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Damit die aus dem Tunkrahmen 2 (Fig. 5) in die offenen Behälter 11 hineingestossenen Zündhölzer sich in denselben gerade legen, werden die Behälter, während sie vor dem Tunkrahmen vorbeigehen, in schüttelnde Bewegung versetzt. Zu diesem Zweck ist die Bahn 26, von welcher die Kette 10 gestützt wird, mit einem beweglichen Teil versehen, welcher, wie in Fig. 11 gezeigt, aus drei Abschnitten besteht, nämlich dem längeren mittleren Abschnitt 27 und den an diesen bei x angelenkten kürzeren seitlichen Abschnitten 28, welche bei y an dem festen Teil der Bahn 26 angelenkt sind. Der mittlere Teil 27 wird von Armen 29 gehalten (Fig. 5), welche bei 30 an dem Bett 7 angelenkt und mit Lappen 31 versehen sind.
An letzteren sitzen Rollen 32, welche auf Daumenscheiben 33 aufruhen, die auf einer waagerechten Welle 34 sitzen. Die Drehung der letzteren erfolgt von der Welle 23 aus mittels der Zahnräder 35, 36 (Fig. 8), so dass also die Welle 34 ebenfalls beständig gedreht wird. Indem die Daumenscheiben 33 BÍeh mit der Welle 34 drehen, erteilen sie dem mittleren Teil 27 der Bahn 26 eine schüttelnde Bewegung, welche in ge- ringem Masse auf die an dem Teil 27 angelenkten seitlichen Abschnitte 28 übertragen wird.
Die Bewegungsrichtung der Behälter 11 ist durch den Pfeil auf der rechten Seite in Fig. 1 angedeutet, u. zw. werden die Behälter an diesem Ende der Maschine gefüllt. Indem dann die Behälter mit der Kette 10 weiter bewegt werden, werden die Zündhölzer aus den Behältern herausgestossen und in die offenen Schiebekasten der Schachteln befördert. Die letzteren befinden sich in Behältern an einem aus einzelnen Gliedern zusammengesetzten endlosen Träger 38,
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die Tragflächen 40, 41 sitzen, welche durch eine Führungsnut 41a voneinander getrennt sind.
Die Tragfläche 41 liegt ein wenig höher als die Tragfläche J0 und an der Seite derselben befindet sich eine dicke Wand 43, welche bei 44 abgesetzt und mit Einschnitten 4Ja, 4-3''versehen ist.
An der Seite der Tragfläche 4 befindet sich eine dünne Wand./2, welche die Höhe der Znnd holzschachtel hat. Zwischen je zwei Wänden 42 sitzt eine Schachteln. Der Träger 38 geht um Kettenräder 45 herum (Fig. 2 und 7), welche auf an den Enden des Bettes gelagerten Wellen 46 und 47 sitzen. Der Antrieb der Ketten erfolgt mittels der Welle 46, auf welcher ein Kegelrad 48
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mittels der Stirnräder 51, 52 (Fig. 8) der Welle 16 gedreht, von welcher auch die die Behälter 11 tragende Kette 10 angetrieben wird : diese und der Träger. 38 werden mit derselben Geschwindig- keit bewegt.
An einem Ende des Bettes 7 in der Nähe des Trägers. 38 ist ein Trichter 53 angeordnet (Fig. 7). in welchen die geschlossenen leeren Schachteln hineingefüllt werden. Die Zuführung der Schachteln in den Trichter erfolgt mittels einer Rutschbahn 54 (Fig. 2), auf welche die Schachteln mittels eines Förderbandes-55 gelangen, das über auf Welle 57 sitzende Rollen 56 lauf. Die Wellen 57 sind in einem Rahmen 58 gelagert und der Antrieb erfolgt durch einen Riemen 9 (Fig. 2), welcher von einer auf der Welle 47 sitzenden Riemscheibe 60 (Fig. 10) auf eine auf einer der Wellen 57 sitzende Scheibe 67 aufläuft.
Indem die Schachteln in dem Trichter-M
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einer Führung 64 ein Stempel 6. 3 gelagert, welcher an einem Schieber 6. 5 sitzt (Fig. 3). Letzterer ist in einer Führung 66 verschiebbar gelagert und mittels eines Armes 67 mit dem einen Arm
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der Welle 16 aus.
Indem die geschlossenen Schachteln von dem Träger 38 mitgenommen werden, werden die Schiebekasten der Schachteln teilweise heraus-und zwischen die Wände 43 (Fig. 13) geschoben.
Zu diesem Zwecke sind an einer um Kettenräder 85 gehenden endlosen Kette 84 verschiebbare Stempel 8. 3 angeordnet (Fig. 4 und 5). Ein Kettenglied ist in Fig. 14 gezeigt. Dasselbe ist für die Stempel 83 (Fig. 15) mit Aussparungen 8i versehen, welche durch Platten 88 zwecks Führung des Stempels abgedeckt sind. Letzterer ist, wie in Fig. 15 gezeigt, an seinem vorderen Ende mit einem federnden Stück 89 versehen, während an dem anderen Ende ein Zapfen 90 sitzt. Diese Zapfen treten bei der Fortbewegung der Kette 84 nacheinander in eine Kurvennut 92 einer auf dem Maschinenbett neben der Kette befestigten Platte 91 ein.
Wie aus Fig. 19 ersichtlich. ist die Kurvennut 9. 2 so geschnitten, dass die Stempel allmählich nach innen gegen den Träger. 38 hin geschoben werden, in welcher Stellung sie eine Zeitlang verharren, worauf sie allmàhlirh wieder zurückgezogen werden, Die Kette 84 wird mit derselben Geschwindigkeit bewegt wie
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der Träger 38. Der Antrieb erfolgt durch ein Zahnrad 93, welches auf der einen der die Kettenräder 85 tragenden Welle 86 sitzt (Fig. 10) und in ein auf der angetriebenen Welle 77 sitzendes Zahnrad 94 eingreift. Indem die Stempel 83 auf der unteren Seite des Bettes herumgehen, bewegen sich die Zapfen 90 an einer Führungsstange 95 entlang (Fig. 4 und 9), so dass sie in gerader Linie bleiben und in die Nut 92 eingeführt werden.
Die aus den Schachteln durch die Stempel 83 herausgeschobenen Schiebekasten nehmen, wie in Fig. 4 veranschaulicht, eine etwas geneigte Stellung ein (siehe auch Fig. 18), so dass die Schiebekasten beinahe gänzlich geöffnet sind. Um den Schiebekasten diese geneigte Stellung zu geben, ist an der festen Führung 66 auf dem Bett der Maschine ein Tragarm 95a befestigt (Fig. 7 und 22), welcher sich in eine Daumenstange 95b fortsetzt, die sich in die Nuten alla (Fig. 13)
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ist mit einem Teil a versehen, welcher mit der Fläche 40 der Trägerglieder in einer Ebene liegt.
An den Teil a schliesst sich ein aufsteigender Teil b an und an diesen ein wagerechter Teil c. In dem die Schachteln über den Teil a hinweggehen, werden die Schiebekasten von den Stempeln 83 herausgeschoben. Wenn dann die Schachteln auf den Teil b gelangen, kommen die Schiebekasten in die geneigte Stellung, und wenn sie darauf auf den höheren Teil c gelangen, werden die Zündhölzer in die offenen Schiebekasten hineingedrückt.
Am Bett ist eine Deckplatte 123 angebracht (Fig. 4 und 5), welche den Träger 38 und die Stempelkette 84 überdeckt. Die Platte ist auf ihrer Unterseite abgeschrägt, damit die Schachtel die geneigte Stellung einnehmen kann, und an dem inneren Ende der Deckplatte 123 befindet
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Schiebekasten während ihrer Weiterbewegung anlegen. Diese Platte ist mit einem abgeschrägten Teil e versehen, durch welchen die Schiebekasten wieder in ihre wagerechte Lage gedrückt werden.
Zum Einfüllen der Zündhölzer in die offenen Schiebekasten dienen Kolben 96 (Fig. 16). welche in ähnlicher Weise wie die Stempel 83 an einer endlosen Kette 95t sitzen. welche um auf Wellen 97 angebrachte Kettenräder 96x geführt ist (Fig. 4 und 5). Der Antrieb der Kette erfolgt
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werden sie ein wenig vibriert, damit die Zündhölzer aus den Behältern 11 vollständig heraus- gestossen werden. Zu diesem Zweck ist, wie in Fig. 2U gezeigt, der mittlere Ted der Xut 77 ge-
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Damit die Zündhölzer während ihrer Einfüllung in die offenen Schiebekasten in dieselben sanft hineingedrückt werden, ist an der Platte d (Fig. 24 und 25) das eine Ende einer biegsamen
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u) die Kasten vollständig hineingestossen, wobei infolge des ceschlängelten Teiles der Nut 101 die Hölzer einer geringen Erschütterung ausgesetzt werden.
Damit während der Erschütterung der Schiebekasten die Hölzer in denselben festgehalten werden, ist an der Platte d das eine Ende einer zweiten federnden Stange h befestigt, welche ebenfalls in der Längsrichtung der Bahn des Trägers angeordnet ist und ein wenig über die Führung 105 hinwegreicht, wobei sie, während die Kasten durch die Führung hindurchgehen, auf die Zündhölzer einen nachgiebigen Druck ausübt. Die Stange h tritt dabei ebenfalls in die Schlitze 43a ein.
Um die Schiebekasten gänzlich in die Schachteln hineinzuschieben, sind Kolben 114 vorgesehen. welche an einer endlosen Kette 115 sitzen (Fig. 1 und 9). Diese Kette geht um Ketten- räder 116 herum, deren eines auf der angetriebenen Welle 46 sitzt, während das andere Kettenrad auf der auf der Unterseite des Bettes gelagerten Welle 77/sitzt. Einer dieser Kolben 114 ist in Fig. 17 veranschaulicht, wonach derselbe an seinem inneren Ende mit einem winkeligen Kopf 118 versehen ist, der an das Ende des Schiebekastens angreift. An dem unteren Ende des Kolbens sitzt ein Zapfen 119, welcher in einer Kurvennut 121 geführt wird, die in die Oberfläche einer an dem Bette befestigten Platte 120 eingeschnitten ist.
Die Nut ist so geformt, dass die Kolben allmählich nach auswärts in die Bahn des Trägers 38 hinein-und dann allmählich wieder zurückgeschoben werden. Wenn dann die vollen Kasten an dem Ende des Bettes anlagen, so fallen sie auf einen Tisch oder in einen Behälter. Um die Zapfen 179 der Kolben 114 in gerader Linie zu halten, während sie auf der Unterseite des Maschinenbettes vorbeigehen, ist eine Führung. s- stange vorgesehen, durch welche die Zapfen geführt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Schachteln, bei welcher die Zündhölzer oder dgl. zunächst in Zwischenbehälter hineingefüllt werden, welche in einer wagerechten Ebene ununterbrochen fortbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus den Zwischenbehältern (11) durch eine in der Längsrichtung der Bahn der Zwiscbenbehälter mit derselben Geschwindigkeit fortbewegt und in derselben Ebene angeordnete Stempelkette (. 96) heraus in die Schiebekasten der auf dem umlaufenden Schachtelträger 38) befindlichen, von einer weiteren Stempelreihe (83) geöffneten Schachteln hineingestossen werden.
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