AT29609B - Frottierapparat. - Google Patents

Frottierapparat.

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AT29609B
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Hippolyte Claude Vial
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Hippolyte Claude Vial
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Description


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  Frottierapparat. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Apparat, mit welchem   kontinuierlich   besonders gelinde Frottier- bzw. Klopfwirkungen auf die verschiedensten Teile des menschlichen Körpers, insbesondere auf die   Rückenteile ausgeübt werden können.   



   Der Apparat besteht aus drei Hauptteilen, 1. der Frottierwalze, 2. dem Antrieb der Frottierwalze und 3. aus dehnbaren Übertragungsorganen, welche die von der Antriebsvorrichtung eingeleiteten Bewegungen auf die Frottierwalze übertragen. 



   In den Zeichnungen zeigt : Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Frottierwalze,   Fig, 2   eine Ansicht des Frottierwalzenträgers, Fig. 4 einen Grundriss der Antriebsvorrichtung. 



  In den Fig. 3 und 5 sind Details des Frottierapparates dargestellt. Fig. 6 veranschaulicht eine Seitenansicht der in Fig. 4 dargestellten Antriebsvorrichtung. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Frottierwalze aus einer an den Enden mit je einem Zapfen 1, 2 versehenen Hohlwelle, welche auf ihrer   Umfläche   mit Ausnahme des mittleren Teiles, auf welchem eine Seilscheil) e 3 befestigt ist, eine Reihe von Öffnungen besitzt, in welchen die aus Federn 4 gebildeten Frottierarme eingelassen sind. Die Scheibe 3 
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   schlungen.   



   In den oberen Spiralwindungen dieser Federn 4 sind aus Kautschuk bestehende 
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   Die Frotticrwalze   ist in einem besonderen Rahmen gelagert, der im Wesen aus einer Stange 6 und zwei an den Schienen 7, 8 dieser Stange befestigten,. Schenkeln 9, 9 besteht, welche an ihren   Yoreinigungspunkten   je ein Lager 10 tragen, in welchen die Zapfen   1, 2   der Frottierwalze lagern. Auf den unteren Enden eines jeden Schenkels 9, 9 ist je ein kleiner, zur Stange 6 parallel laufender Wollenstummel 11 befestigt, auf welchen drehbar gelagerte Rollen 12 montiert sind, um den Rahmen samt der Frottierwalze leicht trans- 
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Scheibe 3 umhüllenden flachen Reifens 15 ein- und feststellbar gelagert ist, durch welchen das Abgleiten des Treibseiles von der Scheibe 3 verhindert wird.

   Um die in der Nähe des
Treibseiles lagernden Frottierarme mit dem Riemen nicht in Berührung gelangen zu lassen,   ist. auf   dem unteren Teile des Reifens li eine Gabel   1 (i angeordnet,   zwischen deren   Schenkel der Riemen hindurchläuft.   An jedem der   Schenkelpaare ,   9 ist   ausserdem   ein   Reifen j ? 7 befestigt, durch welchen die Frottierarme gegen   von der Seite erfolgende Stösse geschütztwerden. 



    Um nasse e Frottierungen durchzuführen, kann der in Fig. 3 dargestellte Hilfsapparat   verwendet werden, welcher aus einem hohlen, an beiden Seiten geschlossenen Zylinder 19 besteht, der an der Oberseite einen Einlaufstutzen 20 trägt und an der Unterseite eine
Reihe mit Dochten 21 versehene Ausströmöffnungen besitzt, welche das durch den Einlauf- stutzen in den   Zylinder eingefüllte   Wasser tropfenweise abgeben. Der Wasserzylinder wird auf   don     Frottierwalzcnrabmen mittels   einer Gabel 22 befestigt, welche unter dem   Kopfe   der die Halterstange 14 feststellenden Schraube 23 eingeschoben wird. 



   Die in Fig. 4 dargestellte Antriebsvorrichtung, welche von dem die Frottierwalze   tragenden Gestelle vollständig gesondert ist, besteht ans zwei miteinander gelenkig verbundenen Rahmenteilen, von welehen der fixe Ralmenteil aus den Montierungsstücken 24 27   und der zweite, bewegliche Rahmenteil aus den in den Scharnieren 26, 27 beweglichen   Montiorungsstücken 26-29   gebildet wird. 
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 in   welchem   zwei das Pedale   P   tragende   Kurbeln J {lagern.   Das seiner   Konstruktion nach   bekannte Pedale wird im Kreise bewegt   (vgl. Fig. G), wodurch   die auf dem Bolzen   B-1   sitzende Riemenscheibe 36 in drehende Bewegung versetzt wird.

   Um Totpunktslagen beim
Auslassen des Pedales P zu verhindern, ist in bekannter Weise unter dem Pedale eine
Spiralfeder 3S angeordnet, welche mit dem oberen Ende in einem Bestandteile des Pedales und   mit dem   unteren Ende in der   Grundplatte   des fixen Ständers verankert ist. Die Spiralfeder gibt sohin während der kreisenden   Bewegung   des Pedals nach und drückt beim   Austassen des Pedals dasselbe stets   in seine Höchstlage. Der auf der Scheibe   zulaufende  
Riemen wird durch einen Reifen 37 an Ort und Stelle gehalten. 

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   Der bewegliche Rahmenteil wird aus zwei durch einen Steg miteinander verbundenen   Armen M, 40 und S9, 4j ! gebildet, in   welchen die Drehzapfen einer Welle lagern, auf welcher zwei Scheiben von verschieden grossen Durchmessern,. auf-sitzen. 



   Die grössere Scheibe 42 2 weist entlang ihrer Umfläche einer Rille auf ; die kleinere Scheibe 45, welche in derselben Ebene wie die Scheibe 37 lagert, wird von dieser Scheibe durch einen streckbaren Riemen   44110   angetrieben. Durch die gelenkige Verbindung der Rahmenteile wird die Zusammenfaltung der Antriebsvorrichtung im unbenützten Zustande des Frottierapparates also eine Verkleinerung seines Volumens erreicht. Auf dem die   Scheiben-12,   43 tragenden Teile des beweglichen Rahmens ist ein Riemenleiter 44 angeordnet, der mittels der Schraube   45   auf einer zwischen den Armen   28, 40 bzw. 29, 41   gelagerten Traverse befestigt ist.

   Von der Scheibe 42 aus wird mittels eines streckbaren Übertragungsorganes, beispielsweise eines Kautschukseiles 47 die von dem Fussantrieb eingeleitete Bewegung auf die Seilscheibe 3 der Frottierwalze übertragen. 



   Durch die Verwendung der elastischen Übertragungsorgane bei'dem vorstehend beschriebenen Frottierapparato wird ermöglicht, dass sämtliche Körperstellen ohne Lage-   änderung   des Patienten behandelt werden können. 



   Die Handhabung des vorstehend beschriebenen, besonders leicht transportablen Frottierapparates ist folgende :
Die Antriebsvorrichtung wird zunächst auf die Erde gestellt, hierauf die vom Gestelle der   Antriebsvorrichtung vollständig   gesonderte Frottiervorrichtung in Arbeitsstellung   ge-   bracht und schliesslich das Treibseil 47 der Antriebsvorrichtung um die Scheibe 3 der   Frottiervorrichtung   gelegt.

   Nachdem der den Apparat Handhabende zwecks Sicherung der Antriebsvorrichtung gegen   Ortsveriinderungen einen   Fuss auf einen freien Bodenteil des
Gestelles der Antriebsvorrichtung aufgesetzt hat, wird der zweite Fuss auf das Pedale auf- 
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 organe von der Antriebsvorrichtung in Rotation versetzt wird, wird ermöglicht, dass   sämt-   liche Körperteilen des zu behandelnden Patienten ohne Lagenänderung desselben behandelt 
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   PATENT-ANSPRÜCHE   : 
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AT29609D 1906-05-25 1906-05-25 Frottierapparat. AT29609B (de)

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AT29609B true AT29609B (de) 1907-08-26

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ID=3543114

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