AT332318B - Dreher-webelitze - Google Patents

Dreher-webelitze

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AT332318B
AT332318B AT499374A AT499374A AT332318B AT 332318 B AT332318 B AT 332318B AT 499374 A AT499374 A AT 499374A AT 499374 A AT499374 A AT 499374A AT 332318 B AT332318 B AT 332318B
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C7/00Leno or similar shedding mechanisms
    • D03C7/02Gauze healds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Dreher-Webelitze mit zwei Hebelitzen und einer Halblitze. Bei den heute gebräuchlichen Ausführungen bestehen die Hebelitzen aus zwei Schaftteilen, die meistens zusammengeschweisst sind. Bei den Hebelitzen, die auf reiterlosen   Webeschäften   verwendet werden, sind die beiden Schaftteile zum
Hebelitzenschaft zusammengeschweisst ; an beiden Enden wird ein Endösenplättchen angeschweisst. Die
Schaftteile der Hebelitzen sind aus gewalztem Bandstahl hergestellt und die Halblitzen aus gehärtetem Bandstahl. 



   Solche Dreher-Webelitzen werden bis heute allgemein verwendet, obschon einige Nachteile bekannt sind, die sich bei schneller laufenden Webmaschinen immer stärker auswirken. Beim Weben entsteht zwischen den Hebelitzen und den Halblitzen trockene Reibung, die Metallabrieb verursacht. Dieser Metallabrieb kann bei hellen Kettfäden eine sehr unangenehme Verschmutzung der Ware verursachen. Auch der Verschleiss an Hebelitzen und Halblitzen wird zu gross. 



   Weil die Schaftteile der Hebelitzen aus Walzdraht bestehen, bleibt der Querschnitt über die ganze Länge gleich. Es ist nicht möglich, stärker beanspruchte Abschnitte grösser zu bemessen und die übrigen Teile schlanker und leichter zu gestalten. 



   Besonders bei den Hebelitzen für reiterlose Webeschäfte besteht eine Hebelitze aus zwei Schaftteilen und zwei angeschweissten Endösenplättchen. Manchmal ist beim Aufsitz für die Halblitze noch ein Plättchen zwischen die Schaftteile eingeschweisst. Die Herstellung erfordert einen grossen Arbeitsaufwand und es müssen Sonderstähle verwendet werden, die sich nur mit aufwendigen Methoden verarbeiten lassen. 



   Es ist bereits bekannt, Hebelitzen einstückig mit über die ganze Länge gleichbleibendem Materialquerschnitt auszubilden. Formveränderungen werden hiebei nur durch Aufschneiden und stellenweise durch Flachpressen der Flachstahldrähte vorgenommen. Solche Massnahmen beeinträchtigen aber die Stabilität der Hebelitzen. 



   Auch wurden schon Dreher-Webelitzen vorgeschlagen, die aus nur einer Halblitze und einer Hebelitze bestehen. Die konstruktive Ausführung dieser Hebelitzen erlaubt aber nur eine geringe Aufreihdichte. Auch hier ist es nicht möglich, höher beanspruchte Stellen zu verstärken, ohne zusätzliche Elemente anzuschweissen oder sonst an der Hebelitze zu befestigen. 



   Der Erfindung wurde die Aufgabe zugrunde gelegt, eine möglichst verschleissfeste Dreher-Webelitze zu schaffen, bei welcher die Hebelitzen konstruktiv unabhängig von einem gegebenen Materialquerschnitt gestaltet werden können und welche in der Herstellung billiger sind als bekannte Hebelitzen. 



     Erfindungsgemäss   wird dies bei einer Dreher-Webelitze mit zwei einstückig ausgebildeten Hebelitzen und einer Halblitze dadurch erreicht, dass die Hebelitzen über ihre Länge unterschiedliche, den örtlichen Belastungen angepasste Querschnittsform aufweisen. An einer derartigen Hebelitze setzt sich ausserdem vor allem im oberen Teil wenig Schmutz fest, da Flaum und Staub nicht zwischen einzelne Schaftteile eindringen können. 



   Statt die Hebelitze aus Einzelteilen zusammenzusetzen, können diese zweckmässig gegossen oder gespritzt sein, wobei die Materialwahl aus allen giessbaren oder spritzbaren Materialien erfolgen kann. So ist hiefür beispielsweise ein thermoplastischer Kunststoff geeignet. Konstruktiv kann die Hebelitze beliebig gestaltet werden, soweit es das gewählte   Giess- oder   Spritzverfahren zulässt. 



   Es ist auch die Möglichkeit gegeben, Verstärkungen einzugiessen, wo solche nötig sein sollten. 



   Die Zeichnungen sollen den Erfindungsgegenstand an Hand von Ausführungsbeispielen näher erklären. Es zeigen Fig. 1 ein Dreher-Hebelitzenpaar mit angedeuteter Halblitze, Fig. 2 den Seitenriss von   Fig. 1, Fig. 3   eine vergrösserte Teilansicht der Hebelitze nach der   Fig. l, Fig. 4 einen   Querschnitt nach der Linie IV-IV in   Fig. 3, Fig. 5   einen Querschnitt nach der Linie V-V in Fig. 3, und Fig. 6 eine vergrösserte Teilansicht einer weiteren Ausführungsform der Hebelitze 2 nach Fig. 1. 



   In den Fig. 1 und 2 sind die beiden Hebelitzen   mit--l   und 2--bezeichnet. Die   Halblitze--3--ist   
 EMI1.1 
   11--der Halblitze--3--führenöffnungen --12, 13-- der Hebelitzen --1, 2--.    



   Im Bereich der Öffnungen--12, 13--ist der Querschnitt der   Hebelitzen --1, 2-- entsprechend   der auftretenden Belastung durch das Aufsitzen der   Halblitze--3--durch Verdickungen--14--verstärkt.   Dieser Bereich ist auch wesentlich breiter gestaltet als die übrigen Teile der   Hebelitzen --1, 2--,   was zur besseren und eindeutigeren Führung der   Halblitze-3-in   den   Öffnungen-12, 13-beiträgt.   Die dadurch entstehenden grösseren   Gleitflächen-17, 18-vermindern   ausserdem die spezifische Druckbelastung und den durch das Auf- und Abgleiten der   Halblitze-3-verursachten   Abrieb. 



   Je nach Beanspruchung können ebenfalls die   Endösen--8, 9--,   vor allem die stärker beanspruchten oberen   Endlosen--8--,   mit mehr oder weniger starken Verdickungen--15--ausgeführt werden, wobei jeweils auch die Reihdichte berücksichtigt werden muss. 



   Die oberen   Schenkel-4, 5-der Hebelitzen--1, 2-sind   gegenüber den unteren Schenkeln   --6, 7--stärker   beansprucht, da die auftretende Belastung beim Anheben der   Halblitzen--3--nur   im 
 EMI1.2 
    5-sind--16- verstärkt,   während die Dicke möglichst gering gehalten wird, damit die   Kettfäden-16-zwischen   den   Hebelitzen--l   bzw. 2--ungehindert durchgleiten können. 



   Die unteren Schenkel-6, 7--übernehmen lediglich die Führung der Hebelitzen--1, 2--im unteren 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Bereich und sind demnach nur geringfügig beansprucht. Deshalb können diese   Schenkel--6, 7--schwächer   bemessen werden. 



   Die Fig. 3 bis 5 zeigen, wie beispielsweise eine aus weichem Material, z. B. Kunststoff, gegossene oder gespritzte   Hebelitze--2--mit Einlagen--19, 20--aus   Werkstoffen mit höherer Festigkeit verstärkt werden kann. Die   Einlage --19-- besteht   im Beispiel aus einem formgestanzten Blech. Sie erstreckt sich von der oberen   Endöse --8-- bis   in den Bereich der   Öffnung --13-- und   ist in diesem Bereich in einen Steg --21-- eingebettet. Ein anderer Steg--22--ist durch die   Einlage-20-,   welche nur den Bereich der   Öffnung --13-- abdeckt,   verstärkt. Die Einlagen-19, 20-sind zur besseren Verankerung mit 
 EMI2.1 
 - 3-die spezifisch grösste Druckbelastung aufnehmen.

   Die Fig. 6 zeigt, wie diese Stelle ebenfalls mit einer metallischen   Einlage--27--unterlegt   werden kann. Somit verbleibt beim   Aufsitz--26--nur   noch eine dünne   Schicht --28-- des   weicheren Materials, welche durch die   Einlage-27-gestützt   wird. Zum besseren Verankern der   Einlage --27-- ist   auch diese mit   Durchbrüchen-29-ausgeführt.   Solche Einlagen können ausserdem auch gerauht oder gezahnt sein, damit sie vom Grundmaterial besser gehalten werden. 



   Die Querschnittsveränderungen sind zur Verdeutlichung in den Zeichnungen etwas übertrieben dargestellt. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Dreher-Webelitze mit zwei einstückig ausgebildeten Hebelitzen und einer Halblitze,   dadurch ge-     kennzeichnet,   dass die Hebelitzen (1, 2) über ihre Länge unterschiedliche, den örtlichen Belastungen angepasste Querschnittsform aufweisen. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Bereich der Führungsöffnungen (12,13) für die Halblitze durch Verdickungen (14) und Verbreiterungen verstärkt sind. EMI2.3 sich bekannter Weise mit mindestens einer Verstärkungseinlage (19,20, 27) versehen ist, welche im Grundmaterial der Hebelitze (1, 2) eingebettet ist und eine höhere Festigkeit aufweist als das Grundmaterial. EMI2.4 einlage (19) in Längsrichtung der Hebelitze (2) von der oberen Endöse (8) bis zur Führungsöffnung (13) für die Halblitze (3) erstreckt. EMI2.5 (19,20, 27) zur besseren Verankerung im Grundmaterial in bekannter Weise mit mindestens einem Durchbruch (23,24, 25,29) versehen ist. EMI2.6
AT499374A 1974-06-17 1974-06-17 Dreher-webelitze AT332318B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0393460A3 (de) * 1989-04-19 1991-04-17 Klöcker-Entwicklungs-GmbH Hebelitze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0393460A3 (de) * 1989-04-19 1991-04-17 Klöcker-Entwicklungs-GmbH Hebelitze
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