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Tempiervorrichtung für Schrapnells.
- Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Tempiervorrichtung, mittels der sämtliche in einem Verschlage verpackten Schrapnells durch einen einzigen Handgriff tempiert worden können.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass der die Schrapnells aufnehmende Verschlag selbst mit einem Tempierzeiger versehen ist, dessen Bewegung auf die Satzscheiben
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gegenüberliegende Warzen 7, die mit jenen Nuten der Satzscheibe in Eingriff stehen, die bisher zum Einlegen der beiden Zinken der Tempiergabel gedient haben. Der derart geformte Tempier- ring ist mittels der Rippen,'\ an der Scheibe 9 befestigt, die drehbar auf der Rtirnwand 10 des Verschlages 1 (Fig. 1) gelagert ist. Über den Tempierringen 6, u. zw. zwischen den Seitenwänden des Vorschlages 1 ist die drehbare Tempierwelle 11 (Fig.
2) gelagert, die an den den Tempier- ringen entsprechenden Stellen die endlosen Schrauben 12 trägt, die mit den am Umfange der
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@ und auf der Tempierskala 19 (Fig. 2) beliebig eingestellt werden kann.
Der Zeiger 18, der behufs leichterer Handhabung mit dem Griffe 20 versehen ist, verdreht
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(Fig. 5) in die Stirnwand 10 des Verschlages eingeschraubt, während an der Schraube 22 die Gabel 23 mit federnden Zinken befestigt ist, deren hakenförmige Enden in die Nuten der Kopfschraube des Schrapnells eingreifen. An die Gabel 23 ist gleichzeitig der Vorstecker 24 angebunden, so dass beim Herausziehen des Schrapnells aus dem Verschlage die Gabel 23 den Vorstecker aus dem Zünder des Schrapnells hinauszieht.
Die die Erschütterung des Schrapnells verhindernden Leisten, die bei den gewöhnlichen Verschlägen auf der Innenseite des Verschlagdeckels befestigt sind, sind bei den der Erfindung gemäss eingerichteten Verschlagen, an einer der Seitenwände aufklappbar angeordnet.
Im geschlossenen Zustande des Verschlages liegen die Schrapnells mit der der Lage K des Zeigers entsprechenden Tempierung im Verschlage. Die Gabel 23 (Fig. 5) halten die Schrapnells gefangen und die Vorstecker 24 sind an die Gabeln 23 gebunden.
Vor Beginn des Feuerns wird der Deckel 3 (Fig. 1) geöffnet und das Segment 16 in der schon erwähnten Lage auf die Achse 17 aufgeschoben, wodurch der Zahn bogen 16 mit dem Zahnrad 14 in Eingriff gelangt. Ist nun das Kommando z. B. : Tempieren 30, so wird der Zeiger 18 auf den Teilstrich 30 der Teilung gestellt, wodurch sämtliche Schrapnells entsprechend tempiert werden. Hienach wird das eine Schrapnell mit einem starken Ruck aus dem Verschlage herausgezogen. Ändert sich inzwischen das Ziel und ist das neuere Kommando z. B. : Tempieren 28, so wird der Zeiger auf den Teilstrich 28 gestellt, wodurch die im Verschlage gebliebenen vier Schrapnells dieser neueren Stellung des Zeigers entsprechend tempiert werden. Bei aus der Nähe erfolgenden plötzlichen Angriffen wird der Zeiger bis zum Stift K zurückgedreht.
Vor dem Schliessen
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gezogen.
Selbstverständlich kann der Gegenstand der Erfindung in den Konstruktionsonzelheitt'u vielfach abgeändert werden, ohne dass sich hiedurch das Wesen der Erfindung ändern würde ;
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überträgt., verschiedene Abänderungen vorgenommen werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tempiervorrichtung für Schrapnells, gekennzeichnet durch eine im Geschossverschlagc angeordnete Welle, welche mittels beliebiger Getriebe derart auf Zahnkränze von mit der Tempier-
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der Welle alle Tempierscheiben gleichmässig verdreht und so alle im Verschlage befindlichen Geschosse gleichzeitig tempiert werden.