AT296323B - Verfahren zur Herstellung von 2,2-disubstituierten 2,3-Dihydro-benzo-1,3-oxazonen-4 - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2,2-disubstituierten 2,3-Dihydro-benzo-1,3-oxazonen-4

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AT296323B
AT296323B AT709670A AT709670A AT296323B AT 296323 B AT296323 B AT 296323B AT 709670 A AT709670 A AT 709670A AT 709670 A AT709670 A AT 709670A AT 296323 B AT296323 B AT 296323B
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benzo
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Chem Fab Aubing Dr Kurt Bloch
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D265/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one oxygen atom as the only ring hetero atoms
    • C07D265/041,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines
    • C07D265/121,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D265/141,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring
    • C07D265/201,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring with hetero atoms directly attached in position 4
    • C07D265/22Oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Umsetzung von Salicylamid mit Ketonen zu   2, 2-disubstituierten-2, 3-Dihydro-benzo-1, 3-   - oxazonen-4 ist seit langem bekannt (Bruce W. Horrom und Harold E. Zaugg, Z. Am. Chem. Soc. 72   [1950],   S. 721 bis 724). Bei der bisher bekannten Verfahrensweise wurden bei Einsatz   nicht-cyclischer  
Ketone einheitlich dürftige Ausbeuten erhalten. Auch die Reinheit der Produkte liess zu wünschen übrig. 



   Aus diesem Grund muss die bisher bekannte Herstellungsmethode als"Bildungsweise"bezeichnet werden ; sie ist zur Herstellung von   2, 2-disubstituierten-2, 3-Dihydro-benzo-1, 3-oxazonen-4   ungeeig- net, da das dabei anfallende Reaktionsprodukt bis zu   500/0   Salicylamid enthält. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von 2,   2-disubstituierten-2, 3-Dihydro-     - benzo-1, 3-oxazonen-4   durch Umsetzung von Salicylamid mit nicht-cyclischen Ketonen, wobei überschüssiges Keton als Lösungsmittel dient, zur Verfügung zu stellen, das das Oxazon in hoher Ausbeute und Reinheit liefert. 



   Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass man die Umsetzung in Gegenwart von Carbonsäureanhydriden, vorzugsweise mittels Acetanhydrid und von Protonendonoren und/oder Lewis-Säuren bei Temperaturen bis etwa   700C   durchführt. 



   Gegenstand der Erfindung ist somit insbesondere ein Verfahren zur Herstellung von 2, 2-Dialkyl-   - 2, 3-dihydro-benzo-1, 3-oxazonen-4   durch Umsetzung von Salicylamid mit Ketonen, wobei überschüssiges Keton als Lösungsmittel dient ; das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart von Protonendonoren und/oder   Leis-Säuren   und von Acetanhydrid bei Temperaturen bis etwa   700C   durchführt. 



   Als Ketone können beliebige nicht-cyclische Ketone verwendet werden, z. B. aromatische und aliphatische Ketone ; bevorzugte Ketone sind Aceton, Acetophenon, Benzophenon, Methyläthylketon und Diäthylketon. Beim erfindungsgemässen Verfahren wird Aceton als Keton besonders bevorzugt. 



   Vorzugsweise führt man das Verfahren der Erfindung in Gegenwart von Mineralsäure, insbesondere von Schwefelsäure, durch. 



   In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung führt man die Umsetzung bei einer Salicylamid-Konzentration von 5 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Reaktionsgemisch, durch. 



   Die verwendete Carbonsäureanhydridmenge kann in weiten Grenzen schwanken, doch ist eine gegenüber der Salicylamidmenge äquimolare oder geringfügig grössere, insbesondere Acetanhydridmenge, bevorzugt. 



   Das Verfahren der Erfindung führt man vorzugsweise bei einer Temperatur von etwa 40 bis 600C durch. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren hat gegenüber den bisher bekannten Verfahren den Vorteil, dass die Verfahrensprodukte in höherer Ausbeute und besserer Reinheit anfallen. So wird bei der Umsetzung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 von Salicylamid mit Aceton 2,   2-Dimethyl-2,     3-dihydro-benzo-1,   3-oxazon-4 in einer Ausbeute von 83 bis   92%   der Theorie und mit einem Schmelzpunkt von 136 bis 1380C erhalten. Demgegenüber betrug die Ausbeute bei bisherigen Verfahren 47 bis 50% und das Produkt hatte einen Schmelzpunkt von nur
135 bis   137 C,   lag also in geringer Reinheit vor. Während das bisherige Verfahren eine vielstündige
Reaktionszeit erforderte, kann das erfindungsgemässe Verfahren selbst bei grossen Ansätzen in weniger als 1 bis 2 h durchgeführt werden. 



   Die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen können als Arzneimittel, insbesondere   alsAnalge-   tika, verwendet werden. 



   Die nachstehenden Beispiele erläutern die Erfindung. 



     Beispiel l :   Man gibt in einen mit Rührer, Thermometer und Rückflusskühler versehenen l l-Dreihalskolben 300 ml Aceton und lässt unter Rühren und Kühlen 30 ml konzentrierte Schwefelsäure zutropfen. Die Kühlung wird so gesteuert, dass eine Endtemperatur von   300C   erreicht wird. Anschliessend trägt man 137 g Salicylamid ein. Ohne weitere Kühlung lässt man nun langsam 110 ml Acetanhydrid zutropfen, wobei darauf geachtet wird, dass bei Erreichung einer Reaktionstemperatur von   500C   so gekühlt wird, dass die Temperatur des Reaktionsgemisches auf 45 bis   550C   gehalten wird. Nach Beendigung der Acetanhydridzugabe lässt man unter Rühren ohne weitere Kühlung die Reaktion auslaufen.

   Nach 15 min kühlt man auf etwa   300C   ab und fügt anschliessend langsam etwa 600 ml Wasser hinzu. Das gewünschte Reaktionsprodukt, nämlich 2, 2-Dimethyl-2,3-dihydro-benzo-1,3-oxazon-4 kristallisiert hiebei langsam aus. Es wird durch Abnutschen isoliert, scharf abgesaugt und mit möglichst wenig Wasser bis zur neutralen Reaktion nachgewaschen. Anschliessend wird das Produkt getrocknet. Die Ausbeute beträgt 150 bis 158 g entsprechend etwa 83 bis 88% der Theorie ; Schmelzpunkt 136 bis   1380C.   Die Prüfung auf freie phenolische Hydroxylgruppen zeigt eine negative Reaktion. 



   Beispiel 2 : Man arbeitet wie in Beispiel   1,   tropft jedoch 150 ml Propionsäureanhydrid an Stelle von 110 ml Acetanhydrid zu. Die Ausbeute an 2,2-Dimethyl-2,   3-dihydro-benzo-1,   3-oxazon-4 beträgt 148 g entsprechend 82% der Theorie ; Schmelzpunkt 136 bis 138 C. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von 2, 2-disubstituierten 2,   3-Dihydro-benzo-1,   3-oxazonen-4 der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 worin   RundR unabhängig   voneinander niedere Alkyl, Aryl oder Aralkyl darstellt, durch Umsetzung von Salicylamid mit nicht-cyclischen Ketonen, wobei überschüssiges Keton als Lösungsmittel dient, dadurchgekennzeichnet, dassmandieUmsetzunginGegenwartvonProtonendonorenund/oder Lewis-Säuren und von Carbonsäureanhydriden bei Temperaturen bis etwa   700C   durchführt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart von Propionsäureanhydrid, Bernsteinsäureanhydrid oder vorzugsweise Acetanhydrid durchführt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Salicylamid mit aliphatischen Ketonen, insbesondere Aceton, umsetzt.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart von Mineralsäure, insbesondere Schwefelsäure, durchführt.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mandie Umsetzung bei einer Salicylamid-Konzentration von 5 bis 30 Gew.-%,bezogen auf das gesamte Reaktionsgemisch durchführt.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man eine ge- EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> 7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei einer Temperatur von etwa 40 bis 600C durchführt.
AT709670A 1970-08-04 1970-08-04 Verfahren zur Herstellung von 2,2-disubstituierten 2,3-Dihydro-benzo-1,3-oxazonen-4 AT296323B (de)

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