AT32715B - Verfahren zur Darstellung von geruchlosen, geschmacklosen und haltbaren Brompräparaten. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von geruchlosen, geschmacklosen und haltbaren Brompräparaten.

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AT32715B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 800 Teilen Methylalkohol eingegossen, der hiebei entstehende Niederschlag abgesaugt, zuerst mit Methylalkohol, dann sorgfältig mit Wasser und zuletzt wieder mit Methylalkohol gewaschen und im Vakuum getrocknet. 
 EMI2.1 
 geschmackloses Pulver, das sich ohne Veränderung aufbewahren lässt.   b. ) Monobrombehensäure wird in etwas mehr als der berechneten Menge Vgn normal   wässeriger Kalilauge durch Schütteln gelöst, dann die dem Alkali entsprechende Menge Strontiumchlorid in verdünnter wässeriger Lösung allmählich unter starkem Schütteln zugesetzt und der Niederschlag genau so behandelt, wie für das Kalziumsalz unter   1 b an-   gegeben ist.   c.

   ) 10 Teile Monobrombehensäure werden mit einer Lösung von 4 Teilen kristalli-   siertem Strontiumhydrat in 500 Teilen Wasser übergossen, dann auf etwa 370 bis zum Schmelzen der Säure erwärmt und einige Tage stark geschüttelt. Es ist dabei vorteilhaft, von Zeit zu Zeit wieder auf   370   zu erwärmen, um die noch unveränderte Säure zum Schmelzen zu bringen. Um kleine Mengen noch unveränderter Säure zu entfernen, wird schliesslich das filtrierte Salz mit Alkohol bis zum Schmelzen erwärmt und die nach dem Abkühlen erstarrte, leicht zerreibliche Masse filtriert und im Vakuum getrocknet. 



   Beispiel 3 : Monobrombehensaures Magnesium. Monobrombehensäure wird in etwas mehr als der berechneten Menge 1/50 normal Alkali bei gewöhnlicher Temperatur durch Schütteln gelöst und dazu portionenweise ebenfalls unter Schütteln eine Lösung von Chlormagnesium, dessen Menge dem Alkali entspricht, zugesetzt. Hiebei fällt das Magnesiumsalz der   Brombehensäure   als farbloser Niederschlag, der filtriert, hierauf mit Wasser und dann mit   Alkohol sorgfältig   gewaschen und im Vakuum getrocknet wird. Das Salz ist ebenfalls ein farbloses, geschmackloses, haltbares Pulver. Auf dieselbe Art können die Salze der   Monobrombehen-bzw.-stearinsäure,   die aus Brassidinsäure oder Elaidinsäure durch Bromwasserstoffanlagernng entstehen, gewonnen werden. 



     Im #Monatshefte   für   Chemie"17 (1896),   S. 532 ist die Darstellung des Kalksalzes der   a-Bromarachinsäure   aus dem Natriumsalz mit Chlorkalzium in alkoholischer Lösung beschrieben, aber hinsichtlich der Eigenschaften nur erwähnt, dass es ein weisses kristallinisches, in Alkohol lösliches Pulver sei, welches beim Erhitzen auf   OQO   zu einer durch- scheinenden Masse sintere. Von dem Geschmack, Geruch, der Haltbarkeit des Präparates und seinen physiologischen Wirkungen ist nicht die Rede. 



   Es ist nun besonders zu beachten, dass es sich in der angegebenen Literaturstelle um   a-Bromfettsäuren   handelt, während es sich bei der vorliegenden Erfindung um Ver- bindungen handelt, bei denen das Halogen weit vom Karboxyl entfernt ist. Die Ver- schiedenheit der Konstitution der beiden Verbindungen zeigt aber, dass aus dieser Ver- öffentlichung von Baczewski der Gegenstand der vorliegenden Erfindung nicht erkannt werden könnte, selbst wenn in dieser Literaturstelle die   tatsächlich   nicht gemachte Angabe über Haltbarkeit und namentlich physiologisches Verhalten gemacht worden wäre.

   Es ist eine anerkannte Tatsache, dass die Verschiedenheit der Konstitution, namentlich   hinsiehtli ch   der Stellung des Halogenatoms, auch das ganze weitere Verhalten der Halogenverbindungen   beeinflusst.   Es ist namentlich bekannt, dass das Bromatom in den a-Bromfettsäuren wesent- lich leichter abgegeben wird, als in denjenigen Verbindungen, welche wie die vorliegenden, 
 EMI2.2 
 Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Verbindungen das Bromatom bedeutend fester halten als die a-Verbindungen,   wäre   es vollkommen unmöglich gewesen, aus den n-Verbindungen einen Schluss auf die vorliegenden Verbindungen zu machen, wobei   noch     wiederum   zu berücksichtigen war, dass ja über das Verhalten der isomeren Verbindungen aus der Literatur nichts bekannt war.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von geruchlosen, geschmacklosen und haltbaren Brompräparaten, dadurch gekennzeichnet, dass man bei dem durch das Patent Nr. 31088 geschtitzten Verfahren die hochmolekularen Monojodfettsäuren durch die Monobrombehen- oder -stearinsäuren ersetzt, die durch Anlagerung von Bromwasserstoff an diejenigen ent- sprechenden ungesättigten Säuren entstehen, deren Doppelbindung von der Karhoxylgruppe. wie bei der Erucasäure und der Ölsäure. durch eine Mehrzahl von Kohlenstoffatomen getrennt ist.
AT32715D 1905-07-29 1906-12-27 Verfahren zur Darstellung von geruchlosen, geschmacklosen und haltbaren Brompräparaten. AT32715B (de)

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