AT28465B - Staubsammler mit in einem Kasten angeordneten durchlochten Platten. - Google Patents

Staubsammler mit in einem Kasten angeordneten durchlochten Platten.

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AT28465B
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dust collector
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dust
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Albert Krautzberger
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Albert Krautzberger
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Description


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  Staubsammler mit in einem Kasten angeordneten durchlochten Platten. 



   Die Erfindung bietet eine Verbesserung des Staubsammlers nach Patent Nr. 19985, Sie besteht darin, dass der Kasten dieses Staubsammlers aufrecht angeordnet wird, so dass die durchlochten Platten nicht lotrecht stehen, sondern   wagcrecht   liegen.   Ausserdem   ist zur Aufnahme der durchlochten Platten ein besonderer Führungsrahmen angeordnet, so dass die Platten entweder einzeln oder mit dieser Führung alle gleichzeitig entfernt werden könnell. 



   Durch die Ausgestaltung des Staubsammlers nach der Erfindung werden verschiedene \'orteile geschaffen: Beim Arbeiten mit dem Staubsammler nach dem Patente Nr. 19985   macht sich   die Erscheinung geltend, dass die Farben von den oberen Teilen der Platten abfallen, jedoch nicht nur auf den Boden des Sammlers, wodurch ja der   Sammlungszweck   erreicht wäre ;

   es wird vielmehr der Staub, der bereits angehaftet war und nun wieder   losbriickelt, beim   Fallen von der Luft mitgerissen und da sich dieses Abfallen und Mitreissen an jedem einzelnen Elemente wiederholt, muss die Farbe zu einem   erheblichen Teil''   auch ins Freie gelangen und verlorgen gehen, Sonach wird die aufgespeicherte Farbe nicht 
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 weise selbsttätig abgefallene, auf dem Boden gesammelte Farbe unter neuerdings staubbildender Arbeit entfernt werden. In der wagerechten Lage der Platten belegen sich diese gleichmässig. Sieht nun der Arbeiter, dass die Platten genügend belegt-sind, so wird er zur   Reinigung   schreiten.

   Ferner   kommt   in der wagerochten Lage die Anordnung der Schablonen- 
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 wird, bis sie auf die nächste Platte fällt und schliesslich von einer eingeschobenen vollen Platte aufgenommen wird. Der Arbeiter hat es in der Hand, in beliebigem Zeitmasse die Staubmassenabzuschiebenundfallenzulassen. 



     Der Staubsammler nach   der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt,   u.   zw. in 
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 Fig. : ; in. \nsicht, wobei einer der beiden Kastendeckel teilweise fortgenommen ist, und in Fig. 4 in einem wagercchten Schnitte. 



   Der eigentliche Kastne a verengt sich in seinem oberen Teile   b   nach der Arbeits- 
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 zuordnen, durch welche die Platten, gesteckt sind, um so in   wagorechter   Lage gehalten zu worden. Der Deckel n ist an dem Kasten m auf beliebige Weise befestigt, z. B. durch leicht lösbare Haken. p ist ein auf dem Deckel n befestigter Aussendeckel, der den Zweck hat, einen doppelten, staubdichten Verschluss des Kasteninneren zu erzielen. 



   Ist der Staubsammler in Betrieb, so steckt der Kasten m in dem Gehäuse a. Die hindurchstreichende Staubluft setzt ihren Staub auf den Platten e ab und diese können, wenn sie genügend mit Staub bedeckt sind, leicht einzeln oder alle zusammen aus dem Kasten herausgezogen worden. Im ersteren Falle fällt der Staub immer auf die nächst tiefere Platte, während im letzteren Falle der Staub an den Platten hängen bleibt und in wenigen Augenblicken ein neuer Kasten eingesetzt werden kann. Dies kann z. B. sehr leicht durch Handhaben geschehen, die an dem Deckel n angebracht sind. 



   Die Auswechselbarkeit der ganzen Plattengruppe ist von Wichtigkeit, falls der Staubsammler bei Arbeiten in der keramischen Industrie gebraucht wird, bei denen zum Bemalen von irgendweichen Erzeugnissen mittels eines Zerstäubers oft mit der Farbe gewechselt wird. und bei denen es erforderlich ist, die verschiedenen, oft sehr wertvollen Farben getrennt aufzufangen. Bisher musste man in solchen Fällen sich in der Art behelfen, dass man vor jedem Staubsammler immer nur mit einer Farbe arbeitete. Dies war aber nur in grösseren Betrieben   möglich   und brachte viel Umstände und Zeitverlust mit sich. 



   Die Schnelligkeit und Sicherheit, mit der man mit dem Staubsammler arbeiten kann, lässt sich noch wesentlich dadurch steigern, dass der Kasten a, wie bekannt, aus Glas oder   dgl. hergestellt wird. Natürlich   muss dann der Kasten m ebenfalls aus Glas hergestellt sein oder nur aus einer Gruppe von Stäben bestehen, die zur Führung der Platten e dienen ; er kann aber auch, wenn der Deckel n allein die Führung der Platten übernimmt, ganz wegbleiben. 



   Die lotrechte Stellung des Staubsammlers bietet noch die Vorteile, dass sich der Luftstrom bei lotrechter Führung besser auf den Querschnitt der Vorrichtung verteilt und die im Stamm-Patente vorgesehenen Verteiler wegbleiben können ; ausserdem bringt die lotrechte Anordnung eine erhebliche Platzersparnis mit sich, da der Staubsammler jetzt nur einen seinem Querschnitte entsprechenden Raum einnimmt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Staubsammler mit in einem Kasten angeordneten durchlochten Platten nach Patent
Nr. 19985, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten aufrecht angeordnet ist, so dass die durchlochten Platten (e) wagerecht liegen.

Claims (1)

  1. 2. Staubsammler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durchlochten Platten (e) innerhalb des Kastens J in Führungen (m, 1i) ruhen, wobei sie aus dieser Führung entweder einzeln herausgezogen oder mit der Führung alle auf einmal entfernt werden können.
AT28465D 1904-05-30 1906-08-13 Staubsammler mit in einem Kasten angeordneten durchlochten Platten. AT28465B (de)

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