AT33111B - Verfahren zur Darstellung von Alkyläthern der aromatischen Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Alkyläthern der aromatischen Reihe.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von   Alkyläthern   der aromatischen Reihe. 



   In dem erloschenen D. R. P. Nr.   95644, Kl.   12, ist ein Verfahren zur Darstellung von Kodein beschrieben, welches darin besteht, dass man Morphin mit Nitrosomethylurethan und Alkalien behandelt. Das bei diesem   Verfahren verwendete Nitrosomethylurethan   ist aber infolge seiner grossen Giftigkeit und leichten Zersetzlichkeit zur   Ausführung   dieser 
 EMI1.1 
 Verwendung finden können. 



   Es wurde nun gefunden, dass die leicht zugänglichen und sehr beständigen Nitrosoverbindungen der   Monoatky !- und Dialkylharnstoffe   trotz ihrer Beständigkeit vorzüglich geeignet sind, auf   Hydroxylgruppen veresternd zu wirken. Das Vorfahren zur Veresterung   
 EMI1.2 
 Körper mehrere Phenolhydroxyle, so lassen sich je nach den Reaktionsbedingungen Mono-   alkyl-, Dialkyläther usw. darstellen.   
 EMI1.3 
   Hierbei scheidet sich der ss-Naphtholäthyläther ab. Derselbe wird noch durch Umkristallisieren gereinigt.   



   Beispiel 3: 55 Teile Brenzkatechin werden in 2000 Teilen äthylalkohol gelöst und 
 EMI1.4 
 man langsam unter Umrühren 20 Teile Natriumhydroxyd in wenig Wasser gelöst zutropfen. 



  Nach Beendigung der Reaktion wird filtriert, der Alkohol abdestilliert und der Rückstand 
 EMI1.5 
 ganz rein zu erhalten. 



   Beispiel 4 :   14   Teile   (iuajakol   werden in 2000 Teilen Methylalkohol gelöst und 
 EMI1.6 
   man   langsam unter   Umrühren   eine konzentrierte wässerige Lösung von 160 g Barythydrat   Hiessen.   Sodann wird der Methylalkohol abdestilliert, der Rückstand mit Äther ausgeschüttelt   und   das gebildete Veratrol nach dem Al) destillieren des Äthers durch fraktionierte Destillationgereinigt. 



   Der durch Einwirkung von salpetriger Säure auf   Uimethylharnstoff erhältliche   Nitrosodimethylharnstoff stellt gut ausgebildete, etwas rötlich gefärbte Nadeln dar, die   bei H6   unter Zersetzung schmelzen. Sie sind schwer löslich in Wasser, leicht löslich in Alkohol, Äther und Azeton. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Beispiel 5 : 126 Teile Pyrogallol worden in 2000 Teilen Methylalkohol gelöst und 120 Teile konzentrierte Natronlauge zugegeben. In die auf 00 abgekühlte Lösung trägt man langsam   400   Teile Nitrosodiäthylharnstoff ein. Nach Beendigung der Reaktion destilliert man den Alkohol ab, nimmt den Rückstand in Äther auf und reinigt den   PyrogalloltrHitl1yl-   äther durch fraktionierte Destillation und Kristallisation. 



   Das Verfahren verläuft in analoger Weise unter Verwendung von anderen Nitrosoalkylharnstoffen oder von anderen Körpern, welche eine oder mehrere   Phenolhydroxylgruppen   enthalten, wie z. B. das Phenol und seine Derivate, andere Naphtholderivate, Dioxynaphthalinderivate, Anthrol usw. oder von anderen alkalisch reagierenden Substanzen, wie   Ätzkalk,   Ammoniak,   Äthylamin   oder Diäthylamin.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 dass man auf Körper, welche eine oder mehrere Phenolhydroxylgruppen enthalten, Nitrosomono-oder-dialkylharnstoffe in Gegenwart von Alkali- oder Erdalka1ihydroxyden, Ammoniak oder organischen Basen einwirken lässt.
AT33111D 1906-04-04 1907-10-07 Verfahren zur Darstellung von Alkyläthern der aromatischen Reihe. AT33111B (de)

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