DE18834C - Selbsttätiger Bogenableger an Querschneidemaschinen für rechteckige und rautenförmige Bogen - Google Patents

Selbsttätiger Bogenableger an Querschneidemaschinen für rechteckige und rautenförmige Bogen

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DE18834C
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Germany
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rectangular
cutting machines
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Active
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DENDAT18834D
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Original Assignee
A. VERNY in Paris
Publication of DE18834C publication Critical patent/DE18834C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D11/00Combinations of several similar cutting apparatus

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  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE BB: Papierfabrikation.
ALEXANDER VERNY in PARIS.
rautenförmige Bogen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1881 ab.
Die Maschine arbeitet im wesentlichen folgendermafsen:
Das Papier wickelt sich von den Walzen A A1 A2 in so viel Lagen, als solcher Walzen angebracht sind, ab und wird dann durch die kreisförmigen Messer B in Längsstreifen zerschnitten. Diese Streifen werden durch den mit einer Klammer c c1 versehenen Schlitten C nach dem Transversalmesser JF befördert, von diesem der Quere nach geschnitten und dann die so entstandenen Karten oder Blätter auf den Tisch g abgelegt.
, Der vermittelst der Kurbeln E und der Pleuelstangen E' in Bewegung gesetzte Schlitten C bestimmt zu gleicher Zeit die Länge der abzuschneidenden Blätter. Wesentliche Bestandtheile dieses Schlittens C sind die beiden Klemmbacken c und c1, Fig. 1, welche eine Art Klammer bilden und zwischen welchen die Papierstreifen beim "Vorgleiten des Schlittens gegen das Transversalmesser F festgehalten werden. Beim Rückgang des Schlittens wird dagegen die Klammer geöffnet, indem hierbei der obere Klemmbacken c durch auf den Pleuelstangen E1 aufliegende Stifte JSF gehoben wird. Der untere Theil der Klammer ist derartig mit Furchen versehen, dafs die weiter unten beschriebenen Brettchen oder Schienen 1, 2, 3 ... frei durchzupassiren vermögen.
Die Querschneidevorrichtung F bildet eine Art Scheere, deren bewegliches oberes Blatt durch einen auf der Kurbelwelle angebrachten Daumen K vermittelst des Hebels R in Bewegung gesetzt wird, während das, feste untere Blatt von ungefähr 4 mm Stärke flach auf Leistchen ζ liegt. Die Zwischenräume zwischen den Leistchen ζ dienen ebenso wie diejenigen u unter der Klammer CC1 dazu, den erwähnten Schienen das Durchpassiren zu ermöglichen.
Diese Leistchen sind in bekannter Weise (mittelst Schrauben- oder Nietbolzen) an der Unterseite von C (s. Fig. 4 und 5) bezw. unter dem festen Scheerblatt befestigt. Sie sind übrigens von Hand verstellbar eingerichtet, für den Fall, dafs eine Auswechselung der Schienen 1, 2, 3 ... 8 stattfinden mufs, sowie mit Rücksicht auf den weiter unten angedeuteten Fall (s. Fig. 2 und 3).
Die Schienen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8, welche durch die Traverse G1 C zusammengehalten werden, sind durch die vermittelst Gelenke χ an der Traverse angebrachten Stangen JIH1 mit dem Schlitten C verbunden, so dafs dieselben die Bewegungen des letzteren mitmachen, Fig. 4 und 5. Die Stangen HH1 gehen durch Aufsätze auf dem Schlitten hindurch, Fig. 4 und 6, sind darin gleitbar und können mittelst Druckschrauben festgestellt werden, je nach der erforderlichen Schrägstellung. Das Papier liegt auf diesen Schienen. Während jedoch letztere unter dem festen Blatt der Schneidevorrichtung F hindurchgehen, passiren die Papierstreifen über dieses Blatt hinweg, legen sich danach aber wieder auf die Schienen; es bilden diese somit in ihrer Gesammtheit einen Träger für das Papier, welches durch denselben auf die andere Seite des transversalen Messers gebracht wird. Während nun
der Schlitten C und damit der aus den Schienen i, 2, 3 etc. bestehende Träger zurückgeht, bleibt das Papier liegen, indem es von der Leiste D, welche die Bewegung des beweglichen Blattes der Scheere F mitmacht, auf das feste Blatt dieser Scheere aufgeprefst wird. Die Schienen gleiten unter dem so festgehaltenen Papier hinweg.
Während der Rückwärtsbewegung des Trägers und des Schlittens C durchschneidet das transversale Messer das Papier, ohne dabei die Schienen zu treffen oder zu verletzen, da diese sich erstens unter dem festen Blatt befinden, zweitens in die erwähnten Furchen unter dem Blatt zurückweichen (indem sie sich um die Achse G1G2 drehen), und drittens bewegen sich dieselben nicht gegen die Schneide des Scheerblattes, sondern rückwärts, während letzteres herunterkommt.
Bewegt sich der Schlitten C wieder vorwärts, so hebt sich das Messer F und die mit demselben verbundene Arretirungsleiste D. Ebenso werden aber auch die Schienen in das Niveau des festen Blattes gehoben, und zwar durch die Leiste L, welche vermittelst der Arme MM1 mit der Arretirungsleiste D in Verbindung steht. Zu gleicher Zeit hat die Klammer CC1 sich geschlossen und die Papierstreifen gefafst, indem die Pleuelstange JS1 die Stifte JV freigelassen hat, und es wird so durch den Schlitten eine neue Papierlänge abgezogen.
Der aus den Schienen bestehende Träger läfst bei seinem Rückgang die abgeschnittenen Papierblätter auf dem Tisch G liegen, wobei letztere an dem festen Scheerblatt festgehalten werden. Damit sich die Papierblätter nun regelmäfsig auf dem Tisch G anhäufen können, ist es nöthig, dafs der sich bildende Stofs Blätter immer möglichst dasselbe Niveau hat bezw. dafs der Tisch G im Verhältnifs zur Anhäufung der Blätter heruntergeht. Dies wird durch folgende automatische Vorrichtung erreicht:
Die an dem Messer F befestigte Traverse y drückt beim Heruntergehen auf den Stofs selbst und zwingt so den Tisch G, welcher vermittelst der denselben tragenden langen Hebel ο ol um die Achse S schwingt, ebenfalls herunterzugehen. Ein Gegengewicht oder Federn in den Cylindern PP1 streben, den Tisch oben zu halten, während eine Sperrvorrichtung Q denselben in der durch die Bewegung des Messers bestimmten Höhenlage erhält.
.Haben sich die Stöfse genügend angehäuft, so wird die Maschine angehalten, die Stöfse werden entfernt, sodann die Sperrklinke geöffnet, so dafs der Tisch wieder die höchste Stellung einnehmen kann, und dann die Maschine wieder in Gang gesetzt.
In der Zeichnung ist die Maschine in zwei Stellungen dargestellt, in Fig. 3 zum Schneiden von rechtwinkligen, in Fig. 2 für schiefwinklige Stücke, und ist ersichtlich, dafs, um das letztere zu erreichen, man nur nöthig hat, das Transversalmesser mit allen seinen Theilen so weit um den auf einer Seite liegenden Drehpunkt zu drehen, bis die gewünschte Schräge erreicht ist. Der Hebel R bleibt jedoch in der Ebene des Daumens K, da er um T drehbar ist. Die Leistchen ζ, welche die feste Klinge des Messers F tragen, werden vorn zugespitzt, während die Leistchen u des Schlittens C beweglich sein müssen, um sich der durch Schrägstellung veränderten Lage der Tragschienen anzupassen.
Erwähnte Beweglichkeit ist durch bekannte Mittel erreicht, sei es durch lange Löcher in C, durch welche man die Befestigungsbolzen für u gehen läfst, oder durch eine Coulisseneinrichtung.
Bei den bisher verwendeten Papierschneidemaschinen wird das Papier auf Filzstreifen oder Bändern den Messern zugeführt und ist eine Schrägführung des Papieres,, bewirkt durch die Scheere, sehr schwierig, erfordert also sehr complicirte Einrichtungen, während der aus Schienen bestehende Papierträger der vörbeschriebenen Maschine das Papier sehr gut führt und die abgeschnittenen Blätter selbstständig anhäuft, seien diese recht- oder schiefwinklig geschnitten, ohne Beihülfe von Kindern, welche gewöhnlich zu dieser Arbeit verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anbringung des aus den Stäben 1, 2 und 3, u. s. w., der Leiste G1 G% und Schiene H1 gebildeten verstellbaren Rechens direkt unterhalb des festen Messers und die Bewegung desselben in gerader Linie mittelst der beweglichen Presse zur Vermeidung eines Zuführ- oder eines Ablegetuches bei Querschneidemaschinen für rechteckige und rautenförmige Bogen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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