AT28763B - Markierapparat. - Google Patents

Markierapparat.

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AT28763B
AT28763B AT28763DA AT28763B AT 28763 B AT28763 B AT 28763B AT 28763D A AT28763D A AT 28763DA AT 28763 B AT28763 B AT 28763B
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AT
Austria
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mark
rods
shaft
barrel
pressure disks
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Inventor
Lazar Alexandrowi Rabinowitsch
Original Assignee
Lazar Alexandrowi Rabinowitsch
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Description


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  Markierapparat. 



   Die Erfindung bezweckt die weitere Ausbildung der durch Patent Nr. 25136 geschützen Vorrichtung zum Markieren von Beträgen, insbesondere in der Hinsicht, bei denselben Marken, deren Wert durch Ziffern angezeigt wird, benützen zu können, ohne befürchten zu müssen, dass eine Marke sich verdreht und   dadurajh   ein unrichtiges Zahlen- 
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 vorrichtung und eines Druckwerkes auch   als Zählmaschine bzw. als Registrierkasse ver-   wendbar zu machen. 



   Die Zeichnung gibt den Erfindungsgegenstand in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 im lotrechten Schnitte nach der   Linie A--B   und in Fig. 3 im Schnitte nach    < -D   von Fig. 1 ; Fig. 4 zeigt die Antriebsvorrichtung im Achsialschnitte für den Fall, als die Vorrichtung als   Wahlvorrichtung     gebaut hzw. benutzt werden   soll und Fig. 5 und G ein zu- 
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 zur Bedienung mehrerer   Zahlplätze   ausgenutzt werden kann. 



   Der Apparat besteht wie bei der   Ausführungsform   nach dem   Stamm-Patente   aus einer Anzahl von Läufen a, a1, a2 ..., die - dekadisches System vorausgesetzt - je neun 
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 gelangen die Marken der einzelnen Dekaden in entsprechende gesondert aufzuschliessende Kassetten 26, aus denen sie entnommen werden und in ihrer   Ziffernsl1mme   mit dem Werte der betreffenden Dekade multipliziert, den wahren markierten Wert anzeigen. 



   Wenn es sich um die Bedienung   mehrerer Zahlplätze   mit einem Apparate handelt, werden ebensöviele Kassetten 26 vorgesehen als Zahlplätze vorhanden sind. Diese Kassetten werden in einer oder mehreren Reihen neben-oder hintereinander oder in Form eines regelmässigen   vielecke   nebeneinander angeordnet und können je nach Anordnung entweder   längsverschoben   oder im Kreise verschwenkt werden, um bedarfsweise die entsprechende Kassette 26 unter die Laufmündung zu bringen. Zum Verschwenken der auf einem Viel- 
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 benützt werden. 



   Das Ausstossen der einzelnen Marken aus den Behältern b erfolgt wie beim Stamm-   Patente mittelst durch Tasten i betätigter Schieber A, welche bei jedesmaliger Betätigung 'eine Marke durch den Spalt k des Behälters b heràusdrängen.   



   Damit eine aus höherer Lage herabkommende Marke durch die Mündung der tiefer liegenden Kanäle in ihrer Bewegung nicht behindert wird, insbesondere keinen. Drehungs- impuls erfährt, ist gemäss der Erfindung die Leit. fläche des Laufes gegen jene der Kanal- mÜndungen tiefer gesetzt (Fig. 3), so dass die vom Schieber ausgestossene Marke auf diese *) Erstes Zusatz-Patent Nr. 28762. 

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 tiefer gelegene Leitfläche fallen muss, wo sie keinerlei Bewegungshindernisse vorfindet, daher leicht und sicher   horubgleiten   muss. Die   schräge   Übereinanderordnung der Markenbehälter wird dadurch entbehrlich. 



   An der Oberseite des Laufes ist in   Laufnitte   eine kleine Zunge s angeordnet, derart, dass die vom Schieber ausgestossene Marke bis zu ihrem völligen Austritte aus dem Ranale am Oberende gestützt wird. Das Gewicht der Marke verursacht dann das Auftreten eines einseitig wirkenden Kippmomentes, so dass die Marke unbedingt   völlig   aus der Kanal- 
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 um so sicherer durch Abschrägen der Auflagerfläche an jener Stelle, auf welche der untere Teil der Marke sich stützt, erreicht wird. 



   Um ein Drehen der Marken im Laufe aber völlig auszuschliessen und so das Ablesen der Wertziffern der Marken zu   ermöglichen, werden   ausserdem länglich unrunde Marken verwendet, die während ihrer Bewegung, d. h. sowohl während sie aus dem Behälter hinausgeschoben werden, als auch während sie im Laufe gleiten, ihre Wertziffer in aufrechter Lage zeigen. Die erwähnte vertiefte Anordnung der Leitfläche des   Kana) es ermöglicht auch   die gleichzeitige Ausgabe mehrerer Marken bzw. Münzen (wenn der Apparat als Auszahlapparat benützt wird) durch einen einzigen Kanal, wobei geringe Unterschiede im Durchmesser der Münzen die sichere Funktion des Apparates nicht behindern ; auch können mehrere Münzen gleichzeitig durch ein-und demselben Lauf ausgegeben werden, wobei 
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 oben erfolgt. 



   Das Nachgleiten der Markensäule bewirkt das Rollgewicht n, welches wieder mit der   . \nzeigevorrichtung o   durch ein Zugorgan p verbunden ist. Statt des dekadischen Wertes kann jeder Kassette auch ein beliebiges anderes, z.   B.   dem Einheitenwerte einer bestimmten wiederholt abzugebenden Ware entsprechendes Vielfaches zugesprochen werden, wodurch das Anwendungsgebiet der Vorrichtung auch zur Markierung der Werte von Waren, die wiederholt in gleicher Menge zur Ausgabe gelangen, gesichert ist (z. B. in Restaurants,   Cafés),  
Wird der Apparat als Zählvorrichtung benutzt, so werden die Ausstossschieber aller Läufe durch eine gemeinsame Antriebsvorrichtung bewegt, die sich bzw. den betreffenden Lauf selbsttätig ausschaltet, wenn eine bestimmte Marken- oder Münzenzahl abgezählt ist. 



   Diese Antriebsvorrichtung besteht, wie Fig. 4 zeigt, aus einer dauernd umlaufenden Welle   1,   die teils kantigen, teils kreisrunden Querschnitt aufweist. Auf den kantigen Stücken der Welle sitzen Reibungsscheiben 2 (oder die eine Hälfte einer Kupplung), deren aussen zylindrische Nabe 3 von längsverschiebbaren Lagerböcken 4 gehalten werden.

   Auf den zylindrischen   Wellenstücke   sind frei drehbar aber   unversc. hicbbar   die   Gegenschpihen ri   zu den Reibungsscheibon (bzw. die Gegenhälften der Kupplungen) aufgeschoben, deren Naben 6 ein Zahnrad 7 und eine   Kurvonnut     6'trägt.   In die Kurvennut greifen   Stifte-   der Schieberbetätigungshebel i während das Zahnrad 7 mit dem Zählrade 10 in Eingriff steht, auf das es in bestimmtem Verhältnisse übersetzt.

   Das Zählrad 10, welches in be-   kannter   Art auf ein Zähl- und Registrierwerk einwirkt, besitzt einen seitlichen   Höcker 11,   der nach jedesmaliger   Umdrehung   einen Sperrhebel 12 betätigt, welcher dann seinerseits eine vom Lagerbocke 4 getragene Klinke 13 freigibt, so dass sich nun der Lagerbock. 1 samt der Reibungsscheibe 2, der Wirkung einer Feder 14 folgend, verschieben kann, dadurch den Reibungsantrieb des   Zählrades   10 unterbrechend. Da jede Umdrehung des letzteren einer bestimmten Anzahl Umdrehungen der   Knrvennocke,   also auch einer bestimmten Anzahl von Schieberbewegungen entspricht, so wird bei   jedesmaligem   Ausschalten des Antriebes eine bestimmte Münzen-bzw. Markenzahl abgezählt sein.

   Um Teilmengen der dem   Zählrade entsprechenden Anzahl   nicht mehr abzählen zu können und so einem Hergange und damit falscher Zählung vorzubeugen, wird das vorbesprochene Signal   M-o-j   so eingestellt, dass es bereits bei einer einer Umdrehung des Zählrades entsprechenden Marken- oder Münzenzahl oder noch früher in Tätigkeit tritt. 



   Die eigenartige Laufgruppierung gestattet auch die einfache Anordung eines Druck-   werlies,   z.   D.   gemäss der Fig. 5 und 6. Dasselbe besteht aus gewöhnlichen Druckscheiben u, die auf einer gemeinsamen   Wc) ! e p drehbar   sind und je mit einem Zahnrade w verbunden sind, das seinerseits in eine   längsverschiebbare   Zahnstange x eingreift, Die Zahnstangen x sind ausserdem mit Sperrzähnen y ausgestattet, welche mit je einer Klinke z zusammen- arbeiten, die alle auf einer gemeinsamen durch eine Feder belasteten Welle   zl   sitzen. In jedes Zahnrad w greift ein    Zahnsektor ",   der pendelnd aufgehängt ist und mit dem radialen
Arme im Bereiche der Drucktasten i bzw. von Verlängerungen derselben oder durch die
Tasten betätigten Zwischengliedern liegen.

   Je nachdem, welche Taste gedruckt wird, wird der   Sektor l'mehr   oder weniger weit ausschwingen und dadurch die Druckscheibe   it so     wf it verdreht,   bis die ihr entsprechende Type über die Druckstelle gelangt. Gleichzeitig 

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 selbsttätig, stets aber gemeinschaftlich erfolgen. 



   Das Einfärben der Typen kann mittelst Farbwalze erfolgen, es kann hiezu aber auch, wie im dargestellten Falle gedacht, ein Farbband benutzt werden ; ebenso innen die Druckscheiben mit zwei Sätzen von Typen ausgestattet sein, um z. B. einen Kassacoupon für die   zählende   Partei herzustellen und gleichzeitig eine fortgesetzte Registrierung der einzelnen Posten erzielen zu können. 



   Wie ersichtlich, geschieht also die Einstellung des Druckwerkes nicht wie bei dpn üblichen Kassen durch Verriegelung der Tasten, die hier stets frei beweglich bleiben, sondern durch   Sperrung der Zahnstange. Wirkt   also diese Zahnstange auf ein Zählwerk mit Zehnerübersetzungen, so ergibt sich daraus die Addition der markierten Beträge. Ordnet man ein separates Typenrad, z. B. mit den Lettern A, B, C usw. entsprechend der Anzahl der vom Apparate zu bedienende Personen an, so kann man von der sperrenden Zahnstange dieses Typenrades aus einen Numerateur betreiben, der alsdann die Gesamtzahl der   hiarkierten Posten jeder Kategorie   angibt, wodurch eine   übersichtliche   und mehrfache Kontrolle geboten ist.

   Ganz in derselben Weise erfolgt auch das Markieren von   d     Conto-Werten", wobei   das diesem   #à Conto" entsprechende Typenrad mit dem Additions-   
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Claims (1)

  1. den Oberrand der anstretenden Marke stützende Zunge (3) besitzt, so dass die in den Lauf übertretende Marke längs zweier aneinander stossender Ränder gestützt ist, wodurch ein einseitig wirkendes Kippmoment auftritt und die Marke sicher auf die vertiefte Leitfläche des Laufes fällt.
    3. Ausführungsform des Markierapparates nach den Ansprüchen 1 und 2 als Zähl- vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgebeschicher (h) der LLäufe (a) von einer gemeinsamen Welle (1) aus durch Vermittlung einer Kupplung oder eines Reibuagsgetriebes angetrieben werden, deren dauernd mit der Welle umlaufender Teil; 2 auch längsverschiebbar EMI3.4 drehungen der Welle vom Zählwerke ausgelöst wird und dadurch die selbsttätige Auslösung des Antriebes herbeiführt.
    4. Für einen Markierapparat nach den Ansprüchen 1-3 eine aus Druckscheiben (u) gebildete Druckvorrichtung für die zu verausgebenden Markenwerte, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Tasten (i) durch Zahngetriebe (r, w) bettigten Druckscheiben (u) gleich- zeitig eine Sperrstange (y) verstellen, welche die Druckscheiben (u) in der entsprechenden Stellung festlegen und so lange festhalten, bis nach vollführtem Abdrucke die die Stangen sperrendenn Klinken (z) ausgelöst werden und die Sporrstangen (y) durch Federzug (q) in ihre Anfangsstellung rückgezogen werden, wobei unter gleichzeitigem Rückstellen des Antriebswerkes der Druckscheihon diese Stangen (y) gleichzeitig Zählwerke, Numerateurr EMI3.5
AT28763D 1905-09-30 1906-01-12 Markierapparat. AT28763B (de)

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AT28763D AT28763B (de) 1905-09-30 1906-01-12 Markierapparat.

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