AT330217B - Rakelvorrichtung fur eine rotationssiebdruckmaschine - Google Patents

Rakelvorrichtung fur eine rotationssiebdruckmaschine

Info

Publication number
AT330217B
AT330217B AT704171A AT704171A AT330217B AT 330217 B AT330217 B AT 330217B AT 704171 A AT704171 A AT 704171A AT 704171 A AT704171 A AT 704171A AT 330217 B AT330217 B AT 330217B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
squeegee
holder
blade
doctor blade
arm
Prior art date
Application number
AT704171A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA704171A (de
Original Assignee
Stork Amsterdam
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from NL6805845A external-priority patent/NL6805845A/xx
Application filed by Stork Amsterdam filed Critical Stork Amsterdam
Priority to AT704171A priority Critical patent/AT330217B/de
Publication of ATA704171A publication Critical patent/ATA704171A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT330217B publication Critical patent/AT330217B/de

Links

Landscapes

  • Screen Printers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Rakelvorrichtung für eine Rotationssiebdruckmaschine,. bestehend aus einem innerhalb einer Zylinderschablone angeordneten Rakelhalter für ein biegsames dünnes Rakelblatt, wobei der Rakelhalter an beiden Enden durch Aufhängeglieder getragen ist, die eine Höhen- und damit
Winkeleinstellung des'Rakelblattes bezüglich der Zylinderschablone ermöglichen. 



   Solche Maschinen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Dabei ist man aber immer bestrebt, die
Maschine möglichst breit   auszuführen,   damit sehr breite Bahnen oder Bögen bedruckt werden   können.   Bisher begrenzt jedoch die Durchbiegung der Rakel diese Breite, indem die Durchbiegung nämlich einen ungleichmässigen Rakeldruck verursacht, insofern, als dieser in den Endbereichen der Rakel anders ist als in ihrem mittleren Bereich. Eine zweite Schwierigkeit besteht darin, dass bei grosser Länge der Rakel ihr Gewicht derart zunimmt, dass das unvermeidliche Herausziehen der Rakelvorrichtung aus der Zylinderschablone sowie das
Einschieben in diese auf Schwierigkeiten stösst. 



   Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, eine Rakelvorrichtung für eine Rotationsdruckmaschine zu schaffen, bei welcher zur Erzielung einer möglichst grossen Druckbreite die Rakelvorrichtung trotz einfacher baulicher Gestaltung ein sehr geringes Gewicht aufweist. Diese Forderung lässt sich im Prinzip dadurch erfüllen, dass das Rakelblatt als dünner Metallstreifen ausgebildet ist, dessen Dicke maximal 1% seiner frei aus seinem
Halter ragenden Breite ist. Die Erfindung gibt einige vorteilhafte konstruktive Lösungen der Aufgabe an, die darin besteht, den Halter eines solchen Rakelblattes aufzuhängen. 



   Es hat sich erfahrungsgemäss gezeigt, dass ein solches Rakelblatt sich in der Drehrichtung der
Zylinderschoblone leicht verformen lässt, wobei ein niedriger Reibungswiderstand zwischen dem Rakelblatt und der Schabloneninnenseite auftritt. Die gewünschte Umbiegung des Rakelblattes wird schon bei einer geringen
Andruckkraft erzielt, so dass die Durchbiegung des Rakelhalters infolge dieser geringen Andruckkraft auf ein
Mindestmass beschränkt wird. Die Erfindung zielt nach einer Rakelaufhängung die sichert, dass die ideale
Verformung des Rakelblattes einen Winkel von 900 bis etwa 3 bis    50 zu   wählen erlaubt. 



   Es ist aus der Literatur allgemein bekannt, bei Siebdruckmaschinen mit steifem Rakelblatt eine
Höhenverstellung durchzuführen, wodurch jeder beliebige Rakeldruck eingestellt werden kann. Eine solche Ausführung ist beispielsweise aus der deutschen Patentschrift Nr. 1260424 bekannt. Wie oben eingehend ausgeführt, betrifft hingegen die Erfindung eine Höhenverstellung im wirksamen Bereich der Rakelvorrichtung,   u. zw.   bei Anwendung eines biegsamen Rakelblattes. 



   Ausgehend daher von einer Rakelvorrichtung für eine Rotationssiebdruckmaschine der eingangs genannten Art kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, dass der Rakelhalter drehbar und/oder parallel zur Achse der Zylinderschablone seitlich verstellbar mit den Aufhängegliedern verbunden ist, wobei während der Höheneinstellung des Rakelblattes die Berührungszone des Rakelblattes mit der Zylinderschablone im wesentlichen dieselbe bleibt. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Rakelvorrichtung wird das gesetzte Ziel zur Gänze erreicht. 



  Der als Aufhängeglied verwendete pneumatische oder hydraulische Zylinder gestattet, wie an sich bekannt, dem Rakelhalter erfindungsgemäss eine drehbare und/oder parallel zur Achse der Zylinderschablone seitliche Verstellung während der   Höhenverstellung" so   dass die Berührungszone des Rakelblattes mit der Zylinderschablone im wesentlichen konstant bleibt. Dieser Umstand ist deswegen von Bedeutung, weil dadurch auch der auf die Zylinderschablone ausgeübte Druck unverändert gehalten wird, unabhängig davon, welchen Winkel das biegsame Rakelblatt einnimmt. 



   Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass der Rakelhalter an mindestens einem Ende, wie an sich bekannt, einen Arm aufweist, der an seinem freien Ende in einem Schiebegelenk gelagert ist. Bei dieser Ausführung erlauben die Aufhängeglieder ausschliesslich eine vertikale Verstellung des Rakelhalters. 



   Eine andere, gleichfalls erfindungsgemässe Ausführung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängeglieder pendelnd angeordnet sind, und dass der Rakelhalter einen ausserhalb mindestens eines Endes der Zylinderschablone endenden Arm aufweist, der an seinem einen Ende gelenkig in einem festen, jedoch in Richtung des Armes einstellbaren Stützpunkt gelagert ist, während das andere Ende am Zapfen des Rakelhalters angelenkt ist. In diesem Fall bringt die senkrechte Verstellung des Rakelhalters eine geringfügige seitliche Verstellung desselben mit sich. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der einige Ausführungsformen der erfindungsgemässen Rakelvorrichtung darstellenden Zeichnungen erläutert. Dabei   zeigen : Fig. l   einen Querschnitt der mit einer Rakelvorrichtung nach miner ersten Ausführungsform versehenen Zylinderschablone, Fig. 2 in kleinerem Massstab eine Seitenansicht der ganzen Rakelvorrichtung, Fig. 3 einen Querschnitt entsprechend der Fig. l bei einer andern Ausführungsform der Rakelvorrichtung,   Fig. 4   eine Einzelheit der Rakelvorrichtung nach einer dritten Ausführungsform, Fig. 5 und 6 Vorderansichten der Aufhängepunkte der Rakel an dem Rakelhalter gemäss der Ausführung nach   Fig. 4,   und   Fig. 7   bis 9 den Einfluss der Stelle der Druckzone der Rakel.

   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
B.Stützglieder für die Enden einer entsprechenden Anzahl Zylinderschablonen. Dies ist einfachheitshalber nicht in den Zeichnungen dargestellt. 



   Wie   z. B.   aus   Fig. 1   und 2 ersichtlich, ist die Maschine mit Aufhängegliedern --1-- für die sich innerhalb jeder Zylinderschablone befindlichen Rakelvorrichtung --2-- verschen. Diese besteht aus einem Rakelhalter --3--, der mit einer   Fassung --4-- für   ein biegsames Rakelblatt --5-- versehen ist. 



   Die Maschine ist weiters mit Führungen, z.B. Sttzrollen --6-- für ein zu bedruckendes Gut versehen. 



  Wenn das Gut selbst eine genügende Festigkeit aufweist,   (z. B.   bei Papier- oder Kunststoff-Folien) kann es unmittelbar auf den   Stützrollen-6--ruhen,   bei einem andern Gut, wie z. B. Textilien, kann in üblicher Weise ein Stützband --7-- Anwendung finden. 



   Bei den bisher bekannten Maschinen besteht das Rakelblatt meist aus Gummi oder aus einem andern derartig elastischen Werkstoff. Das   Rakelblatt--5--ist   ein dünner Metallstreifen, dessen Dicke weniger als 1% der frei aus der Fassung--4--herausragenden Breite ist. Es kann auch ein Streifen aus Kunststoff angewendet werden, wenn nur dieser Werkstoff eine ähnliche elastische Biegsamkeit wie Metall zeigt. 



   Die Aufhängeglieder --1-- bestehen aus einem pneumatischen (oder hydraulischen) Zylinder (siehe Fig. 2) zum Heben und Senken der Rakelvorrichtung --2-- in bekannter Weise, wobei das   Rakelblatt-S--   von der Zylinderschablone --8-- gelöst oder mit derselben wieder in Berührung gebracht wird. 



   Mit Hilfe der   Einstellmutter --9-- wird   die niedrigste Stellung der Rakelvorrichtung --2-- und somit der Winkel, unter dem das   Rakelblatt --5-- seine   Rakelwirkung ausübt, eingestellt. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird jedes   Rakelblatt --5-- über   seine   Fassung --4-- an   zwei   Stellen-10   
 EMI2.1 
 Rakelhalters praktisch immer im gleichen Bereich der Zylinderschablone liegt,   d. h.   im Bereich, in dem das   Rakelblatt --5-- das   zu bedruckende Gut berührt, oder in einem Bereich wenig davor oder dahinter. Die   Steuerteile --12-- weisen   einen   Arm --14-- auf,   der ausserhalb mindestens eines Endes der Zylinderschablone--8--angeordnet ist. Der Arm--14--ist am   Ende --15-- fest mit   dem Rakelhalter --3-- verbunden und ist mit seinem andern freien Ende --16-- in einer Knosole --17-- gelenkig gelagert. 
 EMI2.2 
 sind über einen Zapfen--20--am   Arm--21--angelenkt.

   Jeder Arm--21--hat   an seinem freien Ende   --22-- einen   festen, jedoch über die Mutter --23-- einstellbaren Stützpunkt --24--. Diese Glieder-19 bis   24-bilden   das Äquivalent zu den Steuerteilen-12--, wie mit Bezug auf   Fig. 1   beschrieben ist. 



   Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform einer der in Fig. 5 bzw. 6 näher zu beschreibenden Stellen-10 oder 11--, von denen die Fassung --4-- des Rakelblattes --5-- vom Rakelhalter --3-- getragen wird. Fig. 5 zeigt eine Ansicht der Unterstützungsstelle --10--, in welcher die   Fassung --4-- drehbar,   jedoch nicht verstellbar gelagert ist. Die in Fig. 6 dargestellte   Stelle-11-weist Verbindungslaschen-26-mit   einem   Langloch --25-- auf,   so dass eine beschränkte Verstellmöglichkeit vorhanden ist. Dies ist von Bedeutung, weil 
 EMI2.3 
 



   (ZufuhrrohrFig. 7 zeigt die Situation in Übereinstimmung mit den   Fig. 1   und 3, wobei auf der zu bedruckenden Bahn --27-- ein Farbaufdruck-28-entsteht, der sich teilweise auf und teilweise innerhalb der Bahn befindet (siehe Fig. 7A). Wenn man die Farbschicht ganz auf der Bahn haben will und die Farbe so wenig wie möglich eindringen soll, (siehe Fig. 8A) wird die Druckzone des Rakelblattes --5-- entspre chend Fig.8 etwas verlegt,   d. h.   hinter den Punkt gemäss Fig. 7. Diese Situation wird durch Drehen der Mutter --23-- in der Konstruktion gemäss Fig. 3 erreicht. Wünscht man, dass die Farbe zur Gänze in die Bahn eindringt, so verkürzt man die Arme   - -21-- gemäss Fig. 3   um ein geringes Mass, so dass der Zustand nach Fig. 9 bzw. 9A entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Rakelvorrichtung für eine Rotationssiebdruckmaschine, bestehend aus einem innerhalb einer Zylinderschablone angeordneten Rakelhalter für ein biegsames dünnes Rakelblatt, wobei der Rakelhalter an beiden Enden durch Aufhängeglieder getragen ist, die eine Höhen- und damit Winkeleinstellung des Rakelblattes EMI3.1 drehbar und/oder parallel zur Achse der Zylinderschablone (8) seitlich verstellbar mit den Aufhängegliedem (1) verbunden ist, wobei während der Höheneinstellung des Rakelblattes (5) die Berührungszone (13) des Rakelblattes (5) mit der Zylinderschablone (8) im wesentlichen dieselbe bleibt. EMI3.2 mindestens einem Ende, wie an sich bekannt, einen Arm (14) aufweist, der an seinem freien Ende in einem Schiebegelenk gelagert ist (Fig. 1).
    EMI3.3 pendelnd angeordnet sind, und dass der Rakelhalter einen ausserhalb mindestens eines Endes der Zylinderschablone (8) endenden Arm (21) aufweist, der an seinem einen Ende (22) gelenkig in einem festen, jedoch in Richtung des Armes einstellbaren Stützpunkt (24) gelagert ist, während das andere Ende (20a) am Zapfen (20) des Rakelhalters (3) angelenkt ist (Fig. 3).
AT704171A 1968-04-25 1971-08-11 Rakelvorrichtung fur eine rotationssiebdruckmaschine AT330217B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT704171A AT330217B (de) 1968-04-25 1971-08-11 Rakelvorrichtung fur eine rotationssiebdruckmaschine

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6805845A NL6805845A (de) 1968-04-25 1968-04-25
AT400569A AT306749B (de) 1968-04-25 1969-04-24 Rakelvorrichtung für Rotationsdruckmaschinen
AT704171A AT330217B (de) 1968-04-25 1971-08-11 Rakelvorrichtung fur eine rotationssiebdruckmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA704171A ATA704171A (de) 1975-09-15
AT330217B true AT330217B (de) 1976-06-25

Family

ID=27149752

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT704171A AT330217B (de) 1968-04-25 1971-08-11 Rakelvorrichtung fur eine rotationssiebdruckmaschine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT330217B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105774201A (zh) * 2016-03-09 2016-07-20 苏州华策纺织科技有限公司 一种热盈式圆网印花机刮刀锁紧套装置

Also Published As

Publication number Publication date
ATA704171A (de) 1975-09-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60207041T2 (de) Führungseinheit für förderband
DE1774248A1 (de) Fuehrungsglied fuer laufende Bahnen aus Papier oder anderem Material
DE10085094B4 (de) Schaber-Klingenhalter und Schaber-Betriebsverfahren
DE2843204C2 (de) Breitstreckwalze
DE1907568C3 (de) Rakelvorrichtung für Rotationssiebdruckmaschinen
CH671624A5 (de)
AT330217B (de) Rakelvorrichtung fur eine rotationssiebdruckmaschine
DE2129807A1 (de) Krankenbahre
DE2934154C2 (de) Fahrbare Maschine zum Beladen und Fördern losen Materials
DE2501213A1 (de) Wasserableitungsplatte mit festem traeger fuer papiermaschinen
DE69904780T2 (de) Magnetbalken
EP0297529B1 (de) Einrichtung zum Auftragen einer Substanz auf eine Warenbahn
DE1950686C3 (de) Papiermaschine mit vertikaler Bahnbildungszone
DE962520C (de) Schablonendruckvorrichtung
DE60207111T2 (de) Bodenbearbeitungswalze mit schraubenförmigen elementen
DE1113357B (de) Kalander zur Behandlung von durchlaufenden Materialbahnen, insbesondere aus Papier
AT301104B (de) Hebezange
DE1527979C (de) Abkantpresse
DE1916725A1 (de) Vorrichtung zum Haltern und Einstellen eines Abstreichmessers oder Rakels
AT61230B (de) Druckpresse mit mehreren selbsttätig wirkenden Abhebemechanismen.
DE2754103C3 (de) An einem Schienenfahrzeug vorgesehene Vorrichtung zum Verteilen und Profilieren des Bettungsschotters eines Gleises
DE59511C (de) Typenschreibmaschine
DE2136091C3 (de) Rotationsschablonendruckvorrichtung für Sieb- und Filmdruck
DE1925107A1 (de) Rotationssiebdruckmaschine
DE1710523B2 (de) Einrichtung zur aufnahme der zylinderschablonen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee