AT124211B - Aufwickelvorrichtung für federnde Meßbänder mit gekrümmtem Querschnitt. - Google Patents
Aufwickelvorrichtung für federnde Meßbänder mit gekrümmtem Querschnitt.Info
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Description
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Anfwickelvorrichtung für federnde Messbänder mit gekrümmtem Querschnitt.
Die Erfindung bezieht sich auf Aufwiekelvorrichtungen für federnde Messbander mit gewölbtem
Querschnitt, die dauernd eine gestreckte Gestalt anzunehmen trachten. Solche Aufwickelvorrichtungen bestehen aus einem Halter mit einer zylindrischen Wand und einer beweglichen Führung für das Messband.
Die Aufwickelvorrichtung ist derart ausgestaltet, dass das Messband aus derselben um jeden gewünschten Betrag herausgezogen werden kann und in diesem ausgezogenen Zustand erhalten wird. Bei bekannten
Vorrichtungen dieser Art wirkt der Halter mit einer besonderen unterhalb des Bodens angeordneten
Bremsfeder zusammen. Dadurch wird die Bauweise der Aufwickelvorrichtung umständlich. Die Er- findung bezweckt die Aufwiekelvorrichtung nur auf das notwendige Mass der Anzahl der bewegten Teile zu beschränken, um ihren Aufbau und ihre Handhabung möglichst zu vereinfachen.
Erfindungsgemäss wirkt deshalb die bewegliche Führung für das Messband entweder mit dem
Halter oder der Messbandspirale oder mit beiden unmittelbar so zusammen, dass die Bewegung des Mess- bandes unterbrochen wird, wenn die Führung gegen den Halter gepresst wird.
In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine Aufwickelvorrichtung mit vollständig aufgewickeltem
Messband, bei welcher die Führung mit dem Messband und dem Halter zusammenwirkt. Fig. 2 ist ein
Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 und 5 zeigen ähnliche Darstellungen wie Fig. 1 und 2 mit zum Teil abgewickeltem Messband,
Fig. 5 ist dabei ein Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 und 7 zeigen in Seitenansicht bzw.
Schnitt eine weitere Ausfühiungsform, bei welcher die Führung nur mit dem Messband zusammenwirkt,
Fig. 7 ist ein Schnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 6. Die Fig. 8 und 9 zeigen eine ähnliche Ausführungs- form wie gemäss Fig. 1-5, jedoch mit einem besonderen Teil zur Verhütung der Abnutzung der Kante des Messbandes in der Führung. Fig. 9 ist ein Schnitt längs der Linie 11-11 der Fig. 8. Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsfolm mit einem beweglichen, die Abnutzung verhindernden Teil. Die Fig. 11 und 12 zeigen in Draufsicht und Seitenansicht eine weitere Ausführungsform, bei welcher die Führung mit dem Halter zusammenwirkt. Fig. 13 ist ein Schnitt längs der Linie 15-15 der Fig. 11.
Gemäss Fig. 1-5, welche die vorzugsweise Ausführungsforrn des Erfindungsgegenstandes ver- anschaulichen, ist die obere Kante des Mantels. 3 der zylindrischen Dose 1 mit einem einwärts gerichteten
Flansch 4 versehen, der im Winkel zur Wand 3 und zum Boden 2 der Dose liegt. Das Messband A liegt, wenn es vollständig zu einer nach innen gewickelten Spirale aufgewickelt ist, innerhalb der Dose 1 und unterhalb des Raumes 5, der durch die Innenkante 6 des Flansches 4 und den Mantel 5 gebildet wird, wobei die äusserste Windung der Spirale am Mantel 3 anliegt. Im Innern der Dose 1 ist in der Achse eine Lagerung 10 für die inneren Enden von zwei Führungs-und Bremsarmen H angeordnet.
Die Lagerung besteht aus einem Ring 12, der bei 13 zur Aufnahme eines Bolzens 14 durchbohrt ist, der einen
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ist bei 26 nach innen gebogen, so dass Anschläge gebildet werden, die eine Drehung der Blücke 22 gegen- über dem Ring 12 verhindern. Die oberen Enden der Ansätze 21, 21 der Brücke 22 sind durch einen Teil 27 starr miteinander verbunden, der im wesentlichen parallel zur Grundfläche des Ringes 12 liegt.
Der Zapfen 15 ist bei 28 mit Gewinde versehen, in welche eine Spannschraube. 30 eingeschraubt wird, die den Teil 27 durchsetzt und den Ring 12, die Brücke 22 und den Zapfen 15 starr miteinander verbindet.
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werden der Schraube.
Die Dose 1 kann sieh auf der Lagerung 10 frei drehen, wobei der Boden 2 in einer Xut liegt. die von dem Boden des Ringes 12 und dem Flansch 19 gebildet wird und jede Axialbewegung zwischen der Dose 1 und dem Ring verhindert. An den Armen 11 sind verhältnismässig dünne Blattfedern 32 mittels Nieten 33 befestigt und alle Federn sind mit Öffnungen-M versehen, durch welche die Schraube 30 hindurchtritt. Die Federn 32 sind abwechselnd an dem einen und dem andern Arm befestigt und die unterste Feder liegt an der oberen Fläche des Ringes 12 an. Hiedureh werden die Arme 11 an der Lagerung 10 gehalten und gegen die Dose j ! gedruckt (Fig. 2), wodurch die Dose 1 gegen Drehung gegen- über 10 gesichert, d. h. gebremst, ist.
Zur Drehung der Dose 1 werden die Teile 35 der Arme 11 zwischen Daumen und Zeigefinger zusammenge sst, worauf die Arme um die Kanten 36 des Brückenteiles 27 schwingen und sieh hiebei von der Kante 6 des Flansches 4 entfernen (Fig. 5). Die Dose kann sich dann gegenüber den Teilen 10 und 11 frei drehen. Die inneren Enden der Arme 11 sind bei 37 mit Durchbrechungen versehen, so dass genügend Spiel für die Schraube 30 vorhanden ist, wenn die Arme um die Kanten 36 schwingen. Um das Messband ji aus der Dose 1 zum Teil oder ganz herauszubringen, wird das freie Ende des Bandes aus der Dose herausgenommen und über die Kante 6 der Dose gelegt. Bei Zusammendrücken der Arme-
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Arme 11, 11 verringert, so dass die Federn 32, 32 die Arme gegen die Dose 1 bewegen können.
Jener Arm, der das Messband führt, presst es nun gegen die Kante 6, wobei die andere Längskante des Messbandes mit der Unterseite des Armes 11 zur Berührung kommt (Fig. 5). Der andere Arm H nimmt die in Fig. 5 rechts dargestellte Normallage ein, in welcher er die Kante 6 berührt. Bei dieser Stellung der Arme. H,. M ist ein weiteres Ablaufen des Bandes verhindert.
Um das Messband wieder aufzuwickeln, nimmt man den ausserhalb der Dose liegenden Teil des Messbandes zwischen die Finger der anderen Hand, presst die Arme 11, 11 gegeneinander, um sie vom
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einen Kante des Messbandes zusammenwirkt. Der zwischen 10 und 38 liegende Teil des Armes, der gegen den Ring 12 geneigt ist und mit der Fläche des Messbandes zur Berührung kommt, führt dieses in die Dose 5 zurück. Eine Verringerung des Druckes auf die Arme 11 gestattet den Federn 32. die. \rme in Anlage an die Dose und das Messband zu bringen, worauf das freie Ende des Messbandes in die Dose eingebracht werden kann.
Zur Verhinderung der Abnutzung der Arme 11 durch die Kante des Messbandes werden zweck-
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Führungs-und Bremsteiles radial in entgegengesetzten Richtungen längs der Unterseite des Bodens : 2e.
Eine Niete 30c verbindet die Platte 15c und die Arme 11c starr miteinander. Die Dose le ist hiebei auf der Lagerung c drehbar. Die Arme 11 c, 11 c sind mit Griffen 3. 5c versehen, die sich nahe der Wand 3c nach aufwärts erstrecken und nach innen gerichtete Ansätze 39 aufweisen, die gegen die flache obere Fläche des Flansches 4c anliegen können und hiebei eine Drehung zwischen der Dose und dem Führung- und, Bremsteil verhindern.
Zwischen der Innenkante 6e des Flansches 4e und einer Kante des nach innen gerichteten An- satzes 39, d. i. bei 38e, läuft die eine Kante des Messbandes, wenn dieses ab-oder aufgewickelt wird.
Werden die Griffe 35e aus der Normalstellung nach Fig. 13 gegen die Wand 3c gepresst, so wird
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Der Brems-und Führungsteil besteht aus einem nachgiebigen oder federnden Stoff, so dass er bei Verminderung des Druckes auf die Teile 35c in die Normallage nach Fig. 13 zurückkehrt, wobei sich der Teil 39 wieder unter Druck gegen den Flansch 4c anlegt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Gestalt dauernd einzunehmen trachten, bei welcher ein Halter mit einer zylindrischen Wand und eine bewegliche Führung für das Messband vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung mit dem Halter oder der Messbandspirale oder beiden unmittelbar derart zusammenwirkt, dass die Bewegung des Messbandes unterbrochen wird, wenn die Führung gegen den Halter gepresst wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung in einer durch die Achse des Halters gehenden Ebene beweglich ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung um einen Punkt sehwingt, der im wesentlichen in der Achse des Halters liegt.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch Mittel zur Verhinderung der Abnutzung der Führung an jenen Stellen, an welche sie mit dem Band oder mit dem Halter in Berührung kommt.5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung auf einem den Boden des als Dose ausgebildeten Halters durchsetzenden Zapfen schwenkbar gelagert ist.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2,3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung mit Federn verbunden ist, die sie dauernd in Anlage an die zylindrische Wand des dosenförmigen Halters zu halten trachten.7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung aus zwei vom Schwenkzapfen nach entgegengesetzten Richtungen verlaufenden Armen besteht, die die zylindrische Wand des dosenförmigen Halters übergreifen.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die sich ausserhalb der zylindrischen Wand erstreckenden Teile der Arme mit Griffen versehen sind, so dass die Arme von der Wand entgegen der Wirkung der Federn abgehoben werden können.9. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei welcher die zylindrische Wand der Dose an ihrer oberen Kante mit einem nach einwärts gerichteten Flansch versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme ausserhalb des nach einwärts gerichteten Flansches der Dose unter einem spitzen Winkel und im wesent- lichen parallel zur zylindrischen Wand abgebogen sind.10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der den Boden der Dose durch- setzende Zapfen am äusseren Ende mit einem Kopf versehen und eine sich gegen einen Ring ab- stützende Brücke durch eine Schraube mit dem Zapfen verbunden ist, derart, dass die Dose zwischen dem Kopf des Zapfens und dem Ring frei drehbar gelagert ist.11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 10, gekennzeichnet durch die die Führung beein- flussende Blattfedern, die Durchbrechungen zum Durchtritt der Schraube aufweisen und an einem freien Ende in der Brücke gelagert sind.12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfedern einander über- greifen und abwechselnd an dem einen und dem andern Arm befestigt sind.
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