AT286831B - Verschlusz fuer automatische handfeuerwaffen - Google Patents

Verschlusz fuer automatische handfeuerwaffen

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magazine
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Vyzk Vyvojovy Ustav Vseobe
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verschluss für automatische Handfeuerwaffen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Mutter eingreift, die fest aufgesetzt ist auf den Schaftteil eines am einen Ende abgefederten Bolzens des Zubringers, der die Drehachse des Zubringers bildet, wobei das entgegengesetzte Ende des Bolzens des Zubringers in die entsprechende Öffnung im Kammergehäuse eingreift und die Stirnfläche des Bolzens des Zubringers mit einem Vorsprung eines Ausrückhebels zusammenwirkt, der am Kammergehäuse schwenkbeweglich gelagert ist. 



   Der Hauptvorteil der automatischen Handfeuerwaffe mit Magazin für gegurtete Patronen liegt darin, dass das Magazin eine beträchtlich grössere Anzahl von Patronen fassen kann als die bisher bekannten Ausführungen und ausserdem zur Unterbringung der Patronen den Raum ausnutzt, den gewöhnlich die Zubringerfeder einnimmt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die aus der Waffe herausragenden Teile nicht Funktionsflächen sind, was durch die Verbindung der Patronen mittels eines Gurtes ermöglicht ist. Es muss hervorgehoben werden, dass trotz Anwendung dieser bekannten Verbindungsart der einzelnen Patronen durch einen Gurt der Hauptvorteil erhalten bleibt,   u. zw. dass   nach dem Einschieben des Magazins in die Waffe die erste Patrone sich dem Patronenlager gegenüber befindet. 



   Im Vergleich mit bekannten Magazinen ermöglicht die neue Konstruktion, manche Teile des Zubringermechanismus wegzulassen, so dass sie wesentlich einfacher ist. 



   Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch den Verschluss mit eingeschobenem Magazin, Fig. 2 eine Ansicht der Zubringerkurven des Verschlussstückes, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Verschluss mit Magazin an der Stelle der Lagerung der Klinke des Zubringers und Fig. 4 die Befestigung des Magazins in der Waffe. 



   Das offene   Mündungsstück --1-- des   Magazins ist mit einem schachtelförmigen Magazinkasten - abnehmbar verbunden,   z. B.   mittels Ösen --3-- und Stifte --4--. Im offenen   Mündungsstück --1-- des   Magazins ist der Zubringer--5--drehbar gelagert, der an seinem äusseren Umfang mit Ausnehmungen --6-- zwecks Lagerung der   Patronen--7--versehen   ist. Das vordere Ende der Achse des   Zubringers--5--ist   mit einem Sternrad--8--versehen, welches mit einer federnden Klinke--9--zusammenwirkt, die an der Innenwand des   Mündungsstückes --1--   schwenkbar angeordnet ist.

   Das hintere Ende der Achse des   Zubringers--5--ist   mit einem   Zubringerrad--10--fest   verbunden, welches an seinem äusseren Umfang   Zubringerstifte--11--   trägt. Hinter dem Zubringer--5--, in der Richtung seiner Drehung, ist das Mündungsstück --1-mit einer nicht dargestellten Öffnung versehen zum Abführen des leeren   Patronengurtes--12-,   welcher, wenn notwendig, auch in den Magazinkasten --2-- zurückgeführt werden kann. Mit im   Kammergehäuse --13-- der   Feuerwaffe eingeschobenem Magazin (s. Fig. 1), wenn das Magazin gegen unbeabsichtigtes Herausschieben   z.

   B.   durch einen federnden Magazinhalter --14-- gesichert ist, treten die Zubringerstifte --11--, die am äusseren Umfang des Zubringerrades --10-- angeordnet sind, in den Weg des im   Kammergehäuse --13-- verschiebbar   gelagerten Verschlussstückes --15-- ein und kommen nacheinander in Eingriff mit den Zubringerkurven-16, 16'--, die am Verschlussstück --15-- ausgebildet sind (s.   Fig. 2).   



   Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist das   Sternrad--8--mit Nocken-21--versehen,   die zwei Stufen aufweisen, eine   höhere --21'-- und   eine   niedere --21"--. Während   des ersten Teiles der   Zuführungsbewegung,   welche während der Rückbewegung des Verschlussstückes --15-- erfolgt, d.h. während der Bewegung des   Zubringerstiftes--11--in   der längeren Nut--16--, wird das Sternrad - zusammen mit dem   Zubringer--5--und   den angeschlossenen Teilen gedreht (im Gegenuhrzeigersinn gemäss Fig. 3), bis die federnde   Klinke--9--mit   der höheren   Stufe --21'-- in   Eingriff kommt ;

   dies ist die in Fig. 3 dargestellte Stellung. 
 EMI2.1 
 --15-- imWährend dieser Bewegung treibt das   Verschlussstück --15-- mit   seiner   Stirnwand--19-die     Patrone--7--aus   dem Patronengurt--12--heraus und schiebt sie in das Patronenlager--20des Laufes--18--ein. Kurz bevor das   Verschlussstück --15-- das   Patronenlager verschliesst, bewirkt die kürzere Nut oder   Hilfszubringerkurve-16'--,   die am   Verschlussstück --15--   angeordnet ist, eine kleine Verdrehung des Zubringers--5--mittels des entsprechenden   Zubringerstiftes --11--,   so dass die   Klinke--9--hinter   die niedere   Stufe --21 "-- des   am Sternrad --8-- ausgebildeten Nockens --21-- einrastet.

   Dadurch ist der   Zubringer --5-- an   seiner Rückbewegung gehindert. Nach der Schussabgabe vollführt das   Verschlussstück --15-- unter   Einwirkung der Pulvergase eine Rückbewegung im Kammergehäuse-13--. Während dieses Rücklaufes greift der nächste Zubringerstift--11--in die längere von den zwei Zubringernuten,   d. h.   in die   Hauptnut--16--ein   und bewirkt dadurch eine weitere Verdrehung des Zubringers--5--, so dass die   Klinke --9-- hinter   den nächsten Nocken des   Sternrades --8-- einrastet   und wieder die 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 beschriebene Zyklus wiederholt sich. 



   Das Magazin kann in der Feuerwaffe auf solche Weise befestigt werden, dass die Lage der ersten Patrone viel genauer bestimmt ist als in üblichen Magazinen. Eine beispielsweise Ausführung ist in Fig. 4 dargestellt. 



   Im Kammergehäuse --24-- der Feuerwaffe ist ein   Laufzeit   einem Patronenlager --23-- gelagert. Weiterhin ist in dem Gehäuse --24-- ein Magazin --25-- befestigt, welches mit einem   Zubringer--26--versehen   ist, der um einen die Drehachse des Zubringers bildenden Bolzen - 27-- gelagert ist. Der   Bolzen --27-- ist   durch eine   Feder --28-- belastet,   die auf einem   Schaftteil   Bolzens --27-- gelagert ist, in einem zylinderförmigen Hohlraum-30--, der im   Zubringer --26-- ausgebildet   ist. Das eine Ende der   Feder --28-- ist   an einer Trennwand   - -31-- abgestützt,   das entgegengesetzte Ende an einer Mutter--32--, welche am   Schaft-29-   des   Bolzens --27-- fest   aufgesetzt ist.

   Im   Kammergehäuse --24-- ist   ein Halter --3-untergebracht, der mit seinem abgestuften Ende--34--in eine entsprechende Öffnung im Magazin --25-- eingreift, wenn die Offnung mit dem zylinderförmigen   Hohlraum-30-des   Zubringers - fluchtet. Der   Halter --33-- steht   unter der Druckeinwirkung einer Feder --35--, die 
 EMI3.2 
    --36-- abstützt,- -26--.   Ein Vorsprung --39-- des Ausrückhebels --38-- kommt in Berührung mit der Stirnfläche des Bolzens --27-- des Zubringers --26--. 



   Wenn das Magazin aus dem Kammergehäuse --24-- herausgenommen ist, liegen beide Enden des   Bolzens --27-- des Zubringers --26-- in   einer Ebene mit den Wänden des Magazins--25--, wobei die   Feder --28-- den verstärkten   Teil des Bolzens-27-des Zubringers-26-gegen die Trennwand --31-- drückt. Beim Einsetzen des   Magazins--25--in   das Kammergehäuse   - -24-- fährt zunächst   seine geneigte Anlauffläche --40-- auf das abgestufte   Ende--34--des     Halters--33--an,   welches, durch die Feder--35--belastet, aus dem Kammergehäuse --24-herausragt.

   Bei weiterer Bewegung des Magazins--25--, in dem Augenblick, wenn die Mutter --32-- dem abgestuften   Ende --34-- des Halters --33-- gegenüber   zu stehen kommt, dringt das abgestufte   Ende--34--in   die entsprechende Öffnung ---41-- im Magazin --25-- ein, unter Einfluss der Feder --35--, die einen stärkeren Druck ausübt als die   Feder--28--.   Da die Öffnung 
 EMI3.3 
 -41-- im Magazin --25-- mitAusrückhebel --38-- hinaufgedrückt, so dass sein Vorsprung--39--, welcher an der Stirnfläche des Bolzens --27-- des Zubringers --26-- anliegt, den Bolzen in der Richtung zum Patronenlager --23-- verschiebt, entgegen dem Druck der   Feder-35--,

     bis die   Fläche --43-- des Bolzens   -   27-des Zubringers-26-an   der   Trennwand --31-- aufliegt.   In diesem Augenblick liegen beide Enden des   Bolzens --27-- des Zubringers --26-- in   einer Ebene mit den Wänden des   Magazins --25-- und   das Magazin kann aus dem Kammergehäuse --24-- leicht herausgenommen werden. 



   Es versteht sich, dass die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen nur als mögliche Ausführungsbeispiele anzusehen sind, ohne dass die Erfindung auf die Ausführungsbeispiele beschränkt wäre. 

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Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHE : 1. Verschluss für automatische Handfeuerwaffen mit einsteckbarem Magazin für gegurtete Patronen mit einem drehbar gelagerten Zubringer, welcher ein Sternrad zum Eingriff in eine abgefederte <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Zubringernuten (16, 16') versehen ist, die den Zubringer (5) mit dem Patronengurt (12) in zwei nacheinander folgenden Intervallen um den Abstand zwischen zwei Patronen (7) verdrehen.
    2. Verschluss für automatische Handfeuerwaffen mit einsteckbarem Magazin nach Anspruch 1, EMI4.2 eindringt und in eine Mutter (32) eingreift, die fest aufgesetzt ist auf den Schaftteil (29) eines am einen Ende abgefederten Bolzens (27) des Zubringers (26), der die Drehachse des Zubringers bildet, wobei das entgegengesetzte Ende des Bolzens (27) des Zubringers (26) in die entsprechende Öffnung (42) im Kammergehäuse (24) eingreift und die Stirnfläche des Bolzens (27) des Zubringers (26) mit einem Vorsprung (39) des Ausrückhebels (38) zusammenwirkt, der am Kammergehäuse (24) schwenkbeweglich gelagert ist.
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