AT306333B - Profil-Fassung für Fensterscheiben - Google Patents

Profil-Fassung für Fensterscheiben

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AT306333B
AT306333B AT625269A AT625269A AT306333B AT 306333 B AT306333 B AT 306333B AT 625269 A AT625269 A AT 625269A AT 625269 A AT625269 A AT 625269A AT 306333 B AT306333 B AT 306333B
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Austria
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AT625269A
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Carl Rosenthal
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/14Measures for draining-off condensed water or water leaking-in frame members for draining off condensation water, throats at the bottom of a sash

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Profil-Fassung für Fensterscheiben, mit auf einer Seite der Scheibenfassungs-Nut angeordneter Kondenswasser-Fangrinne sowie auf ihrer andern Seite angebrachter Rahmenholm-Abdeckplatte und mit von dieser Kondenswasser-Fangrinne nach aussen führenden Quer-Öffnungen. 



   Derartige Profil-Fassungen bestehen im allgemeinen aus einer, auf den Holm des Fensterrahmens aufgesetzten Metallschiene, wobei im Rahmenholm selbst in schräg abwärts gerichteten Kanälen Röhrchen eingesetzt sind, welche an die im Boden der Kondenswasser-Fangrinne angeordneten Quer-Öffnungen anschliessen. Die Verwendung derartiger   Fensterscheiben-Profilfassungen   ist jedoch erheblich kompliziert, weil im Rahmenholm die schrägen Kanäle erst nachträglich gebohrt werden müssen. Ausserdem kann bei diesen Profil-Fassungen das Verfaulen des hölzernen Rahmenholmes nicht verhindert werden, weil insbesondere in Gebieten mit auftretenden heftigen Winden Regenwasser bzw.

   Kondenswasser durch den Winddruck in das Holz gepresst wird-insbesondere um die Unterseite der eingesetzten Röhrchen herum und zwischen der Unterseite der Rahmenholm-Abdeckplatte und der Oberwand des Rahmenholmes ; schliesslich ist es praktisch nicht möglich, dass am Rahmenholm die auf demselben aufliegende Metallschiene auch tatsächlich über ihre ganze Länge lückenlos anschliesst, wodurch einerseits zwischen Rahmenholm und Metallschiene Wasser eindringen kann und anderseits infolge der Undichtheit dieser beiden Teile im Inneren des Gebäudes Zugwinde auftreten können. 



   Nach der Erfindung werden nun bei   Profil-Fassungen   der eingangs beschriebenen Bauart für Fensterscheiben alle diese Nachteile in wirksamer Weise dadurch vermieden, dass die   einstückige-und   vorzugsweise aus Kunststoff hergestellte-Profil-Fassung unterhalb der Scheibenfassungs-Nut mit einem im wesentlichen geschlossenen Längskanal versehen ist, dessen Rückwand im oberen Bereich in die Kondenswasser-Fangrinne mündende Quer-Öffnungen und dessen Vorderwand unten über der RahmenholmAbdeckplatte mündende Quer-Öffnungen hat, wobei die Abdeckplatte mit dem Boden des Längskanals fluchtet und die Kondenswasser-Fangrinne an der andern Seite des Längskanals zwischen Decke und Boden desselben angeordnet ist.

   Bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Profil-Fassung für Fensterscheiben wird also das Kondenswasser durch das Fassung-Profil selbst hindurch und über die Rahmenholm-Abdeckplatte abgeleitet-also nicht, wie bisher durch den Rahmenholm hindurch. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieser Profil-Fassung ist im geschlossenen Längskanal entlang seiner Rückwand unter den zur Kondenswasser-Fangrinne führenden Quer-Öffnungen ein schräg abwärts gerichteter Windfangstreifen angeordnet-welcher zweckmässig in Abstand von der Vorderwand und unmittelbar oberhalb der in derselben angeordneten   Abfluss-Öffnungen   endet. Dadurch wird verhindert, dass durch die   Ableit-Öffhungen   etwa Zugwinde hindurchgelangen könnten. 



   Schliesslich soll der zwischen äusserem Rahmenholm und Rahmenholm-Abdeckplatte der Profil-Fassung vorhandene Raum mit Schaumkunststoff ausgefüllt sein-welcher vorzugsweise mit beiden Bauteilen verleimt ist ; dadurch wird zwischen der Profil-Fassung und dem Rahmenholm über die ganze Länge der Abdeckplatte eine lückenlose, einwandfrei abgedichtete Verbindung hergestellt-so dass auch an dieser Stelle kein Wasser oder Zugwind in das Gebäudeinnere eindringen kann. 



   Die erfindungsgemäss ausgebildete Profil-Fassung soll in günstiger Weise aus Kunststoff einstückig hergestellt werden-insbesondere durch Extrusion-, was einerseits preisgünstig und anderseits wegen der geringeren Wärmeleitfähigkeit von Kunststoff wesentlich vorteilhafter ist als die bisher üblichen Metallprofile. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Profil-Fassung für Fensterscheiben in Fig. l im Querschnitt und in Fig. 2 im Schaubild veranschaulicht. 



   Die hier dargestellte   Profil-Fassung--l--für   Fensterscheiben ist vollständig aus Kunststoff hergestellt-beispielsweise aus Polyvinylchlorid-und ist auf einem   Fensterrahmen--2--mit   dem inneren   Rahmenholm--3--und   dem äusseren   Rahmenhohn--4--angeordnet.   In der eigentlichen Scheibenfassungs-Nut--6--ist die Fensterscheibe --5-- mit ihrem unteren Rand eingesetzt.

   Trotz Verwendungen von Kunststoffmaterial ist dennoch eine hinreichende Tragfähigkeit dadurch gegeben, dass beide Flansche der   Scheibenfassungs-Nut --6-- als   Verlängerung von zwei tragenden   Wänden--7   und 8-ausgebildet sind, welche die Vorder- und Rück-Wand eines geschlossenen, im wesentlichen rechteckig profilierten   Abflusskanals--12--bilden.   Die Decke dieses   Ablaufkanals--12--und   sein Boden der Scheibenfassungs-Nut--6--ist durch die   Querwand--24--und   der Boden des   Kanals--12--durch   die Querwand--25--gebildet, welch letzterer nach aussen in die Abdeckplatte --9-- für den äusseren Rahmenholm--4--übergeht ;

   die Unterseite dieser   Abdeckplatte --9-- sowie   die Rückseite der Rückwand -   8-dieses Ablaufkanals-12-sind   mit dem äusseren   Rahmenholm --4-- bzw.   mit dem inneren Rahmenholm--3--verleimt. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Schnitt des in Fig. 2 perspektivisch dargestellten Teiles des   Fensterscheibenfassungsprofils-7-geht   durch eine   Abfuhröffnung--13--,   und es ist ersichtlich, dass die   Abfuhröffnung --14-- dagegen   versetzt angeordnet ist. Schon dadurch wird ein unmittelbarer Durchgang des Aussenwindes vermieden. 
 EMI2.1 
 Es stellt sich heraus, dass auf diese Weise ein störender Zug und das Eindringen von Regen unter Winddruck durch die   Abfuhrschlitze--13--für   das Kondenswasser verhindert wird. 



   Ein einwärts neigender   Randstreifen --16-- an   der Randleiste der   Fangrinne --11--,   der in Fig. l mit Strichellinien angegeben ist, leitet die bei sehr kräftigem Wind eingeführte frische Luft entlang der Fensterscheibe   --5-- nach   oben. Ausserdem wird durch den   Streifen--16--eine Verschmutzung   der Rinne--11--von der Zimmerseite erschwert. 



   Das vorliegende Profil ist unterhalb der Scheibenfassung--6--derart widerstandskräftig ausgebildet, dass die Ausführung in Kunststoff ermöglicht wird,   u. zw.   insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff, welcher die Fertigung des Profils durch Extrusion im kontinuierlichen Verfahren zulässt. 



   Die Verwendung dieses Materials ist für das Anwendungsgebiet der Erfindung von sehr grosser Bedeutung, weil sich dadurch wichtige Vorteile gegenüber Metallprofilen, wie Aluminiumprofilen, ergeben. 



   Solche bekannte Fensterscheibenfassungsprofile nehmen infolge der hohen Wärmeleitfähigkeit praktisch die Temperatur der Aussenluft an, wodurch bedeutende Temperaturunterschiede zwischen dem Holz des Fensterrahmens und den das Holz berührenden Teilen des Profils entstehen. Dadurch bildet sich Kondenswasser,   z. B.   unter dem Boden der   Rinne --11--, d. h.   an einer Stelle, die für Instandhaltungsarbeiten sehr schwer zugänglich ist, so dass dort das Vermodern des Holzes eintritt. Auch bildet sich auf der freiliegenden Aussenseite der Rinne--11--Kondenswasser, so dass die Feuchtigkeit auch dort angreift, wo sich die Aussenseite auf dem inneren Rahmenholm --3-- abstützt. Derartige Vorgänge treten auch bei dem äusseren Rahmenholm auf. 



  Weiter entsteht auf den üblichen Aluminiumprofilen leicht Eisbildung, wobei durch das   z. B.   in Räumen zwischen dem Profil und dem Holz jeweils gefrierende Wasser infolge der Ausdehnung fortschreitende Beschädigung und Verfaulung eintritt. 



   Dagegen weicht die Wärmeleitfähigkeit von Kunststoffmaterialien, die erfindungsgemäss vorzugsweise verwendet werden, beispielsweise Polyvinylchlorid, wenig von der Wärmeleitfähigkeit von Holz ab, so dass die beschriebenen Nachteile, durch die in der Praxis bisher grosse wirtschaftliche Verluste entstanden, nicht mehr entstehen. Es hat sich herausgestellt, dass das Kondenswasser nicht mehr an solchen Stellen gefriert, an denen das Rahmenholz angefressen werden kann. 



   Es liegt weiter im Rahmen der Erfindung, dass auch Feuchtigkeit auf der oberen Seite des äusseren   Rahmenholms--4--dadurch   vermieden wird, dass dieser von einer einteilig mit dem Profil hergestellten   Schutzplatte--9--abgedeckt   wird. Diese Platte stützt sich mit abwärts vorspringenden Rippen wie--17, 18 und 19-auf dem   Rahmenholm --4-- ab,   von denen die mittleren   Rippen-18   und 19-mit einem abgewinkelten Rand--20, 21--als Stützfuss versehen sind.

   Den Abschluss am äusseren Rand des Rahmenholms - bildet ein nach unten abgeknickter Randstreifen-22--, der über die senkrecht auf diesem Endstreifen einwärts vorstehende   Rippe --23-- hinausragt.   Die   Rippe-23-stützt   sich gegen die äussere Seite des   Rahmenholms --4-- ab.   Die Befestigung auf dem Rahmenholm erfolgt durch eine Leimverbindung zwischen den einander berührenden Oberflächen des   Fensterscheibenfassungsprofils   und des Rahmenholms. 



   Zur Erzielung einer völlig innigen Leimverbindung wird auch bei Unregelmässigkeiten in der Fensterrahmenoberfläche unter Aufrechterhaltung einer glatten Oberfläche der   Deckplatte --9-- der   Raum an der Unterseite der Deckplatte zwischen den   Rippen-17   bis 19 und   23-mit   einer Schicht porösen Materials -   ausgefüllt.   Es kann dafür vorteilhaft ein Kunststoffschaummaterial mit einer geschlossenen Zellenstruktur wie Polyurethanschaum verwendet werden. Dadurch werden die Verbindungen mit dem Rahmenholm erleichtert und die isolierenden Eigenschaften verbessert. 



   Die Unterseite der   Schicht--24--,   die Rückseite der   Wand--8--bis   zur Höhe der Fangrinne - und die Unterseite dieser Rinne können durch eine Leimschicht mit dem Fensterrahmen--2-verbunden werden. Man kann auch eine   Schaumstoffschicht --24-- mit   Verleimungseigenschaften vorsehen. Dadurch erhält man einen ausgezeichneten Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit durch den Schaumstoff   --24-- in   den   Fensterrahmen--2--gerade   an den kritischen Stellen, wo der Holm an die senkrechten Rahmenpfosten stösst. 



   Vorzugsweise sollte für   Fensterscheibenfassungsprofile   nach der Erfindung jede Verwendung von Schrauben 

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 oder derartigen Befestigungsmitteln wegen der damit verbundenen Gefahr einer Holzbeschädigung infolge einer Befeuchtung vermieden werden. 



   Es kann dem Schaumstoff leicht durch Zusätze fungizide Eigenschaft gegeben werden. 



   Unter besonderen Umständen, wie   z. B.   eine Verwendung in Gebieten mit besonders weit unter dem Gefrierpunkt liegenden Temperaturen, verbunden mit kräftigem Winddruck, kann als zusätzliche Massnahme Frostschutzmittel in den Abflusskanal des Kondenswassers eingefüllt werden. Der   Kanal --12-- eignet   sich besonders an den Ausmündungsstellen der Öffnungen gut zur Aufnahme einer aus körnigen Frostschutzmitteln bestehenden Füllung, die sich bei der Berührung mit dem Kondenswasser genügend löst und damit eine Eisbildung verhindert. Bei ausreichender Grobkörnigkeit kann der   Kanal --12-- weitgehend   aufgefüllt werden, ohne dass dieser wasserundurchlässig wird. Da das Frostschutzmittel nur gelöst wird, wenn Kondenswasser abfliesst, reicht der Vorrat lange Zeit aus.

   Ein Nachfüllen kann jedoch über die   Schlitze--13   und 14-erfolgen. 



   Die Ecke, in der die   Wände--25   und   8--aufeinanderstossen,   kann zweckmässig abgerundet werden, so dass dadurch auch das Einbringen des Profils unter einer eingesetzten Fensterscheibe erleichtert wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Profil-Fassung für Fensterscheiben, mit auf einer Seite der Scheibenfassungs-Nut angeordneter Kondenswasser-Fangrinne sowie auf ihrer andern Seite angebrachter Rahmenholm-Abdeckplatte und mit von 
 EMI3.1 
 dass die   einstückige-vorzugsweise   aus Kunststoff hergestellte-Profil-Fassung (l) unterhalb der Scheibenfassungs-Nut (6) mit einem im wesentlichen geschlossenen Längskanal (12) versehen ist, dessen Rückwand (8) im oberen Bereich in die Kondenswasser-Fangrinne (11) mündende Quer-Öffnungen (13) und dessen Vorderwand (7) unten über der Rahmenholm-Abdeckplatte (9) mündende Quer-Öffnungen (14) hat, wobei die Abdeckplatte (9) mit dem Boden (25) des Längskanals (12) fluchtet und die Kondenswasser-Fangrinne (11) an der andern Seite des Längskanals (12) zwischen Decke (24) und Boden (25) desselben angeordnet ist. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. Längskanal (12) entlang seiner Rückwand (8) unter den zur Kondenswasser-Fangrinne (11) führenden Quer-Öffnungen (13) ein schräg abwärts gerichteter Windfangstreifen (15) angeordnet ist-welcher vorzugsweise in Abstand von der Vorderwand (7) und unmittelbar oberhalb der in derselben angeordneten Abfluss-Öffnungen (14) endet. EMI3.3 äusserem Rahmenholm (4) und Rahmenholm-Abdeckplatte (9) mit Schaumkunststoff ausgefüllt ist-welcher vorzugsweise mit beiden Bauteilen (4 und 9) verleimt ist.
AT625269A 1969-06-30 1969-06-30 Profil-Fassung für Fensterscheiben AT306333B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2508301A1 (de) * 1975-02-26 1976-09-09 Friedrich Wolfarth Fensterrahmen, insbesondere kunststoffrahmen fuer staelle oder aehnliche zwecke
DE8803591U1 (de) * 1988-03-17 1988-05-11 Neukam, Herbert, 8660 Münchberg Fensterbankelement
EP0730068A1 (de) * 1995-03-01 1996-09-04 Manfred Pagitz Dachflächenfenster

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