DE724358C - Andrehvorrichtung - Google Patents

Andrehvorrichtung

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Publication number
DE724358C
DE724358C DEB189227D DEB0189227D DE724358C DE 724358 C DE724358 C DE 724358C DE B189227 D DEB189227 D DE B189227D DE B0189227 D DEB0189227 D DE B0189227D DE 724358 C DE724358 C DE 724358C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling member
internal combustion
hand
throttle
engine
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Expired
Application number
DEB189227D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Albert Callsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB189227D priority Critical patent/DE724358C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE724358C publication Critical patent/DE724358C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N7/00Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus
    • F02N7/10Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus characterised by using auxiliary engines or apparatus of combustion type
    • F02N7/14Starting apparatus having fluid-driven auxiliary engines or apparatus characterised by using auxiliary engines or apparatus of combustion type the starting engines being readily removable from main engines, e.g. of portable type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Andrelhvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine tragbare, mit einem Verbrennungsmotor als Energiequelle ausgestattete Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen, die zum Andrehen des Hauptmotors von Hand an dessen Kurbelwelle angesetzt wird. Bei solchen Vorrichtungen muß verhindert werden, daß der Andrehmotor beim Kuppeln abstirbt. Wenn man zu diesem Zweck dem unbelasteten Motor Vollgas gibt, besteht die Gefahr, daß der Andrehmotor überdreht wird und Schaden leidet. Gemäß der Erfindung wird zur Vermeidung dieses Nachteils die Gasdrossel zwangsläufig in Abhängigkeit von der Lage der Andrehvorrichtung zum Hauptmotor gesteuert. Man hat es dadurch in der Hand, dem Motor vor dem Kuppeln rechtzeitig Vollgas zu geben und die zum Hochlaufen erforderliche Zeit auf das erwünschte Maß zu begrenzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Andrehvorrichtung in Draufsicht, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 einen Teil der Vorrichtung -im Schnitt.
  • In den Abbildungen ist io ein kleiner Verbrennungsmotor, und i i ein Untersetzungsgetriebe mit einer Freilaufkupplung 12, durch die die Anlaßenergie auf ein Kupplungsglied 13 übertragen wird. Die aus den beschriebenen Teilen bestehende Andrehvorrichtung ist mittels zweier Arme 14 an einem U-förmigen, die Andrehv orrichtung umschließenden Tragbügel 15 befestigt, dessen Enden über die Arme ein Stück weit vorstehen. 16 ist eine Wandung, die fest verbunden ist mit dem Rahmen, auf dem die anzudrehende Maschine befestigt ist. In der Wandung 16 sind zwei Öffnungen 17. mit eingesetzten Führungshülsen 18 im Abstand der Enden des Tragbügels vorgesehen, in welche die Tragbügelenden beim Ansetzen der Andrehv orrichtung eingeführt werden. An einem der Arme 1.4 ist ein Lappen i9 angebracht, an dessen Ende eine Hülse 2o sitzt, in der eine mit der Gasdrossel2i des Andrehmotors verbundene Stange 22 geführt ist. An der Stange greift eine Feder 23 an, welche die Drosselklappe bei der Ruhelage der Vorrichtung in der Leerlaufstellung hält. Die Kurbelwelle 24 der anzudrehenden Brennkraftmaschine ist am Ende hohl und weist dort einen Querstift 25 auf, an dem das Kupplungsglied 13 während des Andrehens angreift.
  • Das Ende der Stange 22 und dasjenige des Kupplungsgliedes 13 einerseits und die der Stange 22 zugekehrte Seite der Wandung 16 und der Stift 25 der Kurbelwelle andererseits sind axial so weit voneinander entfernt, daß beim Einstecken der Andrehvorrichtung das Ende der Stange 22 die Wandung 16 berührt, kurz bevor der Stift 24. in das Kupplungsglied eingreift.
  • In Abb. 3 ist die Freilaufkupplung 12 im Schnitt mit eingerücktem Kupplungsglied 13 dargestellt. Auf dem Kupplungsglied 13 ist ein Gewinde 26 angebracht, auf welchem eine Preßmutter 27 sich verschrauben kann. Zwischen dieser Preßmutter und einer den treibenden Teil der Kupplung bildenden Schale 28 sind in üblicher Weise Reibscheiben 29 angeordnet. Als Widerlager der Reibscheiben dient eine Druckplatte 3o, die sich gegen einen Bund 31 des Kupplungsgliedes absfützen kann. Die Preßmutter hat Kammern 32, in denen ein Bolzen 33 unter dem Druck einer Feder 34. liegt. An dem Kolben sitzt ein aus der Kammer hervorstehender Stift 35, der über die Stirnseite der Mutter vorsteht. Durch die Feder 34 werden die Mutter und die Druckplatte 30 so weit auseinander gehalten, daß die Reibscheiben nur lose aneinanderliegen.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Zum Andrehen der Brennkraftmaschine wirft der Fahrer zuerst den kleinen Verbrennungsmotor io der vom Hauptmotor noch, abgenommenen Andrehvorrichtung an. Der Motor läuft leer oder mit Teilgas, weil die Drosselklappe 21 durch die Feder 23 in der Leerlauf-oder einer Teilgasstellung gehalten wird. Dann setzt der Fahrer die Andrehvorrichtung am Hauptmotor an und bringt sie in die Lage nach Abb. i. In dieser Lage greifen die Enden des Tragbügels in die Hülsen 18 an der Wandung 16 ein, während die Stange 22 von der Wandung 16 noch ein Stück weit entfernt ist. Durch Verschieben der ganzen Andrehvorrichtung gegen den Hauptmotor wird das Kupplungsglied 13 zunächst in Eingriff mit dem Stift 25 gebracht. Dabei stößt die Stange 22 an der Wandung 16 an und wird zurückgeschoben, wodurch die Drosselklappe um einen vorbestimmten Betrag geöffnet wird, um den Motor so hoch zu treiben, daß r beim Kuppeln nicht abstirbt. Die Kupplung 12 ist dabei noch nicht geschlossen. Um das zu erreichen, muß der Fahrer die Andrehv orrichtung noch weiter vorschieben. Dadurch wird die ganze Freilaufkupplung gegen den Bund 31 des an dem Stift 25 sich abstützenden Kupplungsgliedes 13 verschoben und der Bolzen 33, 35 entgegen dem Druck der Feder 34 in die Kammer 32 hinein und die Druckplatte 3o an die Reibscheiben angedrückt, so daß die Kupplung voll kraftschlüssig wird unter dem Druck der Preßmutter. Gleichzeitig ist durch diese Verschiebung der Andrehvorrichtung die Gasdrossel über die Stange 22 vollends ganz geöffnet worden, so daß kurz vor dem Schließen der Freilaufkupplung Vollgas gegeben wird.
  • Bei einer Andrehvorrichtung mit einer fest eingestellten Reibkupplung muß das Ende der Gasdrosselbetätigungsstange und das Ende des Kupplungsgliedes 13 so angeordnet sein, daß die Vollgasstellung erreicht wird, ehe das Kupplungsglied in Eingriff kommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragbare, mit einem Verbrennungsmotor als Energiequelle ausgestattete Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen, die zum Andrehen des Hauptmotors von Hand gegen dessen Kurbelwelle verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdrossel des Andrebmotors zwangsläufig in Abhängigkeit von der Lage der Andrehvorrichtung zum Hauptmotor gesteuert wird.
  2. 2. Andrehe orrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gasdrosselhebel eine Betätigungsstange angebracht ist, die sich beim Verschieben der Andrehvorrichtung beim Eingriff in die Kurbelwelle des Hauptmotors gegen einen festen Anschlag anlegt.
  3. 3. Andrehvorrichtung nach Anspruch i und 2 mit einer Freilauf reibscheibenkupplung, die durch ein selbsttätig sich verschraubendes Preßglied in Abhängigkeit von der Lage des Kupplungsgliedes zum Gegenstück an der Brennkraftmaschine kraftschlüssig wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasdrosselbetätigungsstange einerseits und das Kupplungsglied mit den von ihm betätigten Teilen der Reibscheibenkupplung andererseits so angeordnet sind, daß eine vorbestimmte Teilgasstelhing beim Eingriff des Kupplungsgliedes und die Vollgasstellung kurz vor dein Schließen der Freilaufkupplung erreicht wird.
DEB189227D 1939-12-01 1939-12-01 Andrehvorrichtung Expired DE724358C (de)

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DE724358C true DE724358C (de) 1942-08-24

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