AT322562B - Verfahren zur herstellung von neuen pyridopyridazinderivaten und deren pharmazeutisch vertraeglichen salzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen pyridopyridazinderivaten und deren pharmazeutisch vertraeglichen salzen

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AT322562B
AT322562B AT1109272A AT1109272A AT322562B AT 322562 B AT322562 B AT 322562B AT 1109272 A AT1109272 A AT 1109272A AT 1109272 A AT1109272 A AT 1109272A AT 322562 B AT322562 B AT 322562B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein   Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrido (3, 4-d) pyridazinderivaten und ihren   Salzen, welche als Diuretika wirksam sind. 



   Es wurden bisher viele verschiedene Arten von Diuretika hergestellt und manche davon auch praktisch angewendet, wie   z. B. Chlorthiazidderivate,   Acetazolamid, Triamteren, Trifrocin, Furosemid   u. dgl.   



   Die bekannten Diretika sind jedoch nicht zufriedenstellend, da sie Nachteile, wie die erhöhte Ausschei dung von Kalium und Natrium und damit verbundene Nebenerscheinungen, wie Erhöhung des   Blutglukose-und   Blutharnsäurespiegels, bei langfristiger Verabreichung mit sich bringen. Ausserdem sind die bekannten Diuretika von verhältnismässig geringer harntreibender Wirkung und hoher Toxizität. 



   Ziel der Erfindung ist die Herstellung eines wirksamen Diuretikums, welches frei von den genannten Nachteilen ist, in einem industriell durchführbaren Verfahren. 



   Die neuen   Pyrido (3, 4-d) pyridazinderivate   stellen wirksame und verbesserte Diuretika dar. 



   Die neuen   Pyrido (3, 4-d) pyridazinderivate   entsprechen der nachstehend angeführten allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in welcher
R 1 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. 



   R 2 eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Aralkylgruppe mit 7 oder 8 Kohlenstoffatomen oder ein, gegebenenfalls ein-oder mehrfach durch eine Alkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Halogen oder Nitro substituiertes, Phenyl, Naphthyl,
Furyl oder Pyridyl,
R3 Wasserstoff oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und
R4 ein gegebenenfalls ein oder mehrfach durch Methyl oder Äthyl substituiertes, Morpholin, Piperidin oder Pyrrolidin bedeuten. 
 EMI1.2 
 Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl,   sek.-Butyl   oder   tert.-Butyl   genannt. 



   Als Beispiele für die Aralkylgruppe   1\   seien Benzyl oder Phenäthyl genannt. 



   Beispiele für die Alkoxygruppe mit   1 bis 4   Kohlenstoffatomen   (l\) sind   Methoxy, Äthoxy, n-Propoxy, Isopropoxy, n-Butoxy, Isobutoxy, sek.-Butoxy oder tert.-Butoxy. 
 EMI1.3 
 cyclischen Resten auftreten, seien Methoxy, Äthoxy, n-Propoxy oder Isopropoxy oder Methyl, Äthyl, n-Propyl oder Isopropyl und Chlor, Brom, Fluor oder Jod genannt. 



   Die Reste   R und R können,   wie oben angeführt, einfach oder mehrfach substituiert sein, vorzugsweise weisen sie 1 bis 2 Substituenten auf. Sind die Reste   1\   und   R   mindestens durch zwei Substituenten substituiert, so können diese Substituenten gleich oder verschieden sein. 



   Zu den pharmazeutisch verträglichen Salzen der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) gehören die entsprechenden anorganischen Salze, wie der Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäuresalz od. dgl., und die   entsprechenden organischen Salze, wie der Oxalsäure,   Fumarsäure, Weinsteinsäure, Apfelsäure od. dgl. 



   Erfindungsgemäss wird eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 worin   1\,   Ru und    Ra   die oben angeführte Bedeutung haben und X ein Halogen oder eine Thiogruppe ist, mit einem gegebenenfalls mit Methyl oder Äthyl substituierten Morpholin, Piperidin oder Pyrrolidin umgesetzt. 



   Die durch die oben angeführte Reaktion abzuspaltende Thiogruppe (X) ist gewöhnlich ein Rest der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 worin m 0, 1 oder 2 bedeutet und R eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, eine Aralkylgruppe mit 7 oder 8 Kohlenstoffatomen, wie Benzyl oder   Phenäthyl,   oder eine aromatische Gruppe, wie Phenyl oder Tolyl, darstellt. 



   Beispiele für das mit X ausgedrückte Halogen sind : Chlor, Brom, Fluor oder Jod. 



   Die Ausgangsverbindung der allgemeinen Formel (II) kann nach einem bekannten oder einem analogen Verfahren hergestellt werden. 



   Die Ausgangsverbindung der allgemeinen Formel   (II),   worin X ein Halogen bedeutet, kann beispielsweise nach einem Verfahren hergestellt werden, welches darin besteht, dass eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 worin   Ri, li   und    Ra   die oben angeführte Bedeutung haben und R6 eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen ist, mit Hydrazin umgesetzt wird, wobei eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.3 
 erhalten wird, worin   1\,     1\   und   1\   die oben angeführte Bedeutung haben, und dass die so hergestellte Verbindung der allgemeinen Formel (VI) mit Phcsphoroxyhalogenid umgesetzt wird, um eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.4 
 zu erhalten, worin   Ru,

   li   und   Rg   die oben angeführte Bedeutung haben und Y ein Halogen ist. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die Ausgangsverbindung der allgemeinen Formel   (III   worin X eine Thiogruppe ist, wird hergestellt, indem man eine Verbindung der allgemeinen Formel (VII) mit einer Schwefelwasserstoffmetallverbindung, wie Natriumhydrosulfid, umsetzt, um eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI3.1 
 zu erhalten, worin   R, R   und R3 die oben angeführte Bedeutung haben, und diese Verbindung der allgemeinen Formel (VIII) mit einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI3.2 
 worin R die oben angeführte Bedeutung hat und Z ein Halogen oder eine aromatische Sulfonyloxygruppe, wie 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
 
 EMI3.7 
 



   Bei der erfindungsgemässen Umsetzung mit einer Ausgangsverbindung der allgemeinen Formel (II), worin X ein Halogen ist, wird gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels gearbeitet. Jedes Lösungsmittel, das den Reaktionsablauf nicht   stört,   ist für diesen Zweck geeignet, so z. B. Alkohole, wie Methyl- oder Äthylalkohol od. dgl., Äther, wie Tetrahydrofuran, Äthyläther od. dgl., Kohlenwasserstoffe und halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Chloroform od. dgl., und Ester, wie Äthylacetat od. dgl. Um das im Verlauf der Reaktion als Nebenprodukt anfallende Hydrogenhalogenid zu entfernen, kann man dem Reaktionssystem ein geeignetes basisches Reagens, wie z. B. Pyridin, N, N-Dimethylanilin od. dgl. als Säureakzeptor beifügen. 



   Die Menge an gegebenenfalls substituiertem Morpholin, Piperidin oder Pyrrolidin im Verhältnis zur Verbindung der Formel (II) beträgt gewöhnlich nicht weniger als 2 Mol Verbindung der Formel (II). Wird ein Überschuss an cyclischem Amin eingesetzt, so kann dieses gleichzeitig als Lösungsmittel und Säureakzeptor dienen. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Die Reaktionstemperatur liegt gewöhnlich innerhalb eines Bereiches von-20 bis    300 C,   vorzugsweise zwischen 15 und 150 C. Die Reaktionsdauer liegt im allgemeinen zwischen 1 und 5 h. 



   Die Reaktionsbedingungen bei Verwendung einer Ausgangsverbindung der Formel   (II),   worin X eine Thiogruppe bedeutet, können die gleichen wie bei der Verfahrensvariante (II) sein, worin X ein Halogen bedeutet, In diesem Fall ist es aber zur Erhöhung der Ausbeute empfehlenswert, die Reaktion unter erhöhtem   Druckvon   1 bis 10 atm. G. bei einer Temperatur von 20 bis 300oC, vorzugsweise von 50 bis   250 C,   durchzuführen. 



   Nach Beendigung der Reaktion wird das Reaktionsprodukt im allgemeinen aus der Reaktionsmischung in Form einer freien Base nach bekannten Verfahren, wie Konzentrieren, Kristallisieren, Chromatographie od. dgl. gewonnen. Das Reaktionsprodukt in freier basischer Form kann natürlich auch nach an sich bekannten Verfahren in eines der oben angeführten pharmazeutisch verträglichen Salze umgewandelt werden. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) und ihre pharmazeutisch verträglichen Salze sind wirksame Diuretika. Im einzelnen weisen die vorliegenden Verbindungen nachstehend angeführte Eigenschaften auf :
1. Die   erfindungsgemäss   herstellbaren Verbindungen weisen starke diuretische Wirksamkeit auf ;
2. sie sind von ausserordentlich geringer   Toxizität ;  
3. sie bewirken die Ausscheidung von grossen Mengen Natriumionen bei gleichzeitig geringer Ausscheidung an Kaliumionen, die für den menschlichen Körper wichtig sind, im Harn. Das Ausscheidungsverhältnis von   Na/K im   Harn ist daher bei den vorliegenden Verbindungen verhältnismässig hoch. 



   4. Die vorliegenden Verbindungen können bei Tieren, bei welchen mit bekannten Diuretika die maximale
Harnausscheidung herbeigeführt wurde, eine starke zusätzliche diuretische Reaktion verursachen. Aus dieser Tatsache lässt sich schliessen, dass der Mechanismus der diuretischen Wirksamkeit der vorliegen- den Verbindungen verschieden von jenem der bekannten Verbindungen ist. Daher kann durch Kombina- tion der vorliegenden Verbindungen mit bekannten Diuretika eine stark erhöhte diuretische Wirksam- keit erzielt werden. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen können daher als Diuretika verwendet werden, sie werden zu diesem Zweck für sich allein oder in Form einer pharmazeutisch verträglichen Komposition vermischt mit einem geeigneten, herkömmlichen Trägermittel oder Hilfsstoff verabreicht. 



   Die pharmazeutische Komposition kann die Form von Tabletten, Granulaten, Pulvern, Kapseln oder Injektionen haben und entweder peroral oder parenteral verabreicht werden. 



   Die tägliche Dosis an erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen beträgt für Erwachsene etwa 10 bis 200 mg bei oraler Verabreichung und etwa 5 bis 100 mg bei parenteraler Verabreichung. 



   Die   Erfindung   wird an Hand der nachstehend angeführten Beispiele, in welchen der   Ausdruck"Gew.-Teil (e)"   im gleichen Verhältnis   zu"Vol.-Teil (e)" steht wie"Gramm"zu"Millimeter (n)", näher   erläutert. 



   Herstellung der Ausgangsstoffe 
 EMI4.1 
 (p-methoxyphenyl)-5-methylpyrido (3, 4-d) pyridazins :Niederschlag wird abfiltriert, mit Äthanol gewaschen und in 100 Vol.-Teilen Wasser suspendiert. Das Gemisch wird durch Zugabe von Essigsäure angesäuert. Man erhält farbloses, feinkristallines 1, 2,3,   4-Tetrahydro-7- (p-     - methoxyphenyl)-5-methyl-l, 4-dioxopyrido (3, 4-d) pyridazin.    



   Aus 3, 0 Gew.-Teilen der feinen Kristalle, 45   Vol.-Teilen Phosphoroxychlorid   und 4,5 Vol. -Teilen N, N-Dimethylanilin wird eine Mischung hergestellt, welche man 3 h lang auf eine Temperatur von 90 bis   1000C   erhitzt, dann lässt man die Reaktionsmischung bei Raumtemperatur über Nacht stehen. Der entstandene kristalline Niederschlag wird abfiltriert, mit Äther gewaschen und aus Chloroform umkristallisiert ; man erhält die gewünschte Verbindung in Form von blassgelben Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 214 bis   219 C   (Zers.). 
 EMI4.2 
 hydroxyd, 150 Vol.-Teile Methanol und Schwefelwasserstoffgas nach einem bekannten Verfahren umsetzt. 



    4, 2Gew.-Teile 1, 4-Dichlor-7-phenylpyrido (3, 4-d) pyridazin   werden   der Kaliumhydrogensulffdiösung hinzu-   gefügt und das entstandene Gemisch wird 3 h lang bei Raumtemperatur gerührt. Das Methanol wird unter vermindertem Druck abgedampft und dem Rückstand werden 50 Vol.-Teile Wasser zugefügt, um eine Lösung zu erhalten. Diese wird mit Essigsäure angesäuert. Man erhält einen Niederschlag von gelben Kristallen. Die Kristalle werden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhält   l, 4-Dimercapto-7-phenyl-     pyrido (3, 4-d) pyridazin   mit einem Schmelzpunkt von 212 bis 2150C (Zers.). 



   3,0   Gew.-Teile   der so hergestellten Verbindung werden zu 220 Vol. -Teilen einer   100/eigen,   wässerigen   Natriumhydroxydlösung   hinzugefügt. Dann gibt man 3,7   Gew.-T eile Methyljodidzu.   Nach dreistündigem Rühren bei Raumtemperatur erhält man einen kristallinen Niederschlag. Dieser wird aus Äthanol umkristallisiert, man erhält 1,   4-Dimethylmercapto-7-phenylpyrido (3, 4-d) pyridazin   in Form von farblosen Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 155 C. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Beispiel 1 : 0,5   Gew.-Teile l, 4-Dichlor-7-methyl-8-methoxypyrido (3, 4-d) pyridazinund3, 6Gew.-   Teile Morpholin werden zusammen   l,   5 h lang bei 800C erhitzt, dann wird der   Morpholinüberschuss abdestilliert.   Durch Zugabe von Wasser zum Rückstand erhält man einen öligen Niederschlag. Dieses Öl wird mit einer kleinen Menge Methanol behandelt, wobei man kristallines   7-Methyl-8-methoxy-l, 4-dimorpholinopyrido-     (3, 4-d) pyridazin   erhält. Umkristallisieren aus einem Gemisch von Methanol und Wasser (1 : 3) ergibt eine Ausbeute von 0,5   Gew.-Teilen   an Kristallen mit einem Schmelzpunkt von 145 bis 146 C. 



   Elementaranalyse   : C, 7H2403N5   
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> berechnet <SEP> C <SEP> 59, <SEP> 11 <SEP> H <SEP> 6,71 <SEP> N <SEP> 20, <SEP> 28 <SEP> 
<tb> gefunden <SEP> C <SEP> 59, <SEP> 10 <SEP> H <SEP> 6,81 <SEP> N <SEP> 20,09
<tb> 
 
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben werden auch die nachstehend angeführten Verbindungen hergestellt. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 
 EMI6.2 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 der   Überschuss   an 2-Methylmorpholin unter vermindertem Druck abgedampft.

   Durch Zugabe von Wasser zum Rückstand erhält man Rohkristalle, nach deren Umkristallisation aus n-Hexan erhält man   l, 4-Bis- (21-methyl-   morpholino)-7-phenylprido(3,4-d)pyridazin in Form von gelben Prismen mit einem Schmelzpunkt von 75 bis 81 C.    



  Elementaranalyse : C H 0 N 23 27 2 5   
 EMI8.2 
 
<tb> 
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 68, <SEP> 12 <SEP> H <SEP> 6,71 <SEP> N <SEP> 17,27
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> 68,26 <SEP> H <SEP> 6,95 <SEP> N <SEP> 16,98
<tb> 
 
Nach diesem Verfahren setzt man die gleiche Menge 2, 6-Dimethylmorpholin statt 2-Methylmorpholin ein und erhält 1,4-Bis-(2',6'-dimethylmorpholino)-7-phenylpyrido(3,4-d)pyridazin in Form von feinen gelben Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 248 bis 250 C. 



   Elementaranalyse :   qHONg   
 EMI8.3 
 
<tb> 
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 69,25 <SEP> H <SEP> 7,21 <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 16 <SEP> 
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> 69, <SEP> 25 <SEP> H <SEP> 7, <SEP> 17 <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 19 <SEP> 
<tb> 
 
Beispiel3 :1,0Gew.-Teil1,4-Dichlor-7-(p-methoxyphenyl)-5-methylpyrido(3,4-d)pyridazinwird zu 10   Vol.-Teilen   Morpholin gegeben, das entstandene Gemisch wird 3 h lang auf   1300C   erhitzt. Der Überschuss an Morpholin wird unter vermindertem Druck abdestilliert, dann wird dem Rückstand Wasser zugegeben.

   Die Rohkristalle werden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, man erhält 7-(p-Methoxyphenyl)-5-methyl-   - 1, 4-dimorpholinopyrido (3, 4-d) pyridazin   in Form von grauen Prismen mit einem Schmelzpunkt von 206 bis   209 C.   



   ElementaranalyseC23H27O3N5 
 EMI8.4 
 
<tb> 
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 65,54 <SEP> H <SEP> 6, <SEP> 46 <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 42 <SEP> 
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> 65, <SEP> 42 <SEP> H <SEP> 6, <SEP> 26 <SEP> N <SEP> 16,55
<tb> 
 Die nachstehend   angeführten   Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI8.5 
 werden auf ähnliche Weise hergestellt. 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
 EMI9.1 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 
 EMI10.1 
 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
 EMI11.1 
 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 
Q) t- ì1. : 0 : 0'"Beispiel 4: 1 Gew.-Teil 1,4-Dimethylmercapto-7-phenylpyrido(3,4-d)pyridazin und 10 Vol.-Teile   Morpholin werden in eine Glasröhre gegeben, diese wird verschlossen. Das Reaktionssystem wird 8 h lang bei 180 C erhitzt.

   Der Überschuss an Morpholin wird unter vermindertem Druck abgedampft, dann wird dem Rück-   stand Wasser zugegeben. Der entstandene Niederschlag an Rohkristallen wird abfiltriert. Die Rohkristalle werden in einer mit Silikagel gefüllten Säule adsorbiert und dann mit einer Mischung aus Aceton und Benzol   (1 : 4)   eluiert. Das Eluat wird unter vermindertem Druck konzentriert und aus Methanol umkristallisiert.

   Man erhält 
 EMI12.1 
 Äthanol unter Erwärmen gelöst. 10   Vol.-Teile   einer   lozingen   äthanolischen Salzsäure werden dieser Lösung zugegeben, das entstandene Gemisch wird abgekühlt, wobei man einen Niederschlag von   1, 4-Dimorpholino-7-     - phenylpyrido (3, 4-d) pyridazin-Hydrochlorid erhält.   Das Produkt   (l   Gew.-Teil) wird abfiltriert und aus   50 Vol. -Teilen   Äthanol umkristallisiert. Man erhält 1,4-Dimorpholino-7-phenylpyrido(3,4-d)pyridazin-Hydrochlorid in Form von orangefarbenen Nadeln von sehr hohem Reinheitsgrad mit einem Schmelzpunkt von   176 asz   181 C. 



   Elementaranalyse   : C tONgCl   
 EMI12.2 
 
<tb> 
<tb> berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> 60,93 <SEP> H <SEP> 5,84 <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 92
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> 60,74 <SEP> H <SEP> 5,70 <SEP> N <SEP> 16,72
<tb> 
 
Beispiel 6 : Auf ähnliche Weise, wie in Beispiel l beschrieben, werden die nachstehend angeführten Pyrido (3, 4-d) pyridazinderivate der allgemeinen Formel 
 EMI12.3 
 hergestellt. 

 <Desc/Clms Page number 13> 

 
 EMI13.1 


Claims (1)

  1. oc ;PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrido (3, 4-d) pyridazinderivaten der allgemeinen Formel EMI14.1 worin R1 für Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R2 für eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Aralkylgruppe mit 7 oder 8 Kohlenstoff- atomen oder ein, gegebenenfalls ein oder mehrfach durch eine Alkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlen- stoffatomen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Halogen oder Nitro substituiertes, Phenyl, Naphthyl, Furyl oder Pyridyl, R3 3 für Wasserstoff, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und R für ein, gegebenenfalls ein-oder mehrfach durch Methyl oder Äthyl substituiertes, Morpholin,
    Piper- idin oder Pyrrolidin stehen sowie von deren pharmazeutisch verträglichensalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI14.2 worin Rl bis Ra die oben angegebene Bedeutung besitzen und X für Halogen oder eine Thiogruppe steht, mit einem gegebenenfalls ein-oder mehrfach durch Methyl oder Äthyl substituierten, Morpholin, Piperidin oder Pyrrolidin umsetzt und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in ihr Salz überführt. EMI14.3 Naphthyl stehen und Wasserstoff oder eine Alkoxygruppe wie Methoxy, Äthoxy, Propoxy oder Isopropoxy bedeutet und X für Halogen steht. EMI14.4 durch Halogen oder Nitro substituiertes Phenyl, Naphthyl, Furyl oder Pyridyl stehen und Rg Wasserstoff und R4 Halogen bedeuten.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassman eine Verbindungder allge- meinen Formel (II) einsetzt, in der R1 für W asserstoff oder Methyl, Äthyl, Propyl oder Isopropyl, Rz für Phenyl, Naphthyl, Furyl oder Pyridyl stehen, die gegebenenfalls durch Halogen, Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen oder Nitro substituiert sind, Ra Wasserstoff bedeutet und X für die Gruppierung EMI14.5 steht, worin m 0, 1 oder 2 ist und R für Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, eine Aralkylgruppe wie Benzyl oder Phen- äthyl oder eine Arylgruppe wie z. B. Phenyl steht.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass man eine Verbindung der allge- <Desc/Clms Page number 15> EMI15.1
AT1109272A 1971-12-28 1972-12-28 Verfahren zur herstellung von neuen pyridopyridazinderivaten und deren pharmazeutisch vertraeglichen salzen AT322562B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0025941A1 (de) * 1979-09-19 1981-04-01 F. HOFFMANN-LA ROCHE & CO. Aktiengesellschaft Pyridazopyridazinderivate, Verfahren zu deren Herstellung und Arzneimittel enthaltend solche Pyridazopyridazinderivate

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0025941A1 (de) * 1979-09-19 1981-04-01 F. HOFFMANN-LA ROCHE & CO. Aktiengesellschaft Pyridazopyridazinderivate, Verfahren zu deren Herstellung und Arzneimittel enthaltend solche Pyridazopyridazinderivate

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