DE626653C - Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE626653C
DE626653C DEB163552A DEB0163552A DE626653C DE 626653 C DE626653 C DE 626653C DE B163552 A DEB163552 A DE B163552A DE B0163552 A DEB0163552 A DE B0163552A DE 626653 C DE626653 C DE 626653C
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DE
Germany
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pinion
friction disks
starting device
shaft
abutment
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Expired
Application number
DEB163552A
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English (en)
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/022Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch
    • F02N15/025Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch of the friction type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, bei der ein von Hand längs verschiebbares Antriebsriizel mit der Anlasserwelle durch eine Reibkupplung gekuppelt wird, die durch ein in Abhängigkeit von dem von der Kupplung übertragenen Drehmoment selbsttätig wirkendes Preßglied gespannt wird. Bei einem bekannten Anlasser werden das Antriebsritzel und die Kupplung gemeinsam verschoben, um das Antriebsritzel in den Motorzahnkranz einzurücken. In manchen Fällen ist es jedoch vorteilhaft, das Antriebsritzel allein zu verschieben und zu verhindern, daß die Kupplung kraftschlüssig wird, ehe das Antriebsritzel in Eingriff mit dem Zahnkranz des anzuwerfenden Motors ist. Dadurch kann man einerseits die Baulänge der Vorrichtung verringern, und anderseits ist die Vorrichtung vor Beschädigung bei falscher Bedienung gesichert. Gemäß der Erfindung wird das erreicht durch Verbindung des Widerlagers der Reibscheiben mit dem Antriebsritzel und eine Anordnung derart, daß das Widerlager in jedem Falle erst auf die Reibscheiben wirkt, nachdem das Ritzel eine vorbestimmte Strecke in den Motorzahnkranz eingerückt ist.
  • Die bisher bekanntem Anlasser, bei denen ein längs verschiebbares Antriebsritzel mit der Anlasserwelle durch eine selbsttätige Reibkupplung gekuppelt wird, haben den Vorteil des Erfindungsgegenstandes nicht, weil bei ihnen die Kupplung schon kraftschlüssig werden kann, wenn die Zähne des Antriebsritzels gegen die des Schwungradzahnkranzes stoßen.
  • In den Abb. z und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in zwei Stellungen im Schnitt dargestellt.
  • Die Abb. 3 zeigt konstruktive Abänderungen bestimmter Teile des Ausführungsbeispiels.
  • In den Abbildungen ist a eine Welle, die an einem Ende als Ritzel b ausgebildet ist. Auf dieser - Welle ist ein Steilgewinde c angebracht, auf dem eine Mutter d sich verschrauben kann. Die Mutter bildet als Preßglied die eine Hälfte einer Reibscheibenkupplung. Die andere Hälfte der Kupplung ist eine Schale e, die auf der Antriebswelle f aufgekeilt ist. Zwischen der Mutter und Schale sind in üblicher Weise Reibscheiben g angeordnet. Auf der Mutter ist. ein Sprengring az angebracht, durch den ein Abgleiten der Scheiben von der Mutter verhindert wird. Die beiden äußersten der mit der Schale verbundenen Reibscheiben haben Vorsprünge h, die über den äußeren Rand der Schale vorstehen. Zwischen diesen Scheiben liegt eine Druckfeder i. Am Ende der Schale sitzt ein Anschlagring k, durch den die Reibscheiben auf der Schale gehalten werden. Die am Preßglied gegenüberliegende Preßplatte 3n der Reibscheiben ist gegen die Schale und die Ritzelwelle, auf der es gleitend sitzt, frei beweglich. m ist ein Bund auf der Ritzelwelle und o eine schwache Feder zwischen dem Bund und der Preßplatte. Die Ritzelwelle ist in dem Lager p und auf einem Fortsatt q der Anlasserwelle f gelagert. An der Ritzelwelle ist eine Muffe r angebracht, in die ein schwenkbarer Hebel s eingreift. t ist der Schwungradzahnkranz des anzuwerfenden Motors.
  • Wirkungsweise der Vorrichtung: Abb. i zeigt den Anlasser in der Ruhestellung. In dieser Stellung ist die Kupplung gelöst, da die Reibscheiben durch die Feder i auseinandergehalten werden. Wenn das Ritzel zum Einspuren in den Schwungradzahnkranz längs verschoben wird, wird der Bund n gegen die lose auf der Ritzelwelle sitzende Preßplatte m bewegt. Da der Bund in der Ruhestellung von der Preßplatte weiter entfernt ist als. das Ritzel vom Zahnkranz t, kommt er erst zur Anlage an der Preßplatte, wenn das Ritzel bereits in den Zahnkranz eingedrungen ist. Wenn das Ritzel dann vollends ganz eingerückt ist (Abb. 2), hat der Bund n die Preßplatte so weit gegen die Reibscheiben und diese gegen den Anschlag k vorgeschoben, daß die Scheiben alle entgegen dem Druck der Feder i aneinander anliegen. Sobald nun die Welle f des Anlassers, der z. B. von einem elektrischen Motor oder durch eine Schwungmasse betrieben werden kann, sich dreht, nimmt die Schale e die Reibscheiben und diese die Mutter d mit. Die Mutter verschraubt sich dabei auf der im Zahnkranz festgehaltenen Ritzelwelle und preßt die Reibscheibe mit großer Kraft gegen die Preßplatte, die ihrerseits sich gegen den Bund n abstützt. Der ganze von der Mutter ausgeübte Längsdruck wird von dem kurzen Stück der Ritzelwelle zwischen dem Bund zi ün1 der Mutter d aufgenommen.
  • In der Abb. 3 ist eine besondere Ausbildung des Ritzels dargestellt. Hier ist das Ritzel von seiner Antriebswelle a getrennt. Die Welle hat eine axiale Bohrung v, in der das mit einem Schaft w versehene Ritzel b wirkt. In der Wand der Bohrung sind Schrägschlitze x, in denen Zapfen y, die an dem Schaft befestigt sind, sich bewegen können. Am Grund der Bohrung ist eine Feder z, die auf den Schaft ze drückt. Wenn beim Vorschieben der Ritzelwelle a die Zähne des Ritzels gegen die des Zahnkranzes anstoßen, wird das Ritzel durch die Schrägschlitze und Zapfen gedreht, wenn die Welle a weiter vorgeschoben wird. Die Feder z wird dabei zusammengepreßt und schiebt das Ritzel in den Zahnkranz, wenn seine Zähne in die Lücken des Zahnkranzes gefunden haben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, bei der das Antriebsglied (Ritzel) von Hand eingerückt wird, das mit der Anlasserwelle durch eine mittels eines axial verschiebbaren Preßgliedes selbsttätig wirkende- Reibscheibenkupplung gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Antriebsritzel unmittelbar oder mittelbar ein Widerlager (m) für die Reibscheiben (g) verbunden und so angeordnet ist, daß das Widerlager in jedem Fall erst auf die Reibscheiben wirken kann, wenn das Ritzel (b) um einen vorbestimmten Betrag in den Motorzahnl@ranz (t) eingerückt ist.
  2. 2. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem treibenden Teil (e) der Kupplung ein Anschlag (k) für die Reibscheiben auf derjenigen Seite der Scheiben angebracht ist, auf der auch das Preßglied sitzt.
  3. 3. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch i oder 2 mit mehreren Reibscheiben, dadurch gekennzeichnet; daß die Reibscheiben mindestens zu einem Teil durch ein elastisches Glied (i) außer _ Berührung voneinander gehalten werden so lange, bis das Widerlager (n) einen Druck auf die Reibscheiben ausübt. 4.. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (n) unmittelbar auf der Welle (a) des Ritzels (b) angebracht ist.
DEB163552A 1933-12-14 1933-12-14 Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE626653C (de)

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