AT28232B - Papiersackmaschine oder dgl. mit selbsttätiger Aus- und Einrückvorrichtung des Klebstoffapparates bei mangelndem oder wieder zugeführtem Papierbogen. - Google Patents

Papiersackmaschine oder dgl. mit selbsttätiger Aus- und Einrückvorrichtung des Klebstoffapparates bei mangelndem oder wieder zugeführtem Papierbogen.

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AT28232B
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AT
Austria
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paper
sheet
adhesive
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machine
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English (en)
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Otto Hesser
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Otto Hesser
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Description


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  Papiersackmaschine oder dgl. mit selbsttätiger Aus-und Einrückvorrichtung des
Klebstoffapparates bei mangelndem oder wieder zugeführtem Papierbogen. 



   Die meisten der bisher verwendeten Klebstoffapparate für Papiersackmaschinen u. dgl. haben den   Missstand,   dass, wenn aus irgendeinem   Grunde ein Papierbogen   nicht zugeführt wird, die Bewegung des Klebstempels von Hand abgestellt werden muss. Wird dies aus   irgendwelchem   Grunde   versäumt,   so tindet der Kiebstoffauftrag auf die Unterlage des 
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 nachträglich einen Stillstand der Maschine herbeiführt und   ein (gründliche Reinigung   derselben bzw. der   betreffenden Kiebstoffstelle bedingt. Hiedurch wird Ausschussware erzeugt   und   ausserdem viel   Zeit vergeudet, bis die Maschine wieder in Gang gesetzt werden kann. 
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   empfindliche Teile derselben beschädigt werden können.

   Stets aber bedarf es bei solchen     Maschinen einer steten   und ermüdenden Aufmerksamkeit seitens der die Maschine bedienenden 
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 wird. Diese Vorrichtungen haben aber den Nachteil, dass die Maschine dann wieder \on Hand in Gang gesetzt werden muss und dass die während des Stillstandes auf den verselhiedfnen Bearbeitungsstationen befindlichen Werkstücke (Papiersäcke) sich in einem 
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   erhalten wird.   



   DenGegenstanddervorliegendenErfindungbildetnuneinebesondereArteienr Tastervorrichtung, durch welche die vorerwähnten Missstände beseitigt werden. Findet keine 
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 Teile der Maschine weiter arbeiten. Sobald wieder ein   Bogen zugeführt wird, hndet auch   sofort   und selbsttätig wieder ein Ktebstoffauftrag   auf diesen statt.   Da auch nach A 11-   
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   der Maschine nicht statt.   



   Im wesentlichen besteht der Gegenstand vorliegender Erfindung aus einem durch den 
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   lagcplatte des Papierbogens, wodurch   eine Auslösung der   Arretiervorrichtung des Kl'bstoff-   stempels, d. h. ein Klebstoffauftrag verhindert wird. Diese Tastervorrichtung kann für 
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 Auflegotisch für den Papierbogen dar und sind ans derselben ferner drei verschiedene Lagen des   Tasters ersichtlich ;   nämlich in ausgerücktem Zustande (ausgezogene Linien) auf   dem   Papierbogen aufsitzend (strichpunktiert) und in die Aussparungen des Tisches greifend (strichliert). 



   Bei dem gezeichneten   Ausführungsbeispiele   ist angenommen, dass die Zufuhrung des Papierbogens   1 auf   den schräg liegenden, am   Arme 2 gehaltenen   Tisch 4 mittels rotierender Zuführwalzen 3 bewirkt wird. Hernach wird der Bogen durch, an endloser intermittierend 
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 und auf der nächsten Haltestelle der Klebstoff für dein Längsfalz dieses Bogens aufgetragen. 



  Es wird als selbstverständlich betrachtet, dass der Klebstoffapparat samt seiner selbsttätigen Arretiervorrichtung an einer beliebig anderen Haltestelle einer Maschine zur   Herstellung :   von   Papiersäeken angeordnet   oder für beliebig   analere   Zwecke verwendet werden kann. 



   Der Klebstoffstempel 6 ist bei dem gezeichneten Beispiel mittels Arme 9 an einer . Achse 10 festgehalten, welche zwecks Aufnahme von Klebstoff durch den Stempel an einem horizontal verschiebbaren Schlitten 11 drehbar gelagert ist.   Die Vorwärtsbewegung   des   Klobstoffstempels   erfolgt in bekannter Weise durch Verschiebung des Schlittens 11 auf seiner Führungsstange 12 mittels einer Schubstange 30, eines Winkelhebels 31 und eines Exzenters a. 



   Zum Zwecke, einen Klebstoffauftrag   herbeizuführen   bzw. diesen zu verhindern, wenn kein Papierbogen zugeführt wird, dient folgende Vorrichtung : In eine Aussparung   80S   am Schiebarm 30 des Klebstoffschlittens 11 greift der eine Arm 36 einer winkelförmigen Sperrklinke, an deren   anderem Arme 55,   je nachdem ein Auftrag von Klebstoff erfolgen soll 
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 bzw. diese unterbleibt. In einem   Lagerständer   45 ist in der oberen Platte derselben verschiebbar ein   Schieber 4. 3 gelagert   und gelenkig mit einem Winkelhebel 45 verbunden, der durch eine Feder 44 in einer bestimmten Position gehalten und aus derselben durch einen, auf der Antriebswelle 32 sitzenden Exzenter b verschoben wird.

   Auf diesem Schieber 42 sitzt ein zweiter, durch ersteren mitbewegter   Schieber 59,   welcher mittels durch seine Schlitze 40   ? gehender Schrauben   an ersterer quer verschiebbar festgehalten ist. Durch diesen 
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 letzteren statt, sofern ein Papierbogen 1 auf dem   Znführtische   4 liegt, indem durch Anstoss an den Arm 38 die Sperrklinke 36 gedreht wird.   derart, dass der Vorwärtsbewegung   des Klebstoffstempels liein Hindernis im Wege steht. Ist dagegen kein Bogen auf den Tisch 4 befördert, so findet eine seitliche Verschiebung des Schiebers   dz   statt, derart, dass bei der   Vorwärtsbewegung von Schieber 42 samt Schieber 59   dessen Aussparung 41 gerade vor 
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 Verschiebung des Klebstempels nicht stattfinden kann.

   Die Seitenverschiebung des Schiebers   3. 9   wird durch den auf   den Bogen @@etenden Taster 54 bewirkt, sofern kein Bogen   auf dem   Tische 4. aufgelegt   ist. Der Taster 54 ist mittels seines   Armes 55   auf einer Achse 50 befestigt, die an den Lagern-1 drehbar festgehalten ist.

     Auf der Achse 50   sitzt forner ein Winkelhebel   4 & ,   dessen    hori/ontalerArm mittels   einer vertikal vom Exzenter c verschobenen Stange 49 gewöhnlich gehoben ist, wenn der Taster   54 seine Ruhelage einnimmt,   
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 wird die Achse   50   infolge Einwirkung einer Feder 56 auf den Taster 54 gedreht, bis der Taster auf dem Papierbogen aufsitzt.) In dieser Lage liegt der Hebel 48 nahe an dem Schieber 39, ohne jedoch diesen zu bewegen. Bei aufgelegtem l'apierbogen setzt dieser dem Taster einen solchen Widerstand entgegen, dass er nicht in die Aussparungen 55 des Zuführtisches 4 eintreten kann.

   Ist aber kein Bogen aufgelegt, so vollführt der Taster infolge der Wirkung der Feder 56'eine weitere Bewegung in die Aussparungen 51 hinein, wobei die Achse   50   so weit gedreht wird, dass der Hebel 48 den Schieber 59 so weit verschiebt, bis seine Aussparung 41 vor dem Arme   5-s'der Sperrklinke liegt, so   dass diese nicht ausgelöst wird. 



   Da die Betätigung der Sperrklinke stets selbsttätig und nur dann geschieht, wenn ein Bogen zugeführt wird, dagegen ebenso selbsttätig unterbleibt, wenn dies nicht der Fall ist, so ist die Bedienung einer Maschine, die mit Klebstoffapparat gemäss vorliegender Erfindung versehen ist, eine bedeutend einfachere   und sind Störungen   der Maschine infolge Klebstoffauftrages bei nicht zugeführten Papierbögen vollständig ausgeschlossen. 



   Es ist klar, dass durch den Taster bei nicht zugeführtem Bogen die Sperrklinke bzw. eine andere Sperrvorrichtung am Freigeben des Klebstempels auch noch in anderer Weise 

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 als der vorbeschriebenen verhindert werden kann. Als charakteristisch für die Maschine wird die Anordnung eines Tasters in solcher Weise vorgesehen, dass ohne Beeinflussung der anderen Arbeitsstellen der Maschine beim selbsttätigen Abstellen des Klebstoffapparates, dieser auch sofort wieder selbsttätig in Funktion tritt, wenn wieder ein Papierbogen auf 
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   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Papiersackmaschine oder dgl. mit selbsttätiger Ans-und Einrückvorrichtung des   Klebstoffapparates   bei mangelndem bzw. wieder zugeführtem Papierbogen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Taster mit der   Aus- und EiurUckvorrichtung   des Klebstoffapparates der   Maschine   so verbunden ist, dass der bei aufgelegtem Papierbogen eingerückte Klebstoffapparat bei fehlendem Bogen abgestellt wird, während die   Tätigkeit   der übrigen Arbeitsorgane der Maschine nicht beeinflusst wird, zum Zwecke, die in der Maschine befindlichen anderen Erzeugnisse in ihrer Bearbeitung nicht zu stören bzw. ein neuerliches. Anlassen sowohl des Klebstoffapparates, als auch der anderen   Arbeitsorgane überflüssig   zu machen.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Taster auf geeignete Weise verbundene Vorschubvorrichtung des Klebstoffapparates durch einen Sperrhaken oder dgl. in der Weise gesperrt ist, dass nur bei aufgelegtem Bogen die Sperrvorrichtung ausgelöst wird, zum Zwecke, die bewegten und anzuhaltenden Massen möglichst klein halten zu können.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse (50), auf welcher der Taster (54) mittels seines Armes (53) festgehalten ist, ein Winkelhebel (48) sitzt, welcher in Verbindung mit einer Feder den Taster gegen die Papierbogenunterlage (4) bewegt und, wenn ein Bogen aufgelegt ist, auf diesen aufsetzt, wobei der Hebel (48) eine Verschiebung des die Sperrklinke (36, 38) auslösenden Schiebers (.'1. 9) EMI3.2 Hebel (48) durch Weiterdrehung des Tasters den Schieber (39) seitlich schiebt und din Sperrklinke nicht ausgelöst wird, d. h. ein Klebstoffauftrag unterbleibt.
AT28232D 1905-04-08 1905-04-08 Papiersackmaschine oder dgl. mit selbsttätiger Aus- und Einrückvorrichtung des Klebstoffapparates bei mangelndem oder wieder zugeführtem Papierbogen. AT28232B (de)

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