AT288395B - Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden

Info

Publication number
AT288395B
AT288395B AT39970A AT39970A AT288395B AT 288395 B AT288395 B AT 288395B AT 39970 A AT39970 A AT 39970A AT 39970 A AT39970 A AT 39970A AT 288395 B AT288395 B AT 288395B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
preparation
acid amides
cinnamic acid
new cinnamic
Prior art date
Application number
AT39970A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Thomae Gmbh Dr K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomae Gmbh Dr K filed Critical Thomae Gmbh Dr K
Priority to AT39970A priority Critical patent/AT288395B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT288395B publication Critical patent/AT288395B/de

Links

Landscapes

  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden 
In der Patentschrift Nr.   281822   wird ein Verfahren zur Herstellung von Zimtsäureamiden der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der   Rl   ein Brom- oder Jodatom bedeutet, beschrieben. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich neue Zimtsäureamide der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 in der Hal ein Chlor-, Brom- oder Jodatom darstellt, nach folgendem Verfahren herstellen lassen :
Reduktion einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
B = Phenylbutazon und hinsichtlich ihrer temperatursenkenden Wirkung im Vergleich zu
C = Aminopyrin und
D = Phenacetin untersucht. 



  1. Die antiphlogistische Wirkung der zu untersuchenden Substanzen wurde als antiexsudative Wir- kung gegenüber dem Carrageenin-Ödem der Rattenhinterpfote nach der Methode von Winter et aL (Proc. Soc. exper. BioL Med. 111,   [1962]   S. 544 bis 547) und gegenüber dem Kaolin-Ödem der Rat- tenhinterpfote nach der Methode von Hillebrecht   (Arzneimittelforschung,   4,   [1954]   S. 607 bis 614) nach oraler Gabe von mindestens 3 Dosen an mindestens 14 Tieren pro Dosis getestet. 



  Die Messung erfolgte nach der Methode von Doepfner und Cerletti (Int. Arch. Allergy aL appl. 



   Immun. 12, [1958] S. 89 bis 97), es wurde die Dosis graphisch ermittelt, welche eine 35%ige Abschwä-   chung (ED)   der jeweiligen Schwellung bewirkt : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Substanz <SEP> Carrageenin-Ödem <SEP> Kaolin-Ödem
<tb> EDmg/kg <SEP> ED <SEP> mg/kg <SEP> 
<tb> A <SEP> 31 <SEP> 55
<tb> B <SEP> 74 <SEP> 62 <SEP> 
<tb> 
 
2. Die Prüfung auf eine temperatursenkende Wirkung der zu untersuchenden Substanzen erfolgte an normothermen Ratten nach oraler Gabe von mindestens 4 Dosen an mindestens 10 Tieren pro Dosis. 



   Aus den mit den verschiedenen Dosen erzielten gemittelten Werten für maximale Temperaturer- 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> :Substanz <SEP> ED, <SEP> 50C <SEP> mg/kg
<tb> A <SEP> 5,5
<tb> C <SEP> 70
<tb> D <SEP> 80
<tb> 
 
Die akute Toxizität der Substanzen A bis D wurde an Gruppen zumindest je 10 Ratten mit mindestens 3 Dosen pro Gruppe bestimmt. Es wurde die LD30' die Dosis bei deren peroralen Verabreichung   50%   der Tiere innerhalb von 14 Tagen verstarben, graphisch bestimmt : 
 EMI2.4 
 
<tb> 
<tb> Substanz <SEP> LD <SEP> g/kg
<tb> A-5, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> B <SEP> 0,98
<tb> C <SEP> 1, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> D <SEP> 2, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 
 Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern : 
 EMI2.5 
 ben.   Manrührt   2 h bei   20 C   und erhitzt zur Vervollständigung der Reaktion noch 1 h zum Sieden.

   Nach dem Abkühlen tropft man 5   m1   Aceton zu, filtriert den Niederschlag ab, dampft das Filtrat im Vakuum ein und löst den Rückstand in Essigester. Die Lösung wird mit verdünnter Salzsäure, verdünnter Natronlauge und Wasser ausgeschüttelt. Den aus der Essigesterphase erhaltenen Eindampfrückstand kristallisiert man aus Methanol unter Verwendung von Aktivkohle um. Man isoliert 3, 1 g   (50go   der Theorie) an 4- -Bromzimtsäure-(4-hydroxypiperidid) vom Fp. 158 bis   1600C.   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



    Beispiel 2 : 4-Bromzimtsäure- (4-hydroxypiperidid)   
Zu 6, 2 g (0, 020 Mol)   N- (4-Bromcinnamoyl)-piperidon- (4)   (Fp. 208 bis   210 C,   hergestellt aus 4-   - Bromzimtsäurechloridund Piperidon- (4)-hydrochlorid   in Gegenwart von Kaliumcarbonat) in 40 ml absolutem Tetrahydrofuran tropft man bei   200C   eine Suspension von 254 mg   (0, 007 Mol) Lithiumalumi-   niumhydrid in 25 ml absolutem Tetrahydrofuran. Man lässt 2 Tage stehen, gibt zur Vernichtung von überschüssigem Lithiumaluminiumhydrid 5 ml Essigester zu, versetzt dann mit 40 ml 2n-Salzsäure und 50 ml Wasser und extrahiert das Gemisch dreimal mit Essigester.

   Nach Entfernen des Essigesters im Vakuum wird das rohe   4-Bromzimtsäure- (4-hydroxypiperidid)   je einmal aus Methanol und Essigester umkristallisiert. 



     Ausbeute : 1, 8   g   (295o   der Theorie) ; Fp. 157 bis   1590C.   



   Analog werden folgende Verbindungen hergestellt :
4-Chlorzimtsäure-(4-hydroxypiperidid), Fp. 168 bis 170 C   4-Jodzimtsäure- (4-hydroxypiperidid),   Fp. 175 bis 1760C. 



   Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen der Formel I lassen sich nach an sich bekannten Methoden in übliche pharmazeutische Anwendungsformen, gegebenenfalls in Kombination mit andern Wirksubstanzen, einarbeiten. 



   Die Einzeldosis beträgt bei Erwachsenen 200, 00 bis 600, 00 mg, bevorzugt 300, 00 bis 400, 00 mg. 



     Tagesdosis : 400, 00   bis 1200, 00 mg, bevorzugt 600, 00 bis 800, 00 mg. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden der allgemeinen Formel 
 EMI3.1 
   in der Hal ein   Chlor-, Brom- oder Jodatom bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI3.2 
 in der Hal wie eingangs definiert ist, reduziert wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in einem Lösungsmittel durchgeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktionmit komplexen Metallhydriden durchgeführt wird.
AT39970A 1969-05-23 1969-05-23 Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden AT288395B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT39970A AT288395B (de) 1969-05-23 1969-05-23 Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT39970A AT288395B (de) 1969-05-23 1969-05-23 Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT288395B true AT288395B (de) 1971-03-10

Family

ID=3673533

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT39970A AT288395B (de) 1969-05-23 1969-05-23 Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT288395B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1518207B1 (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenylcyclopropanderivaten bzw. deren Salzen und quaternaeren Ammoniumverbindungen
DE2547287A1 (de) Neue benzo(a)chinolizidin-derivate und verfahren zu ihrer herstellung
AT288395B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden
DE69509091T2 (de) Salze von 2-[(2,6-dichlorophenyl)amin]phenylacetoxyessigsäure mit organischen basischen kationen
AT288393B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden
AT288398B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden
AT288390B (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Zimtsäureamids
CH356121A (de) Verfahren zur Herstellung von N-monosubstituierten Amiden vona-Aminoalkyl-a-phenyl-essigsäuren
AT288396B (de) Verfahren zur herstellung von neuen zimtsaeureamiden
AT288392B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden
AT336594B (de) Verfahren zur herstellung neuer 3-(4- biphenylyl)-buttersaureamiden
AT288400B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden
DE2029991C3 (de) 2-Hydroxy-5-aminobenzamide, Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneimittel, die diese Verbindungen enthalten
AT288394B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden
AT288399B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden
CH533619A (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrrolderivaten
AT288389B (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Zimtsäureamids
AT215997B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Ester der α-Phenyl-α-piperidyl-(2)-essigsäure
AT249650B (de) Verfahren zur Herstellung des Dimethylaminoäthylmonoesters der Bernsteinsäure in Form seines inneren Salzes
AT311311B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-Aminoacetyl-2,3-diphenylcyclopropylaminen und deren Säureadditionssalzen
DE2817399C3 (de) Phenoxyessigsäurederivat, Verfahren zu seiner Herstellung und es enthaltende pharmazeutische Zubereitungen
AT336592B (de) Verfahren zur herstellung neuer 3-(4- biphenylyl)-buttersauren, deren estern, amiden und salzen
AT362383B (de) Verfahren zur herstellung neuer pyrido-(1,2-a) pyrimidin-derivate, deren optisch aktiver isomerer und physiologisch vertraeglicher salze
AT281822B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Zimtsäureamide
DE2016057C3 (de) Eckige Klammer auf (Thenyliden (2)- amino)-oxy] -alkylcarbonsäuren, deren Salze und Alkylester, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Präparate

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee