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Dieser Träger kann mittels rohrartiger Ansätze 9 auf den Seitenteilen c und d eines U-förmigen Stüztrahmens c, e, d gleiten, der vollständig in oder unter dem eigentlichen Geschützrohr a verschwinden kann, das zu diesem Zweck z. B. mit zwei Ausnehmungen b (Fig. 4 und 14) versehen ist, deren Achse zu jener des Geschützrohrs parallel läuft.
Der Rahmen kann mittels eines späterhin zu beschreibenden, von Hand aus betätigten Getriebes nach hinten gezogen werden. Fig. 4 zeigt den erwähnten Rahmen in normaler Lage, wenn er gänzlich im Geschützrohr verschwunden ist, während Fig. 1 ihn in seiner hintersten Lage zeigt, in die er den Träger I mitgenommen hat.
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sondern auch eine Verschiebung auf den Seitenteilen c und d des Rahmens erfahren. Diese relative Bewegung des Trägers auf dem Rahmen hat den Zweck, die Drehung der Schraube v auf dem Drehzapfen i hervorzubringen, um sie in die Mutter v'ein-oder aus ihr aufzuschrauben (Fig. 2).
Zu diesem Zwecke trägt einer der Seitenteile c des Rahmens einen Antricbsteil, etwa die Zahnstange 37 (Fig. 1, 10 und 11), die ständig mit einem zylindrischen Trieb 11 eines Ge-
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Jede relative Verschiebung zwischen dem Träger 1 und dem Rahmen c, e, d bewirkt also, dass innerhalb des Trägers der Trieb 11 und demzufolge das auf dieselbe Welle 10 aufgekeilte Kegelrad 12 gedreht wird. Der Trieb 12 greift ständig in einen Zahnbogen 38. der auf dem hinteren Abschnitt des Schraubenverschlusses (Fig. 4 und 12) befestigt ist.
In Fig. 1 und 3 ist die Schraube/. die in Wirklichkeit ständig auf ihrem Drehzapfen i bleibt (wie dies Fig. 2 zeigt), so dargestellt worden, wie wenn sie im Geschützrohr geblieben und vom Träger getrennt wäre, u. zw. einzig und allein deshalb, um den Zahnbogen 38 (Fig. 1) und den Kegeltrieb 12 (Fig. 3) in Perspektive gesondert darstellen zu können ; in der Längsrichtung wird die Schraube auf dem Träger durch ein Gleitstück 51 (Fig. 15) zurückgehalten, das in einer Nut 511 (Fig. 12) geführt und mit einer
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Geschützrohres dreht ; auf dieselbe Achse ist ein Handrad 4 (Fig. 1 und 5) aufgekeilt.
Die Einzelheiten der Einrückung werden späterhin beschrieben.
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Zuerst geht er allein zurück, ohne den Träger mitzunehmen, weil dieser durch die Nase 512 auf dem Drehzapfen i der Schraube v zurückgehalten wird, die zu diesem Zeitpunkt selbst in das Geschützrohr eingeschraubt ist. Das Zurückgehen de Rahmens und seine relative Bewegung mit Bezug auf den Träger rufen die Verschiebung der Zahnstange 37 mit Bezug auf den Triel) 11 hervor, der durch seine Drehung vermittels des Getriebes 10, 12, 38 die Drehung und demzufolge
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Sobald das Ausschrauben beendigt und die Schraube v nicht mehr mit dem Geschützrohr in fester Verbindung ist, muss man das Abwälzen des Triebes 11 auf der Zahnstange hindern. damit der Rahmen c. e, d den Träger mitnimmt, ohne dass dieser mit Bezug auf jenen eine relative
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Klinke 13 drehbar befestigt. Solange der Träger 1 mit dem hinteren Ende des Geschützrohres in Berührung steht, wird die umgebogene Spitze ? der Klinke nach hinten gestossen (Fig. 4). Sobald der Träger zurückweicht, drückt die Feder 14 die Klinke nach vorne und der Zahn 39 greift in eine Ausnehmung 391, die in der Hinterfläche der Schraube v vorgesehen ist.
Da diese sich nicht mehr in der Hülse h drehen kann, so ist das Getriebe 38, 12, 11 auf der Zahnstange- @ unbeweglich festgestellt.
Der Schlitten i besorgt die Arbeit einer Ladeplatte oder Ladeschaufel für das Gesrhul3, im Falle, als dieses von seiner Hülse getrennt ist. Dieser Schlitten, der normal bei vollständig geschlossenem Verschluss die in Fig. 4 und 14 angedeutete Stellung einnmmt. ist mit zwei Ein-
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Setzt man die Drehung des Handrades fort, so kann man die Stangen bis in ihre äusserste Lage nach hinten führen. In diesem Augenblick senkt ein Vorsprung 30 am vorderen Ende der Zahnstange den Arm 31 des Winkelhebels 31, 32, der Arm. 32 des letzteren verlässt die Kerbe. M des Gleitstückes 7, dieses wird frei und der Stütz- und Schwinghebel 5 schwingt um die Achse 6, indem er durch das Gewicht des zuriickfallenden Handrades mitgenommen wird. Auf diese Weise
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2. Es kommt oft vor, dass die Zurückbewegung des Rahmens e, e, d mit Bezug auf das Geschützrohr vor sich gehen soll, während letzteres unter einem grossen Winkel steht. Bei dieser Stellung sind das Gewicht des Verschlusses und jenes des Geschosses schwer zu heben. Um die Bewegung zu erleichtern, ist ein Vorholer vorgesehen worden. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Stangen c und d des Rahmens c, e, d hohl und werden von je einer Stange 1 durchsetzt (Fig. 4), die am Vorderende des Geschützrohres festsitzt. Um diese Stange ist eine Feder 2 gewunden, die sich einerseits an den vorderen Boden der hohlen Stange c. d und andererseits auf den Kopf der Stange 1 anlegt.
Wenn man den Rahmen c, e, d zurücktreten lässt. so werden
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können durch hydrauliche, pneumatische, hydropneumatische oder sonstige Vorholer ersetzt werden, die kräftig genug sind, entweder dem Gewicht der Ladung das Gleichgewicht zu halten, wenn man ihre Einführung von Hand aus bewirken will, oder ein ganz selbsttätiges Einführen bewerkstelligen.
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die Spitz ? des Riegels von dessen Achse 45 zu entfernen. Diese Spitze leitet auf einer Schiene . die unter der hohlen Stange d um zwei Schraubenzapfen s drehbar ist, die zur Achse der Stange d parallel sind. Die Schiene 20 besitzt eine Reihe von Zahneinschnitten.
Sind die Stangen e, d am Ende ihrer Herausbewegung angelangt, so wird der Riegel, der von der Schiene 20 entfernt gehalten wurde, durch das Gleitstück 7 gehoben und fällt hinter dem äussersten Zahn 36 jener Sciiene ein. wodurch er jede Vorbewegung des Rahmens c, e, d verhindert. Die Anordnung des Riegels 35 im Gleitstück 7 bewirkt, dass er nicht vorwärts schwingen kann. während sein Ausschlag nach hinten überdies durch den Schwing- und Stützhebel 5 (Fig. 5) oder durch irgendein anderes Mittel begrenzt wird.
Es ist leicht einzusehen, dass es zum Lösen dieser selbsttätigen Verriegelung, um den von Hand aus bewirkten oder selbsttätigen Rückgang des Rahmens c, e, d zu gestatten, genügt, das Handrad 4 zu heben, wodurch das Gleitstück 7 gesenkt und der Riegel 35 entfernt wird.
3. Um den Verschluss zu schliessen, muss man den Eingriff zwischen der Zahnstange te und dein Trieb 3 herstellen. Zu diesem Zweck hebt man das Handrad, wodurch das Gleitstück 7 gesenkt wird. Die Drehung des Handrades bringt den Rahmen nach vorn und wenn dessen Bewegung beendigt ist. sobald der Verschluss ganz geschlossen ist, senkt der Vorsprung 34 der Stange d des Rahmens den Arm 31 des Winkelhebels J7, 32. Der Arm 3. 2 gibt das Gleitstück 7 frei, das wieder hinaufgeht, während der Trieb 3, der mit seinem Träger abwärts geht, von der Zahnstange ' frei wird. Die Ausrückung erfolgt also selbsttätig, wenn der Verschluss vollständig geschlossen ist. Die Teile befinden sich dann wieder in der Stellung nach Fig. 4.
4. Nach Abgabe des Schusses muss das Geschützrohr in seiner Gleitbahn den Rücklauf
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Schiene 20 nach der Verschwenkung. Bei dieser wird der Finger 21 gesenkt und das Geschützrohr kann fortfahren, in Batteriestellung zurückzukehren, wobei der Rahmen allein unbeweglich feststeht. Zu Beginn der Rückkehr in Batteriestellung nimmt das Geschützrohr den Schraubenverschluss v und den Träger / mit, aber der Trieb 11 wälzt sich dann auf der stehengebliebenen Zahnstange 37 ab ; der Zapfen i dreht sich und schraubt das Verschlussstück aus seiner Mutter aus.
Auf diese Weise wird der Verschluss selbsttätig durch die Rückkehr des Geschützes in Batteriestellung geöffnet und wird in jener Stellung belassen, die erforderlich ist, dass er, sobald er ganz geöffnet ist, einen Ansetzer abgeben kann.
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ist, der Finger 21 der Schiene 20, der in eine Ausnehmung, die unter dem Geschützrohr ausgespart ist, eingedrungen ist, den Rahmen c, d, e in fester Verbindung mit dem Geschützrohr
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Wenn man, sobald sich die Teile in der Stellung nach Fig. 4 befinden (d. h. das Verschlussstück vollständig geschlossen ist, das Verschiussatück von Hand aus öffnen will, so ist es nötig, dass die Einrückbewegung des Triebes 3 selbsttätig die Entriegelung des Fingers 21 hervorbringt.
Hiezu genügt es, dass die Hebung des Handrades das Verschwenken der Schiene 20 nach innen bewirkt. Dieses Ergebnis wird durch den Finger 43 des Trag- und Schwinghebels. 5 erhalten, der eine an der Gleitbahn 1 drehbare Scheibe y (Fig. 4, 5 und 9) hebt, deren vorspringender Rand an die Schiene 20 stösst, sie um ihre Zapfen s dreht und den Finger 21 senkt, wodurch der Rahmen vom Geschützrohr frei wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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der an der Gleitbahn sitzt, zum Zweck, um den Support (c, d) beim Zurückkehren in BatterieStellung (Vorlauf) anzuhalten, damit während dieser Rückkehr das Getriebe (12, 10, 11) des Schlittens von selbst betätigt wird.