DE77799C - Schraubenverschlufs für Hinterladegeschütze - Google Patents

Schraubenverschlufs für Hinterladegeschütze

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DE77799C
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Germany
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Application number
DENDAT77799D
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English (en)
Original Assignee
BETHLEHEM IRON COMPANY, South Bethlehem, Nordhampton, Pennsylvania, V. St. A
Publication of DE77799C publication Critical patent/DE77799C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/04Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block
    • F41A3/08Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block carrying a rotably mounted obturating plug of the screw-thread or the interrupted-thread type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
at, n
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schraubenverschlufs für Geschütze und ist in beiliegenden Zeichnungen dargestellt, in welchen bedeuten:
Fig. ι eine Endansicht eines Geschützes mit geschlossenem Verschlufs, fertig zum Abfeuern, Fig. 2 eine Ansicht von oben,
Fig. 3 einen verticalen Längenschnitt,
Fig. 4 eine Endansicht der Spindel,
Fig. 5 eine Einzelansicht der mit der Spindel verbundenen Zahnstange,
Fig. 6 eine Ansicht derselben von oben;
Fig. 7 und 8 sind Seitenansicht und Grundrifs eines mit der Zahnstange in Eingriff tretenden Rades,
Fig. 9 ist eine Einzelheit in gröfserem Mafsstabe und
Fig. 10 eine Seitenansicht, bei welcher die Spindel zurückgezogen ist.
Der Schraubenverschlufs . wird bekanntlich in der Weise bewerkstelligt, dafs die nur an mehreren Sextanten mit Gewinde versehene Schraubenspindel nach Einführung in den Geschützboden eine theilweise Drehung ausführt, um in entsprechende Muttergewinde einzugreifen. Dies ist bisher in verschiedener Weise und durch verschiedene Mittel bereits bewirkt worden. Bei den meisten war die Spindel dabei, wenn sie aus dem Geschützboden auf die Tragplatte zurückgezogen wurde, einer Torsion ausgesetzt.
Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, diese Beanspruchung auf Torsion in Wegfall zu bringen und die Bewegung der Spindel und die Handhabung des ganzen Mechanismus zu erleichtern. Die Gestaltung der Spindel mit dem Gewinde ist die übliche, wie aus Fig. 1, 2 und 3 zu ersehen ist, und auch die Handhabung des gesammten Verschlusses ist im allgemeinen die bisher gebräuchliche. ■
Hinter dem Geschützboden ist ein Schlitten C zur Aufnahme der Spindel vorgesehen, welcher von einem Arm 5 getragen wird, welcher beispielsweise vermittelst Kurbel H2 und Schnecke, und Schneckenrad H in dem Scharnier t gedreht werden kann.
Auf dem Schlitten C sind parallele Rippen oder Schienen cc angebracht, welche in die. Lä'ngsnuthen b b der Spindel passen und dazu dienen, diese nach erfolgter Drehung aus den Gewinden beim Herausziehen aus dem Geschützboden aufzunehmen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist nun an dem. Schlitten C drehbar ein zweiarmiger Hebel C1 angebracht, der an dem einen Ende einen Haken c2 besitzt, welcher, mit einem Haken a1 am Geschützboden in Eingriff tritt und dadurch C mit dem Boden A fest verbindet. Durch eine Feder c6 werden die verschiedenen Theile in ihrer Lage gehalten. Nahe an dem äufseren Ende des Hebels C1 springt ein Haken c8 derartig vor, dafs er von der Spindel B getroffen und abwärts gedrückt wird, wenn sich dieselbe auf C aufgelegt hat, so dafs der Hebel C1 umgekippt und das festliegende Ende desselben
freigegeben wird. Ferner ist auf dem Hebel C noch ein Haken c8 vorgesehen, der in seiner normalen Lage unter der oberen Fläche von C liegt, der aber, wenn die Spindel vollständig herausgezogen und das äufsere Ende des Hebels C1 nach abwärts gedrückt ist, gegen einen in der Zeichnung nicht dargestellten, an der Spindel befindlichen Ansatz stöfst und diese in ihrer Lage auf C festhält.
Um den Hebel C1 in dieser seiner erhöhten Lage festzuhalten, ist ein zweiter Verschlufs, z. B. ein Querbolzen c4, der in einem Schlitz x1 gleitet, welcher quer durch den Hebel C1 hindurchgeht, vorgesehen. Dieser Querbolzen c4, Fig. 3, 9 und io, springt auf der einen Seite des Hebels so weit vor, dafs er gegen einen Ansatz c5 stöfst, wenn das innere Ende des Hebels C1 gehoben ist. Um den Bolzen von dem Ansatz c5 loszulösen, wenn C nach innen geschwungen wird, ist ein Bolzen mit einer Stange cw vorgesehen, welche nach vorn über das Ende des Hebels hinaus vorspringt, so dafs sie mit der Bodenplatte des Geschützes in Berührung kommt, wenn C seine innere Lage erreicht. Hierdurch wird der Bolzen zurückgedrUckt und das Ende des Hebels zum Fallen gebracht. Eine Feder c12 drängt in normaler Lage den Bolzen nach innen.
Statt der beschriebenen Vorrichtung kann selbstverständlich auch eine andere Verschlufsvorrichtung für den Hebel C1 zur Anwendung kommen. Zum Lösen und Einsetzen des Verschlusses selbst dient nach vorliegender Erfindung ein Verbundrad, welches mit einem Schneckenradsegment und geeigneten Zahnstangen in Eingriff tritt, die an der Spindel vorgesehen sind (Fig. i, 5 und 10). Das Verbundrad E ist dabei so eingerichtet, dafs es zunächst als Schneckenrad wirkt, bis die Spindel aus den Gewinden gedreht ist, worauf seine Zähne oder bestimmte Flächen derselben mit der Zahnstange g2 in Eingriff treten, das Rad E also als Stirnrad wirkt, um die Spindel aus dem Geschützboden zu ziehen.
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, sind die Zähne des Rades E durch spiralförmige Vorsprünge gebildet, die den Gewinden eines regelmäfsigen Schneckenrades entsprechen. Sie haben eine geeignete Höhe, um mit den Zähnen v1 des Segmentes G in Eingriff zu treten, während die Spurflächen dadurch hergestellt werden, dafs vertical durch die Schneckenzähne Schnitte geführt werden, so dafs die obere und untere Seite der Vorsprünge an der Peripherie des Rades E eine geeignete Höhe und einen passenden Winkel besitzen, um als Schneckengetriebe wirken zu können. Die verticalen Flächen der Vorsprünge haben die geeignete Höhe und sind in geeigneten Zwischenräumen angeordnet, um mit den Zähnen der Zahnstange g2 in Eingriff treten zu können. Damit dieser Eingriff rechtzeitig erfolgt, ist ein Anschlag gl am Segment G vorgesehen, so dafs die Zahnstange mit dem Rade E dann in Eingriff tritt, wenn eine der verticalen Flächen des Rades E gegen die erste der verticalen Flächen n> der Zahnstange g% gebracht wird, worauf das Rad E dann sofort als Spurrad dient, um die Zahnstange und die Spindel in der Längsrichtung nach aufsen zu ziehen.
In einzelnen Fällen würden die Zähne des Verbundrades E vielleicht zu schwach werden, um die verticalen . Flächen der Spurradzähne durch Untertheilung der Gewinde des Schneckenrades in kurzen Abständen zu halten, und ist deshalb eine Construction des Verbundrades,-wie sie in den Fig. 5, 6, 7 und 8 dargestellt ist, vorteilhaft, bei welcher die Schneckenradgewindetheile ff über einander greifen und jeder in eine verticale Fläche e ehdigt, welche als Spurradfläche dient. Die Zähne der Zahnstange g·2 sind so gestaltet, dafs jeder Zahn einen geneigten Schlitz u hat, der dazu dient, einen Theil jedes Schneckenzahnes von E aufzunehmen, so dafs die Enden dieser Zähne sich gegen die Flächen w der Zähne von g2 legen, während die Zwischentheile in die Schlitze u treten. Hierdurch können die Zähne des Rades E so stark gemacht werden, dafs sie unter allen Umständen die genannte Operation aushalten können.
Den Zähnen der Zahnstange g2 kann noch eine gröfsere Stärke dadurch gegeben werden, dafs man die Nuthen u nicht ganz über den Zahn hinweggehen, sondern einen Zwischensteg M8 läfst. Es ist dann jeder Gang des Schneckengewindes so ausgeschnitten, dafs eine verticale Aussparung.«4 gebildet wird (s. die punktirten Linien in Fig. 7), um den Steg us aufzunehmen.
Wie ersichtlich, geschieht durch diese Einrichtung das Herausziehen und Einsetzen der Spindel continuirlich durch ununterbrochene Umdrehung des Rades E nach einer und derselben Richtung hin. Wird die Spindel herausgezogen, so wird das Rad E zunächst als Schneckenradgetriebe wirken und das Segment G und damit die Spindel so lange drehen, bis es durch den Anschlag g1 mit der Zahnstange g2 in Eingriff gebracht wird; sodann wirkt es auf letztere als Stirnrad und zieht die Spindel heraus. Ist dieses geschehen,. so wird infolge des Druckes der Spindel auf c3 der Hebel C1 gedreht und C von dem Geschützboden frei. Der Schlitten schwingt dann nach aufsen und entfernt die Spindel von dem Geschützboden. Durch den Hebel C1 und den Bolzen c4 wird die Spindel auf dem Schlitten festgehalten. Soll der Verschlufs wieder eingesetzt werden, so wird die Bewegung des Rades E umgekehrt. Es wird zunächst der Schlitten mit der Spindel so weit zurückge-

Claims (4)

  1. Schwüngen, bis durch E der Bolzen c4 zurückgeworfen wird und der Hebel C1 mit dem Haken a} in Eingriff tritt (Fig. 3), wodurch die Spindel von dem Schlitten wieder freigegeben wird. Durch das Rad E und die Stange g·2 wird die Spindel sodann wieder in den Boden A hineingeführt und bei weiterer Drehung des Rades E, welches dann wiederum als Schneckenrad wirkt, so weit gedreht, bis sie in dem Geschützboden auf ihrem Sitz angekommen ist.
    Während die Spindel in der Längsrichtung zurückgezogen wird, findet keinerlei Bestreben derselben statt, sich zu drehen, sie gleitet vielmehr frei und leicht auf den Rippen des Schlittens C.
    • Um das Festsetzen der Spindel, welches nach dem Abfeuern eintreten könnte, zu verhindern, ist am Rade E ein Haken O vorgesehen, welcher am besten auf der Seite des Rades E in solcher Lage angeordnet ist, dafs er mit einem Vorsprung P des Segmentes G in Eingriff tritt (Fig. 5, 7, 8 und 10), wenn die Spindel die Lage erreicht hat, in welcher sie aus dem Geschützboden zurückgezogen wird. Es wird dadurch in diesem Augenblick die Fläche des betreffenden Zahnes e nicht auf die des entsprechenden Zahnes w der Zahnstange wirken, sondern der Zahn O direct auf den Ansatz P, wodurch das Anhaften der Spindel überwunden wird, da die Beanspruchung zwischen den Zähnen e und dem verlängerten Zahn O getheilt wird. Auf diese Weise ist es möglich, einen gröfseren Druck auszuüben, um die Spindel in Bewegung zu setzen, da der Zahn O eine gröfsere Benutzungsfläche darbietet und einen Theil der Beanspruchung aufnimmt.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι . Schraubenverschlufs für Hinterladegeschütze, gekennzeichnet durch ein Verbundrad E, welches bei fortwährender Drehung nach ein und derselben Richtung einmal als Schneckenrad wirkt, um die Gewindesegmente der Verschlufsschraube mit den zugehörigen Gewinden im Geschütz in bezw. aufser Eingriff zu bringen, das andere Mal als Stirnrad wirkt, um die Verschlufsschraube aus dem Geschütz heraus- bezw. in dasselbe hineinzuführen.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Schraubenverschlusses, bei welcher das Verbundrad E mit Schneckenzähnen ff versehen ist, welche alle in verticale Flächen e e endigen, so dafs dasselbe zunächst mit einem an der Verschlufsschraube B angebrachten Schneckenradsegment G und darauf mit einer an derselben angebrachten Zahnstange g1 in Eingriff treten kann.
  3. 3. Bei der unter 2. gekennzeichneten Ausführungsform die Einrichtung, dafs jeder Zahn der Zahnstange g"2 einen schrägen Schlitz u hat, der dazu dient, einen Theil jedes Schneckenzahnes des Rades E aufzunehmen, wenn dieses als Stirnrad wirkt.
  4. 4. Bei der unter 2. gekennzeichneten Ausführungsform die Anordnung, dafs eine der verticalen Flächen e e am Rade E zu einem Zahn O ausgebildet ist, welcher mit einem Vorsprung P des Segmentes G in Eingriff tritt, sobald die Spindel aus ihren Muttergewinden gedreht ist, zum Zweck, beim Beginn des Ausziehens der Verschlufsschraube eine grofse Kraft äufsern zu können, ohne dafs ein Brechen der Zäh η ζ. ff eintritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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