AT30965B - Verfahren zur Vertilgung von Unkraut auf Getreidefeldern. - Google Patents

Verfahren zur Vertilgung von Unkraut auf Getreidefeldern.

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AT30965B
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Friedrich Dr Guichard
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   UmatandoN, dass das Produkt nicht wie eine Lösung   in feiner Verteilung, sondern in einzelnen   Körnerchen   den Hederich traf, konnte es nicht in die Poren der   Blätter eindringen   und daher keine Osmose einleiten. 



   Ein Mittel, welches die Vorzüge    der, LÖsung. besitzt,   dagegen die Nachteile desselben vermeldet, besteht in Anwendung derjenigen Ferroaulfatverbindung, welche sich dadurch auszeichnet, dass sie ohne künstliches Mahlen eine   Staubmasso   ist, welche ähnlich wie Tau oder Strassenstaub sich langsam auf die Saat   herabzusenken   und in allen Poren der Pflanzen einzudringen imstande ist. Ausserdem besitzt diese Verbindung eine den Hederich ohne Sonnen-   schein verbrennende latente Wärme,   welche die chemische Reaktion und damit die Osmose einleitet. 



   Dieser   äusserst feine Ferrosulfatmonohydratstaub kann   wie bekannt u. a. dadurch erhalten werden, dass man Ferrosulfatheptahydrat (Eisenvitriol) auf dem Wasserbade erhitzt oder einige Wochen der blossen trockenen Atmosphäre aussetzt, wodurch die Verbindung verwittert und genau 6 Moleküle Kristallwasser abgibt.

   Ein anderea Verfahren zur Herstellung dieses Pulvers besteht darin, dass man Eisenvitriol, welches die Grösse von Erbsen bis Haselnüssen hat, mit zuvor angetrocknetem, d. h. halb oder dreiviertel kalziniertem Eisenvitriol vermengt, um die anhaftende Feuchtigkeit zu binden und das leicht eintretende Schmelzen gänzlich zu verhindern, dass ferner dieses Gemisch dann in dünnen Schichten ausgebreitet und einer langsamen mehrere Tage dauernden Trocknung unterworfen wird, indem man unwirksame Gase oder auch Luft, welche anfangs 40,50, 60,70 und   zuletzt 80"C   warm ist, in grossen Mengen   überleitet.   



  Auch ist ebenso vorbereitetes Eisenvitriol in der Luftleere bei etwa 400 C unter stetem Umrühren einige Stunden zu erhitzen, um Ferrosulfatmonohydrat zu gewinnen. Ein derartig hergestelltes Eisenvitriol zerfällt zu feinem Staub und braucht nur durch Absieben von Steinen und nicht ganz fertiger Ware abgesichtet werden, ohne überhaupt einer   Feinmahlung unter-   worfen zu sein. 



   Ein solches auf chemophysikalische Weise hergestelltes Pulver wird in   Zerstäubung-   apparate gebracht und man ist imstande, mittels 50   -9   1 ha Ackersaat einzustäuben mit dem   Erfolge gründlicher Vernichtung   des Unkrauts, insbesondere des Hederichs. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Vernichtung von Unkraut auf Getreidefeldern mittels   Ferrosulfatmono-     hydratstaubs.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Vernichtung von Unkraut auf Getreidefeldern nach Anspruch 1 unter Verwendung von Ferrosulfatmonohydrat, welches dadurch dargestellt ist, dass Eisenvitriol. welches die Grösse von Erbsen bis Haselnüssen hat, mit zuvor angetrocknetem, d. h. halb oder dreiviertel kalzinierten Eisenvitriol vermengt wird, dass ferner dieses Gemisch dann in dünnen Schichten ausgebreitet und einer langsamen mehrere Tage andauernden Trocknung unterworfen wird, indem man unwirksame Gase oder auch Luft, welche anfangs 40, 50,60, 70 und zuletzt 800 C'warm ist, in grossen Mengen überleitet, oder dadurch, dass so vorbereitetes Eisenvitriol bei zirka 40 C unter stetem Umrühren einige Stunden im Vakuum erhitzt wird.
AT30965D 1905-05-26 1905-05-26 Verfahren zur Vertilgung von Unkraut auf Getreidefeldern. AT30965B (de)

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