DE634474C - Munitionszufuhreinrichtung fuer zwei zum gemeinsamen Nehmen der Seitenrichtung verbundene Geschuetze - Google Patents

Munitionszufuhreinrichtung fuer zwei zum gemeinsamen Nehmen der Seitenrichtung verbundene Geschuetze

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DE634474C
DE634474C DESCH107843D DESC107843D DE634474C DE 634474 C DE634474 C DE 634474C DE SCH107843 D DESCH107843 D DE SCH107843D DE SC107843 D DESC107843 D DE SC107843D DE 634474 C DE634474 C DE 634474C
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Compagnie des Forges et Acieries de la Marine et dHomecourt
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    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
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    • F41A9/13Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur gleichzeitigen Zufuhr von Munition, beispielsweise Geschützpatronen, zu zwei zum gemeinsamen Nehmen der Seitenrichtung verbundenen Geschützen.
DieseVorrichtung weist für jedes Geschützrohr zwei Lader für je eine vollständige Geschützpatrone auf, die so eingerichtet sind, daß man mittels einer gemeinsamen Steue-
\o rung zuerst je einen der Lader jedes der beiden Geschütze bedienen kann, worauf eine verstellbare Kupplung, in eine zweite Stellung überführt, die Bedienung der beiden anderen Lader der zusammenwirkenden Geschütze ermöglicht.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die Teile des doppelten Laders des einen Geschützes mit den Teilen des anderen Geschützes so verbunden, daß die Steuerung des Laders des einen Geschützes bis zu einem gewissen Grade die für die Steuerung des mit ihm verbundenen Laders des anderen Geschützes notwendige Energie herabsetzt und ausgleicht.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die neue Einrichtung in Verbindung .mit den Geschützzufuhreinrichtungen gezeigt nach den deutschen Patenten 618 768 und 619 896. Diese Munitionszufuhreinrichtung weist einen feststehenden Geschoßaufzug und eine besondere Einrichtung zur Einführung der Munition in die Geschützkammer auf.
Die neue Einrichtung mit zwei Ladern je Geschützrohr mit gemeinsamer Steuerung ergibt den Vorteil, daß für jedes Gechütz gleichzeitig zwei vollständige Ladungen bereitgestellt werden können, die nacheinander benutzt werden.
Die Tatsache, daß man in den Ladern zwei Schuß je Geschützrohr bereitstellen kann, gestattet, eine ununterbrochene Schußfolge aufrechtzuerhalten, während man dabei die nötige Zeit gewinnt, um den Munitionsaufzug und den Munitionsverteiler zu beschicken. Die für die Munitionszufuhr zur Verfügung stehende Zeit ist demgemäß doppelt so groß, als wenn man nur über ein einziges Geschoß für jedes Geschützrohr verfügen würde. Hieraus ergibt sich, daß auf diese Weise die Munitionszufuhr während des Ladens des Geschützrohres und des darauffolgenden Abschusses der beiden bereitgestellten Schüsse bewirkt werden kann und daß infolgedessen die Schußfolge einzig begrenzt wird durch die für die Bedienung des Laders, die Einführung der Munition in das Geschützrohr und die Handhabungen des Schusses erforderliche Zeit. Es ist einleuchtend, daß unter dieser Bedingung eine erheblich verbesserte Feuergeschwindigkeit erzielt werden kann. '
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes inVerbindung mit einem Paar Geschütze dargestellt, die in einen leichten Geschützturm für Schiffe von
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mittlerer oder geringer Verdrängung untergebracht sind. Es zeigen __
Abb., ι die Gesamtanordnung im mittleren' Längsschnitt parallel der Seelenachse, Ab^ 2 einen Querschnitt nach H-II der Abthi-fe. Abb. 3 einen Längsschnitt nach III-III Öer' Abb. 4, Abb. 4 eine entsprechende Ansichtvon oben, Abb. 5 und 6 die Einzelheiten der Steuerungsvorrichtung für die Lader, wobei ίο die Abb. 5 einen Querschnitt nach V-V der Abb. i, Abb. 6 einen Längsschnitt nach der Schwenkachse eines Laders zeigen, Abb. 7 und 8 die Anordnung des Munitionsaufnehmers am oberen Ende des Munitionsaufzuges, wobei Abb. 7 einen Schnitt quer durch die Munitionskörbe, Abb. 8 eine entsprechende Ansicht von oben darstellen.
Die Geschützrohre I in den Fig. 1, 2, 3, 4 sind in üblicher Weise in Rohrwiegen 2 gelagert, die sich mit Hilfe ihrer Schildzapfen 3 auf den Lafetten 4 abstützen. Auf jeder der Rohrwiegen ist in bekannter Weise außer den üblichen Schußgeräten ein Traggestell 5 befestigt, das einen Querschnitt von liegender U-Form aufweist und die Lader, ihre Steuervorrichtung und die übrigen Ladevorrichtungen trägt.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist vorausgesetzt, daß jedes Geschütz einen waagerechten Keilverschluß aufweist. Eine in' dem Verschlußkeil 7 (Abb. 3) vorgesehene Ausnehmung 6 ermöglicht den Durchtritt des Laders und der Munition, wenn sie aus der in Abb. 2 voll ausgezogen dargestellten seitliehen Bereitstellung in die strichpunktiert gezeigte Ladestellung hinter dem Geschützrohr überführt werden.
Die Lafettenköpfe 4 sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel auf einer drehbaren Plattform 8 befestigt, die durch zentrierende Rollbahnen auf einem festen Sockel 9 aufgesetzt ist. Die beiden "die Geschützrohre tragenden Rohrwiegen sind zum Nehmen der Höhenrichtung durch eine gemeinsame Richtwelle 10 (Abb. 2) verbinden, von denen aber jedes Geschützrohr, beispielsweise im Fall einer Störung, mittels Kupplungen 11 abgekuppelt werden kann.-
.Die Plattform 8 kann eine Haube 12 tragen, die als Schußkammer dient und einen Boden 13 für die Bedienung aufweist.
Die Vorrichtung zur Munitionszufuhr ist in der senkrechten Drehachse des Turms zwischen .den beiden Geschützrohren angeordnet und besteht aus einem festen mittleren Geschoßaufzug 14 und einem Munitionsaufnehmer 15 am oberen Ende dieses Aufzugs. Der eigentliche Geschoßaufzug 14 kann von beliebiger Anordnung sein und eine auf und ab gehende Fördervorrichtung aufweisen. Er besitzt aber bei der gezeigten Äusführungsform vier symmetrisch angeordnete Röhren, in denen die vier gleichzeitig zu fördernden Munitionsstücke für die beiden Geschützrohre eingeführt werden.
_;·■ JDer Munitionsaufnehmer am oberen Ende üss Geschoßaufzugs ist im einzelnen in Abb. 7 und 8 dargestellt. Diese Vorrichtung weist eine Art von Traggestell 16 auf, das um seine senkrechte geometrische Achse gedreht und eingestellt werden kann, die gleichzeitig die gemeinsame Mittelachse des Geschützturms und des Geschoßaufzugs darstellt. Die Zentrierung dieses drehbaren Gestells wird an seinem unteren JEnde durch einen Kugellauf 16' gesichert. Die Munitionskörbe können durch vier Zellen 17 gebildet werden, die symmetrisch in einem Lager stück 18 angeordnet sind, dessen Drehzapfen 19 auf dem Gestell 16 abgestützt sind und deren Höhe der der Schild· zapfen 3 der Rohrwiege 2 entspricht.
Jede der Munitionszellen 17 weist eine Federbuchse 20 auf, in der eine Haube 21. so verschiebbar ist, daß sie von dem Munitionsstück am Ende seiner Einführung in die Zelle 8g angehoben wird. Die Haube drückt beim Anheben eine Feder 20' zusammen, die dann später dazu dient, das Geschoß aus der Zelle herauszuschieben und seine Einführung in dem entsprechenden Lader zu sichern. Am unterenEnde jeder Munitionszelle ist ein ausrückbarer Riegel 22 vorgesehen, der um eine Achse 23 schwenkbar ist und durch eine Torsionsfeder 24 dauernd unter der Patrone festgehalten wird.
Nach dem Beschicken des Aufnehmers und entsprechender Einstellung des Gestells 16 entsprechend den Erfordernissen der Seitenrichtung des Geschützturms wird das Lagerstück 18 mit den Geschoßzellen 17 um die Drehzapfen geschwenkt, um auf diese Weise in die Verlängerung der Lader des Geschützrohres eingestellt zu werden, worauf die Patronen gleichzeitig durch selbsttätiges Ausrücken der Riegel 22 eingeführt werden. Hierbei treten die Federn 20' in Tätigkeit.
Das Ladesystem nach der Erfindung weist für jedes Geschützrohr zwei Lader 25 und 25' (Abb. ι bis 4) in Form von Röhren auf, die einen .breiten seitlichen Schlitz 26 aufweisen, der dazu bestimmt ist, die Vorrichtung zum Einschieben der Munition in das Geschützrohr durchzulassen, die von beliebiger bekannter Anordnung sein kann.
Die Lader 25 und 25s werden von Armen 27 ng getragen, die mit symmetrisch unterhalb und oberhalb derTraggestelle 5 angeordneten Drehachsen 28 fest verbunden sind. Die Lage der Anlenkpunkte ist so geregelt, daß jeder Lader wechselweise in die Verlängerung des Geschützrohres zum Einschieben der Munition und in eine seifliche Bereitstellung zur Auf-
nähme der Munition eingestellt werden kann. In dieser Bereitstellung befinden sich die Lader im Eingriff mit Anschlägen 58,59 (Abb. 1 und 4) für die oberen Lader und 60, 61 für die unteren Lader. Puffer 62 (Abb. 1 und 4) bilden elastische Anschläge für die Patronen im Augenblick ihrer Einführung am Hubende in die Lader aus der Vorrichtung 15, aus der sie von den Federn 20'herausgedrückt werden.
Die Bereitstellungen der vier Lader sind symmetrisch zur senkrechten Ebene derTurmachse und zu der gemeinsamen Achsenebene der beiden Geschützrohre derart, daß sie bei der Aufnahme der Patronen auf die paarweise angeordneten Munitionszellen 17 der Vorrichtung 15 eingestellt sind. Die Anlenkachsen
28 und 28' der oberen und unteren Lader sind an ihrem Vorderende mit einer gemeinsamen Transmission verbunden, für die ein Ausführungsbeispiel im einzelnen in Abb. 5 und 6 gezeigt ist.
Die Übertragungsvorrichtung für jedes Geschützrohr besitzt folgende Teile: zwei Querachsen 29 und 30, die mit den Anlenkachsen 2(S und 28' der entsprechenden Lader durch Kegelräder 31, 32 und 33, 34 verbunden sind, eine senkrechte Zwischenwelle 35, die durch Kegelräder 36, 37 und 38, 39 mit den Wellen
29 und 30 verbunden ist, eine Klauenkupplung 40, die, mit der Welle 29 durch Federn verbunden, auf dieser verschiebbar ist, derart, daß sie wechselweise mit den Zahnrädern 31 oder 36 eingekuppelt werden kann, die lose auf der Welle 29 aufgesetzt sind, ein Kurbelrad 41 zum Antrieb der Welle 29 mittels des Zahnrades 42 und.des Zahnbogens 43, der mittels abnehmbaren Keilen 55 auf der Welle 29 befestigt ist, ein Kupplungsgestänge 40; dieses Gestänge umfaßt folgende Teile: einen in eine Kehlnut der Kupplung eingreifenden Gabelhebel 44 und eine Stellstange 45, die an ihrem freien Ende einen Steuergriff 56 trägt. Die Steuerstange 45 trägt fernerhin zwei Daumen 46, 47, die in Rasten 48, 49 von Scheiben 31', 36' eingreifen können. Die Scheiben sind an den Zahnrädern 31 und 36 befestigt.
Die Befestigung der verschiedenen Kegelräder der Übertragung "sowie das Zusammenwirken der an den Zahnrädern 31, 36 befestigten Klauen und der Gegenzähne der Kupp- j lungsmuffe 40 sowie das der Rasten 48, 49 I mit den Daumen 46, 47 ist so berechnet, daß, wenn sich die Lader in ihrer Bereitstellung bei α (Abb. 2 und 5) befinden, die Kupplungsmuffe 40 unmittelbar mit dem einen oder dem anderen der Zahnräder 31, 36 in Eingriff gebracht werden kann. Die Klauen an der einen ■ Seite der Kupplung lösen sich von dem entsprechenden Zahnrad erst, wenn die Klauen der anderen Seite in das andere Zahnrad in vollem Eingriff gekommen sind. Zu gleicher Zeit, wenn dieser Vorgang durch Einwirkung der Stange 45 auf die Gabel 44 bewirkt wird, dringt einer der Daumen 46, 47 in die entsprechende Rast des gerade ausgekuppelten Zahnrades ein, während die andere aus der Rast des ausgekuppelten Zahnrades zurückgezogen wird. Durch diese Anordnung befindet sich einer der Lader 2 5 und 2 5« mechanisch verbunden mit der Kupplungsmuffe 40 und infolgedessen mit der Welle 29 und dem Kurbelrad 41, während der andere Lader 25" oder 25 durch den Daumen 46 oder 47 der Stange 40 verriegelt gehalten wird, indem er in die Rast desjenigen Zahnrades eingreift, das der Anlenkachse 28 dieses Laders entspricht.
Man sieht, daß die Bedienung des Kurbelrades 41 die Wirkung hat, daß der eine oder der andere der Lader 25 oder 25" je nach der der Kupplungsmuffe 40 erteilten Stellung bedient wird. Das Kurbelrad 41 weist einen abgefederten Griff 50 auf, der sich mittels eines Riegels 51 in einer festen Rast 47 des Trägers 5 verankert, während dieLader in der Bereitstellung sind. Die Welle 29 wird auf " diese Weise festgelegt, während die Einstellung der Kupplungsmuffe 40 erfolgt.
Die Antriebsvorrichtungen der beiden Geschütze sind, wie in Abb. 5 gezeigt, symmetrisch zur Symmetrieebene der beweglichen Plattform angeordnet. Überdies sind diese beiden Antriebsvorrichtungen gekuppelt, und zwar mittels in dem Raum zwischen den Geschützrohren untergebrachten Muffen 52, 53 für die Wellen 29 und eines Lenkers 54 für die Stangen 45. .Schließlich ist das Angriffsgelenk der Gabelstücke 44 an den Stangen 45, die im übrigen durch Anordnung von Langlöchern oder Gabeln ein gewisses Spiel aufweisen, so angeordnet, daß die beiden Muffen gleichzeitig nach rechts oder nach links verschoben werden. . .
Bei einer derartigen Verbindung der Antriebsgetriebe für die Lader ergibt sich, daß, wenn die Muffen 40 .in die rechte oder die linke Stellung eingeführt werden," einer der Lader 25 des einen Geschützrohres mit dem Lader 25 des anderen symmetrisch oder diagonal gekuppelt ist. Diese Lader sind demgemäß mechanisch mit den Wellen 29 verbunden und können infolgedessen gleichzeitig gesteuert werden, um aus ihrer Bereitstellung in die Stellung in Achsrichtung des entsprechenden Geschützrohres überführt zu werden.
Es ergibt sich aus der Tatsache, daß die beiden so gemeinsam gesteuerten Lader symmetrisch der eine am oberen Teil und der andere am unteren Teil angeordnet sind, daß bei ihrer Bewegung sich diese Lader gegenseitig auswuchten, wodurch die aufzuwendende
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Antriebsenergie erheblich herabgesetzt wird, so daß die Bedienung durch einen einzigen Kanonier bewirkt werden kann, der an dem einen oder anderen der Kurbelräder 41 angreift, während das nicht verwendete Kurbelrad durch Herausziehen des den entsprechenden Zahnbogen 43 haltenden Federkeils 45 von der Welle 29 abgekuppelt wird. Dieser Federkeil kann an seinem einen Ende mittels eines Kettchens mit einem Festpunkt verbunden werden und außerdem, wenn er von der Welle 29 abgenommen wird, in einer hierzu vorgesehenen Rast untergebracht werden.
Um das Laden der Geschützrohre zu bewirken, bedient der Kanonier zunächst zwei einander gegenüberstehende Lader 25 oder 25°, ■ um sie in die verlängerten Seelenachsen der Geschützrohre einzustellen, worauf die Patronen durch entsprechende Mittel eingesetzt werden. Wenn man nun das Kurbelrad 41 in umgekehrter Richtung dreht, führt man die leeren Lader in ihre Bereitstellung. Der Kanonier bewirkt hierauf die Verstellung der Muffen 40 durch Bedienen des Griffs 56; er ist nunmehr frei, auch die beiden anderen Lader zu bedienen, sobald die Geschütze abgeschossen und die Geschützverschlüsse von neuem geöffnet sind.
Im Fall einer Störung an dem einen oder anderen Geschützrohr', wodurch die Höhenrichtung ausgeschaltet werden muß, kann es von der Richtwelle 10 abgekuppelt werden, indem, man die entsprechende Kupplungsmuffe 11 (Abb. 2) zurückzieht. Die Muffen 52 und 53 der Wellen 29 sind dann ausgekuppelt und die Stange 54 abgenommen. Nach diesen Handhabungen .wird dem schießbereiten Geschützrohr die erforderliche Höhenrichtung gegeben, und man kann mit diesem Geschutzrohr schießen, wobei seine Lader allein und nacheinander mittels des Kurbelrades 41 bedient werden.
Die oben beschriebene !Einrichtung ermöglicht, wie ersichtlich, die aufeinanderfolgende Verwendung von zwei Ladungen je Geschütz unter besonders günstigen Bedingungen der Durchführung des Ladevorgangs. <■
Weiterhin stellt der Erfindungsgegenstand für die Handhabung des eigentlichen Munitionszufuhrsystems, also des Munitionsaufzugs und des Munitionsaufnehmers, am oberen Ende des Aufzugs die doppelte Zeit zur Verfügung, die notwendig wäre, wenn für jedes Geschützrohr nur eine einzige Patrone bereitgestellt wäre. Man hat also zur Bedienung dieser -Zufuhrvorrichtung die ganze Zeit zur Verfügung, während der die in den Ladern bereitgestellte Munition verbraucht wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Munitionszufuhreinrichtung für zwei zum gemeinsamen Nehmen der Seitenrichtung verbundene Geschütze, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei je ein vollständiges Geschoß aufnehmende Lader für jedes Geschütz, die wechselweise in .eine zur Aufnahme der Munition aus einer Zufuhrvorrichtung geeignete Bereitstellung und eine Ladestellung in der verlängerten Seelenachse des Geschützes überführt werden, wobei die Lader des einen Geschützes zu denen des anderen sowohl bezüglich der senkrechten Symmetrieebene des Geschützrohrpaares wie auch der durch die Seelenachsen gelegten Ebene symmetrisch angeordnet sind und je ein Lader beider Geschütze durch ein gemeinsames Getriebe gesteuert wird.
  2. 2. Munitionszufuhreinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lader und das gemeinsame Getriebe für ihre paarweise Steuerung so angeordnet sind, daß jeder obere Lader mit dem unteren Lader des Nachbargeschützes über Kreuz zu gemeinsamer Steuerung gekuppelt ist.
  3. 3. Ausführungsform der Munitionszufuhreinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lader (25,25») mittels eines Armes (27) schwenkbar zu dem zugehörigen Geschütz auf g0 einem Drehzapfen (28,28') angeordnet ist, der im oberen oder unteren Teil eines der Traggestelle (5) von liegender U-Form gelagert ist, die, das Hinterende des Geschützes umfassend, gleichzeitig, Vorzugsweise in seinem unteren Teil, eine der Wellen (29) aufnimmt, die, normal miteinander gekuppelt, ein Element (36, 36') eines den Drehzapfen (28') des unteren Laders (25 oder 25°) bedienendenAntriebs- loa . getriebe» (36, 36' 37, 38 ... 30) tragen, und daß die Traggestelle (5) gleichzeitig eine aus zwei kuppelbaren Stücken (45, 45) bestehende Stellstange zur gleichzeitigen Steuerung von zwei Kuppltmgsmuffen (40) tragen, deren gleichzeitige Verschiebung in der einen oder anderen Richtung die gemeinsame Uberkreuzsteuerung je eines oberen und unteren Laders ermöglicht.
  4. 4. Munitionszufuhreinrichtung nach Anspruch ι bis 3, gekennzeichnet durch an den Traggestellen (5) angeordnete Anschläge (58, 59, 60, 61) zur Begrenzung des Hubes der Lader beim Einschwenken X1g aus der Ladestellung in die Bereitstellung.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    BERUK. GEDRUCKT IH DER REICHSDItUCKEREI
DESCH107843D 1934-11-28 1935-08-31 Munitionszufuhreinrichtung fuer zwei zum gemeinsamen Nehmen der Seitenrichtung verbundene Geschuetze Expired DE634474C (de)

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US2062212A (en) 1936-11-24
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FR794844A (fr) 1936-02-26
GB442485A (en) 1936-02-10

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