DE66517C - Selbsttätige Ausrückvorrichtung für Briefumschlagmaschinen - Google Patents

Selbsttätige Ausrückvorrichtung für Briefumschlagmaschinen

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DE66517C
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DE
Germany
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rod
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DENDAT66517D
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J. LlEBHARDT & CO. in Barmen
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    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE §4: Papiererzeugnisse.
Durch die vorliegende Erfindung soll die selbstthätige Stillsetzung der Faltmaschine bezweckt werden, sobald ein gefalteter Briefumschlag, nachdem er aus dem Faltapparat ausgetreten oder ausgestofsen ist, in unrichtiger Lage unter den Faltapparat zu liegen kommt. Letzteres kann z. B. vorkommen, wenn ein Umschlag aus irgend einem Grunde nicht genau gefaltet wird und sich eckt, so dafs er, statt direct in das darunter befindliche Sammelkästchen zu fallen, hängen bleibt. In diesem Fall soll der unrichtig liegende Umschlag selbst mit thätig sein, um die Maschine stillzusetzen. Auch soll die Ausrückvorrichtung zugleich von Hand in und aufser Thätigkeit gesetzt werden können.
In der beigefügten Zeichnung stellt Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Hinteransicht und Fig. 4 einen Grundrifs der Maschine mit dem neuen Ausrückgetriebe dar.
Der Faltapparat 1 wird wie bei ähnlich construirten Faltmaschinen durch die Achse 2 von der Hauptachse 5 aus in Thätigkeit gesetzt (Fig. 2), indem die Achse 2 mittelst Hebels 3 und Excenters 4 in Schwingung versetzt wird. Zwischen dem Faltappaiat und Sammelraum 22a befinden sich zwei bewegliche Leitschienen oder Führungsplatten 7. Letztere sind geschlitzt und an einem Hebel 8, um dessen Drehpunkt 9 sie schwingen können, angeordnet. Für gewöhnlich, d. h. wenn der Arbeitsgang ein geregelter ist, steht der Hebel 8 und die Führungsplatte 7 in der in Fig. 2 gezeichneten Lage fest. Hinter den Führungsschienen befinden sich excentrisch geformte Leitschienen 1 o, welche auf eine am Hebel 11 befestigte Querstange 12 aufgesetzt sind. Dieselben können, durch die Bewegungen des Hebels 11 veranlafst, vor- und zurückschwingen und schlagen bei jedem Vorwärtsgang durch die in den Führungsstangen 7 befindlichen Schlitze hindurch. Das aus dem Faltapparat kommende gefaltete Couvert rutscht, falls regelrecht gefaltet ist, über die bogenförmige Bahn, welche ihm die Leitschienen 10 bieten, in den Sammelbehälter hinunter. Ihre vor- und zurückgehende Bewegung erhalten die Leitschienen, wie bereits erwähnt, durch den Hebel 11, welcher, um den festen Drehpunkt 9 schwingend, durch eine Stange 13 mit einem zweiarmigen Hebel 14 verbunden ist. Letzterer, um den festen Punkt 1 5 schwingend, trägt an seinem oberen Ende eine Frictionsrolle 16, die gegen .ein auf der Hauptachse 5 befestigtes Excenter angedrückt ist. Eine Schraubenfeder 17 zieht den Hebel 11 nach rechts und bringt dadurch den Hebel 14 und die Rolle 16 gegen das Excenter in die angedeutete Lage. Wenn nun, wie gesagt, ein Couvert tadellos ist, rutscht es direct zwischen die Führungsplatten 7 und den Leitschienen 10 hindurch, und die Leitschienen 10 können ungehindert durch die in den Führungsplatten befindlichen Schlitze passiren.
Auf der Spindel 9 ist ferner ein Arm 18 festgekeilt, an welchem eine Platte 19 befestigt ist. Diese wird, sobald das Couvert auf dem Boden 20 aufliegt, durch Vermittelung einer Stange 21, die am unteren Ende des Hebels 18 anfafst, nach rechts (Fig. 2) gezogen und schlägt das Couvert in das Sammelkästchen 22a hinein.

Claims (1)

  1. Die Bewegung erhält Hebel 18, Platte 19 und Stange 21 durch ihre Verbindung mit einem Hebel 22, der sich, wie Hebel 14, um den Bolzen 15- dreht und an seinem oberen Ende ebenfalls eine Frictionsrolle 23 trägt, welche durch eine Feder 24 an der Stange 21 gegen das Excenter angedrückt wird.
    Bleibt aber ein Couvert zwischen den Leitschienen ι ο und den Führungsplatten 7 stecken, so drücken die Schienen 10 gegen dasselbe und pressen es gegen die Sitzplatten 7 an, welche mit ihrem Hebel 8 um den Bolzen 9 gedreht werden. Am unteren Ende des He-. bels 8 ist nun eine Stange 25 gelenkig angesetzt, welche am anderen Ende einen Hebel 26 erfafst, der in 27 seinen Drehpunkt hat, an seinem oberen Ende gegen einen Keil 28 andrückt und diesen nach links (Fig. 2) verschiebt.
    Der Keil 28 geht durch eine Gabel 29 hindurch, in der im Arbeitszustand der Gewichtshebel 30 geführt und von dem Keil 28 getragen wird. Der Gewichtshebel 30, der ein Winkelhebel (Fig. 3) ist, dreht sich um den Zapfen 31, wobei ein kurzer Arm 32 die Ausrückhebel 33 fafst, an welchen die Riemengabel 34 sich befindet.
    Wird nun durch die vorhin beschriebene Verschiebung des Hebels 8, der Stange 25 und des Hebels 26 (infolge Steckenbleibens eines Couverts) der Keil 28 zurückgezogen, so fällt der Gewichtshebel 29 und verschiebt dadurch den Ausrückhebel, so dafs der Riemen auf die Leerscheibe 35 der Maschine geschoben und letztere aufser Gang gesetzt wird.
    Um nun auch die Maschine von Hand zum Stillstand bringen zu können, ist eine Stange 37 angeordnet, die vorn mit einem Knopf versehen ist und an ihrem hinteren Ende einen um 38 drehbaren Hebel 39 erfafst, .an dessen Drehzapfen ein zweiter Hebelarm 40 sich befindet, dessen freies Ende ebenfalls mit dem Keil 28 verbunden ist und ihn ausrücken kann, so dafs auch auf diese Weise der Gewichtshebel 29 zum Fallen gebracht wird.
    Um die Maschine wieder in Thätigkeit setzen zu können, ist parallel zur' Stange 37 eine Stange 41 angeordnet, an deren vorderen Ende eine Kurbel 42 befestigt ist, während an ihrem hinteren Ende ein Hebelarm 43 aufgekeilt ist, welcher gegen einen· Stift 44 an der Ausrückstange anliegt. Es wird daher durch Drehung der Kurbel 42 und der Stange 41 die Ausrückstange nach rechts (Fig. 3) geschoben, wodurch zugleich der Gewichtshebel gehoben und, über die untere Abschrägung des Keiles 28 hinwegrutschend, sich über diesen legt, so dafs nun die Maschine wieder in Gang gesetzt ist. Eine Feder 45 am Hebel 40 hat das Bestreben, den Hebel bezw. den Keil 28 in der Schlufslage zu halten.
    Erwähnt sei noch die mit dem Hebel 14 verbundene Stange 46, welche den Hebelmechanismus 47 bethätigt, durch welchen die von der Platte 19 in das Sammelkästchen 22 a eingeschobenen Umschläge am Zurückgehen verhindert werden, indem das Hebelwerk 47 die Finger 48 beim Einschieben eines Couverts auf die Seite drücken und sich nach erfolgtem Einschieben wieder hochstellen, so dafs das Couvert nicht wieder zurückgehen kann.
    Pa ten τ -Anspruch:
    Eine Ausrückvorrichtung für Briefumschagfaltmaschinen, bei welcher ein selbstthätiges Stillsetzen der Maschine beim Eintreten eines nicht richtig gefalteten Briefumschlags in den Sammelapparat unter Mitwirkuug dieses Ausschufsumschlags dadurch b'ewirkt wird, dafs die den Umschlag in den Sammelapparat leitenden beweglichen Führungsschienen 10 diesen Umschlag an die Gegenschienen 7 anpressen, hierdurch diese letzteren aus ihrer Normallage verdrehen und dafs durch diese Drehung unter Vermittelung von Zugstangen 25, Hebel 26 und Keil 28 der die Ausrückstange regierende Gewichtshebel zu Fall kommt und die Ausrückstange verschiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66517D Selbsttätige Ausrückvorrichtung für Briefumschlagmaschinen Expired DE66517C (de)

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