DE633930C - Anlassvorrichtung - Google Patents

Anlassvorrichtung

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DE633930C
DE633930C DEB167657D DEB0167657D DE633930C DE 633930 C DE633930 C DE 633930C DE B167657 D DEB167657 D DE B167657D DE B0167657 D DEB0167657 D DE B0167657D DE 633930 C DE633930 C DE 633930C
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Expired
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DEB167657D
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/022Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch
    • F02N15/025Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the starter comprising an intermediate clutch of the friction type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere eine solche mit einer Schwungmasse, bei der ein willkürlich in einen Teil der Maschine einrückbares Antriebsglied mit dem antreibenden Teil der Vorrichtung, durch eine selbsttätig wirkende Reibscheibenkupplung verbunden ist, die durch ein axial verschraubbares Preßglied nach dem Einspuren des Antriebsgliedes kraftschlüssig wird, und zwar dadurch, daß eine das Preßglied in der Ruhelage von den Reibscheiben fernhaltende Feder nach dem Einspuren des Antriebsgliedes selbsttätig außer Wirkung gesetzt wird. Die Erfindung besteht nun darin, daß die Feder zwischen dem Preßglied und dem Widerlager der Reibscheiben angeordnet ist, und daß ein fester, in der Bewegungsrichtung des Antriebsgliedes liegender Anschlag so angeordnet ist, daß er die Wirkung der Feder auf das Preßglied aufhebt, wenn das Antriebsglied eine bestimmte Strecke in den Teil der Maschine eingerückt ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abb. r eine Anlaßvorrichtung im Schnitt, Abb. z die Vorrichtung in der Arbeitsstellung.
  • In den Abbildungen ist mit a eine Hohlwelle bezeichnet, die in dem Lager b des Gehäuses c der Anlaßvorrichtung gelagert und darin längs verschiebbar ist. Das über das Lager vorstehende Ende der Welle ist als Ritzel#d ausgebildet. e ist der Schwungradzahnkranz eines Verbrennungsmotors. Die Hohlwelle ist mit dem treibenden Teil der Anlaßvorrichtung, der im vorliegenden Fall aus einer Schwungmasse f, einem Planetengetriebe g und einer Schale h besteht, durch eine selbsttätige Freilaufkupplung zverbunden, die im folgenden näher beschrieben wird. k ist eine Nabe der Schale, auf der das innere Ende der Hohlwelle gelagert ist. Die Schale selbst ist in dem Gehäuse c drehbar gelagert..
  • Die Reibscheibenkupplung besteht aus einer Mutter m mit einem Flansch n, einer Preßplatte o, die sich gegen einen Bund p der Hohlwelle abstützen kann, und einer Anzahl Reibscheiben g, von denen ein Teil mit der Schale h und ein Teil mit der Mutter m in Eingriff sind. Die Mutter m hat mehrere Längsbohrungen r, in denen je zwei Bolzens und t längs beweglich angeordnet sind. Zwischen den Bolzen liegt eine Druckfeder u. Der Bolzens steht über die Mutter vor und liegt an der Preßplatteo an. Der Bolzent, der am Grund der Bohrung anliegt, hat einen Zapfen v, der durch eine Öffnung w am Boden der Bohrung über das flanschseitige Ende der Mutter vorsteht. An der Hohlwelle ist ein Anschlag x, gegen den die Mutter in von 'der Druckfeder tt gedrückt wird, solange der Anlasser in der Ruhelage ist. Der Abstand des Anschlags von dem Bund p auf die Hohlwelle ist so bemessen, daß der Abstand zwischen dem Mutterflansch n und der Preßplattc, wenn die Mutter an dem Anschlag anliegt, größer ist als die von den Reibscheiben eingenommene Strecke. Das freie Ende der Kupplungsschale /t ragt in der Ruhelage des Anlassers um den Betrag A über den Zapfen v vor. An diesem Ende ist eine nach innen ragende Ringscheibey angebracht. z ist ein Hebel zum Verschieben der Hohlwelle beim Einrücken des Ritzels.
  • Wirkungsweise der Vorrichtung: Wenn der Fahrer den Motor mittels der Anlaßvorrichtung anwerfen will, bringt er zuerst die Schwungmasse i von Hand oder mittels eines elektrischen Motors auf eine hohe Drehzahl. Zusammen mit der Schwungmasse dreht sich das Planetengetriebe und die Kupplungsschale h. Auf die Hohlwelle wird dabei noch keine Kraft übertragen, weil die Anlaßvorrichtung noch in der Stellung nach Abb. i ist und daher die Reibscheiben noch freier aneinander vorbeigleiten können. Nun verschiebt der Fahrer mit dem Hebel z die Hohlwelle. Dabei wird das Ritzel in den Schwungradkranz e eingerückt. Zugleich wird mittels des Bundes p die Preßplatte o mitgenommen, die ihrerseits über die Bolzens, t und die Feder u die Mutter m und auch die Reibscheiben vor sich herschiebt. Nach einem Einrückweg von der Länge A stößt der Zapfen v an die Ringscheibe y an. Das Ritzel ist dabei schon in den Zahnkranz ein Stück weit eingedrungen. Wenn der Fahrer jetzt die Hohlreelle noch weiter vorschiebt, in die Lage nach Abb. 2, wird der Bolzen t in die Mutter entgegen dem Druck der Feder u eingetrieben und dadurch die Wirkung der Feder auf die Mutter tn aufgehoben. Zugleich wird die Mutter gegen die Reibscheiben geschraubt, so daß diese von der Mutter gegen die Preßplatte gepreßt werden und sie daher die Drehbewegung der Schalen auf die Mutter bzw. die Hohlwelle übertragen. Die Muttern übt dabei auf die Reibscheiben einen dem geforderten Drehmoment entsprechenden Druck aus. Sobald der Motor den Anlasser überholt, schraubt sich die Mutter von den Reibscheiben weg, worin sie von der Druckfeder it und von den Zapfen v; die durch die Reibung an der Ringscheibe y mitgenommen werden, unterstützt wird. Beim Ausrücken des Ritzels wird die Mutter in von der Druckfeder u wieder gegen den Anschlag x der Hohlwelle gedrückt und damit wieder der in Abb- i dargestellte Zustand der Anlaßvorrichtung hergestellt.

Claims (6)

  1. PA T i: t; T .A N s 11 R il c 1i i: i. Anlaßvorrichtung für Verbrenntingskraftmaschinen, insbesondere eine solche mit einer Schwungmasse, bei der ein willkürlich in einen Teil der Maschine einrückbares Antriebsglied mit dem antreibenden Teil der Vorrichtung durch eine selbsttätig wirkende Reibscheibenkupplung verbunden ist, die durch ein axial verschraubbares Preßglied nach dem Einspuren des # Antriebsgliedes kraftschlüssig wird, und zwar dadurch, daß eine das Preßglied in der Ruhelage von den' Reibscheiben fernhaltende Feder nach dem Einspuren des Antriebsgliedes selbsttätig außer Wirkung gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die . Feder (u) zwischen dem Preßglied (n) und dem Widerlager (.o) der Reibscheiben (g) angeordnet ist, und daß ein fester, in der Bewegungsrichtung des Antriebsgliedes liegender Anschlag (y) so angeordnet ist, daß er die Wirkung der Feder auf das Preßglied aufhebt, wenn das Antriebsglied eine bestimmte Strecke in den Teil der Maschine eingerückt ist.
  2. 2. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Preßglied (n) auf einer zum Einrücken des Antriebsgliedes längs verschiebbaren mit diesem verbundenen Welle (a) und die Feder (u) zwischen einem Anschlag (p) auf der Welle und einem Anschlag (y) am treibenden Teil der Kupplung angeordnet ist und beim Einrücken des Antriebsgliedes von den Anschlägen zusammengedrückt wird.
  3. 3. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (u) in dem Preßglied (n) selbst angeordnet ist. q..
  4. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsbohrungen des - Preßgliedes Bolzen (s, t) angeordnet sind, zwischen denen eine Druckfeder angeordnet ist und von denen einer an dem Preßglied (n) anliegt, während der andere sich gegen den Anschlag (o) an der mit dem Antriebsglied verbundenen Welle abstützt.
  5. 5. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch 2 und q., dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Preßglied anliegende Bolzen einen über das Preßglied vorstehenden Zapfen (v) hat.
  6. 6. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ruhelage der Anlaßvorrichtung der Abstand des Zapfens (v) von dem Anschlag. (y) des treibenden Teils der Kupplung wesentlich größer ist als der Abstand des Antriebsgliedes (d) von dem Teil der Maschine, in den es eingerückt werden soll. j. Anlaßvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Preßgliedes auf der Welle in Richtung gegen das Antriebsglied durch einen Anschlag (x) auf der Welle begrenzt ist.
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