AT314523B - Verfahren zur Herstellung neuer α-Phenylfettsäureester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer α-Phenylfettsäureester

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AT314523B
AT314523B AT1090072A AT1090072A AT314523B AT 314523 B AT314523 B AT 314523B AT 1090072 A AT1090072 A AT 1090072A AT 1090072 A AT1090072 A AT 1090072A AT 314523 B AT314523 B AT 314523B
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AT
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phenyl
new
cyclohexenyl
formula
fatty acid
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AT1090072A
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Ciba Geigy Ag
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  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer tx-Phenylfettsäureester der Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
    eine 1-Cycloalkenylgruppe,Alkinyl,   Aralkyl oder Aralkenyl oder zusammen Alkyliden bedeuten und Ph'o-Phenylen oder vor allem p-Phenylen bedeutet, das durch einen oder mehrere niedere Alkyl- oder Alkoxygruppen, Halogenatome oder Trifluormethyle substituiert oder vor allem unsubstituiert ist. 



   Insbesondere von Bedeutung sind die Ester der Formel 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 gebene Bedeutung hat. 



   Besonders hervorzuheben wegen ihrer guten antiinflammatorischen und analgetischen (antinociceptiven) Wirkung sind die Ester der Formel 
 EMI2.6 
 worin   R" durch   niedere Alkoxygruppen und/oder insbesondere niedere Alkylgruppen substituiertes oder vorzugsweise unsubstituiertes 1-Cycloalkenyl mit 5, 6 oder 7 Ringgliedern, Ph m durch eine oder mehrere Trifluormethylgruppen, niedere Alkoxygruppen, niedere Alkylgruppen und/oder vor allem Halogenatome substituiertes oder 
 EMI2.7 
 niederes Alkyl ist.
Besonders sind von Bedeutung die Ester der Formel 
 EMI2.8 
 worin   R'"gegebenenfalls niederalk liertes 1-Cyclopentenyl, 1-Cyclohexenyl   oder 1-Cycloheptenyl, RIV nie- 
 EMI2.9 
 atomen, bedeuten. 



   Die neuen Verbindungen werden erfindungsgemäss erhalten, indem man eine Säure der Formel 
 EMI2.10 
 worin R, Ph,   R   und R2 die angegebenen Bedeutungen haben, oder ein reaktives Derivat einer solchen, ausgenommen einen Ester, mit einem Alkohol   der Formel RgOH,   worin   Rg   obige Bedeutung hat, oder einem reaktiven Derivat eines solchen, nötigenfalls in Gegenwart eines Katalysators, umsetzt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 oder Emulgiermittel, Lösungsvermittler oder Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder Puffer. Sie können auch andere therapeutisch wertvolle Substanzen enthalten. Die pharmazeutischen Präparate werden nach üblichen Methoden gewonnen. 



   DieErfindung wird in den folgenden Beispielen näher beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden   !   angegeben. 



     Beispiel l :   Eine Lösung von 20 g   a- [p- (l-Cyclohexenyl) -phenyl] -propionsäure in 150   ml absolutem
Methanol wird mit 8 ml konzentrierter Schwefelsäure versetzt und während 2   h unter Rückfluss   gekocht. Man dampft im Vakuum am Rotationsverdampfer ein, versetzt mit Eis und Wasser, stellt vorsichtig mit gesättigter
Sodalösung alkalisch und extrahiert mit Äther. Die über Natriumsulfat getrockneten und im Vakuum einge-   )   dampften Äther-Extrakte liefern nach der Destillation im Hochvakuum den   ct- [p- (l-Cyclohexenyl)-phenyl] -     - propionsäuremethylester   der Formel 
 EMI4.1 
 vom Kp. 140 bis   1450/0, 1 mm   Hg. 



   In analoger Weise können auch die folgenden Ester erhalten werden : 
 EMI4.2 
    g&alpha;-[p-(1-Cyclohexenyl)-phenyl]-isobuttersäuremethylester, Kp#0, 05   = 150 bis 1550. 



     Beispiel 2 :   Eine warme Lösung von 3 g des Natriumsalzes der   ct- [p- (l-Cyclohexenyl)-phenyl]-propion-   säure in 50 ml Äthanol und 20 ml Dimethylformamid wird mit 3 g   ss-Diäthylaminoäthylchlorid   versetzt und während 3 h stehengelassen. Man dampft dann im Vakuum ein, stellt den Rückstand mit Ammoniak alkalisch und extrahiert mit Äther. Der ätherische Rückstand wird in wenig Äthanol gelöst und mit äthanolischer Salz- 
 EMI4.3 
    [p- (l-Cyclohexenyl)-- phenyl]-propionsäure der   Formel 
 EMI4.4 
 als farblose Kristalle vom Fp. 132 bis 1340 erhalten wird. 



   In analoger Weise können auch die folgenden Ester erhalten werden :   p-(1-Cyclohexenyl)phenylessigsäureäthylester, Kp@0,5 = 130 bis 135 , ss- [p- (l-Cyclohexenyl)-phenyl]-propionsäuremethylester, Kp. ol = 140 bis 1450.    
 EMI4.5 
 weise 7 g   &alpha;-[p-(1-Cyclohexenyl)-phenyl]-propionsäurechlorid zu. Man lässt   3 h bei Zimmertemperatur stehen, dampft anschliessend im Vakuum ein, nimmt den Rückstand in Äther auf und wäscht mit Wasser,   2n-Salzsäure,   gesättigter Natriumbicarbonatlösung und nochmals mit Wasser. Die über Natriumsulfat getrockneten und einge- 
 EMI4.6 
    [p- (l-Cyclohexenyl)-phenyl]-- propionsäureäthylester   der Formel 
 EMI4.7 
 in Form eines farblosen Öls vom Kp. 130 bis 1400/0, 1 mm Hg. 



   Das als Ausgangsmaterial verwendete a- [p-(1-Cyclohexenyl)-phenyl]-propionsäurechlorid kann folgendermassen hergestellt werden : 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   Eine Lösung von 28 g   &alpha;-[p-(1-Cyclohexenyl)-phenyl]-propionsäure-1,2-O-isopropyliden-3-glycerinester   in 1500 ml piger Essigsäure wird während 1 h auf 600 erhitzt. Man dampft dann im Vakuum am Rotationsverdampfer ein, versetzt mit Eis, stellt mit einer gesättigten Natriumhydrogencarbonatlösung alkalisch und extrahiert mit Äther. Die mit Wasser gewaschenen und über Natriumsulfat getrockneten Ätherextrakte werden in 
 EMI6.1 
    [p- (l-Cyclohexenyl)-phenyl]--propionsäure-l-glycerinester   der Formel 
 EMI6.2 
 als dickflüssiges Öl vom Kp. 1500/0, 04 mm Hg, welches beim Stehen zu einem Festprodukt vom Fp. 50 bis 520 erstarrt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung neuer   ct-Phenylfettsäureester   der Formel 
 EMI6.3 
 worin R eine 1-Cycloalkenylgruppe, Ph gegebenenfalls durch Alkyl- oder Alkoxygruppen, Halogenatome, Trifluormethyl-, Amino-, Nitro- oder Hydroxygruppen substituiertes   0- oder p-Phenylen,    und   R jeweils Was-   serstoff oder einen einwertigen oder zusammen einen zweiwertigen aliphatischen oder araliphatischen Kohlenwasserstoffrest bedeuten und Rg den gegebenenfalls   durchAminogruppensubstituiertenKohlenwasserstoffteileines   aliphatischen Alkohols, eines cycloaliphatischen Alkohols oder eines gegebenenfalls im Aryl durch Alkyl, Alkoxy, Halogen und/oder Trifluormethyl substituierten araliphatischen Alkohols darstellt, dadurch gekenn-   zeichnet,

   dass man eine Säure der Formel    
 EMI6.4 
 
 EMI6.5 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 7> bedeutet, das durch eine oder mehrere Niederalkyl-, Niederalkoxy-oder Niederalkenylgruppen substituiert sein kann, und 1\ und R jeweils Wasserstoff oder niederes Alkyl- oder niederes Alkenyl bedeuten, oder deren Derivaten ausgeht.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als Alkohol der Formel (III) ein niederes Alkanol einsetzt.
AT1090072A 1968-10-11 1969-10-10 Verfahren zur Herstellung neuer α-Phenylfettsäureester AT314523B (de)

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CH1524068A CH529086A (de) 1968-10-11 1968-10-11 Verfahren zur Herstellung neuer a-Phenylcarbonsäuren
CH1656968A CH559159A5 (en) 1968-11-06 1968-11-06 Analgesic anti-inflammatory alpha-phenyl fatty acids
CH1270669 1969-08-21

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