AT30816B - Als Ansetzer dienender Schraubenverschluß für Geschütze. - Google Patents

Als Ansetzer dienender Schraubenverschluß für Geschütze.

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AT30816B
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Emile Rimailho
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Description


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 Dieser Träger kann mittels rohrartiger Ansätze   9   auf den Seitenteilen c und d eines U-förmigen   Stüztrahmens   c, e, d gleiten, der vollständig in oder unter dem eigentlichen Geschützrohr a verschwinden kann, das zu diesem Zweck z. B. mit zwei Ausnehmungen b (Fig. 4 und 14) versehen ist, deren Achse zu jener des Geschützrohrs parallel läuft. 



   Der Rahmen kann mittels eines späterhin zu beschreibenden, von Hand aus betätigten Getriebes nach hinten gezogen werden. Fig. 4 zeigt den erwähnten Rahmen in normaler Lage, wenn er gänzlich im Geschützrohr verschwunden ist, während Fig. 1 ihn in seiner hintersten Lage zeigt, in die er den   Träger I mitgenommen   hat. 
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 sondern auch eine Verschiebung auf den Seitenteilen c und d des Rahmens erfahren. Diese relative Bewegung des Trägers auf dem Rahmen hat den Zweck, die Drehung der Schraube v auf dem Drehzapfen i hervorzubringen, um sie in die Mutter   v'ein-oder aus   ihr   aufzuschrauben   (Fig. 2).

   Zu diesem Zwecke trägt einer der Seitenteile c des Rahmens   einen Antricbsteil,   etwa die Zahnstange 37 (Fig. 1, 10 und 11), die ständig mit einem zylindrischen Trieb 11 eines Ge- 
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  Jede relative Verschiebung zwischen dem   Träger 1 und   dem Rahmen   c,   e, d bewirkt also, dass innerhalb des Trägers der Trieb 11 und demzufolge das auf dieselbe Welle 10 aufgekeilte Kegelrad 12 gedreht wird. Der Trieb 12 greift ständig in einen Zahnbogen 38. der auf dem hinteren Abschnitt des Schraubenverschlusses (Fig. 4 und 12) befestigt ist.

   In Fig. 1 und 3 ist die Schraube/. die in Wirklichkeit ständig auf ihrem Drehzapfen i bleibt (wie dies Fig. 2 zeigt), so dargestellt worden, wie wenn sie im Geschützrohr geblieben und vom Träger getrennt wäre, u. zw. einzig und allein deshalb, um den Zahnbogen 38 (Fig. 1) und den Kegeltrieb 12 (Fig. 3) in Perspektive gesondert darstellen zu   können ;   in der   Längsrichtung   wird die Schraube auf dem Träger durch ein   Gleitstück 51 (Fig.   15) zurückgehalten, das in   einer Nut 511 (Fig. 12)   geführt und mit einer 
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   Geschützrohres   dreht ; auf dieselbe Achse ist ein Handrad 4 (Fig. 1 und 5) aufgekeilt.

   Die Einzelheiten der Einrückung werden späterhin beschrieben. 
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 Zuerst geht er allein zurück, ohne den Träger mitzunehmen, weil dieser durch die Nase 512 auf dem Drehzapfen i der Schraube v zurückgehalten wird, die zu diesem Zeitpunkt selbst in das Geschützrohr eingeschraubt ist. Das Zurückgehen de   Rahmens und seine relative Bewegung mit Bezug auf den Träger rufen die Verschiebung der Zahnstange 37 mit Bezug auf den Triel) 11 hervor, der durch seine Drehung vermittels des Getriebes 10, 12, 38 die Drehung und demzufolge 
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     Sobald das Ausschrauben beendigt   und die Schraube v nicht mehr mit dem Geschützrohr in fester Verbindung ist, muss man das Abwälzen des Triebes 11 auf der   Zahnstange     hindern.   damit der Rahmen c. e, d den Träger   mitnimmt,   ohne dass dieser mit Bezug auf jenen eine relative 
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Klinke 13 drehbar befestigt. Solange der   Träger 1 mit   dem hinteren Ende des Geschützrohres in   Berührung   steht, wird die umgebogene Spitze   ?   der Klinke nach hinten gestossen (Fig. 4).   Sobald der   Träger   zurückweicht,   drückt die Feder 14 die Klinke nach vorne und der Zahn 39 greift in eine Ausnehmung 391, die in der Hinterfläche der Schraube v vorgesehen ist.

   Da diese sich nicht mehr in der Hülse h drehen kann, so ist das   Getriebe 38, 12, 11   auf der   Zahnstange-     @   unbeweglich festgestellt. 



   Der Schlitten i besorgt die Arbeit einer Ladeplatte oder Ladeschaufel für das   Gesrhul3,   im Falle, als dieses von seiner Hülse    getrennt ist. Dieser Schlitten, der   normal bei vollständig geschlossenem Verschluss die in Fig. 4 und 14 angedeutete Stellung einnmmt. ist mit zwei Ein- 

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   Setzt man die Drehung des Handrades fort, so kann man die Stangen bis in ihre äusserste Lage nach hinten führen. In diesem Augenblick senkt ein Vorsprung 30 am vorderen Ende der Zahnstange den Arm 31 des Winkelhebels 31,   32,   der Arm. 32 des letzteren verlässt die   Kerbe. M   des Gleitstückes 7, dieses wird frei und der Stütz- und Schwinghebel 5 schwingt um die Achse 6, indem er durch das Gewicht des zuriickfallenden Handrades mitgenommen wird. Auf diese Weise 
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   2. Es kommt oft vor, dass die Zurückbewegung des Rahmens e, e, d mit Bezug auf das Geschützrohr vor sich gehen soll, während letzteres unter einem grossen Winkel steht. Bei dieser Stellung sind das Gewicht des Verschlusses und jenes des Geschosses schwer zu heben. Um die Bewegung zu erleichtern, ist ein Vorholer vorgesehen worden. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Stangen c und   d   des Rahmens c, e, d hohl und werden von je einer Stange 1 durchsetzt (Fig. 4), die am Vorderende des Geschützrohres festsitzt. Um diese Stange ist eine Feder 2 gewunden, die sich einerseits an den vorderen Boden der hohlen Stange c. d und andererseits auf den Kopf der Stange 1 anlegt.

   Wenn man den Rahmen c, e, d zurücktreten lässt. so werden 
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 können durch hydrauliche, pneumatische, hydropneumatische oder sonstige Vorholer ersetzt werden, die kräftig genug sind, entweder dem Gewicht der Ladung das Gleichgewicht zu halten, wenn man ihre   Einführung   von Hand aus bewirken will, oder ein ganz selbsttätiges   Einführen   bewerkstelligen. 
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 die Spitz ? des Riegels von dessen Achse 45 zu entfernen. Diese Spitze leitet auf   einer Schiene .   die unter der hohlen Stange d um zwei Schraubenzapfen s drehbar ist, die zur Achse der Stange d parallel sind. Die Schiene 20 besitzt eine Reihe von Zahneinschnitten.

   Sind die   Stangen e, d am   Ende ihrer Herausbewegung angelangt, so wird der Riegel, der von der Schiene 20 entfernt gehalten wurde, durch das   Gleitstück 7 gehoben   und fällt hinter dem äussersten Zahn 36 jener   Sciiene ein.   wodurch er jede Vorbewegung des Rahmens c, e,   d   verhindert. Die   Anordnung   des Riegels 35 im Gleitstück 7 bewirkt, dass er nicht vorwärts schwingen kann. während sein Ausschlag nach hinten überdies durch den Schwing- und Stützhebel 5 (Fig. 5) oder durch irgendein anderes Mittel begrenzt wird. 



   Es ist leicht einzusehen, dass es zum Lösen dieser selbsttätigen Verriegelung, um den von Hand aus bewirkten oder selbsttätigen Rückgang des Rahmens   c,   e,   d   zu gestatten, genügt, das Handrad 4 zu heben, wodurch das   Gleitstück 7 gesenkt   und der Riegel   35   entfernt wird. 



     3. Um   den   Verschluss zu schliessen, muss man den   Eingriff zwischen der Zahnstange   te   und dein Trieb 3 herstellen. Zu diesem Zweck hebt man das Handrad, wodurch das Gleitstück 7 gesenkt wird. Die Drehung des Handrades bringt den Rahmen nach vorn und wenn dessen Bewegung   beendigt ist.   sobald der Verschluss ganz geschlossen ist, senkt der Vorsprung 34 der Stange d des Rahmens den Arm 31 des   Winkelhebels J7, 32. Der Arm 3. 2   gibt das Gleitstück 7 frei, das wieder hinaufgeht, während der Trieb 3, der mit seinem Träger abwärts geht, von der   Zahnstange  '   frei wird. Die Ausrückung erfolgt also selbsttätig, wenn der Verschluss vollständig geschlossen ist. Die Teile befinden sich dann wieder in der Stellung nach Fig. 4. 



   4.   Nach Abgabe   des   Schusses   muss das Geschützrohr in seiner Gleitbahn den   Rücklauf   
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 Schiene 20 nach der Verschwenkung. Bei dieser wird der Finger 21 gesenkt und das Geschützrohr kann fortfahren, in Batteriestellung   zurückzukehren,   wobei der Rahmen allein unbeweglich feststeht. Zu Beginn der Rückkehr in Batteriestellung   nimmt   das Geschützrohr den Schraubenverschluss v und den Träger / mit, aber der Trieb 11 wälzt sich dann auf der stehengebliebenen Zahnstange 37 ab ; der Zapfen   i   dreht sich und schraubt das Verschlussstück aus seiner Mutter aus.

   Auf diese Weise wird der Verschluss selbsttätig durch die Rückkehr des Geschützes in Batteriestellung geöffnet und wird in jener Stellung belassen, die erforderlich ist, dass er, sobald er ganz geöffnet ist, einen Ansetzer abgeben kann. 
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 ist, der Finger 21 der Schiene   20,   der in eine Ausnehmung, die unter dem Geschützrohr ausgespart ist, eingedrungen ist, den Rahmen c, d, e in fester Verbindung mit dem   Geschützrohr   
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   Wenn man, sobald sich die Teile in der Stellung nach Fig. 4 befinden (d. h. das Verschlussstück vollständig geschlossen ist, das   Verschiussatück   von Hand aus öffnen will, so ist es nötig, dass die Einrückbewegung des Triebes 3 selbsttätig die Entriegelung des Fingers 21 hervorbringt. 



   Hiezu genügt es, dass die Hebung des Handrades das Verschwenken der Schiene 20 nach innen bewirkt. Dieses Ergebnis wird durch den Finger   43   des   Trag- und Schwinghebels. 5   erhalten, der eine an der Gleitbahn 1 drehbare Scheibe y (Fig. 4, 5 und 9) hebt, deren   vorspringender   Rand an die Schiene 20 stösst, sie um ihre Zapfen s dreht und den Finger 21 senkt, wodurch der Rahmen vom Geschützrohr frei wird. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 der an der Gleitbahn sitzt, zum Zweck, um den Support (c, d) beim Zurückkehren in BatterieStellung (Vorlauf)   anzuhalten,   damit während   dieser Rückkehr   das Getriebe (12, 10, 11) des   Schlittens   von selbst betätigt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stange (c, d) hohl sind und je eine Feder enthalten, die beim Heraustreten der Stangen gespannt werden, um einen Vorholer zu bilden, damit der erwähnte Träger bei seinem Vorlauf unterstützt und allenfalls sein selbsttätiger Vorlauf bewirkt wird. EMI5.5 <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 ist und der selbsttätig in eine Kerbe oder hinter einen Zahn (36), der am Rahmen sitzt, einfällt, so dass das Heben des Getriebes das Entriegeln des Rahmens hervorruft.
    5. Bei der Einrichtung nach den Ansprüchen 1-4 eine Sicherheitsverricgelung, die den Rahmen (c, d, e) mit dem Geschützrohr beim Rücklauf fest verbindet, jedoch den Vorlauf des Geschützrohres unabhängig vom Rahmen erlaubt, bestehend aus einem querstehenden Finger (21) an einer Schiene (20), die am Rahmen parallel zur Rohrachse drehbar ist und welcher unter Einfluss einet'Feder (22) steht, die ihn in eine Kerbe (42) des Rohres hineinzudrücken sucht, wobei die Entriegelung beim Zurückgehen durch Anstossen des schraubenflächenförmigen Vorderendes der Schiene an die Spitze des Einrückriegels (35) erfolgt, der den in seine hinterste Stellung gelangten Rahmen festgestellt hat,
    welche Entriegelung andererseits zur Betätigung des Rahmens von Hand aus erfolgt, indem auf die Schiene ein Drücker (y) wirkt, der durch den Stützhebel (5) des zum Antrieb dienenden Triebes (3) gehoben wird.
AT30816D 1906-08-20 1906-08-20 Als Ansetzer dienender Schraubenverschluß für Geschütze. AT30816B (de)

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