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Magazin für automatische Handfeuerwaffen
Die Erfindung betrifft ein Magazin für automatische Handfeuerwaffen, in dem die Patronen in Patronengurten gelagert sind.
Es sind zur Zeit verschiedene Typen von Magazinen für automatische Handfeuerwaffen bekannt, z. B. kastenförmige Magazine, segmentähnliche Magazine, Trommelmagazine usw.
Der Nachteil mancher von diesen Magazinen ist, dass nur eine beschränkte, ziemlich kleine Anzahl von Patronen im Magazin untergebracht werden können, sowie ihre relativ grossen Abmessungen, die durch den für die Zubringerfeder benötigten Raum bedingt sind. Die kleine Anzahl der Patronen ist weiters vor allem durch beschränkte Möglichkeiten der Zubringerfedern gegeben.
Die angeführten Nachteile und Unzulänglichkeiten beseitigt der Gegenstand der Erfindung, der dadurch gekennzeichnet ist, dass in dem offenen Mündungsstück des Magazins ein drehbar gelagerter Patronenzubringer angeordnet ist, der mit einer abgefederten, einseitig wirkenden Klauenkupplung und einem mit dem verschiebbar gelagerten Kammerverschluss zusammenwirkenden Antriebsklinkenmechanismus versehen ist.
Der Vorteil des Magazins nach der Erfindung liegt darin, dass es eine beträchtlich grössere Anzahl von Patronen fassen kann als die bekannten Kastenmagazine, da es zur Unterbringung der Patronen den Raum ausnutzt, welchen bei den bekannten Magazinen die Zubringerfeder einnimmt.
Die Zeichnungen veranschaulichen schematisch einige Ausführungsbeispiele des Magazins nach der Erfindung. Es zeigen : Fig. l einen Teillängsschnitt durch das in die Waffe eingesetzte Magazin, Fig. 2 einen teilweisen Querschnitt durch das Magazin, Fig. 3 ein Detail des Magazins, umfassend einen Schwenkhebel mit einer Klinke und ein Sternrad, Fig. 4 einen teilweisen Querschnitt durch eine andere beispielsweise Ausführungsform des Magazins.
Im Kammergehäuse--16--der Feuerwaffe (Fig. l und 2) ist ein Magazin eingeschoben,
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- l-mit dem Kasten --2-- ist durch bekannte Verbindungsmittel durchgeführt, z. B. mittels Ösen - 3-und Stifte--4--. In dem offenen Mündungsstück--l--des Magazins ist ein Zubringer
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drehbarKammergehäuse --16-- einer Feuerwaffe (Fig. l) eingeschoben ist, wo es z.
B. durch eine federnde Fallklinke--17--gegen Herausschieben gesichert ist, befindet sich das Sternrad--13--im Eingriff mit einem Schwenkhebel--18--mittels einer Fallklinke--19-- (Fig. 3), die durch eine Feder
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--20-- zum Sternrad--13--gedrückt wird. Der Schwenkhebel --18-- ist mittels seines Zapfens --21-- (Fig. l) im Kammergehäuse--16--drehbar gelagert und ist mit einer Rolle--22--
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unter Einwirkung der Pulvergase.
Die Führungsnut --23-- bewirkt eine Ausschwenkung des Schwenkhebels--18--und dadurch Verdrehung des Sternrades--13--und des damit fest verbundenen Zubringers --5-- um eine Teilung des Patronengurtes-15--. Gleichzeitig mit der Drehung des Zubringers --5-- wird das Sägezahnrad der Klauensperre-10-um einen Zahn gedreht und dadurch wird die Patrone--9--in ihrer Ladestellung gesichert. Während der Vorwärtsbewegung des Kammerverschlusses --24-- schiebt seine nicht dargestellte Stirnfläche die
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Eine weitere beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in Fig. 4 dargestellt. Das Mündungsstück --l-- des Magazins ist mit einer Führungsbahn --27-- ausgestattet zur Führung des Patronengurtes --15-- entlang der Wandung des offenen Mündungsstückes-l-des Magazins. Die Führungsbahn - 27-- verläuft in dem Abschnitt zwischen dem Eintritt des Patronengurtes --15-- mit den
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über die Sicherungsklinke--28--, welche, nachdem der Patronengurt --15-- völlig vorgeschoben wurde, die nächste Patrone--9--in der Ladestellung sichert und gleichzeitig die nichterwünschte Rückbewegung des Patronengurtes --15-- während der Vorwärtsbewegung des Kammerverschlusses --24-- verhindert, wann die Patrone--9--in das Patronenlager --25-- des Laufes --26--
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über die weitere Patrone --9-- gleitet.
Das Magazin nach der Erfindung kann auf den meisten automatischen Handfeuerwaffen benutzt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Magazin für automatische Handfeuerwaffen, geeignet zur Unterbringung von gegurteten Patronen, welches im wesentlichen aus einem mit einem offenen Mündungsstück, das in den Verschlussmechanismus der Waffe einsetzbar ist und einen drehbar gelagerten Patronenzubringer trägt.
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Mündungsstück (1) angeordnete, drehbar gelagerte Patronenzubringer (5) mit einer abgefederten, einseitig wirkenden Klauenkupplung (10) und einem mit dem verschiebbar gelagerten Kammerverschluss (24) zusammenwirkenden Antriebsklinkenmechanismus versehen ist.
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