DE670754C - Einrichtung zum Entkuppeln des Anwerfritzels einer Fussanwerfvorrichtung von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftradmotoren - Google Patents

Einrichtung zum Entkuppeln des Anwerfritzels einer Fussanwerfvorrichtung von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftradmotoren

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Publication number
DE670754C
DE670754C DEB181058D DEB0181058D DE670754C DE 670754 C DE670754 C DE 670754C DE B181058 D DEB181058 D DE B181058D DE B0181058 D DEB0181058 D DE B0181058D DE 670754 C DE670754 C DE 670754C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
starter
pinion
foot
uncoupling
internal combustion
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Expired
Application number
DEB181058D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alex Von Falkenhausen
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Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N3/00Other muscle-operated starting apparatus
    • F02N3/04Other muscle-operated starting apparatus having foot-actuated levers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entkuppeln des Anwerfritzels einer Fußanwerfvorrichtung von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftradmotoren Die üblichen Kickstarter bestehen aus einem Fußanwerfhebel, der mit einem. im Gehäuse. gelagerten Zahnsegment verbunden ist. Das Segment steht dabei mit einem mit Klauen versehenen verschiebbaren Ritzel in Eingriff, das beim Abwärtstreten des Fußanwerfhebels in die Klauen eines auf einer Getriebewelle gelagerten Zwischenrades eingreift. Von diesem Zwischenrad aus wird dann der Motor über das Getriebe angeworfen. Der Anwerfhebel wird nach erfolgtem Anwerfen durch eine Feder in seine Ausgangsl.age zurückgeholt. Gleichzeitig werden die Klauen des Ritzels und des Zwischenrades durch Zurückschieben des Ritzels außer Eingriff gebracht. ' Das Ritzel wird dabei .durch einen auf ihm angeordneten Nocken, der auf einen im Gehäuse befestigten Stift aufläuft, zurückgeschoben. Dieser bisher üblichen Ausschaltvorrichtung des Kickstarters haftet der Nachteil an, d.aß die Übersetzung zwischen dem Segment und dem Ritzel so gestaltet sein muß, daß das Ritzel beim Niedertreten -des Fußanwerfhebels nur höchstens eine einzige Umdrehung macht, um ein Zurückschieben des Ritzels im Verlaufe des Anwerfens durch den auf den Stift auflaufenden Nocken zu vermeiden. Man ist dabei in der Zahl der beim Niedertreten des Anwerfhebels über das Getriebe in die Kurbelwelle eingeleiteten Umdrehungen stark eingeschränkt, so daß unter Umständen mehrere Anwerfversuche nötig sind, um den Motor in Gang zu setzen.
  • Die Erfindung beseitigt diesen den bisher üblichen Kickstartern anhaftenden Nachteil. Erfindungsgemäß ist an der einen Seite des mit dem Fußanwerfhebel verbundenen Segmentes ein Abweisstück befestigt, das, solange sich der Anwerfhebel in der oberen Ruhestellung befindet, einen am Ritzel angeordneten Bund übergreift. Dabei wird das Ritzel in der zurückgeschobenen Lage festgehalten und dadurch seine Verbindung mit dem über das Getriebe mit der Kurbelwelle verbundenen Klauenzwischenra@d aufgehoben. Beim Niedertreten des Anwerfhebels um einen geringen Winkel kommt das Abweisstück außer Eingriff und gibt dadurch das Ritzel frei. Dieses wird dann in bekannter Weise von einer Druckfeder an das Klauenzwischenrad geschoben und. damit eine Klauenverbindung mit diesem hergestellt.
  • Der .durch die Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß jedes beliebige Übersetzungsverhältnis zwischen ,dem Segment und ,dem Ritzel gewählt werden kann. Auf Grund .der Erfindung ist im Gegensatz zu den bisher bekannten Kickstartern auch ein Übersetzungsverhältnis möglich, bei dem. das Ritzel beim Niedertreten des Anwerfhebels auch mehr als eine Umdrehung macht, so daß auf diese Weise auch in die Kurbelwelle eine zum sofortigen Anwerfen ausreichende Anzahl von Umdrehungen eingeleitet werden kann.
  • Die Erfindung wird an Hand der A#bbildungen näher beschrieben.
  • In der Abb. i ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kickstarterausschaltvorrichtung in einer seitlichen Ansicht und in der Abb. -2 in einem Schnitt A-A der Abb. i dargestellt.
  • Beim Anwerfen wird .der mit dem im Gehäuse i und im Gehäusedeckel a gelagerten Zahnsegment 3 verbundene Fußanwerfhebel 4 niedergetreten. Dabei kommt nach kurzer Drehung das am Zahnsegment 3 .angenietete Abweisstück 5, das den am Ritzel 6 angeordneten Bund 7 übergreift, außer Eingriff. Das Ritzel 6 wird daraufhin durch die Druckfeder 8 an -das Klauenzwischenrad 9, das über das Getriebe die Kurbelwelle antreibt, herangeschoben. Dabei werden die Klauen io und i i in Eingriff gebracht, so daß dann die Verbindung zwischen dem Anwerfhebel 4 und dem Motor hergestellt ist. Nach dem Anwerfen wird ..der Anwerfhebel d. in der üblichen Weise wieder in seine Ausgangslage zurückgeholt. Dabei wird das Ritzel 6 durch das Abweisstück 5, das mit einer abgeschrägten Fläche auf den Bund 7 drückt, wieder zurückgeschoben und dadurch die Klauen io und i i außer Eingriff gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Entkuppeln des Anwerfritzels einer Fußanwerfvorrichtung von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftradmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit dem Fußanwerfhebel (4.) verbundenen Zahnsegment (3) ein in Ruhelage des Anwerfhebels (4) einen am Antriebsritzel (6) angeordneten Bund (7) übergreifendes, .das Antriebsritzel (6) an einer Schrägfläche außer Eingriff mit der die Anwerfbewegung weiterleitenden Klauenverzahnung (i i ) haltendes Abweisstück (5) so befestigt ist, daß dieses nach kurzem Niedertreten des Fußanwerfhebels (4.) das Antriebssritzel (6) freigibt.
DEB181058D 1937-12-10 1937-12-10 Einrichtung zum Entkuppeln des Anwerfritzels einer Fussanwerfvorrichtung von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftradmotoren Expired DE670754C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920041C (de) * 1951-01-24 1954-11-11 Hurth Masch Zahnrad Carl Klauenkupplung fuer Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Kraftraeder und Kleinfahrzeuge
DE1054336B (de) * 1955-04-26 1959-04-02 Innocenti Soc Generale Anwerf-Vorrichtung fuer Motorraeder

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920041C (de) * 1951-01-24 1954-11-11 Hurth Masch Zahnrad Carl Klauenkupplung fuer Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Kraftraeder und Kleinfahrzeuge
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