AT307420B - Verfahren zur Herstellung von neuen 3-Aminoalkyl-4-phenyl-2(1H)-chinolonderivaten sowie deren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 3-Aminoalkyl-4-phenyl-2(1H)-chinolonderivaten sowie deren Salzen

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AT307420B
AT307420B AT846270A AT846270A AT307420B AT 307420 B AT307420 B AT 307420B AT 846270 A AT846270 A AT 846270A AT 846270 A AT846270 A AT 846270A AT 307420 B AT307420 B AT 307420B
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sep
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AT846270A
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Ludwig H Dr Schlager
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Gerot Pharmazeutika
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen   3-Aminoalkyl-4-phenyl-2 (lH)-chinolon-   - derivaten der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 sowie deren Salzen mit physiologisch verträglichen Säuren, worin R   undR gleich   oder verschieden sind und Wasserstoff, Halogen, Alkyl, Alkoxy, Trifluormethyl, Cyan, Nitro oder Alkylthio bedeuten, n eine Zahl von 1 bis 9 darstellt und   R-und R. gleich   oder verschieden sind und Wasserstoff, Alkyl, Aralkyl, Cycloalkyl, Hydroxyalkyl, Acyloxyalkyl oder Dialkylaminoalkyl bedeuten oder zusammen einen heterocyclischen Ring bilden, der noch ein weiteres Heteroatom (wie 0, N oder S) enthalten kann, welches im Falle von Stickstoff, an eine Alkyl-, Hydroxyalkyl- oder Acyloxyalkylgruppe gebunden sein kann. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-Acylamido-benzophenon der Formel 
 EMI1.2 
 worinR1, R2undndieobenangegebeneBedeutunghabenundXHalogenodereineSulfonyloxygruppierungdarstellt, mit einem Amin der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 worin   Rund R die   obige Bedeutung haben, vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel umsetzt und dabei entweder die entstehenden neuen Zwischenverbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 worin   R, R R " R   und n die obige Bedeutung haben, isoliert und anschliessend durch Behandeln mit Alkali oder mit wasserabspaltenden Mitteln, z. B.

   Essigsäureanhydrid, zu den Chinolonderivaten der allgemeinen For- 
 EMI2.1 
 
Verbindungen der Formel (I) Acyloxyalkylgruppen vorhanden sein sollen, so können diese durch nachträgliche Acylierung aus Hydroxyalkylgruppen hergestellt werden. 



   Die Zwischenverbindungen der allgemeinen Formel (IV) sind gleichfalls neue Substanzen. 



   Die Ausgangsprodukte der allgemeinen Formel (II) können durch Umsetzung von-gegebenenfalls mit
R1 oder R2 obiger Bedeutung kernsubstituierten - 2-Aminobenzophenonen mit solchen geradkettigen aliphatischen   #-Halogen- oder #-Sulfonyloxy-Carbonsäuren bzw. deren Halogeniden   oder Anhydriden erhalten werden, die zwei bis zehn Methylengruppen enthalten. 



   In Tabelle A sind neue Ausgangsprodukte der allgemeinen Formel (II) zusammengestellt. 



   Tabelle A 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Derivate <SEP> der <SEP> Formel <SEP> II
<tb> R <SEP> R <SEP> n <SEP> X <SEP> Schmelzpunkt <SEP> ( C)
<tb> Cl <SEP> H- <SEP> 1 <SEP> J <SEP> 96 <SEP> - <SEP> 98 <SEP> 
<tb> Cl <SEP> H <SEP> 3 <SEP> Br <SEP> 95 <SEP> - <SEP> 97 <SEP> 
<tb> Cl <SEP> H <SEP> 9 <SEP> Br <SEP> 64 <SEP> - <SEP> 66
<tb> 
 
 EMI2.3 
 bekannt,gen. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen zeichnen sich im Tierversuch durch eine starke Beeinflus- 
 EMI2.4 
 vergleichbarer Dosis die Motilität um 136%. Die Messung der Spontanmotilität erfolgte während einer   15stUn-   digen Beobachtungsdauer   imAnimex-Gerät. Darüber   hinaus wurde durch den Kampfmaus-Test nach Yen und den Drehstab-Test nach Dunham und Myia festgestellt, dass besonders die Derivate der Formel (I) stark sedierende Eigenschaften haben, ohne aber die Bewegungs-Koordination zu beeinträchtigen. In Form der üblichen galenischen Zubereitungen eignen sich die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen zur therapeutischen Verwendung als Sedativa. 



   Die nachfolgenden Beispiele beschreiben das erfindungsgemässe Verfahren, ohne es jedoch hierauf zu beschränken. 



   Beispiel   l : Eine Lösung   von   9,   7 g 2-(ss-Chlorpropionylamido)-5-chlorbenzophenon und 6,4 g Pyrrolidin in 50 ml Isopropylalkohol wird 12   h unter Rückfluss   gekocht, dann abgekühlt, mit Wasser verdünnt und der Niederschlag abgesaugt. Dieser schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Äthanol/Wasser bei 211 bis 2130C und besteht aus 3- (1'-Pyrrolidino-methyl)-4-phenyl-6-chlor-2(1H)-chinolon. 
 EMI2.5 
 



   Beispiel2 :a)DasalsAusgangsmaterialverwendete2-(ss-Jodpropionylamido)-5-chlor-benzophenonwird auf folgende Weise erhalten :
285 g 2- (ss-Chlorpropionylamido)-5-chlor-benzophenon und 146 g Natriumjodid werden in 3000 ml Isopropanol 28 h   unterRückfluss   gerührt. Man filtriert heiss und lässt die Lösung abkühlen, wobei das Jodderivat auskristallisiert. Aus Äthanol umkristallisiert, schmilzt das Produkt bei 96 bis   98 C.   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 



   10 g des so erhaltenen Dihydrochlorids werden in Äthanol aufgenommen, mit 61, 4 ml In NaOH versetzt und 30 min unter Rückfluss gekocht. Dann dampft man den Alkohol ab, schüttelt den Rückstand mit Essigester   aus, trocknet die Essigesterphase über Na, SO. und dampft sie ein. Der Rückstand kristallisiert beim Anreiben mit Aceton und besteht aus 3-[N1-(ss-Hydroxyäthyl)-N4-piperazino-methyl]-4-phenyl-6-chlor-2(1H)-chinolon, das nach dem Umkristallisieren aus Aceton bei 200 bis 2030C schmilzt. 



  4 g 3-[N1-(ss-Hydroxyäthyl)-N4-piperazino-methyl]-4-phenyl-6-chlor-2(1H)-chinolon werden in 100 ml    siedendem Aceton gerührt. Dazu tropft man eine Lösung von 2,5 g 3,4,5-Trimethoxybenzoylchlorid in 50 ml 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> unterR4
<tb> - <SEP> Derivat <SEP> der <SEP> Formel <SEP> IV <SEP> Derivat <SEP> der <SEP> Formel <SEP> I
<tb> (R <SEP> (R1=Cl, <SEP> R2=H, <SEP> n=1) <SEP> (R1=Cl, <SEP> R2=H, <SEP> n=1)
<tb> -NH.CH2CH2OH <SEP> 173-179  <SEP> (HCl) <SEP> 186-190  <SEP> (B)
<tb> - <SEP> NH-185-1880 <SEP> (HCI) <SEP> 227-2300 <SEP> (B)
<tb> -NH.CH2CH2N- <SEP> (CH3)2 <SEP> 198-203  <SEP> (2 <SEP> HCl) <SEP> 157-159  <SEP> (B)
<tb> -NH.CH2CH2N-(C2H5)2 <SEP> 164-167  <SEP> (2 <SEP> HCl) <SEP> 140-142  <SEP> (B)
<tb> -NH.(CH2)3.N(CH3)2 <SEP> 222-226  <SEP> (2 <SEP> HCl) <SEP> 165-167  <SEP> (B)

  
<tb> -NH.(CH2)3.N(C2H5)2 <SEP> 176-180  <SEP> (2 <SEP> HCl) <SEP> 134-135  <SEP> (B)
<tb> # <SEP> 94-96  <SEP> (B) <SEP> 215-218  <SEP> (B)
<tb> # <SEP> 179-183  <SEP> (HCl) <SEP> 220-230  <SEP> (HCl)
<tb> # <SEP> 197-200  <SEP> (HCl) <SEP> 215-218  <SEP> (B)
<tb> - <SEP> N <SEP> 0 <SEP> 177-181  <SEP> (HCl) <SEP> 230-233  <SEP> (B)
<tb> # <SEP> 208-211  <SEP> (2 <SEP> HCl) <SEP> 220-223  <SEP> (B)
<tb> 
 
 EMI4.3 
 
 EMI4.4 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> :Hydroxyalkyl- oder Acyloxyalkylgruppe gebunden sein kann, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-Acylamidobenzophenon der allgemeinen Formel EMI5.1 worin R,R und n die obige Bedeutung haben und X Halogen oder eine Sulfonyloxygruppierung darstellt, mit einer Aminoverbindung der allgemeinen Formel EMI5.2 worin R und R die obige Bedeutung haben, vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel umsetzt und dabei entweder die entstehenden Zwischenverbindungen der allgemeinen Formel EMI5.3 EMI5.4 gleich bei der Umsetzung von (vil) mit (III) vornimmt und danach gegebenenfalls vorhandene Hydroxyalkylgruppen acyliert.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel (II) 2-(ss-Chlorpropionylamido)-5-chlor-benzophenon verwendet.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel (II) 2- (ss-Jodpropionylamido)-5-chlor-benzophenonverwendet.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in Verbindungen derFormel (I) vorhandene Hydroxyalkylgruppen mit 3,4,5-Trimethoxybenzoesäure oder deren Chlorid bzw. Anhydrid zu entsprechenden Acyloxyalkylgruppen acyliert.
AT846270A 1970-09-18 1970-09-18 Verfahren zur Herstellung von neuen 3-Aminoalkyl-4-phenyl-2(1H)-chinolonderivaten sowie deren Salzen AT307420B (de)

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