<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Feilenziehmaschine zum automatischen Abziehen der Feilen vor dem Hauen. Die bisher bekannten Maschinen bearbeiten die Feilen kontinuierlich, wodurch sie dieselben blank polieren und eine harte Kruste erzeugen, die beim Hauen leicht abspringt, wogegen die vorliegende Maschine diese Nachteile durch eine genaue Nachahmung der Handarbeit ganz beseitigt, indem die Ziehfeile nur beim Vorgange angreift, während sie beim
EMI1.2
Die Maschine besteht aus einem Gestell 1, in welchem eine Welle 2 gelagert ist, deren Aussen. ende eine Riemenscheibe'3 und deren Innenende eine exzentrische Scheibe oder eine unrund-
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Welle 39 sitzt ; letztere trägt unten ein im Eingriff mit einer auf der Triebwelle 2 angebrachten Schnecke 40 befindliches Schneckenrad.
Wenn die Welle 2 sich dreht, wird der exzentrische Zapfen 37, der in der Rille 36 des Schlittentisches 33 gleitet, bewirken, dass der Tisch eine langsame hin und her gehende Querbewegung erhält, während gleichzeitig der Schlitten 12 eine hin und her gehende Längsbewegung ausführt.
Das Gestell trägt oben -eine lotrechte Stange 41, die oben eine mit zwei Haken 42 versehene Querstange 43'besitzt, in welche Haken die Führungsrahmen 15 mittels der Bügel 44 eingehakt werden können, wenn sie nicht benutzt werden.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise :
Die Ziehfeile wird in den Feilenhalter 20 eingespannt und die zwei abzuziehenden Feilen werden, mit ihren vorderen Enden gegen die Beschläge gestützt, lose auf die Feilenträger 35 gelegt. Der Zapfen 7 wird demnächst nach der Länge der Feilen mittels der Skala 6 eingestellt, wonach die Führungsrahmen 15 gesenkt werden, indem sie mittels der Räder 28 nach der Stärke der Feilen im voraus eingestellt worden sind. Wird die Maschine in Bewegung gesetzt, so wird die Ziehfeile während ihrer ganzen Bewegung nach vorne arbeiten, während welcher Bewegung die Ziel1feile und die abzuziehende Feile mit ihren Flächen vollständig gegeneinander liegen, was dadurch erreicht wird, dass dieFeilenhalter undFeilenträger drehbar um ihre Achsen angeordnet sind.
Während der zurückgehenden Bewegung der Ziehfeile wird aber diese gehoben, indem der Rahmen 15 von der Stange 23 gehoben wird, so dass die Ziehfeilen während dieser Bewegung leer laufen. Ist eine zu hauende Feile fertig gezogen, so hebt man den Rahmen, welcher in den betretenden Haken fällt. Alsdaml nimmt man die Feile vom Träger, setzt eine andere darauf und lässt den Rahmen wieder herunter, worauf die Ziehfeile sofort in Tätigkeit tritt, während die andere Ziehfeile fortarbeitet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Feilenziehmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass der Ziehfeile mittels eines in einem
Rahmen (15) geführten Schlittens (12) eine solche Bewegung gegeben wird, dass die Ziehfeile nur bei ihrem Vorwärtsgang arbeitet, während sie beim Rückgang gehoben wird und leer läuft.