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Die Erfindung bezieht sich auf Kurbel-Kontroll- und Registrierkassen it Rückgabevorrichtung, bei welchen die Anzahl der jeweils auszugebenden Münzen durch vor-und rückwärts einstellbare Staffelscheiben erfolgt und die Einstellung jeder Staffe) scheibe durch zwei durch die Kubeldrehung aufziehbare, entgegengesetzt drehend auf die Staffelscheiben wirkende Kraftwerke bewirkt wird, die durch die Tasten zweier gesonderter Sätze für den einzuzahlenden und für den eingezahlten Betrag auslösbar sind und in ihrer Arbeitsbewegung gemäss den jeweils eingestellten Beträgen durch mittels der Tasten einrückbare Anschläge bp- grenzt werden. Hiebei sind die Kraftwerke entweder beständig gespannt (D. R. P.
Nr. 157189) oder sie erhalten ihre jeweilige Spannung gleichzeitig und gemeinsam erst beim Beginn der Kurbeldrehung (österr. Patent Nr. 24171).
Die Erfindung ist bei beiden Arten dieser Kurbel-liontroll-und Registrierkassen be- nutzbar. In der zur Erläuterung der Erfindung dienenden Zeichnung ist die letztere Kassenart angenommen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ausgabe von Banknoten an diesen Kassen. Dabei sind für die auszugebenden Banknoten nebeneinander drehbar auf einer gemeinsamen Welle angeordnete HÜlsen vorgesehen, von denen jede eine Rast zur Unterstützung der folgenden und einen Anschlag besitzt, welcher in der Ruhestellung der Hülsen an einer längs der Hülsenreihe verschiebbaren Rast anliegt, deren Verschiebung gemäss der Staffelscheibeneinstellung um eine oder mehrere Hülsen erfolgt, wobei jede von der Rast
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Ausgabesteliung kippt.
In dieser ragt sie zur Entnahme des Inltes aus einer ent- sprechenden Durchbrechung des Kasseng@ häuses heraus.
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während
Fig. 3 eine Draufsicht der Banknotenhülsen zu Fig. 2 und Fig. 4 eine Unteransicht der Banknotenhülsen zeigen.
Ebenso wie für die Einstellung der Münzenauswerfer ist auch für die Einstellung der Banknotenausgaben orrichtung eine Staffolscheibe a vorgesehen, welche so viele Staffeln
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scheibe ist in der bekannten Weise vor-und rückwärts einstellbar, u. zw. durch die Kraftwerke, welche mittels der Welle b, die von der Kurbelwelle aus eine vollkommene Um-
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befindet sich ein einarmiger Hebel c. weicher auf einer feststehend gelagerten Spindel S drehbar ist und einen gegen die Staffelscheibe a gerichteten Anschlagstift e besitzt. Das
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Neben dem Hebel t ist wagerocht verschiebbar ein Schieber k angeordnet, welcher mit einem seitlichen Vorsprunge kl auf die Kurvenbahn f des Hebels c einwirkt, wenn er gegen das Hebelende zu verschoben wird, was durch einen Zahnbogen k2 auf der Welel b erfolgt, indem dieser zur gegebenen Zeit in eine entsprechende Verzahnung ka des Schiebers k eingreift (siehe Fig. 2).
Um den Anschlagstift e während der Einstellung der Staffelscheibe a aus deren Bereich zu bringen, wird der Hebel c währenddessen durch eine auf der Welle b angeordnete Hubscheibe l entsprechend weit niedergedrückt und gehalten (siehe Fig. 1, gestrichelte Stellung). Unter das freie Ende 9 des Heir ! 8 c greift der Arm m eines zweiarmigen, um einen feststehenden Bolzen ml drehbaren Hebels m, m2 mit einem seitlich vorstehenden Zapfen m3. Durch eine Feder m4 wird der Hebel m, m2 im Sinne der Drehung des Uhrzeigers gedreht. Am freien Ende des Armes m2 ist ein Sperrzahnbogen m5 angeordnet, welcher unter der Einwirkung einer Feder m6, steht, die bestrebt ist, ihn in die entsprechenden Sperrzähne eines Sperrrädchens n auf einer feststehenden Achse nl zu drängen.
In solcher Weise kann also das Sperrzahnrad n durch den Sperrzahnbogen m5 im Sinne der Drehung des Uhrzeigers gedreht werden. Dieser Drehung wirkt ein gewichtbelastetes Seil n2 entgegen, dessen eines Ende sich auf der Nabe des Sperrzahnrades n aufwickelt, während das andere über eine feste Rolle n3 geleitet und mit einem Gewicht n4 belastet ist.
Das Sperrzahnrad 11 ist fest mit einem stirnrade o verbunden, welches in ein solches 01 auf einer parallel und drehbar, achsial, aber unverschiebbar gelagerten Schraubenspindel p befestigt ist.
Zur Aufnahme der Banknoten dienen flache Hülsen q, welche auf Armen q1 befestigt sind. Diese sind nebeneinander drehbar auf einer gemeinsamen Welle t'angeordnet, die fest gelagert ist und besitzen je eine Rast q2, mit welcher sie, wie Fig. 4 zeigt, unter
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sprechenden Ausschnitt in ihrem Umfange an einer feststehenden Gleitschiene pis und ist dadurch gegen Drehung gesichert.
Verlässt infolge entsprechender Drehung der Schraubenspindel und-damit Verschiebung der Mutter p2, deren Nase pl die Nase q3 der ersten Banknotenhülse q (Fig. 2 und 3), so kippt diese Hülse, da sie ihres Stützpunktes beraubt ist, in die Stellung (Fig. 2 und 3), in welcher sie auf dem Anschlage s ruht und aus dem Kassengehäuse so weit herausragt, dass die Entnahme des Inhaltes möglich ist.
Befinden sich sämtliche Hülsen q in der Entleerungs8tellung, so werden sie neu gefüllt und eine nach der anderen, von hinten angefangen, unter Zurückdrehen der Mutter in die Anfangsstellung aufgerichtet. Sobald sich die Nase pI der Mutter p2 wieder über der Nase q3 der ersten Hülse q befindet, sind sämtliche Hülsen q in ihrer Ruhestellung innerhalb des Kassengehäusos (Fig. 1) gesichert.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung gestaltet sich wie folgt :
Durch Vor-und Rückwärtsdrehen wird die Staffelscheibe a in der bekannten Weise jeweils gemäss der Anzahl der gleichzeitig zur Ausgabe gelangenden Banknoten eingestellt, während gleichzeitig durch die Hubscheibe l der Hebel c so lange niedergehalten wird, bis die Einstellung erfolgt ist (Fig. 1, punktierte Stellung). Nach der Einstellung der Staffelscheibe a wird der Hebel c durch die Feder i aufwärtsgedrückt, bis der Stift d gegen die eingestellte Staffel anliegt (Fig. 1, ausgezogene Stellung). Der Aufwärtshewegung des Hebels c folgt infolge der Wirkung der Feder m4 der Hebel m, m2, wobei dessen Bewegung durch den an das freie Ende 9 des Hebels c anschlagenden Stift begrenzt wird.
Dabei gleitet der Zahn bogen m5 ein entsprechendes Stück auf dem Sperrzahnrade n. Wird nun in bekannter Weise durch Weiterdrehen der Kurbel und Drehung der Welle b im entsprechenden Sinne der Schieber k gegen das Ende des Hebels c vorgestossen (Fig. 2), so drückt der seitliche Vorsprung kl infolge Gleitens auf der Kurvenbahn f des Hebels c den letzteren um so viel nieder, als die Gesamthöhe der Staffeln beträgt, um welche die Staffelscheibe verdreht worden-ist.
Der Hebel r überträgt seine Bewegung auf den Hebel M, < K und dieser wiederum dreht vermittels des Sperrzahnbogens m5 das Sperrzahnrad M entgegen der Wirkung des Gewichts m4, Die Drehung des Rades n wird dann durch die Stirn-
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Stellung festgehalten, in welcher der seitliche Vorsprung kl am Schieber keinen Einfluss auf ihn ausübt, wenn er vorgeschoben wird.
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behält die erhaltene Stellung bei und die herausgekippten Banknotenhülsen bleiben ebenfalls in dieser Stellung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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einander drehbar auf einer gemeinsamen Welle (r) angeordnete Hülsen Nq) vorgesehen sind, von denen jede eine Rast (q2) zur Unterstützung der folgenden und einen Anschlag (q3) besitzt, welcher in der Ruhestellung der Hülsen an einer längs der Hülsenreihe verschiebbaren
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mehrere Hülsen erfolgt, wobei jede von der Rast (p1) verlassene Hülse, ihrer Stütze beraubt, durch ihr Eigengewicht oder eine andere Kraft in die Ausgabestellung kippt.