AT321126B - Ackershlepper mit einem selbsttragenden, das Fahrgestell bildenden Motor-Getriebeblock - Google Patents

Ackershlepper mit einem selbsttragenden, das Fahrgestell bildenden Motor-Getriebeblock

Info

Publication number
AT321126B
AT321126B AT420172A AT420172A AT321126B AT 321126 B AT321126 B AT 321126B AT 420172 A AT420172 A AT 420172A AT 420172 A AT420172 A AT 420172A AT 321126 B AT321126 B AT 321126B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chassis
cab
engine
driver
self
Prior art date
Application number
AT420172A
Other languages
English (en)
Inventor
Schneider Otto
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steyr Daimler Puch Ag filed Critical Steyr Daimler Puch Ag
Priority to AT420172A priority Critical patent/AT321126B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT321126B publication Critical patent/AT321126B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/06Drivers' cabs
    • B62D33/063Drivers' cabs movable from one position into at least one other position, e.g. tiltable, pivotable about a vertical axis, displaceable from one side of the vehicle to the other
    • B62D33/067Drivers' cabs movable from one position into at least one other position, e.g. tiltable, pivotable about a vertical axis, displaceable from one side of the vehicle to the other tiltable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/13Roll-over protection
    • B60R21/131Protective devices for drivers in case of overturning of tractors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Ackerschlepper mit einem selbsttragenden, das Fahrgestell bildenden Motor-Getriebeblock, einer Motorverkleidung und einem hinter dieser vorgesehenen, als Überschlagschutz dienenden Fahrerhaus mit   Hinterradkotflügeln.   
 EMI1.1 
 Nachteil, dass das Fahrerhaus die Zugänglichkeit zum Hinterachsgetriebe, zum Hydraulikhubwerk u. dgl. stark behindert. Es ist zwar auch schon ein Geräteträger vorgeschlagen worden, bei dem das Fahrerhaus um eine am Schlepperheck vorgesehene Horizontalachse um einen bestimmten Winkel nach hinten gekippt werden kann. 



  Dabei ist aber der Motor unter dem Fahrerhausboden knapp vor der Hinterachse angeordnet, so dass durch dieses Kippen zwar der Motor zugänglich wird, die Getriebe- und Hubwerksteile im Bereich der Hinterachse selbst aber durch das gekippte Fahrerhaus verdeckt bleiben. Bei der üblichen Blockbauweise mit vorne liegendem Motor ist der Motor ohnehin leicht zugänglich, weil die Motorverkleidung geöffnet oder abgenommen werden kann. Es bleibt also weiterhin das Problem, die Ausbildung so zu treffen, dass trotz der Anordnung eines stabilen, zugleich als Überschlagschutz dienenden Fahrerhauses der Hinterachsbereich für Reparatur und Wartung leicht freigemacht werden kann. 



   Bei Lastkraftwagen der Frontlenkerbauart ist es auch schon bekannt, das Fahrerhaus um eine frontseitig angeordnete horizontale Querachse vorwärts zu kippen, um den meist unterhalb des Fahrersitzes angeordneten Motor zugänglich zu machen, wobei es auch nicht mehr neu ist, für das Fahrerhaus einen eigenen Hilfsrahmen vorzusehen (deutsche Auslegeschrift 1257027, deutsche Offenlegungsschrift 1405194). Dabei handelt es sich aber um ein aus einem von Trägern gebildeten Rahmen bestehendes Fahrgestell. 



   Der Motor ist im Fahrgestell vergleichsweise weich gefedert aufgehängt. Die vom Motor als Schallgeber herrührenden Schwingungen werden daher bereits wesentlich gedämpft an das Fahrgestell weitergegeben, so dass dann hinsichtlich der schalldämmenden Lagerung des Fahrerhauses auf dem Fahrgestell keine besonderen Massnahmen mehr erforderlich sind. Anders liegen dagegen die Verhältnisse bei einem Ackerschlepper mit einem vom Motor-Getriebeblock gebildeten Fahrgestell. Würde das Fahrerhaus unmittelbar auf das Fahrgestell aufgesetzt werden, so müsste mit dem Körperschall und damit mit starker Geräuschentwicklung im Fahrerhaus gerechnet werden. Es wäre also notwendig, entweder das Fahrerhaus mit grossem Kostenaufwand schallisolierend auszukleiden oder die Eigenschwingungszahl des Fahrerhauses in bezug auf das Fahrgestell möglichst niedrig zu wählen.

   Eine niedrige Eigenschwingungsfrequenz kann entweder durch besonders weiche Abfederung oder durch eine Vergrösserung der Masse des Fahrerhauses erreicht werden. Da aber eine weiche Federung im Hinblick auf die Fahrsicherheit kaum in Frage kommt, verbliebe nur der Weg der Massenvergrösserung. Es ist aber technisch unbefriedigend, nur aus letzterem Grunde kostspielige Totgewichte vorzusehen. 



   Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den eingangs geschilderten Ackerschlepper so zu verbessern, dass einerseits gute Zugänglichkeit zum Bereich der Hinterachse gewährleistet ist, anderseits starke Geräuschentwicklung im Fahrerhaus vermiesen wird. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Motorverkleidung und das Fahrerhaus durch einen sich von der Schlepperfront bis zur Hinterachse erstreckenden Rahmen zu einer Baueinheit vereinigt sind, der in an sich bekannter Weise um eine frontseitig angeordnete Horizontalachse kippbar und mit dem Fahrgestell verriegelbar ist. 



   Durch den Rahmen werden also ohnehin vorhandene Massen mit der Masse des Fahrerhauses vereint, wodurch die Gesamtmasse zur Herabsetzung der Eigenschwingungszahl vergrössert wird. Die Baueinheit hat also in bezug auf das Fahrgestell eine nur geringe Eigenschwingungszahl, so dass der Körperschall vom Fahrgestell her im Fahrerhaus keine ungünstigen Auswirkungen hat. Dazu kommt noch, dass durch den Rahmen die Kräfte aus dem Fahrerhaus unmittelbar in Achsnähe auf das Fahrgestell übertragen werden und somit der verhältnismässig empfindliche Mittelabschnitt des Fahrgestells unbelastet bleibt.

   Wird der Rahmen nach seiner Entriegelung vorwärts gekippt, so wird der gesamte Bereich, der vorher vom Fahrerhaus überdeckt war, frei zugänglich, so dass alle Reparatur- und Wartungsarbeiten im Bereich der Hinterachse ohne weiteres durchgeführt werden können und keine Schwierigkeiten bestehen, zum Hubwerk, zu den Hubwerkslenkern u. dgl. zu gelangen. Reparaturen am Motor können in üblicher Weise nach dem öffnen der Motorverkleidung durchgeführt werden. Die erfindungsgemässe Ausbildung ist insbesondere für hydrostatische Lenkungen bestimmt, weil dann von der mit der ganzen Baueinheit kippbaren Lenksäule nur flexible Schläuche zur Vorderradlenkmechanik führen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Ackerschleppers bei hochgekippter Baueinheit in Seitenansicht dargestellt. 



   Das   Fahrgestell --1-- wird   vom selbsttragenden Motor-Getriebeblock gebildet. Auf diesem Fahrgestell ist ein   Rahmen--2-um   eine frontseitig angeordnete   Horizontalachse --3-- kippbar   gelagert. Der Rahmen --2-- erstreckt sich von der Schlepperfront bis zur Hinterachse und vereinigt die Motorverkleidung--4-und das   Fahrerhaus--5--zu   einer Baueinheit, wobei sich der   Rahmen --2-- über   Gummipuffer od. dgl. am Fahrgestell abstützt und im abgesenkten Zustand mit dem Fahrgestell-l-verriegelt werden kann.

   Das   Fahrerhaus--5--dient   zugleich als Überschlagschutz und ist mit   Hinterradkotflügeln--6--versehen.   Der   Rahmen--2--kann   aus seiner Kipplagerung an der Schlepperfront lösbar sein, um ihn mit allen Aufbauten vom Fahrgestell--l--abzuheben und das Fahrgestell zur Generalüberholung frei zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Ackerschlepper mit einem selbsttragenden, das Fahrgestell bildenden Motor-Getriebeblock, einer Motorverkleidung und einem hinter dieser vorgesehenen, als Überschlagschutz dienenden Fahrerhaus mit EMI2.1 vereinigt sind, der in an sich bekannter Weise um eine frontseitig angeordnete Horizontalachse (3) kippbar und mit dem Fahrgestell (1) verriegelbar ist.
AT420172A 1972-05-15 1972-05-15 Ackershlepper mit einem selbsttragenden, das Fahrgestell bildenden Motor-Getriebeblock AT321126B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT420172A AT321126B (de) 1972-05-15 1972-05-15 Ackershlepper mit einem selbsttragenden, das Fahrgestell bildenden Motor-Getriebeblock

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT420172A AT321126B (de) 1972-05-15 1972-05-15 Ackershlepper mit einem selbsttragenden, das Fahrgestell bildenden Motor-Getriebeblock

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT321126B true AT321126B (de) 1975-03-10

Family

ID=3560985

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT420172A AT321126B (de) 1972-05-15 1972-05-15 Ackershlepper mit einem selbsttragenden, das Fahrgestell bildenden Motor-Getriebeblock

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT321126B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2349912A1 (de) Fahrerhaus fuer einen auf ketten fahrenden schlepper
EP2657111B1 (de) Fahrerhauslagerung
DE1555946B2 (de) Arbeitsfahrzeug, insbesondere Schlepper
DE102004029960A1 (de) Baumaschine
AT321126B (de) Ackershlepper mit einem selbsttragenden, das Fahrgestell bildenden Motor-Getriebeblock
DE2815019A1 (de) Lader, insbesondere schaufellader fuer den untertaegigen einsatz in bergbaubetrieben
AT317000B (de) Schlepper
DE3932295C2 (de)
DE2409076A1 (de) Fahrerkabine fuer fahrbare arbeitsmaschinen
DE1107526B (de) Abstuetzung des vom uebrigen Fahrzeugaufbau unabhaengigen Fahrerhauses eines Kraftfahrzeuges, insbesondere Lastkraftwagens
AT317693B (de) Ackerschlepper
DE531134C (de) Abfederung fuer Kraftfahrzeuge
AT211982B (de) Selbstlader für Straßenfahrzeuge
DE913517C (de) Gleisketten-Planiergeraet
DE2716699A1 (de) Kotfluegel fuer schlepper und baufahrzeuge
DE7218289U (de) Ackerschlepper mit fahrerhaus
DE1136590B (de) Elastische Verbindung eines Hilfsquertraegers mit dem Kraftfahrzeugoberbau
DE3803236A1 (de) Aufhaengung eines achsgetriebegehaeuses
DE1945935C3 (de) Schlepper mit Überschlagschutz
EP0414639B1 (de) Mittels Verbrennungsmotor angetriebenes Fahrzeug
DE1766861U (de) Befestigung eines weich aufgehaengten getriebes bzw. motor-getriebe-blockes bei fahrzeugen mit getrennt vom getriebe gelatergem schalthebel.
DE3302188A1 (de) Traktorkonstruktion, insbesondere fuer einen landwirtschaftstraktor
DE966160C (de) Anordnung des Antriebsblockes bei vorderradgetriebenen Kraftfahrzeugen
DE539389C (de) Wagen, insbesondere Schienenfahrzeug, bei dem der Wagenkasten nachgiebig an einem ueber ihn hinweggefuehrten Traggestell aufgehaengt ist
DE2009672A1 (de) Uberschlagschutzvornchtung für Fahr zeuge, insbesondere fur landwirtschaftlich nutzbare Motorfahrzeuge

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee