DE91228C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE91228C DE91228C DENDAT91228D DE91228DA DE91228C DE 91228 C DE91228 C DE 91228C DE NDAT91228 D DENDAT91228 D DE NDAT91228D DE 91228D A DE91228D A DE 91228DA DE 91228 C DE91228 C DE 91228C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- screw
- gun
- carrier
- lock
- pin
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/02—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
- F41A3/04—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block
- F41A3/08—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block carrying a rotably mounted obturating plug of the screw-thread or the interrupted-thread type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Geschütz-Schraubenverschlufs.
Diese Erfindung bezieht sich auf einen Schraubenverschlufs für Hinterladegeschütze,
welcher in bekannter Weise derartig angeordnet ist, dafs, wenn man die Bewegung, durch
welche die Verschlufsschraube entriegelt wird, fortsetzt, die letztere um einen Zapfen von
dem Geschütz weggeschwungen wird; das Schliefsen und das Verriegeln des Verschlusses
geschehen auf umgekehrtem Wege.
Die Erfindung, welche in einer bestimmten gegenseitigen Anordnung der einzelnen Theile
des Mechanismus besteht, ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Hinteransicht des Geschützverschlusses.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie 1-1 in
Fig. ι und
Fig. 3 ist eine Ansicht von oben.
Fig. 4 ist eine Hinteransicht mit entriegelter Verschlufsschraube und
Fig. 5 eine Ansicht derselben von oben, wobei die punktirten Linien die Verschlufsschraube
in vollständig geöffneter Stellung zeigen.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. i.
In dem Schraubenträger A ist eine horizontal verschiebbare Gleitstange B angeordnet. Das
eine Ende derselben ist durch einen Zapfen B1 mit einem Hebel C dadurch verbunden, dafs
der Zapfen B1 in einen Gleitblock C2 eingreift, welcher in einem schlitzförmigen Loch C1 des
Hebels C sich bewegt. Der Hebel C sitzt an demselben Zapfen G1 wie der Träger A und
kann bei kleinen Geschützen von Hand, bei gröfseren mittelst eines Schneckengetriebes bewegt
werden. Das andere Ende der Gleitstange B ist durch ein Verbindungsstück D mit
einem auf der hinteren Fläche der Verschlufsschraube E befindlichen Zapfen E1 verbunden.
Das Verbindungsstück D steht rechtwinklig oder nahezu rechtwinklig zur Stange B, wenn die
Schraube D in dem Boden des Geschützes festgeschraubt ist. Die Schraube E kann von beliebiger'Form
sein, nur mufs sie frei vom Geschütz abschwingen können, sobald sie losgeschraubt
ist, ohne dafs deshalb eine Längsbewegung der Verschlufsschraube nach hinten
zu erforderlich wäre. Die Schraube sitzt auf einem festen Zapfen A1, der von dem Träger A aus
nach innen zu vorspringt und mit einem am besten unterbrochenen Schraubengewinde versehen
ist, das in Eingriff steht mit entsprechendem Schraubengewinde der Verschlufsschraube
E.
Der Vorgang beim Oeffnen des Bodenstückes ist nun folgender:
Schwingt man den Hebel C von dem Geschütz ab, so wird die Gleitstange B nach dem
Zapfen G1 hin verschoben. Diese Bewegung der Stange -B bewirkt infolge der Verbindung
von D mit J?1, dafs die Schraube E eine theilweise
Drehung erfährt, und zwar zuerst langsam, dann schneller, bis sie sich losgeschraubt
hat. Alsdann erreicht der Zapfen E1 das Ende einer gebogenen Nuth E2, die für denselben
in den Tragarm eingeschnitten ist, wie aus Fig. 4 ersichtlich, und die Schraube kann sich
nicht weiter drehen. Bei diesem Vorgange des Losschraubens dreht sich die Schraube nur
um einen kleinen Theil der ganzen Drehung, gewöhnlich um eine Sechstel-Umdrehung, und
die Steigung des Gewindes auf dem Bolzen A1
ist so gering, dafs die Schraube E1 bei dieser Drehung sich nur sehr wenig auf den Bolzen A1
aufschraubt. Bei der weiteren Drehung des Hebels C wird der Träger A nach aufsen geschwungen
und nimmt die Schraube E aus dem Geschütz mit heraus. Wenn der Träger A
von dem Verschlufsstück des Geschützes ab bewegt wird, wird eine federnde Feststellvorrichtung
H, deren Ende sich gegen die hintere Fläche des Geschützes anlegt, frei und tritt
infolge der Federwirkung in eine am Flantsch der Schraube E angebrachte Rast, so dafs die
Schraube E sich auf dem Bolzen A1 nicht drehen kann, so lange sie sich theilweise odei
vollständig aufserhalb des Geschützes befindet.
Schwingt man den Hebel C zum Geschütz hin, so wird zuerst die Schraube E in das
Bodenstück G eintreten. Dann wird die Feststellvorrichtung H der Schraube gegen das
Bodenstück treffen, so dafs die Feststellvorrichtung H aus der Rast an der Schraube
herausgedrängt wird. Dadurch ist die Schraube freigegeben, so dafs sie sich auf dem Bolzen A1
drehen kann. Bei der weiteren Drehung des Hebels C wird die Schraube verriegelt. Der
Schwerpunkt des Zapfens D1, welcher die Stange B mit D verbindet, ist so angeordnet,
dafs er vertical unter dem Schwerpunkt von E1 liegt. Infolge dessen kann die Schraube E
durch den Rückstofs des Schusses sich nicht lösen.
Auf der Fläche des Trägers A wird eine federnde Feststellvorrichtung A2 angebracht,
deren abgerundetes Ende in eine Rast des Hebels C eingreift und so den Hebel am unwillkürlichen
Niederfallen hindert, wenn das hintere Ende des Geschützes nach unten gedrückt wird. Der Widerstand der Feststellvorrichtung
ist aber andererseits so gering, dafs der Hebel ohne Schwierigkeit rückwärts gezogen
werden kann.
Ein Haken X, der am Träger A vorspringt und in einen anderen Haken X1 am Bodenstück
G eingreift, dient dazu, den Träger in seiner verticalen Lage zu halten, wenn er
durch das Verschliefsen und Lösen beansprucht wird.
Um den Träger gegen die Bodenplatte zu verriegeln, ist ein im Träger A gelagerter
Bolzen JR an seinem oberen Ende mit einem Vorsprung R1 versehen, der in einer zum Theil
geraden, zum Theil geneigten Nuth B2 der Stange B sich bewegt. Durch die Bewegung
der Stange B wird der Bolzen R in ein Bolzenloch an dem Vorsprunge S gestofsen, der an
dem Bodenstück befestigt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Geschütz-Schraubenverschlufs, bei welchem die Aufnahme des beim Schufs in der Verschlufsschraube (E) auftretenden Drehmomentes behufs Entlastung des Verschlufsschraubenträgers (A) und des Bewegungsmechanismus (B B1 C C1) durch das Bodenstück des Geschützes in der Weise erfolgt, dafs die Zugstange (D), welche den im Verschlufsschraubenträger (A) gelagerten Gleitbolzen (B) mit dem Zapfen (E1) der Verschlufsschraube (E) verbindet, bei hergestelltem Verschlufs senkrecht zum Gleitbolzen (B) steht, während der Träger (A) sich mit einem hakenförmigen Theil (X) auf einen ebenfalls hakenförmigen Vorsprung (X1) des Geschützbodenstückes stützt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91228C true DE91228C (de) |
Family
ID=362870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91228D Active DE91228C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91228C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2679990A1 (fr) * | 1991-07-31 | 1993-02-05 | Giat Ind Sa | Systeme d'obturation de bouche a feu d'un tube de canon. |
-
0
- DE DENDAT91228D patent/DE91228C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2679990A1 (fr) * | 1991-07-31 | 1993-02-05 | Giat Ind Sa | Systeme d'obturation de bouche a feu d'un tube de canon. |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1553916A1 (de) | Einzellader-Gewehr | |
| DE2812759B2 (de) | Abzugsvorrichtung für einen Revolver | |
| DE1929949C3 (de) | Sattelkupplung | |
| DE1037925B (de) | Ladeschwinge fuer Geschuetze | |
| DE91228C (de) | ||
| DE2406135C2 (de) | Verriegelungsvorrichtung für den die drehbare Trommel aufnehmenden ausschwenkbaren Kran eines Revolvers | |
| DE19610575C3 (de) | Kipplaufgewehr mit Auswerfervorrichtung | |
| DE564371C (de) | Anhaengerkupplung fuer Sattelschlepper | |
| DE1605184C3 (de) | Selbsttätige Klauenkupplung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| AT41382B (de) | Hemmvorrichtung für Türen. | |
| DE899914C (de) | Rechts und links zu oeffnende Stallbuchtentuer | |
| DE975231C (de) | Gelenkige Kappenverbindung | |
| DE67670C (de) | Schrauben-Verschlufs für Hinterladegeschütze | |
| DE1582021C3 (de) | Streugerät. Ausscheidung aus: 1258171 | |
| DE113528C (de) | ||
| DE1308C (de) | Einrichtungen an Hinterladegewehren | |
| DE187185C (de) | ||
| DE65249C (de) | Geschützverschlufs mit um verticale Zapfen schwingendem Verschlufsstück | |
| DE62511C (de) | Schraubenverschlufs für Hinterladungsgeschütze | |
| DE82135C (de) | ||
| DE445376C (de) | Wehrkoerper mit aufgesetzter Klappe | |
| DE77799C (de) | Schraubenverschlufs für Hinterladegeschütze | |
| DE815231C (de) | Schreibtisch mit versenkbarer Bueromaschine | |
| DE44309C (de) | Repetir-Gewehr mit Trommel-Magazin unter der Verschlufshülse | |
| DE48702C (de) | Schraubensicherung für verschraubte Rohre und Gestänge |