AT139080B - Rasierhobel. - Google Patents
Rasierhobel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Rasierhobel. Die Erfindung bezieht sich auf Rasierhobel, bei denen eine dünne biegsame Klinge zwischen zwei Klemmplatten eingespannt und bei der Einspannung auch zweckmässig gebogen und in gebogener Stellung gehalten wird. Insbesondere betrifft die Erfindung solche Rasierhobel, bei denen die Deckplatte in zwei EMI1.1 nach innen geschwenkt werden können, um ohne ein Auseinandernehmen des Hobels die Klinge zwecks Herausnehmens oder Einsetzens ohne Sehneidgefahr leicht und bequem erfassen und handhaben zu können. Gegenüber den bekannten Rasierhobeln dieser Art besteht die Erfindung darin, dass die Deckplattenhälften nicht, wie bisher, an der Schutzplatte des Rasierhobels, sondern an einem besonderen Tragteil gelagert sind, der in Bezug auf die Klingenauflage bzw. die Schutzplatte heb-und senkbar angeordnet ist. Diese neue Anordnung ergibt die Möglichkeit, dass die Deekplattenhälften bei d'er Aufwärts- bewf gung des besonderen Tragteiles auf dem Wege von ihrer untersten Klemmstellung bis zu einer in bestimmter Höhe über dem Klingenauflager befindliehen Stellung in geschlossenem Zustande gradlinig EMI1.2 Bei dieser Bewegung wirken also die geschlossenen Deckplattenhälften in derselben Weise wie eine ungeteilte Deckplatte, so dass sie ebenso wie eine einheitliche Deckplatte mit genügendem Druck das Einspannen und Biegen der Klinge zwangläufig und ebenmässig bewirken. ¯0' Die neue Anordnung ergibt die weitere Möglichkeit, dass der besondere Tragteil für die Deckplattenhälften bei seiner Aufwärtsbewegung unter einen Teil der Klinge fassen und soweit über die Klingenauflage hinaus bewegt werden kann, dass er die Klinge von dieser Auflage abhebt und sie in dieser abgehobenen Stellung frei dem Benutzer darbietet, so dass er sie bequem aus dem Rasierhobel herausnehmen kann. In diesem Falle wirkt somit der Tragteil gewissermassen als Anhebevorrichtung für die Klinge ; durch welche die Klinge bei dem Ausschwenken der Deckplattenhälften in ihre Aussenstellung von der Auflagefläche der Schutzplatte abgehoben und beim Einwärtssehwenken der Deckplattenhälften in ihre geschlossene Stellung auf die Auflagefläche der Sehutzplatte aufgelegt wird. Die drehbare Verbindung der Deckplattenhälfteu mit dem heb-und senkbaren Tragteil kann durch Arme bewirkt werden, die einerseits an den Deekplattenhälften befestigt und anderseits an dem Tragteil drehbar verzapft sind, sowie durch Ausschnitte der Sehutzplatte hindurchgehen, in denen sie so geführt werden, dass sie die Deckplattenhälften während des ersten Teiles der Aufwärtsbewegung des Tragteiles, sowie während des letzten Teiles der Abwärtsbewegung dieses Tragteiles in der geschlossenen Stellung versperren. Das Ausschwenken der Deckplattenhälften nach aussen in ihre geöffnete Stellung bei der Aufwärts bewegung des Tragteiles erfolgt durch nockenartige Zapfen, die an den Deekplattenhälften bzw. deren EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> die aus Fig. 7 ersichtlichen Stellung oberhalb der Auflagefläche der Schutzplatte 10 angehoben werden kann. Die Ausschwenkbewegung der Deckplattenhälften 44 und damit auch die Aufwärtsbewegung des EMI3.1 Rahmen mit diesem zusammen nach unten bewegt wird. Die äussersten Zähne jeder Schutzzahnreihe sind nach aussen verbreitert, so dass sie unter einem Teil des betreffenden Deckplattenarmes 46 liegen, wenn diese Arme in ihre Auswärtsstellung ausgeschwungen sind. Demzufolge werden bei der Abwärtsbewegung des Lagers die Arme 46 über die abgerundete Fläche der darunter liegenden äussersten Zähne nach unten gezogen und nach innen geschwungen, bis sie die aus Fig. 5 ersichtliche senkrechte Stellung einnehmen. In dieser Stellung können sich die Arme 46 mit dem Rahmen frei nach oben und unten bewegen, ohne eine Schwingbewegung auszuführen, wobei sie die Deckplattenhälften in der aus Fig. 4 und 5 ersichtlichen geschlossenen Stellung halten und sperren. Der Rasierhobel ist mit einer dünnen biegsamen Klinge 60 versehen, die eine zur Aufnahme der Längsrippe 36 geeignete innere Durchbrechung besitzt, wodurch genau die seitliche Zentrierung der Klinge und damit die richtige Schneidlage ihrer Schneidkanten zu den Schutzzähnen bestimmt und gesichert wird. Die im vorliegenden Fall als Längsschlitz ausgebildete innere Durchbrechung der Klinge kann mit Querschlitzen versehen werden zwecks Aufnahme von anderen Zentriermitteln der Deckplatte, z. B. der an jedem Stirnende der Daekplatte paarweise vorgesehenen Zentrierstifte 58, vergleiche Fig. 4 bis 8. Diese Stifte fassen gemäss Fig. 8 in einen Querschlitz der Klinge und bestimmen dadurch genau die richtige Lage der Klinge in der Längsrichtung. Es ergibt sich aus Vorstehendem, dass die Auf-und Abbewegung des Lagers und der Deckplattenhälften, wodurch die Klinge gebogen und das Mass ihrer Biegung bestimmt wird, und gleichzeitig das Ein-und Ausschwenken der Deckplattenhälften 44 in genau abgestimmter Beziehung entsprechend der Drehung der Hülsenmutter 26 durch den Gebraucher stattfindet. Ist beispielsweise der Rasierhobel geschlossen, befindet sich also die Klinge in gebogenem und eingespanntem Zustande in der Gebrauchsstellung der Fig. 4, und will man nun den Rasierhobel öffnen, um die Klinge herauszunehmen oder die Vorrichtung zu reinigen, so braucht der Benutzer nur die Hülsenmutter 26 entgengesetzt der Uhrzeigerrichtung zu drehen, wodurch der Bolzen 30 und das an diesem befindliche Lager 36,42 nach oben bewegt wird. Während des ersten Teiles dieser Bewegung werden die Deckplattenhälften durch das Lager senkrecht angehoben, wobei die Deckplattenhälften 44 noch aneinandergeschlossen bleiben, bis die Klinge vollständig freigegeben ist und ihre ebene Lage eingenommen hat, vergleiche Fig. 5. In dieser Lage kommen die Nockenteil 50 mit ihren abgeflachten Seiten gerade in Berührung mit den festen Stiften 52. Wird die Mutter 26 weiter gedreht und dadurch der Rahmen weiter angehoben, so drehen sieh die Nocken 50 mit ihren abgeflachten Seiten gemäss Fig. 6 um die festen Stifte 52 des Schutzkammes herum, wodurch auch die mittels der Arme 46 starr mit den Nocken 50 verbundenen Deckplattenhälften 44 nach aussen geschwungen werden. Diese Bewegung setzt sich fort, bis die flachen Seiten der Nocken 50 eine annähernd senkrechte Stellung eingenommen haben, so dass sich nunmehr die Nocken 50 nicht mehr unterhalb der festen Stifte 52, sondern seitlich derselben befinden, vergleiche Fig. 7. Die Aufwärtsbewegung des Rahmens kann nun ohne weitere Ausschwenkbewegung der Deckplattenhälften fortgesetzt werden, bis die äusseren Längskanten der Deekplattenbällten gegen die Längsnuten der Schutzzähne 14 treffen. Hiedurch wird nicht nur die Öffnungsbewegung der Teile bis zu der gewünschten Weite begrenzt, sondern es werden auch die Deckplattenhälften in ihrer offenen Stellung unterstützt, so dass sie gegen Verbiegen oder sonstiges Beschädigen geschützt werden, selbst wenn der Rasierhobel in dieser Stellung fallen gelassen werden sollte. Während der letzten Aufwärtsbewegung hebt das Lager die Klinge 60 von der Auf- lagefläehe der Schutzplatte 10 ab und hält sie in angehobener Stellung dem Benutzer dar, wie dies ans Fig. 7 ersichtlich ist. In dieser Stellung kann die Klinge zwecks Reinigens oder Ersatzes bequem und leicht abgenommen werden. Wenn der Benutzer wünscht, den Rasierhobel zu schliessen und eine neue Klinge einzuspannen, so hat er lediglich die Mutter 26 in der Uhrzeigerrichtung zu drehen, wodurch der Bolzen 30 in den Handgriff hineingezogen und gesenkt und das Lager für die Deekplattenhälften nach unten bewegt wird, so dass die Derkplatten4älften 44 in ihre geschlossene und gesperrte Stellung gemäss Fig. 5 einwärts sehwingen. Nachdem sie diese Stellung eingenommen haben, wird durch weitere Drehung der Mutter 26 das Lager weiterhin nach unten bewegt und es werden die Deckplattenhälften 44 in ihrer geschlossenen Stellung in ihre Klemmstellung gesenkt, in welcher sie mit der Klinge 60 zwecks Einspannens derselbenin Berührung kommen. Das Mass der Biegung und demzufolge das freie Vorstehen der Klinge kann durch verschieden starkes Anziehen des Schraubenbolzens 30 geregelt und eingestellt werden. Es ist aus Fig. 4 ersichtlich, dass die Eingriffslinie zwischen jeder Deckplattenhälfte 44 und der , biegsamen Klinge 60 ausserhalb der Drehachse der Deekplattenhälften liegt. Demzufolge ist die Elasti- <Desc/Clms Page number 4> zität der Klinge bestrebt, die Deckplattenhälften geschlossen zu halten und dadurch ein etwaiges Spiel zwischen den Klemmteilen zu beseitigen, welches sich infolge langer Gebrauchsdauer bei etwaiger Abnutzung einzelner Teile eingestellt haben sollte. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Rasierhobel mit einer in ihrer Längsrichtung unterteilten Deckplatte, deren Hälften zur Freigabe der Klinge nach aussen und zum Einspannen der Klinge nach innen geschwungen werden können. EMI4.1 lagert sind, der in Bezug auf das Klingenauflager bzw. die Schutzplatte (10) heb-und senkbar angeordnet ist.
Claims (1)
- 2. Rasierhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplattenhälften (44) mit Nocken (50) versehen sind, die bei der Aufwärtsbewegung des Tragteiles (36, 42) gegen Anschläge (, 52) der Klingenauflage oder Schutzplatte (10) treffen und hiedurch das Ausschwingen der Deckplattenhälften in ihre Offenstellung bewirken.3. Rasierhobel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Deekplattenhälften (44) bei der Aufwärtsbewegung des Tragteiles (36, 42) auf dem Wege von ihrer untersten EinspanJ1stellung EMI4.2 stellung erfolgt.4. Rasierhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragteil (36, 42) bei der Aufwärtsbewegung unter einen Teil der Klinge (60) fasst und soweit über das Klingenauflager (10) hinansbewegt wird, dass er die Klinge von dem Auflager frei abhebt.5. Rasierhobel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckplattenhälften zur Lagerung an dem Tragteil (36, 42) an den vier Ecken der Deckplatte mit Armen (46) versehen sind, die bei geschlossener Deckplatte senkrecht nach unten durch Ausschnitte der Schutzplatte (10) ragen und an ihren unteren Enden mit dem Tragteile senkrecht unterhalb dieser Ausschnitte mittels Zapfen (48) drehbar verbunden sind, so dass die Arme durch die Ausschnitte bei der Aufwärtsbewegung des Tragteiles senkrecht geführt werden, bis die Drehzapfen in die Ausschnitte gelangen.6. Rasierhobel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (46) der Deekplattenhälften axial zu den Drehzapfen (48) mit festen halbzylindrischen Nocken (50) versehen sind, deren flache Seiten nach oben zeigen, beim Eintritt der Drehzapfen (48) in die Ausschnitte der Schutzplatte mit ihrer Aussenkante gegen feste Anschläge (52) der Schutzplatte treffen und bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Tragteiles, an diesen Anschlägen vorbeitretend, mittels der Arme (46) die Deckplattenhälften nach aussen in ihre Offenstellu11g verschwenken.7. Rasierhobel nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auschwenkbewcgung der Deekplattenhälften dadurch begrenzt wird, dass sie mit ihren äusseren Längskanten gegen eine auf jeder Längsseite der Schutzplatte sich erstreckende Rast zu liegen kommen.8. Rasierhobel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der auf-und abbewegbare Tragteil eine Längsrippe (36) besitzt, die am oberen Ende des in bekannter Weise im Handgriff (P, hinund herverschraubbaren Bolzens (30) sitzt, bei geschlossener'Deckplatte in einer Längsnut (20) des Sehutzkammes Aufnahme findet und an den beiden Enden mit Querarmen (42) versehen ist, die bei geschlossener Deekplatte unterhalb der Klingenauflage (10) sich befinden und deren Enden die Lager- zapfen (48) four die Deckplattenarme (46) tragen.9. Rasierhobel nach Anspruch 8 für Rasierklingen mit mittlerem Längsschlitz, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Längsrippe (36) des Tragteiles auch in seiner untersten Stellung noch ein Stück aus EMI4.3
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