Äthylenglykolmonomethyläther, in Verbindung mit Triäthylamin oder Pyridin. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das folgende Beispiel soll die Erfindung näher erläutern, ohne dass diese jedoch hierauf beschränkt sein soll. 



   Beispiel :1-Methyl-3-isobutyl-7-(3'-oxobutyl)-xanthin
16,   6 g 1-Methyl-3-isobutylxanthin,   6, 3 g Methylvinylketon, 5,   75 ml Triäthylamin und 85 ml Methanol   wurden in einen 250 ml-Dreihalskolben eingebracht, die Mischung wurde langsam auf 40 bis   450C   erwärmt und 10 h lang bei dieser Temperatur gehalten, nach welcher Zeit die Reaktion im wesentlichen beendet war. 



  Das Lösungsmittel und das   Triäthylamin wurden im   Vakuum abdestilliert, und der Rückstand wurde in Chloroform gelöst.   Die Lösung wurde zweimalmitkalter Natriumcarbonatlösunggewaschen,   um nicht umgesetztes Ausgangsxanthin zu extrahieren. Die Chloroformphase wurde getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Das verbleibende Material wurde aus Äthylacetat/Äther kristallisiert, wobei 12 g   1-Methyl-   3-isobutyl-7- (3'-oxobutyl)-xanthinerhaltenwurden,Fp.111 C. 



   Analyse : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 57, <SEP> 52, <SEP> H <SEP> 6, <SEP> 90, <SEP> N <SEP> 19, <SEP> 16, <SEP> 016, <SEP> 42%, <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> 57, <SEP> 60, <SEP> H <SEP> 6,85, <SEP> N <SEP> 18, <SEP> 45, <SEP> 0 <SEP> 17, <SEP> 08%. <SEP> 
<tb> 
 



   PATENTANSPRÜCHE   :   1. Verfahren zur Herstellung von neuen   1-Methyl-3-alkyl-7-oxoalkyl-xanthinen   der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 worin R Wasserstoff oder Methyl ist und R eine Alkylgruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, da- 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 worin R1 die obige Bedeutung hat, mit einem Keton der allgemeinen Formel   CHCR-CO-CHg, (IH)    worin R die obige Bedeutung hat, in einem basischen Medium bei erhöhter Temperatur umsetzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsverbindung' 1-Methyl-3-isobutylxanthin einsetzt.
AT257477A 1975-02-21 1977-04-13 Verfahren zur herstellung von neuen 1-methyl-3-alkyl -7- oxoalkylxanthinen AT343679B (de)

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