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Frottierapparat.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Apparat, mit welchem kontinuierlich besonders gelinde Frottier- bzw. Klopfwirkungen auf die verschiedensten Teile des menschlichen Körpers, insbesondere auf die Rückenteile ausgeübt werden können.
Der Apparat besteht aus drei Hauptteilen, 1. der Frottierwalze, 2. dem Antrieb der Frottierwalze und 3. aus dehnbaren Übertragungsorganen, welche die von der Antriebsvorrichtung eingeleiteten Bewegungen auf die Frottierwalze übertragen.
In den Zeichnungen zeigt : Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Frottierwalze, Fig, 2 eine Ansicht des Frottierwalzenträgers, Fig. 4 einen Grundriss der Antriebsvorrichtung.
In den Fig. 3 und 5 sind Details des Frottierapparates dargestellt. Fig. 6 veranschaulicht eine Seitenansicht der in Fig. 4 dargestellten Antriebsvorrichtung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Frottierwalze aus einer an den Enden mit je einem Zapfen 1, 2 versehenen Hohlwelle, welche auf ihrer Umfläche mit Ausnahme des mittleren Teiles, auf welchem eine Seilscheil) e 3 befestigt ist, eine Reihe von Öffnungen besitzt, in welchen die aus Federn 4 gebildeten Frottierarme eingelassen sind. Die Scheibe 3
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schlungen.
In den oberen Spiralwindungen dieser Federn 4 sind aus Kautschuk bestehende
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Die Frotticrwalze ist in einem besonderen Rahmen gelagert, der im Wesen aus einer Stange 6 und zwei an den Schienen 7, 8 dieser Stange befestigten,. Schenkeln 9, 9 besteht, welche an ihren Yoreinigungspunkten je ein Lager 10 tragen, in welchen die Zapfen 1, 2 der Frottierwalze lagern. Auf den unteren Enden eines jeden Schenkels 9, 9 ist je ein kleiner, zur Stange 6 parallel laufender Wollenstummel 11 befestigt, auf welchen drehbar gelagerte Rollen 12 montiert sind, um den Rahmen samt der Frottierwalze leicht trans-
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Scheibe 3 umhüllenden flachen Reifens 15 ein- und feststellbar gelagert ist, durch welchen das Abgleiten des Treibseiles von der Scheibe 3 verhindert wird.
Um die in der Nähe des
Treibseiles lagernden Frottierarme mit dem Riemen nicht in Berührung gelangen zu lassen, ist. auf dem unteren Teile des Reifens li eine Gabel 1 (i angeordnet, zwischen deren Schenkel der Riemen hindurchläuft. An jedem der Schenkelpaare , 9 ist ausserdem ein Reifen j ? 7 befestigt, durch welchen die Frottierarme gegen von der Seite erfolgende Stösse geschütztwerden.
Um nasse e Frottierungen durchzuführen, kann der in Fig. 3 dargestellte Hilfsapparat verwendet werden, welcher aus einem hohlen, an beiden Seiten geschlossenen Zylinder 19 besteht, der an der Oberseite einen Einlaufstutzen 20 trägt und an der Unterseite eine
Reihe mit Dochten 21 versehene Ausströmöffnungen besitzt, welche das durch den Einlauf- stutzen in den Zylinder eingefüllte Wasser tropfenweise abgeben. Der Wasserzylinder wird auf don Frottierwalzcnrabmen mittels einer Gabel 22 befestigt, welche unter dem Kopfe der die Halterstange 14 feststellenden Schraube 23 eingeschoben wird.
Die in Fig. 4 dargestellte Antriebsvorrichtung, welche von dem die Frottierwalze tragenden Gestelle vollständig gesondert ist, besteht ans zwei miteinander gelenkig verbundenen Rahmenteilen, von welehen der fixe Ralmenteil aus den Montierungsstücken 24 27 und der zweite, bewegliche Rahmenteil aus den in den Scharnieren 26, 27 beweglichen Montiorungsstücken 26-29 gebildet wird.
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in welchem zwei das Pedale P tragende Kurbeln J {lagern. Das seiner Konstruktion nach bekannte Pedale wird im Kreise bewegt (vgl. Fig. G), wodurch die auf dem Bolzen B-1 sitzende Riemenscheibe 36 in drehende Bewegung versetzt wird.
Um Totpunktslagen beim
Auslassen des Pedales P zu verhindern, ist in bekannter Weise unter dem Pedale eine
Spiralfeder 3S angeordnet, welche mit dem oberen Ende in einem Bestandteile des Pedales und mit dem unteren Ende in der Grundplatte des fixen Ständers verankert ist. Die Spiralfeder gibt sohin während der kreisenden Bewegung des Pedals nach und drückt beim Austassen des Pedals dasselbe stets in seine Höchstlage. Der auf der Scheibe zulaufende
Riemen wird durch einen Reifen 37 an Ort und Stelle gehalten.
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Der bewegliche Rahmenteil wird aus zwei durch einen Steg miteinander verbundenen Armen M, 40 und S9, 4j ! gebildet, in welchen die Drehzapfen einer Welle lagern, auf welcher zwei Scheiben von verschieden grossen Durchmessern,. auf-sitzen.
Die grössere Scheibe 42 2 weist entlang ihrer Umfläche einer Rille auf ; die kleinere Scheibe 45, welche in derselben Ebene wie die Scheibe 37 lagert, wird von dieser Scheibe durch einen streckbaren Riemen 44110 angetrieben. Durch die gelenkige Verbindung der Rahmenteile wird die Zusammenfaltung der Antriebsvorrichtung im unbenützten Zustande des Frottierapparates also eine Verkleinerung seines Volumens erreicht. Auf dem die Scheiben-12, 43 tragenden Teile des beweglichen Rahmens ist ein Riemenleiter 44 angeordnet, der mittels der Schraube 45 auf einer zwischen den Armen 28, 40 bzw. 29, 41 gelagerten Traverse befestigt ist.
Von der Scheibe 42 aus wird mittels eines streckbaren Übertragungsorganes, beispielsweise eines Kautschukseiles 47 die von dem Fussantrieb eingeleitete Bewegung auf die Seilscheibe 3 der Frottierwalze übertragen.
Durch die Verwendung der elastischen Übertragungsorgane bei'dem vorstehend beschriebenen Frottierapparato wird ermöglicht, dass sämtliche Körperstellen ohne Lage- änderung des Patienten behandelt werden können.
Die Handhabung des vorstehend beschriebenen, besonders leicht transportablen Frottierapparates ist folgende :
Die Antriebsvorrichtung wird zunächst auf die Erde gestellt, hierauf die vom Gestelle der Antriebsvorrichtung vollständig gesonderte Frottiervorrichtung in Arbeitsstellung ge- bracht und schliesslich das Treibseil 47 der Antriebsvorrichtung um die Scheibe 3 der Frottiervorrichtung gelegt.
Nachdem der den Apparat Handhabende zwecks Sicherung der Antriebsvorrichtung gegen Ortsveriinderungen einen Fuss auf einen freien Bodenteil des
Gestelles der Antriebsvorrichtung aufgesetzt hat, wird der zweite Fuss auf das Pedale auf-
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organe von der Antriebsvorrichtung in Rotation versetzt wird, wird ermöglicht, dass sämt- liche Körperteilen des zu behandelnden Patienten ohne Lagenänderung desselben behandelt
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PATENT-ANSPRÜCHE :
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